Ukraine

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slt63
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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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Nazi-Symbole bei Vertretern der USA
Wie die Ukraine in den Krieg getrieben wird


Brittany Stewart, US-Militärattaché in Kiew, hat am Freitag Einheiten der ukrainischen Armee an der Kontaktlinie im Osten der Ukraine besucht. Dabei trug sie die Uniform einer ukrainischen Brigade mit einem Abzeichen, auf dem ein Totenkopf und die Aufschrift "Ukraine oder Tod" abgebildet sind.

Die neuen Abzeichen für die ukrainischen Streitkräfte hat Präsident Poroschenko 2019 offiziell eingeführt, der Anti-Spiegel hat damals darüber berichtet, den Artikel finden Sie hier. Damals hat der Generalstab der Ukraine hat neue Abzeichen (siehe Titelbild) für Einheiten der ukrainischen Armee verkündet. Das an die SS-Division Totenkopf erinnernde Abzeichen (siehe Titelbild) mit der Aufschrift „Україна або Смерть“ („Ukraine oder Tod“) wurde zum Abzeichen der 72. mechanisierte Brigade.
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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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SS-Gedenkmarsch in Kiew und ein mögliches Zurückrudern der USA

Um die Ukraine ist es derzeit wieder etwas ruhiger geworden. Ob das daran liegt, dass Russland vor allem den USA sehr deutlich seine „roten Linien“ aufgezeigt hat, ist Spekulation, aber es spricht einiges dafür. Man kann durchaus Parallelen zu den Ereignissen um die Krim 2014 erkennen. Daher will ich zunächst auf diesen spekulativen Teil und die Prallelen zu 2014 eingehen, bevor wir zu den Ereignissen der letzten zwei Wochen kommen.

Die Ereignisse von 2014

Nach dem Maidan setzte Kiew Truppen in Richtung Krim in Bewegung und auch US-Kriegsschiffe waren vor der Krim aktiv. Anfang März 2014 stand ein von den USA unterstütztes Eingreifen der ukrainischen Armee auf der Krim im Raum, das zwangsläufig zu einem direkten militärischen Zusammenstoß zwischen ukrainischen und russischen Truppen geführt hätte. Es gab damals Meldungen, dass ein russisches Flugzeug den US-Zerstörer „Donald Cook“ im Schwarzen Meer mit einer Radiowaffe „abgeschaltet“, also seine Elektronik lahmgelegt hat und dass alle Bildschirme an Bord schwarz geworden sind. Das Schiff und seine Waffensysteme waren blind. Als das Schiff danach in einen rumänischen Hafen eingelaufen ist, hat das Pentagon gemeldet, dass 28 Soldaten der Besatzung den Dienst quittiert haben.

Interessant ist, was damals hinter den Kulissen abgelaufen ist. Zum Jahrestag der Vereinigung Russlands mit der Krim ist in Russland eine sehr interessante Reportage mit dem Titel „Krim – Der Weg in die Heimat“ erschienen, der die Ereignisse vom Maidan bis zur Vereinigung der Krim mit Russland nachgezeichnet hat. Es gibt davon eine mit deutschen Untertiteln versehene Version, die ich sehr empfehlen kann. Sie finden Sie hier. "Krim. Der Weg in die Heimat" - Doku 2015 - O-Ton mit deutschen Untertiteln

In dieser Reportage wurde auch Putin ausführlich interviewt und er hat interessante Details erzählt. .....
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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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Warum der Spiegel nicht über Bidens Ablehnung, Selensky zu treffen, berichten kann

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Im Spiegel erfuhren wir am Montag, dass es ein Treffen zwischen Joe Biden und Wladimir Selensky geben wird. Der Spiegel-Artikel ist ein Paradebeispiel dafür, wie der Spiegel mehr weglässt als er berichtet, denn Selensky hat in den letzten Wochen mit aller Vehemenz und bei jeder Gelegenheit ein Treffen mit US-Präsident Biden vor dessen Treffen mit dem russischen Präsidenten Putin gefordert. Biden hat Selensky jedoch die kalte Schulter gezeigt. All das – und vor allem die Gründe dafür – erfahren Spiegel-Leser aber nicht, dabei kann man es in den Nachrichtenagenturen alles nachlesen.

