Wissenschaftlich investieren für Privatanleger
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- drhc
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Wissenschaftlich investieren für Privatanleger
quelle = wertpapiertreuhand
" ... am 01. März einen neuen Fonds aufgelegt: den Bernhardt Capital Global Fund. Der Fonds kombiniert zwei quantitative Strategien. Der größere Anteil der Gesamtstrategie basiert auf einem finanzmathematischen Prinzip, das auf William Margrabe zurückgeht und regelbasiert zwischen Aktien und Renten umschichtet. Der kleinere Teil des Fonds wird gemäß einer regelbasierten Aktienstrategie umgesetzt.
Der Ansatz nach Margrabe ist insbesondere bei institutionellen Anlegern beliebt, bei privaten Anlegern jedoch noch vergleichsweise unbekannt. Die Strategie ist auf dem Finanzmarkt erprobt und erwirtschaftet langfristig in der Regel aktienähnliche Renditen bei reduzierter Volatilität. Ausgehend von einer bestimmten Startaufteilung werden Aktien- und Rentenquoten trendfolgend je nach Marktlage angepasst. Durch jährliches Rebalancing wird verhindert, dass es zu extremen Auswirkungen durch Übertreibungen kommt. „Für private Anleger sehe ich für diese Strategie kein hochwertiges Angebot auf dem Markt, das möchte ich ändern”, so Dr. Bernhardt.
...
Die regelbasierte Aktienstrategie verwertet Erkenntnisse, die Dr. Bernhardt als Fondsmanager und als Wissenschaftler an der Paris Lodron Universität Salzburg sammeln und stetig weiterentwickeln konnte.
...
„Wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Kapitalmarkttheorie und aus der Finanzmathematik können eine starke Grundlage für erfolgreiche Anlagestrategien sein. Besonders schön ist es, wenn diese wissenschaftlichen Erkenntnisse gezielt zur Anwendung gebracht werden können. Genau das mache ich im Bernhardt Capital Global Fund." Als Dozent für Finanzierung, Investitionen und Finanzmathematik an der Paris Lodron Universität Salzburg lehrt und verfeinert er genau diesen wissenschaftlichen Ansatz.
... "
" ... am 01. März einen neuen Fonds aufgelegt: den Bernhardt Capital Global Fund. Der Fonds kombiniert zwei quantitative Strategien. Der größere Anteil der Gesamtstrategie basiert auf einem finanzmathematischen Prinzip, das auf William Margrabe zurückgeht und regelbasiert zwischen Aktien und Renten umschichtet. Der kleinere Teil des Fonds wird gemäß einer regelbasierten Aktienstrategie umgesetzt.
Der Ansatz nach Margrabe ist insbesondere bei institutionellen Anlegern beliebt, bei privaten Anlegern jedoch noch vergleichsweise unbekannt. Die Strategie ist auf dem Finanzmarkt erprobt und erwirtschaftet langfristig in der Regel aktienähnliche Renditen bei reduzierter Volatilität. Ausgehend von einer bestimmten Startaufteilung werden Aktien- und Rentenquoten trendfolgend je nach Marktlage angepasst. Durch jährliches Rebalancing wird verhindert, dass es zu extremen Auswirkungen durch Übertreibungen kommt. „Für private Anleger sehe ich für diese Strategie kein hochwertiges Angebot auf dem Markt, das möchte ich ändern”, so Dr. Bernhardt.
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Die regelbasierte Aktienstrategie verwertet Erkenntnisse, die Dr. Bernhardt als Fondsmanager und als Wissenschaftler an der Paris Lodron Universität Salzburg sammeln und stetig weiterentwickeln konnte.
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„Wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Kapitalmarkttheorie und aus der Finanzmathematik können eine starke Grundlage für erfolgreiche Anlagestrategien sein. Besonders schön ist es, wenn diese wissenschaftlichen Erkenntnisse gezielt zur Anwendung gebracht werden können. Genau das mache ich im Bernhardt Capital Global Fund." Als Dozent für Finanzierung, Investitionen und Finanzmathematik an der Paris Lodron Universität Salzburg lehrt und verfeinert er genau diesen wissenschaftlichen Ansatz.
... "
- drhc
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Quelle = instit. money
Zitat: " ... Theorie und Praxis zu Best of two ... Prognosefreiheit und Regelgebundenheit sind zwei Features, die institutionelle Investoren ansprechen. ...
Das Konzept zu Margrabes Formel
Die erwünschte Auszahlung am Ende der Laufzeit entspricht dem
Maximum des Ertrags von Aktien (S) und Bonds (B): Max (S,B).
Am Beispiel von 2007 sieht die Rechnung folgendermaßen aus:
Betragen die Kosten der Austauschoption 105 Prozent, so partizipiert man am
Erfolg der besseren Assetklasse nur mit 95 Prozent (Partizipationsfaktor Phi (ϕ)).
