LBB Q-Dow Jones Eurost 50 Effizienzportfolio-Zert. (LBB1XW)

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LBB Q-Dow Jones Eurost 50 Effizienzportfolio-Zert. (LBB1XW)

Beitragvon schneller euro » 08.12.2006 09:04

Klingt recht interessant, aber bisher fehlte mir die Zeit, es näher zu recherchieren. Vielleicht hat sich schon jemand intensiver mit diesem Zertifikat beschäftigt und eine Meinung dazu?

LBB: "Q-Dow Jones EURO STOXX 50 Effizienzportfolio-Zertifikate bieten die Möglichkeit, von den Ertragschancen des Dow Jones EURO STOXX 50 Index bei gleichzeitiger Risikominimierung zu profitieren. Die zu Grunde liegende Strategie beruht auf einem wissenschaftlichen Optimierungsansatz, der eine Weiterentwicklung der nobelpreisprämierten Portfoliotheorie von Markowitz darstellt. Ziel ist es, ein im Vergleich zum Dow Jones EURO STOXX 50 Index effizienteres Portfolio mit optimiertem Chance-/Risikoprofil zu erreichen. Die Strategie wird in einem eigenen Index - dem Q-Dow Jones EURO STOXX 50 Effizienzportfolio-Index - umgesetzt.

...

Das Q-Dow Jones EURO STOXX 50® Effizienzportfolio -Zertifikat ist ein neuartiges Anlageprodukt, das auf einem wissenschaftlichen Optimierungsansatz beruht. Ziel ist es, von den Ertragschancen
der im Dow Jones EURO STOXX 50® Index enthaltenen Aktien zu profitieren und durch gleichzeitige Risikominimierung ein deutlich besseres Chance-/Risikoprofil zu erreichen.
Strategie
Der zu Grunde liegende Optimierungsansatz („das Modell“) stellt eine Weiterentwicklung der nobelpreisprämierten Portfoliotheorie von Markowitz dar. Das Modell beruht auf der Annahme, dass die Gewichtung der im Dow Jones EURO STOXX 50® Index enthaltenen Werte effizienter verteilt
werden kann. Grundlage für diese Annahme bildet die Tatsache, dass die Aktiengewichte des Index anhand der Faktoren ‚liquides Aktienvolumen’ und ‚Marktkapitalisierung’ ermittelt werden. Die Volatilität und somit das Risiko sowie die Korrelation der Aktien zueinander bleiben dabei
unberücksichtigt.
Um dieser Ineffizienz entgegen zu wirken, werden mit Hilfe des Modells die Aktiengewichte gesteuert und in einem eigenen Index – dem Q-Dow Jones EURO STOXX 50® Effizienzportfolio - Index – umgesetzt.
Umsetzung der Strategie
Das Modell ermittelt die optimale Verteilung der Aktiengewichte im Index. Dabei werden Informationen über die implizite Marktvolatilität und die Korrelation der Aktien zueinander berücksichtigt. Prognosen über die künftige Wertentwicklung der Aktien werden im Gegensatz zu
klassischen Portfoliostrategien nicht getroffen.
Bei der Zusammensetzung des Q-Dow Jones EURO STOXX 50® Effizienzportfolio-Index können neben Aktienkäufen auch Leerverkäufe stattfinden, um die optimale Verteilung der Aktiengewichte
umzusetzen und das Risiko weiter zu reduzieren. Die Gewichtung der einzelnen Aktien beträgt maximal 10% (absolut betrachtet) und wird fortlaufend überprüft. Bei Bedarf erfolgt monatlich eine
Anpassung. Q-Dow Jones EURO STOXX 50® Effizienzportfolio-Zertifikate zeichnen die Entwicklung des Q-Dow Jones EURO STOXX 50® Effizienzportfolio-Index nach, der neben den Aktienpositionen auch eine
unverzinsliche Barkomponente enthalten kann. Diese dient zur Abwicklung von Dividendenzahlungen und Kapitalmaßnahmen der Aktiengesellschaften. Der Anteil der Barkomponente wird
möglichst gering gehalten.
Die Ermittlung des Effizienzportfolios erfolgt in Kooperation mit der
I.C.M. AG sowie der Q-PAG mbH. Hauptgesellschafter der Q-PAG mbH
ist Prof. Dr. Wolfgang Gerke."