Bevor wir zu der aktuellen Meldung kommen, muss ich zum Verständnis zuerst die Vorgeschichte erklären.

Joe Biden und die Korruption

Joe Biden ist korrupt und das ist keine böse Verschwörungstheorie oder russische Propaganda. Das haben auch US-Medien wie Politico oder die New York Times früher manchmal berichtet. Über einen interessanten Politico-Artikel habe ich für alle, die nicht so gut Englisch können, ausführlich berichtet, meinen Artikel finden Sie hier.
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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

Putin über das Rassengesetz in der Ukraine das anstehende Treffen mit Biden

Vor dem anstehenden Gipfeltreffen mit US-Präsident Biden hat Präsident Putin ein Interview gegeben, in dem er auch auf das neue Rassengesetz der Ukraine gesprochen hat. Dieses von Westen ignorierte rassistische Gesetz ist in Russland ein großes Thema.

Präsident Selensky hat am 18. Mai einen Gesetzentwurf ins ukrainische Parlament eingebracht, das die Staatsbürger der Ukraine nach völkischen Kriterien in Bürger erster und zweiter Klasse einordnet, die auch unterschiedliche Rechte haben sollen. Dieses Gesetz, das in „bester Tradition“ der Nürnberger Rassengesetze der Nazis steht, wird von den westlichen Medien komplett verschwiegen. Details über das ukrainische Rassengesetz inklusive Link zum Gesetzentwurf finden Sie hier.
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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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Wie der Spiegel seine Leser beim Thema Ukraine dumm hält

In der Ukraine ist in diesem Jahr viel passiert, was berichtenswert ist. Spiegel-Leser erfahren von all dem jedoch nichts. Umso interessanter ist, was der Spiegel für berichtenswert hält.

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Die Ukraine wird zur Diktatur

Der ukrainische Präsident Selensky baut in der Ukraine spätestens seit Februar eine Diktatur auf. Dass er allerdings dabei die treibende Kraft ist, darf man bezweifeln, denn er setzt dabei nur um, was ihm der Nationale Sicherheitsrat auf den Tisch legt. Wer im Hintergrund die Entscheidungen trifft, die der Sicherheitsrat dem Präsidenten zur Unterschrift vorlegt und die Selensky dann per Dekret umsetzt, können wir nur vermuten. Das ist für den Moment aber nicht wichtig, wichtig sind die Entscheidungen, die getroffen werden.

So hat Selensky auf Betreiben des Sicherheitsrates im Februar die letzten regierungskritischen Fernsehsender verboten, wobei er an allen Gesetzen des eigenen Landes vorbei gehandelt hat. Anstatt die zuständigen Behörden oder gar Gerichte mit dem Fall zu befassen, hat er Sanktionen gegen die Sender verhängt. Sanktionen, die ein Präsident willkürlich gegen jeden in seinem Land aussprechen kann, der ihm nicht gefällt, sind in keinen staatlichen Rechtssystem der Welt vorgesehen. Selbst die harschesten Diktaturen geben ihren Unterdrückungsmaßnahmen durch (Schein-)Prozesse zumindest den formalen Anschein von gesetzeskonformem Handeln. Diese Mühe macht sich die Ukraine nicht mehr.

Nur wenige Tage später hat Selensky dann auch noch fast 500 regierungskritische Internetseiten verboten und angefangen, gegen Oppositionspolitiker Haftbefehle zu erwirken. Außerdem hat Selensky – wieder auf Betreiben des Sicherheitsrates – Sanktionen gegen den Oppositionsführer im Parlament, Viktor Medwedtschuk, verhängt und dessen gesamtes Vermögen eingefroren. Das ist deshalb besonders „demokratisch“, weil die Partei „Oppositionsplattform – Für das Leben“ im ukrainischen Parlament, der Rada, nicht nur die führende Oppositionspartei ist, sondern auch, weil sie im Begriff ist, Selenskys eigene Partei in Umfragen zu überholen und zur stärksten Partei des Landes zu werden.

Damit aber nicht genug,...
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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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Offizielle Beerdigung eines ehemaligen SS in Kiew

Am 13. Juni 2021 fand in der Kathedrale der Autokephalen Kirche der Ukraine in Kiew, St. Michael-mit dem-Goldenen-Dom, die Beerdigung des ehemaligen SS Orest Vaskul statt.