Dass Vermögen V am Ende der Periode sieht dann folgendermaßen aus:
V= ϕ x MAX (S,B)
Unterstellt man einen EuroStoxx-50-Ertrag wie 2007 von 10 Prozent und einen
Bond Return von 2 Prozent, dann errechnet sich eine Performance von zirka
5 Prozent, die hinter einem 50:50-Portfolio zurückbleibt, wie 2007 geschehen
Theoretisch kann die Prämie sowie die Hedge Ratio, also die Anzahl
der zu kaufenden Optionen, mithilfe der von William Margrabe entwickelten Formel ermittelt werden.
Der Wert der Tauschoption ist stark von der Volatilität der beiden Anlagen und deren Korrelation abhängig.
...
Zitat: " ... Theorie und Praxis zu Best of two ... Prognosefreiheit und Regelgebundenheit sind zwei Features, die institutionelle Investoren ansprechen. ...
Das Konzept zu Margrabes Formel
Die erwünschte Auszahlung am Ende der Laufzeit entspricht dem
Maximum des Ertrags von Aktien (S) und Bonds (B): Max (S,B).
Am Beispiel von 2007 sieht die Rechnung folgendermaßen aus:
Betragen die Kosten der Austauschoption 105 Prozent, so partizipiert man am
Erfolg der besseren Assetklasse nur mit 95 Prozent (Partizipationsfaktor Phi (ϕ)).
Dass Vermögen V am Ende der Periode sieht dann folgendermaßen aus:
V= ϕ x MAX (S,B)
Unterstellt man einen EuroStoxx-50-Ertrag wie 2007 von 10 Prozent und einen
Bond Return von 2 Prozent, dann errechnet sich eine Performance von zirka
5 Prozent, die hinter einem 50:50-Portfolio zurückbleibt, wie 2007 geschehen
Theoretisch kann die Prämie sowie die Hedge Ratio, also die Anzahl
der zu kaufenden Optionen, mithilfe der von William Margrabe entwickelten Formel ermittelt werden.
Der Wert der Tauschoption ist stark von der Volatilität der beiden Anlagen und deren Korrelation abhängig.
...
- drhc
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Bernhardt Capital Global Fund - EUR DIS Fonds WKN: A3CQVY
Die Praxis:
Die beiden Fonds, welche auf wissenschaftlichen Methoden basieren - Bernhardt und Ptam von Prof. Duchateau lassen die gewöhnlichen Mischfonds, welche im Blickpunkt der Medien stehen, bereits eindeutig hinter sich:
chart comdirect
https://bernhardt.capital/
Die beiden Fonds, welche auf wissenschaftlichen Methoden basieren - Bernhardt und Ptam von Prof. Duchateau lassen die gewöhnlichen Mischfonds, welche im Blickpunkt der Medien stehen, bereits eindeutig hinter sich:
chart comdirect
https://bernhardt.capital/
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Ausgezeichnet Drhc !drhc hat geschrieben: 17.05.2024 17:55 ...
Das Konzept zu Margrabes Formel
Die erwünschte Auszahlung am Ende der Laufzeit entspricht dem
Maximum des Ertrags von Aktien (S) und Bonds (B): Max (S,B).
Am Beispiel von 2007 sieht die Rechnung folgendermaßen aus:
Betragen die Kosten der Austauschoption 105 Prozent, so partizipiert man am
Erfolg der besseren Assetklasse nur mit 95 Prozent (Partizipationsfaktor Phi (ϕ)).
Dass Vermögen V am Ende der Periode sieht dann folgendermaßen aus:
V= ϕ x MAX (S,B)...
Solche Analysen brauchen wir noch viel mehr hier !
Re: Wissenschaftlich investieren für Privatanleger
Ich bin sehr neugierig auf die weitere Entwicklung und werde diese
Fonds gern beobachten.
Was mich erstaunt ist das nur jährliche Rebalancing. Ich hätte vermutet,
dass ein häufigeres Rebalancing mehr bringt.
Fonds gern beobachten.
Was mich erstaunt ist das nur jährliche Rebalancing. Ich hätte vermutet,
dass ein häufigeres Rebalancing mehr bringt.
-
DrMB
- ich habe bis jetzt wenig gepostet
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Re: Wissenschaftlich investieren für Privatanleger
Das Rebalancing erfolgt auf Monatsbasis.