Produktdetails

(Chart mit Rückrechnung auf Seite 3 des Flyers)



Chart 3 Monate im Vergleich mit dem Eurostoxx50
Zuletzt geändert von schneller euro am 23.12.2006 08:13, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Gottfried Adoube » 08.12.2006 18:08

Aus Geldanlagebrief 06/24 :

"... Der historische Anlageerfolg des Effizienzportfolios ist einigermaßen verblüffend: In der – allerdings nur theoretischen – Rückrechnung bis Dezember 2000 erreicht das neu justierte EuroStoxx-Portfolio einen Wertzuwachs von fast fünfzig Prozent – nach Abzug der mit 2,8 Prozent p.a. äußerst hohen Kosten. Zum Vergleich: Der EuroStoxx 50 selbst verharrt
auch sechs Jahre nach dem Kurssturz noch immer unter seinem ehedem erreichten Höchststand. Aufs Jahr herunter gebrochen erwirtschaftete Gerke eine Rendite von knapp sieben Prozent pro Jahr. Der Standard-Euroindex dagegen ein Minus von 1,25 Prozent. Gleichzeitig liegt die Schwankungsbreite des optimierten Portfolios mit 12,2 Prozent nur halb so hoch auf, wie die des EuroStoxx 50.
Fazit: Die Rückrechnung überzeugt. Doch sind wir bei komplexen Modellen, deren genaue Funktionsweise nur Emittent und Berater kennen, eher skeptisch. Zu groß das Risiko, dass das Produkt just im Simulationszeitraum gute Ergebnisse lieferte, unter Live-Bedingungen
aber scheitert. Setzen Sie das Zertifikat daher bitte vorerst nur auf Ihre Beobachtungsliste und behalten Sie es im Auge. Wiedervorlage in zwölf Monaten."

.....................................

Recht neutraler Kommentar im HANDELSBLATT Zerti-NL_061206-23, Seite 20+21
Gottfried Adoube
 


Re: LBB Q-Dow Jones Eurost 50 Effizienzportfolio-Zert. (LBB1

Beitragvon drhc » 30.12.2006 18:23

schneller euro hat geschrieben:Klingt recht interessant, aber bisher fehlte mir die Zeit, es näher zu recherchieren. Vielleicht hat sich schon jemand intensiver mit diesem Zertifikat beschäftigt und eine Meinung dazu?


Chart 3 Monate im Vergleich mit dem Eurostoxx50



Eine kleine Summe habe ich in dieses Zertifikat investiert. Für die bisherige Kursentwicklung (s. Chart) habe ich aber bisher auch so recht noch keine Erklärung.
drhc
 

Beitragvon ceterum censeo » 21.02.2007 14:51

Immer noch nicht so recht überzeugend. Hat sich Jemand mal wieder damit beschäftigt?
ceterum censeo
 

Beitragvon drhc » 07.03.2007 10:33

drhc hat geschrieben:http://icm-vermoegen.de/cms/front_content.php?idart=145&idcat=97

http://www.prof-gerke.de/index.html



Leider keine relevanten Mitteilungen zur bescheidenen Wertentwicklung des Lbb-Zertifikates.