Der ukrainische Präsident, Wolodymyr Zelensky, wurde durch Soldaten seiner persönlichen Wache vertreten. Der Verteidigungsminister und ehemalige Militärattaché in Washington, Generalleutnant Andriy Taran, war ebenfalls vertreten.

Die ukrainische Flagge wurde auf dem Sarg des Verstorbenen ausgebreitet.

Orest Vaskul trat 1943 freiwillig der SS (Division Galizien) bei. Er kämpfte freiwillig als ukrainischer Nazi für das Dritte Reich gegen die Sowjetunion.
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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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Ausverkauf der Ukraine
Seit 1. Juli wurden in der Ukraine fast 2.000 Kaufverträge für Schwarzerde-Flächen abgeschlossen


Die Ukraine ist das Armenhaus Europas und muss nun auf Druck des IWF auch das letzte Tafelsilber verscherbeln. Es geht um die ukrainische Schwarzerde, die fruchtbarsten Böden der Welt.

Bisher war der Verkauf landwirtschaftlicher Flächen in der Ukraine verboten, das Land wollte diese letzten Aktiva des Landes schützen. Aber der IWF hat als Anwalt der westlichen Großkonzerne ganze Arbeit geleistet und weitere Kredite an das seit dem Maidan komplett verarmte Land daran gebunden, dass das Verbot aufgehoben wird. Nun stehen westliche Lebensmittelkonzerne in den Startlöchern.

Das in der Ukraine ausgesprochen unbeliebte Gesetz zum Verkauf der Schwarzerde wurde – aufgrund des Widerstandes im Parlament – in einer bemerkenswerten Koalition der Parteien von Präsident Selensky und seines Vorgängers Poroschenko beschlossen.
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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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Ukraine
Das Ende des Gas-Revers? Der wahre Grund für Kiews Verärgerung über den neuen Gasvertrag Ungarns


Ungarn hat vor einigen Tagen einen neuen Gasvertrag abgeschlossen, der den ukrainischen Gastransit umgeht. Dadurch verliert Kiew Einnahmen aus dem Gastransit. Der wahre Grund für die Verärgerung in Kiew ist jedoch ein anderer.

Die Ukraine hat 2015 verkündet, kein russisches Gas mehr zu kaufen, sondern stattdessen Gas aus Europa zu beziehen. Dabei handelt es sich in Wahrheit aber ebenfalls um russisches Gas, das die Ukraine seitdem teurer einkauft. Das funktioniert folgendermaßen: Ein europäischer Gasimporteur kauft das russische Gas und der ukrainische Gasversorger Naftogas kauft es bei dem europäischen Importeur, wodurch das Gas natürlich zwangsläufig teurer wird, als wenn die Ukraine es direkt bei Gazprom kaufen würde.

„Europäisches“ Gas, das nie in Europa war

Das Gas selbst erreicht Europa nicht, es wird bereits in der Ukraine aus der Transitpipeline in das ukrainische Gasnetz abgezweigt und auf dem Papier zu „europäischem“ Gas umdeklariert, da es von einer in Europa ansässigen Firma gekauft wird. Diesen Prozess der virtuellen Umleitung des Gases aus Europa (wo es nie gewesen ist) in die Ukraine nennt man Reversgas.

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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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Die von den Medien unbemerkte Eskalation im Donbass

Ende Oktober hat Kiew mit einem Drohnenangriff im Donbass das Minsker Abkommen ein weiteres Mal gebrochen, ohne das westliche Politiker oder Medien das allzu sehr kritisiert hätten. Was diese Eskalation bedeutet, wird im Westen nicht berichtet.

Der ukrainische Angriff mit einer Drohne aus türkischer Produktion hat im Westen – im Gegensatz zu Russland – kaum Schlagzeilen gemacht, dabei war der Vorfall ausgesprochen wichtig. Er markiert eine neue Stufe der Eskalation im Donbass, denn es ist den Konfliktparteien verboten, Luftangriffe durchzuführen. Indem Kiew sich daran nicht mehr hält, wird es die Rebellen dazu zwingen, sich mit Luftabwehr und möglicherweise auch eigene Drohnen auszurüsten, was den Kampfhandlungen eine neue Dynamik und Qualität geben würde.
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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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Das Spiel mit dem Feuer: „Die Ukraine ist ein großer Nato-Militärstützpunkt geworden“

Die USA und die Nato treiben den Konflikt der Ukraine mit Russland voran, was die westlichen Medien aber ignorieren. Immer mehr Manöver und Waffenlieferungen haben die Ukraine zu einem Nato-Stützpunkt werden lassen.