Eine nicht mathematische Erklärung des Margrabe Portfolios sowie die Präsentation, in der die statistischen Eigenschaften der Strategie gezeigt werden, findet man auf der Homepage des Fonds:
https://bernhardt.capital/fondsinvestor/
Eine nicht mathematische Erklärung des Margrabe Portfolios sowie die Präsentation, in der die statistischen Eigenschaften der Strategie gezeigt werden, findet man auf der Homepage des Fonds:
https://bernhardt.capital/fondsinvestor/
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Re: Bernhardt Capital Global Fund - EUR DIS Fonds WKN: A3CQVY
factsheet 31-03-26:drhc hat geschrieben: 17.05.2024 17:59 Die Praxis:
Die beiden Fonds, welche auf wissenschaftlichen Methoden basieren - Bernhardt und Ptam von Prof. Duchateau lassen die gewöhnlichen Mischfonds, welche im Blickpunkt der Medien stehen, bereits eindeutig hinter sich:
chart comdirect
https://bernhardt.capital/
Die größten Positionen in Prozent des Fondsvermögens (31.03.2026)
Name Land % des Vermögens
1. Xtrackers MSCI World Momentum UCITS ETF 1C - 18,90%
2. Amundi Core Stoxx Europe 600 UCITS ETF Acc - 17,30%
3. Amundi NASDAQ-100 UCITS ETF - EUR (A) - 16,88%
4. iShares Edge MSCI World Momentum Factor UCITS ETF
USD Acc - 15,93%
5. Amundi Core Nasdaq-100 Swap UCITS ETF Acc - 15,63%
6. iShares MSCI EM Asia UCITS ETF USD (Acc) - 14,10%
7. Xtrackers II US Treasuries 1-3 UCITS ETF 1D - 10,59%
......................................................................................................
zitat von DFA bei fundpotter:
......
Margrabe-Portfolio ist eine spezielle Form der strategischen Vermögensallokation, die auf der Margrabe-Option basiert und eine regelbasierte Umschichtung zwischen zwei Anlageklassen, oft Aktien und Anleihen, beinhaltet. Diese Strategie soll die Vorteile und Korrelationseigenschaften beider Anlageklassen sich zunutze machen, indem Umschichtungen zwischen beiden dynamisch erfolgen mit dem Ziel, die Performance der jeweils besseren Anlageklasse mitzunehmen und gleichzeitig die Risiken zu reduzieren....................................
Trendfolge-Charakter
Da der Fonds die Assetklasse höher gewichtet, die ein besseres Momentum aufweist, handelt es sich um eine Art Trendfolgestrategie. Viele Studien zeigen diesbezüglich auf, dass die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass sich Trends, die intakt sind, eine gewisse Zeit auch fortsetzen. Insofern kann es durchaus Sinn machen, das Portfolio mit Trendfolgern zu ergänzen.
Kein Stock- und Bondpicking, kein Top-down
................
Dass der Ansatz -wie alle anderen auch- Schwächen hat, ist keine Überraschung. Sollte die Korrelation zwischen Anleihen und Aktien ansteigen wie im Jahr 2022, so erleiden Anleger auch mit dieser Strategie temporär Verluste. Aber das kann man durchaus positiv sehen: Da der Ansatz sich die Anlageklasse rauspickt, die weniger stark fällt und die Gewichtung in dieser strategiegemäß hochfährt, sollte es nicht zu höheren Drawdowns kommen
....................................... "
Mischfonds mit Momentum Strat. der Momentum Etf nutzt
Muss man sich mal den Kopf gehen lassen
- slt63
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- Registriert: 24.02.2009 16:30
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Re: Wissenschaftlich investieren für Privatanleger
.
Das wissenschaftlich fundierteWeltportfolio mit Dr. Andreas Beck & Team
Das wissenschaftlich fundierte Weltportfolio mit Dr. Andreas Beck & Team: WKN A2PT6U (InstiTranche a2pt6a)
Der von der Index Capital entwickelte und von der Liechtensteinischen Landesbank (Österreich) 2019 aufgelegte All-Cap-Investmentfonds Global Portfolio One (GPO) investiert breit gestreut in den weltweiten Aktienmarkt in über 8.800 Unternehmen (inkl. kleiner und mittlerer Unternehmen). Daneben wird in normalen Marktphasen eine Investitionsreserve von ca. 20% in sicheren Anleihen gehalten (u.a. Schweizer Staatsanleihen). Durch die gleichwertindexierte Regionengewichtung berücksichtigt das Global Portfolio One nicht nur die Marktkapitalisierung verschiedener Länder, sondern auch Unternehmensgewinne und –bewertungen.*
comdirect chart
Das wissenschaftlich fundierteWeltportfolio mit Dr. Andreas Beck & Team
Das wissenschaftlich fundierte Weltportfolio mit Dr. Andreas Beck & Team: WKN A2PT6U (InstiTranche a2pt6a)
Der von der Index Capital entwickelte und von der Liechtensteinischen Landesbank (Österreich) 2019 aufgelegte All-Cap-Investmentfonds Global Portfolio One (GPO) investiert breit gestreut in den weltweiten Aktienmarkt in über 8.800 Unternehmen (inkl. kleiner und mittlerer Unternehmen). Daneben wird in normalen Marktphasen eine Investitionsreserve von ca. 20% in sicheren Anleihen gehalten (u.a. Schweizer Staatsanleihen). Durch die gleichwertindexierte Regionengewichtung berücksichtigt das Global Portfolio One nicht nur die Marktkapitalisierung verschiedener Länder, sondern auch Unternehmensgewinne und –bewertungen.*
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