Allenfalls von Interesse: ". . . erfährt alle 21 bis 33 Handelstage in Abhängigkeit des Marktumfeldes Umschichtungen . . . "

und von Professor Gehrke :
Der Lehrstuhl für Bank- und Börsenwesen wurde im Sommersemester 2006 umgewidmet. Ich bin aber unter der alten Lehrstuhladresse und Telefonnummer weiterhin erreichbar.
In nächster Zeit übernehme ich für die Bayerische Staatsregierung als Sprecher des Bayerischen Finanz Zentrums eine neue Aufgabe in München. :!: Diese Institution soll im Rahmen der „Allianz Bayern Innovativ“ Wissenschaft und Praxis vernetzen.
drhc
 

Beitragvon maximale » 07.03.2007 11:25

Das manche routinierte Börsenbeobachter noch immer an so einen Quargel glauben, dass es mit ein paar einfachen Regeln od. eben gegenteilig, möglich wäre dauerhafte Outperformance zu erzielen.
Noch dazu bei unverschämten Kosten von 2.8% MA !!

Das geht wenn nur mit den alten Erfolgsgeschichten, checke Peter Lynch von Fidelity - aber der hatte die Globalisierung amerikanischer, aufstrebender Unternehmen hinter sich, soferne sie eben in unserer Zeit noch anwendbar sind.

Ich persönlich kaufe als Contrarian u. teilweise auch nach O`Shaughnessy Strategie, nehme da u. dort Gewinne mit u. die volatilen Börsen bieten doch 1-2 x pro Jahr kräftigere Korrekturen zum Einstieg u. alle 3-5 Jahre mal einen noch ordentlicheren Down Move.

Was brauche ich da allerlei Rezepterl in Zerti od. Fondsform gegossen, die eh nicht halten können was sie versprechen.
Bin schon neugierig wann die abgecashte Masse schnallt, dass diesen ganzen Alpha Zertis nur die Emittenten reich machen.

Aber vielleicht haben aufgrund der letzten Tage einige erkannt, dass meine alte Ansicht, Markowitz hätte nur ihn selber aufgrund der Publikationen reich gemacht, zutrifft.

Weltweit ging alles runter, was haben einem da die ganzen Depotoptimierer nach Markowitz geholfen. :wink:
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Beitragvon BOERSEN-RAMBO » 07.03.2007 14:52

Jo mei, der Gerke ist eben oan weltberühmter Professor, eine Kapazität. Dös ist, als wenn der Oberprof vom Heidelberger Krebsforschungsinstitut plötzlich eine eigene Firma aufmachen und Wunderpillen, die gegen Alles helfen sollen, verkaufen würd. Da würden die Leit auch voll drauf abfahren ! :D
Ich kann`s verstehen, hätte vor ein paar Monaten fast auch ein paar von den Supa-Zertis vom Gehrke gekauft ! :roll:

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Re: LBB Q-Dow Jones Eurost 50 Effizienzportfolio-Zert. (LBB1

Beitragvon drhc » 13.03.2007 16:28

Chart 3 Monate im Vergleich mit dem Eurostoxx50[/quote]

Vier Monate sind ein zu kurzer Zeitraum um ein abschließendes Urteil fällen zu können. Aber die jüngste Entwicklung des Zertifikates verlief auch schon eindeutig positiver als zu Beginn.
drhc
 

Beitragvon drhc » 15.03.2007 08:12

Eine Auskunft von Dr. Reinschmidt von der Q-PAG in Bezug auf dieses Zertifikat und das Wirken von Prof. Gerke:

Natürlich beobachteten und evaluieren wir die Performance des Zertifikates täglich, da es sich jedoch aus unserer Sicht um ein langfristiges Investment handelt, veröffentlichen wir nicht ständig die neusten Zahlen auf unserer Homepage. Wir planen ein detailliertes Produktupdate für Juni :!: dieses Jahres, nachdem ein halbes Jahr vergangen ist, um die erzielte Performance zu beurteilen.
Bislang hat sich das Zertifikat jedoch sehr erfreulich und gemäß der von uns in Aussicht gestellten Eigenschaften entwickelt.
Das Zertifikat konnte bis heute eine positive Rendite von +2.68% erwirtschaften während der Index ca. 1% verloren hat. Gleichzeitig beträgt das Risiko des Zertifikates (annualisierte Standardabweichung) derzeit 9.5% während der Index eine deutlich höheres Risiko von ca. 12.9% aufweist. :!: Insbesondere in der letzten Marktphase der stark fallenden Kurse haben sich die starken Eigenschaften unseres Ansatzes bewährt. :!:
Zu ihrer zweiten Frage: Natürlich ist Prof. Gerke noch aktiv an der Verwaltung des Produktes beteiligt. :!:
drhc
 