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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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Russlands Verteidigungs-Strategie gegen die NATO

....in wenigen Worten erkärt.
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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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Moskau: Private US-Militärdienstleister planen Provokation mit chemischen Stoffen in Ostukraine

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums planen private US-Militärdienstleister eine Provokation mit chemischen Stoffen in zwei Städten der Region Donezk. Zudem würden Vertreter dieser Unternehmen ukrainische Spezialeinheiten im Konfliktgebiet ausbilden.

Während einer Sitzung des Vorstands des russischen Verteidigungsministeriums, an der auch der russische Präsident Wladimir Putin teilnahm, hat Verteidigungsminister Sergei Schoigu am Dienstag erklärt, dass private US-Militärdienstleister, die in der Region Donezk stationiert sind, Provokationen mit dem Einsatz von chemischen Stoffen in der Ostukraine vorbereiten würden:
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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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Künstlich geschaffene Gasknappheit: Importeure verkaufen Gas aus Deutschland in die Ukraine

Derzeit fließt Gas aus Deutschland über Polen und anscheinend weiter in die Ukraine. Anstatt Gas aus Russland zu bestellen, exportieren deutsche Gasimporteure Gas aus den deutschen Speichern. Die hohen Strompreise in Deutschland sind anscheinend gewollt.

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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »



STRATFOR: US-Hauptziel war es immer, Bündnis Deutschland + Russland zu verhindern

George Friedman beim Chicago Council on Global Affairs, April 2015. Die Vereinigten Staaten haben ein grundsätzliches Interesse – sie kontrollieren alle Ozeane der Welt, keine Macht hat das jemals zuvor getan. Aufgrund dieser Tatsache können wir überall auf der Welt bei den Völkern einfallen, und sie Ihrerseits sind nicht in der Lage, uns anzugreifen. Das ist eine sehr schöne Sache. Die Aufrechterhaltung der Kontrolle der Ozeane und im Weltall ist das Fundament unserer Macht. Der beste Weg, die feindliche Flotte zu besiegen, ist zu verhindern, daß sie überhaupt gebaut wird. Der Weg, den die Briten gegangen sind, um sicherzustellen, daß keine europäische Macht die Flotte bauen konnte, war es, die Europäer gegeneinander kämpfen zu lassen. Die Politik, die ich empfehlen würde, ist die, die Ronald Reagan in Bezug auf Iran und Irak angewendet hat. Er unterstützte beide Kriegsseiten, so daß sie gegeneinander kämpften (Iran-Irak-Krieg 1980-88) und nicht gegen uns. Es war zynisch, sicher unmoralisch, aber es funktionierte. Und das ist der Punkt: die Vereinigeten Staaten sind nicht in der Lage, ganz Eurasien zu okkupieren. In dem Moment, wo unsere Stiefel den Boden berühren, sind wir zahlenmässig total unterlegen. Wir können eine Armee zerschlagen, aber wir sind nicht in der Lage, den Irak zu besetzen. .... Also, wir sind nicht in der Lage, überall militärisch zu intervenieren, aber wir sind in der Lage, in erster Linie die gegeneinander kämpfenden Mächte zu unterstützen (politsch, finanziell, Waffenlieferung) US-Berater, damit sie Ihre Aufmerksamkeit aufeinander lenken. Und in außerordentlichen Fällen, wie in Vietnam, Irak und Afghanistan mit Präventivschlägen intervenieren. Die Taktik der Präventivschläge beabsichtigt nicht, den Feind zu besiegen, sondern sie verfolgt das Ziel, den Feind aus dem Gleichgewicht zu bringen..... Aber Sie haben absolut Recht, wir als ein Imperium können das (überall intervenieren) nicht tun. Die Briten damals haben Indien nicht besetzt, sie haben einfach damals die einzelnen Staaten Indiens genommen und ließen sie gegeneinander kämpfen. Die Briten haben britische Offiziere bei der indischen Armee installiert. Die alten Römer haben auch keine großen Truppen in entlegenen Regionen (ausserhalb des römischen Imperiums) entsandt, sondern sie haben (prorömische) Könige dort eingesetzt. Verschiedene Könige (bzw. Stadthalter) wurden von dem römischen Kaiser eingesetzt, und diese Könige waren verantwortlich für die Aufrechterhaltung des prorömischen Friedens... Also Imperien, die versuchen, direkt in okkupierten Gebieten zu regieren, solche Imperien scheitern, wie es mit dem Nazi-Imperium der Fall war. Weil, niemand hat so viel Macht, um direkt zu regieren. Da muß man schon klüger vorgehen..... Also das urzeitliche, urweltliche Interesse der Vereinigten Staaten, wofür wir seit Jahrhunderten die Kriege führten - erster und zweiter Weltkrieg und Kalter Krieg - waren die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland, weil vereint sind sie die einzige Macht, die uns bedrohen kann, und unser Interesse war es, daß das nicht geschieht. Für die vereinigten Staaten ist die größte Urangst, daß deutsches Kapital und deutsche Technologie und die russischen Rohstoffe und die russische Arbeitskraft sich zu einer einzigartigen Kombination verbinden, die den USA seit Jahrhunderten unheimlich die Angst einjagt. Also wie kann man das erreichen, daß diese (deutsch-russische) Kombination verhindert wird? Die USA haben ihre Karten auf dem Tisch offengelegt: Das ist die Linie zwischen Baltikum und dem Schwarzen Meer.
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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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Der US-Plan für ein Afghanistan innerhalb Europas
von Manlio Dinucci