Beitragvon ceterum censeo » 18.04.2007 13:51

drhc hat geschrieben:. Wir planen ein detailliertes Produktupdate für Juni :!: dieses Jahres, nachdem ein halbes Jahr vergangen ist, um die erzielte Performance zu beurteilen.



Etwas mehr Aktualität hätte ich schon erwartet. :?
ceterum censeo
 

Beitragvon drhc » 19.04.2007 08:07

Gut Ding will Weile haben, wie das alte Sprichwort schon sagt. Und eine Kapazität wie Professor Gehrke wird es schon richten. Langfristig wird dieses Zertifikat sicher eine extraordinäre Erfolgsstory werden!
drhc
 

Beitragvon Ernesto Chevantonn » 30.05.2007 08:04

Prof Gerke warnt vor Einbruch warnt vor einem deutlichen Rückschlag am deutschen Aktienmarkt. "Ich glaube zwar nicht, dass wir einen Crash wie im Jahr 2000 bekommen, aber ich rechne mit einem Einbruch"
aus n24-aritkel
Ernesto Chevantonn
 

Beitragvon drhc » 09.06.2007 18:27




Ergänzende Informationen (u.and. in den nächsten Tagen das angesprochene Produktupdate) findet der interessierte Investor unter:
http://www.q-pag.de/content/q-pag/index.php
drhc
 

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Beitragvon drhc » 30.07.2007 13:37

Ernesto Chevantonn hat geschrieben:Prof Gerke warnt vor Einbruch warnt vor einem deutlichen Rückschlag am deutschen Aktienmarkt. "Ich glaube zwar nicht, dass wir einen Crash wie im Jahr 2000 bekommen, aber ich rechne mit einem Einbruch"
aus n24-aritkel


Die Analyse von Professor Gerke hat sich eindrucksvoll bestätigt!
Zitat vom 25.5.2007 bei einem Dax von 7700: "Mit einem Abschlag von zehn Prozent wären wir wieder auf gesundem Niveau".
Und auch der Chart bestätigt nun die Stärke des Lbb-Effizienzportfolio-Zertifikat, welches Finanzaktien deutlich untergewichtet gegenüber dem Index:
Chartvergleich für 6 Monate
Zitat aus einem Focus-Money Interview mit Professor Gerke
"Seine Trümpfe voll ausspielen kann unser Effizienzportfolio bei einem fallenden Markt. Da ist es klar stärker."
drhc
 

Beitragvon drhc » 10.03.2008 16:02

Professor Gerke analysiert die Bankenbranche bei
ONVISTA
drhc
 

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Beitragvon drhc » 03.10.2008 15:12

Auch am Chart lässt sich jetzt die überlegene Strategie des Lbb-Effizienzportfolio-Zertifikat gegenüber dem Index ablesen:
Chartvergleich für 6 Monate
Zitat aus einem Focus-Money Interview mit Professor Gerke
"Seine Trümpfe voll ausspielen kann unser Effizienzportfolio bei einem fallenden Markt. Da ist es klar stärker."


http://icm-vermoegen.de/cms/front_conte ... 5&idcat=97
http://www.prof-gerke.de/index.htm
http://www.q-pag.de/content/q-pag/index.php
drhc
 

Beitragvon drhc » 09.12.2008 10:50

Aus Theorie wurde Praxis:
Chart 3 Jahre
Beeindruckend die performancetechnische Abkoppelung auf dem Höhepunkt der Krise!
drhc
 

Beitragvon schneller euro » 23.02.2009 12:28

Der Kurssprung um ca. +25% innerhalb von nur 2 Tagen vom 27.10.08(Mo) - 29.10.08(Mi) findet sich bei diversen Quellen (Comdirect, Onvista, Finanztreff). Bei ernsthaftem Kaufinteresse für dieses Zertifikat würde ich aber trotzdem noch einmal nachforschen, ob da nicht doch ein Datenfehler vorliegt.
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Beitragvon drhc » 13.03.2009 19:19

drhc hat geschrieben:Aus Theorie wurde Praxis:
Chart 3 Jahre
Beeindruckend die performancetechnische Abkoppelung auf dem Höhepunkt der Krise!


Temporär marginale Underperformance auf Sicht von wenigen Tagen wegen des Underweighting von Financials im
LBB Q-Dow Jones Eurost 50 Effizienzportfolio-Zert. (LBB1XW).
Im großen Bild unerheblich.
drhc
 

Beitragvon drhc » 27.03.2009 19:42

handelsblatt zertifikate 06_090318:
in der Baisse hat das Strategiezertifikat von Professor Wolfgang Gerke sein Versprechen eingelöst und den Euro Stoxx 50 tatsächlich etwas abgehängt.
... mit dem plötzlichen Absturz an den Börsen im Januar vergangenen
Jahres wendete sich das Blatt zu Gunsten des Strategiezertifikats: Seit Emission hat sich der Euroland-Index mittlerweile ziemlich genau halbiert. Anleger, die auf das Strategiepapier gesetzt haben, verloren dagegen „nur“ ein Drittel des investierten Kapitals. Da das annualisierte
Minus des Index mehr als zehn Prozentpunkte p.a. höher ausfällt,
als das des Zertifikats, hat das Produkt damit doch noch sein Versprechen
aus dem Emissionsprospekt gehalten:
Auf Basis einer Rückrechnung wurde hier Anlegern eine langfristige
Outperformance von rund acht Prozent per annum in Aussicht gestellt.
Wie lässt sich das Überholmanöver des Zertifikats erklären?
Die Basis des Papiers bilden dieselben Aktien, die auch im europäischen
Leitindex enthalten sind. Allerdings werden sie anders gemischt – nach dem
Konzept des bekannten Finanz- und Wirtschaftswissenschaftlers Professor
Wolfgang Gerke. Sein Hauptkritikpunkt am Euroland-Leitindex: Da die Auswahl und die jeweilige Gewichtung der Aktien nur nach den Kriterien des liquiden Aktienvolumens sowie der Marktkapitalisierung
erfolgen, bestehe unter Renditegesichtspunkten Verbesserungspotenzial.
Denn die Volatilität und somit das Anlagerisiko sowie die Korrelation der
Aktien zueinander blieben bei der Zusammensetzung des Standardwerte-Index unberücksichtigt.
Für den „Q-Dow Jones Euro Stoxx50 Effizienzportfolio-Index“ auf den
die LBB das Zertifikat emittiert hat, bestimmt ein Computermodell alle 21
Tage eine neue Indexzusammensetzung, die nach Ansicht von Gerke und
seinen Mitarbeitern der Q-PAGmbh effizienter ist. Volatilität und Korrelation
der Aktien werden hier bei jeder Neugewichtung berücksichtigt.
Falls nötig, können bei der Zusammensetzung des Effizienzportfolio-Index
neben Aktienkäufen auch Leerverkäufe stattfinden, um das angestrebte
optimierte Rendite-Risiko-Profil zu erreichen. Dadurch ist das Strategiezertifikat laut Gerke besonders in Marktphasen effizient, in denen die Kurse stark nach oben oder unten schwanken.
So geschehen im Januar und Herbst vergangenen Jahres: Als die Börsenkurse hektisch schwankten und mehrmals kräftig eingebrochen sind, setzte es sich deutlich vom Markt ab und ließ somit auch seinen Benchmark-Index hinter sich. ... "
drhc
 

Beitragvon drhc » 28.04.2010 10:11

drhc hat geschrieben:Aus Theorie wurde Praxis:
Chart 3 jahre
Beeindruckend die performancetechnische Abkoppelung auf dem Höhepunkt der Krise!