Die Vereinigten Staaten selbst kündigen an, dass sie in der Ukraine gegen Russland das tun könnten, was sie in Afghanistan gegen die UdSSR organisiert hatten. Am Rande sei darauf hingewiesen, dass die Rolle, die in Asien die Islamisten von Osama bin Laden spielten, in Europa den Neonazis des Maidan-Platzes zukommen würde.

[...]

Washingtons strategischer Plan ist offensichtlich: die ukrainische Krise, die 2014 absichtlich provoziert wurde, auszulösen, Russland zu zwingen, militärisch zur Verteidigung der Russen im Donbass zu intervenieren, um in eine Situation zu geraten, die der Afghanistans ähnelt, in der sich die UdSSR verzettelt hat. Ein Afghanistan in Europa, das eine permanente Krise provozieren würde, alles zum Vorteil der USA, was ihren Einfluss und ihre Präsenz in der Region stärken würde.
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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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Es geht noch peinlicher als Baerbock: Die britische Außenministerin blamiert sich in Moskau

Der Besuch der britischen Außenministerin bei ihrem russischen Amtskollegen Lawrow ist zu einer wohl nie dagewesenen Peinlichkeit geworden.

Es ist schwer vorstellbar, aber die britische Außenministerin Truss ist noch inkompetenter als Annalena Baerbock, die derzeitige Platzhalterin im deutschen Auswärtigen Amt. Baerbock hat bei ihrem Moskau-Besuch zwar nichts erreicht, weder für die NATO, noch für den Frieden, aber sie konnte ihre Antworten immerhin unfallfrei vom Zettel ablesen und das Treffen hinter verschlossenen Türen war wohl nicht vollkommen peinlich.

Anders bei der britischen Außenministerin Liz Truss. Die hat sich gerade erst mit einer Rede blamiert, in der sie mongolische Invasion Russlands im Mittelalter zu zwei Invasionen in der Ukraine gemacht hat und auch ansonsten ist von ihr noch nichts Intelligentes gekommen. Nun hat sie sich in Moskau richtig blamiert, als sie der Meinung war, die russischen Gebiete Rostow und Woronesch würden zur Ukraine gehören.

Wie soll Lawrow Verhandlungen mit einer Frau führen, die Russland einen Truppenaufmarsch an der ukrainischem Grenze vorwirft, aber nicht einmal weiß, welche Gebiete an dieser Grenze liegen?
[...]

:lol: :lol: :lol:
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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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Wenn etwas schiefgeht, dann wird es vor allem uns treffen

Dirk Pohlmann hat in wenigen Worten skizziert, wie wir in Sachen Ukraine, Russland, Nordstream 2 usw. an der Nase herumgeführt werden. Und was uns droht. Albrecht Müller.