Ein Wort reicht aus: ÜBERZEUGEND!
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Beitragvon Papstfan » 03.05.2010 17:31

drhc hat geschrieben:http://icm-vermoegen.de/cms/front_content.php?idart=145&idcat=97

http://www.prof-gerke.de/index.html



Wo gibt es aktuelle Informationen zu diesem Zertifikat?
Ist der
chartkorrekt? - > Okt. 2008
ora et labora!
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Beitragvon drhc » 22.05.2010 17:46

Rettungspaket, Finanztransaktionssteuer - wie ist die Lage in der Euro-Krise? Professor Wolfgang Gerke - Präsident des Bayerischen Finanz Zentrums - nimmt im Rundschau-Magazin Stellung: br-online
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Beitragvon drhc » 16.10.2010 09:14

Wieso gibt es immer noch Anleger die Europafonds oder gar ETfs kaufen obschon es solche Zertifikate gibt ?
Die Fakten sprechen eine unzweideutige Sprache: onvista chart
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Beitragvon Quisi5 » 27.10.2010 12:56

Was könnte diese Mitteilung für Auswirkungen auf die weitere Wertentwicklung haben?
Dateianhänge
LBB1XW Aenderung_Advisor.pdf
(76.54 KiB) 342-mal heruntergeladen
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Beitragvon drhc » 27.10.2010 15:21

@quisti5: Kein Grund zur Besorgnis!
Der dem Zertifikat zugrunde liegende Optimierungsansatz stellt eine Weiterentwicklung der nobelpreisprämierten Portfoliotheorie von Markowitz dar und wurde unter Federführung von Prof. Gerke entwickelt.
Für die monatliche Anpassung des Portfolios bedarf es nun keiner wissenschaftlichen Kapazität mehr und selbige kann auch von einem gewöhnlichen Banker anhand der vorliegenden Instruktionen ("der Gebrauchsanweisung") adjustiert werden.
In etwa lässt sich dies so vorstellen, dass ein genialer Ingenieur ein neuartiges Automobil entwickelt hat und die routinemäßigen Wartungsarbeiten nun auch von gewöhnlichen Mechanikern erledigt werden können.
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Beitragvon drhc » 24.02.2011 13:37

Wieso gibt es immer noch Anleger die Europafonds oder gar Index-Fonds kaufen obschon es solche Zertifikate gibt ?
Die Fakten sprechen eine klare und eindeutige Sprache: onvista chart
Wer jetzt noch einen Euro-Stoxx-50-Etf kauft, ist selber schuld!
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Beitragvon Quisi5 » 24.02.2011 14:02

Ist der Chartvergleich mit dem Eurostoxx50 ER oder dem TotalReturn-Index? Wenn der Vergleich mit dem (selteneren) TR-Index ist, dann gibts wahrhaftig keinen Grund für einen ETF - außer dem Bonitätsrisiko des Emittenten...
Wenn der Vergleich mit dem "normalen" Eurostoxx50-Index ohne Dividendenanrechnung ist, dann bin ich noch nicht überzeugt.

Edit:
Unabhängig von der Indexfrage: Mir fällt auf, daß die im 3-Jahreszeitraum beeindruckende Outperformance im wesentlichen auf die Phase Sept - Nov. 2008 zurückzuführen ist. In der Zeit davor lief die Strategie mit dem Index in etwa gleich (im Chart gut zu sehen), in der Zeit danach war die Strategie gleich oder (je nach Betrachtungszeitraum) schwächer als der Index. Das kann man bei Comdirekt sehr schön spielen.
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Beitragvon drhc » 24.02.2011 19:34

Quisi5 hat geschrieben:Ist der Chartvergleich mit dem Eurostoxx50 ER oder dem TotalReturn-Index? Wenn der Vergleich mit dem (selteneren) TR-Index ist, dann gibts wahrhaftig keinen Grund für einen ETF - außer dem Bonitätsrisiko des Emittenten...


@ quisi5: soeben habe ich das Zertifikat auf Sicht von 4 Jahren mit beiden Indizes verglichen. Resultat: 10 % besser als der TR und 21 % besser als der ER !
Von der niedrigeren Volatilität und den geringeren Draw-down´s in Börsenschwächephasen ganz zu schweigen
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Beitragvon drhc » 02.05.2011 12:14

Über alle Zeiträume besser als der Ref.-Index, besonders hier:
Chart 3 jahre
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Beitragvon drhc » 01.07.2011 09:56

der aktuelle link zur lbbmit allen relev. Informationen


von quisi5 angespr. Chart-Vergleich mit dem Ubs-Rade-Europa, Wkn Ub0c7t:
chart
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Beitragvon The Ghost of Elvis » 05.07.2011 10:43

so was ähnliches :
" .... Die ETF-Sparte der französischen Bankengruppe BPCE (Banques Populaires Caisses d’Espargne) hat die ersten Indexpapiere für die Equalweight-Indizes des Euro Stoxx 50 und des gesamteuropäischen (inklusive der Nicht-Euro-Länder) Europe 600 an der Börse Frankfurt gelistet (WKN: A1JH11; A1JH12).
„Equalweight“ steht für „gleichgewichtet“ und meint, dass die in den Indizes enthaltenen Aktien nicht entsprechend ihrer Marktkapitalisierung in die Indexberechnung einfließen, sondern alle zu gleichen Teilen. ..... "
mehr bei finanztreff
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Beitragvon drhc » 23.10.2011 12:56

1 Jahr,3 Jahre, 5 Jahre: über alle Zeiträume das Zertif. besser als der Index
Chart 3 jahre

der aktuelle link zur lbbmit allen relev. Informationen
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Beitragvon schneller euro » 25.10.2011 09:30

Chartvergleich LBB1XWseit Auflage im Dez. 2006 mit Eurostoxx50
-> in der Baisse von 01/08 - 03/09 verlor das Zertifikat ca. 25% weniger als der Index. Der Kurssprung Ende Okt. 2008 ist auch in dem Chart auf der LBB-Webseite erkennbar und offenbar kein technischer Fehler, sondern real gewesen
-> im Aufschwung 03/09 - Ende Juli 2001 war die Perf. etwas geringer (ca. 5%) als beim Index, bei auch etwas niedrigerer Vola
-> im jüngsten Crash (Zeitraum seit Anfang August 2011) verliefen die Wertentwicklung von Zertifikat und Index fast parallel

Langfristig könnte die weitere Entwicklung in etwa so verlaufen wie aktuell im 2-Jahres-Chart:etwas mehr Perf. bei etwas geringer Vola als der Index.
-> ein interessantes Produkt, wenn man von der Anlageregion überzeugt ist.