Nordstream 2 gibt es, weil die deutsche Regierung es wollte, nicht weil die russische es wollte. Deutschland braucht Gaslieferungen, um sicher Grundlast-Strom produzieren zu können, nachdem die Nuklearkraftwerke abgeschaltet werden.

Die USA sind gegen Nordstream 2, sie versuchen die Pipeline zu stoppen, seit vielen Jahren, mit vielen Mitteln. Aus vielen Gründen, aus geopolitischen, aber auch aus simplen wirtschaftlichen Interessen. Frackinggaslieferungen aus den USA wären beides, ein Geschäft und erpressungsfähiger Einfluss auf Deutschland.

Die USA wollen die NATO nach Osten erweitern, das ist kein Interesse von Deutschland oder Frankreich.
Die USA haben kein Interesse an der Umsetzung von Minsk 2.

Russland hat wenig Interesse an Nordstream 2. Es hat 2 Pipelines nach China neu gebaut, China ist der beste Markt, der sie am meisten interessiert. Russland könnte auf Nordstream 2 verzichten, hat aber kein Interesse an einem noch unsouveräneren Deutschland, aus geopolitischen und wirtschaftlichen Interessen.

Fazit: Die Ukrainekrise ist dazu da, Nordstream 2 zu verhindern.
Scholz ist in der Zwickmühle.


Biden versucht eine Zusage von BK Scholz zu bekommen, dass Nordstream 2 als Sanktion gestoppt wird, wenn es Kämpfe in der Ostukraine gibt. Wenn seine Zusage vorliegt, werden die us-kontrollierten Söldnerkräfte einen Zwischenfall inszenieren. Das kann man prophezeien, ohne metaphysische Fähigkeiten zu besitzen.

Denn so kann Biden Nordstream 2 verhindern, ohne zu offenen Sanktionen gegen einen “Alliierten” aufzurufen. Es wäre die eleganteste Lösung für Biden.

Es gibt einen Interessenkonflikt zwischen den USA und seinem nicht-souveränen Vasallen Deutschland. BK Scholz versucht, sich ohne offene Konfrontation mit den USA durchzulavieren. Eine offene Konfrontation würde die deutsche Situation nicht verbessern. Scholz hat bei der Pressekonferenz mit Biden nur ausweichend geantwortet, er hat versucht, keine Zusage für Sanktionen zu geben.

Und all das geschieht wieder einmal unter Ausschluss der deutschen Medienöffentlichkeit. Unsere Medien bringen keine realistischen Analysen, keine Diskussion der Lage, obwohl sie nicht den Zwängen unterliegen, denen die deutsche Regierung unterliegt, aber sie sind der zuverlässigste Lautsprecher der US Interessen. Sie vertreten nicht einmal deutsche Wirtschaftsinteressen. Das ist eine einzigartige Situation in Europa. Die Führung der deutschen Medien ist über Thinktanks und NGOs nicht nur verfilzt mit der US Elite, sie sind verstrickt.

Scholz muss aus einem weiteren Grund lavieren. Wenn die deutsche Regierung sich weiter oder verstärkt den Interessen der USA entziehen will, werden die USA einen militärischen Konflikt in der Ukraine beginnen. Sie wollen begrenzte Gefechte und das ist vorbereitet. Es gibt die Asowbrigade und Söldnergruppen, die nicht dem ukrainischen Militär unterstehen.

Das ganze ist eine brandgefährliche Situation. Eine Außenministerin Baerbock mit ihren Aussagen zu Nordstream 2 bedeutet eine weitere Komplikation der Lage. Sie ist der beste Anwalt der US Interessen in der deutschen Regierung.

Die Ukrainekrise ist eine Unternehmung der USA, um Russland, vor allem aber Deutschland in Schach zu halten und zu schaden. Die NATO existiert, um die Amerikaner drinnen, die Russen draußen und die Deutschen unten zu halten, sagte ihr erster Generalsekretär Lord Ismay bereits in den 50er Jahren. Das gilt immer noch.

Das ganze ist ein Vabanque Spiel im Victoria Nuland Stil. Wenn etwas schiefgeht, dann wird es vor allem Europa schaden.