Handelsblatt vom 24.10.11mit der etwas reisserischen Überschrift: "Die Scheinwelt der Börsengurus ...
Banken verkaufen gerne Produkte, die auf den Strategien von Börsengurus basieren. Davon haben Anleger oft wenig. Denn solche Anlageprodukte floppen allzu oft...."
"...Banken-Professor Wolfgang Gerke ... In der Praxis zahlte der heute 67-Jährige zunächst Lehrgeld – oder besser gesagt, alle Anleger, die auf seinen Namen vertrauten. ... sein Q-Dow-Jones-EuroStoxx-50-Effizienzportfolio-Index entwickelte sich anfangs deutlich schlechter als der Markt. Ende 2007 hatten Anleger mit dem Zertifikat auf Gerkes per Computersoftware kreierten Index, der das Risiko minimieren soll, rund sechs Prozent verloren. Der Vergleichsindex EuroStoxx 50 hatte dagegen mehr als zehn Prozent zugelegt..."
-> 2007 war in der Tat bisher das Jahr, wo das Zertifikat am schlechtesten abschnitt im Vergleich mit dem Index (s.o.)
"...hat sich seit Herbst 2008 das Bild für Anleger aufgehellt. Während das Zertifikat von August 2008 bis heute mit einem Plus von 0,2 Prozent seinen Wert bewahren konnte, verlor der EuroStoxx 50 fast 32 Prozent (siehe Chart)..."
"...Das Problem ist nur: Schon seit Mitte Juni vergangenen Jahres ist Gerke nicht mehr an Bord. Anleger wissen also nicht mehr, ob noch Gerke drin ist, wo Gerke einmal draufstand. „Die Zusammensetzung wird durch die LBB selbst bestimmt“, sagt eine Sprecherin der Bank. Gerke begründet das damit, dass „er nur das Modell geliefert hat“. Angst um seine Reputation habe ihn keineswegs zum Rückzug getrieben..."
-> auf meine Anfrage bei der LBB erhielt ich die Auskunft: "...An der Strategie wurden keine Veränderungen vorgenommen, die Berechnung wird seit Juni 2010 von unserer Researchabteilung durchgeführt. Es wird weiterhin das Ziel verfolgt, von den Ertragschancen der im EURO STOXX 50 Index enthaltenen Aktien zu profitieren und durch gleichzeitige Risikominimierung ein deutlich besseres Chance-/Risikoprofil zu erreichen..."
-> es sollte eigentlich auch nicht allzu schwierig sein, nach dem vorgegebenen Konzept die Änderungen in der Zusammensetzung des Zertifikates regelmäßig vorzunehmen. Im Chart ist seit Mitte 2010 auch kein Bruch erkennbar.
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Beitragvon drhc » 21.03.2012 19:41

Über alle Zeiträume besser als der Ref.-Index Chart 5 Jahre

Dieses Zertifikat gehört zu meinen CORE-Investments.
Weiterhin noch das auf dem ULTRADERI:IND basierende Ubs-Rada (Wkn Ub0c7s) sowie
RBS DaxPlus MINIMUM VARIANCE US (AA0KF1).
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Beitragvon drhc » 05.07.2012 18:32

Prof. Gerke: "Die neue D-Mark wäre nicht die alte D-Mark"
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Beitragvon drhc » 26.11.2012 21:46

Das Zertifikat 50 % vor dem Index im Chart 5 Jahre
Perf. minimal schwächer, Sharpe Ratio deutlich besser als einer der besten Europa-Fonds, der Mainfirst Top Europ. (A0MVL0)
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Beitragvon FinanzHai » 03.12.2012 11:45

drhc hat geschrieben:Das Zertifikat 50 % vor dem Index im Chart 5 Jahre
Perf. minimal schwächer, Sharpe Ratio deutlich besser als einer der besten Europa-Fonds, der Mainfirst Top Europ. (A0MVL0)


Der kluge Professor Gerke hat anscheinend die eierlegende Wollmichsau erfunden!??
Das Zerti. scheint tatsächlich ein Kandidat für ein ganz langfristiges Depot zu sein
Wählt FDP, die Steuersenkungs-Partei
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Beitragvon drhc » 04.02.2013 19:59

Das Zertifikat und der
Uni Global Minimum Varianz Europe (A0DQZK):
beide dem simplen Indexkonzept weit überlegen:
CHART
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drhc
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