Wie nennt man das, was Süddeutsche, FAZ, taz, Zeit, Spiegel, ARD und ZDF tun, wenn sie dieses Szenario verschweigen und aktiv gegen eine realistische Lagebeurteilung vorgehen?
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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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Interview mit Thierry Meyssan
"Die wirklichen Opfer der NATO sind in erster Linie die West- und Mitteleuropäer"
von Meera Terada


Die Stiftung zur Bekämpfung der Ungerechtigkeit von Jewgeni Prigoschin fragte Thierry Meyssan nach den aktuellen Spannungen zwischen der NATO und Russland. Die Vereinigten Staaten, die sich bewusst sind, dass sie sich ihrem Rückzug nicht widersetzen, sondern ihn nur verzögern können, nutzen den russischen Druck, um die Verbündeten in Ordnung zu bringen, erklärt jedoch Thierry Meyssan. Es handelt sich also nicht um eine West-Ost-Konfrontation, sondern um einen internen Konflikt innerhalb der NATO.

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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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Dritter Weltkrieg? Was Washington von Russland wirklich will

Es ist an der Zeit, auf den Punkt zu bringen, was Washington von Russland will. Warum hat der Westen eine Krise in der Ukraine angezettelt? Was will er wirklich? Wer versteht, woher Washington seine Macht bezieht, der versteht auch die Politik in Bezug auf Russland.

Seit Monaten läuten in Washington die Alarmglocken, denn angeblich steht eine "russische Invasion in der Ukraine" bevor. Nach neuesten sogenannten "Geheimdienstinformationen" der USA sollte diese Woche der große Angriff stattfinden. Doch dazu kam es nicht. Wie wir seit Monaten betonen, ist ein solcher auch wenig wahrscheinlich. Moskau betonte immer wieder, dass es nicht die Absicht habe, in die Ukraine einzumarschieren. Von Washingtons wiederholten Anschuldigungen über eine bevorstehende Operation unter falscher Flagge bis hin zu Truppenbewegungen in osteuropäischen NATO-Ländern ist Washingtons Verzweiflung bei dem Versuch spürbar geworden, Russland zu einem Vorstoß in der Ukraine zu bewegen. Je mehr sich der russische Präsident Wladimir Putin weigert, den Köder zu schlucken, desto größer wird die Verzweiflung in Washington.

Warum ist Washington – und damit auch NATO und EU – so besessen von der Ukraine? Was hoffen sie zu erreichen? Wenn man erst einmal den Mechanismus versteht, wodurch Washington seine Macht bezieht, wird das Handeln Washingtons in Bezug auf Russland sehr verständlich. Lassen wir mal all das Getöse über Menschenrechte und Demokratie beiseite, denn das sind nur Themen, die Washington als Deckmantel benutzt und die es selbst ständig mit Füßen tritt, um seine Ziele zu erreichen. Was will Washington also wirklich?

Die USA brauchen die Ukraine, um Russland einzudämmen. Man könnte sich fragen: Warum muss Washington Russland eindämmen? Um den Grund zu verstehen, muss man zunächst den Mechanismus verstehen, aus dem die USA ihre Macht beziehen. Wie allgemein bekannt ist, sind die Vereinigten Staaten Emittent des US-Dollars, der auch als Weltreservewährung bezeichnet wird. Dieser besondere Status ermöglicht es Washington, unverschämte Defizite anzuhäufen, die in keiner Weise die wahre Produktionskapazität der Vereinigten Staaten widerspiegeln. Ich erörterte diesen Mechanismus bereits in einem Beitrag vom April 2021 mit dem Titel "Nord Stream 2 – Der wahre Grund für den Abscheu der US-Regierung". In diesem Beitrag beschrieb ich detailliert, wie die Vereinigten Staaten ihre Macht aus diesem Mechanismus beziehen. Der folgende Text ist ein Auszug aus diesem Artikel:

"Die Regierung der Vereinigten Staaten ist als Emittent der Weltreservewährung nur an einer Sache interessiert: der Proliferation des US-Dollars. Diese einzige Tatsache ist alles, was man begreifen muss, um die Außenpolitik der USA wirklich zu verstehen.

Was bedeutet das in der Praxis? Es bedeutet einfach, dass die US-Regierung, in Absprache mit der US-Notenbank, die Fähigkeit hat, ihre Währung nach Belieben zu drucken, einfach weil sie der Emittent der Weltreservewährung ist und ihre Inflation in die übrigen Nationen der Welt exportieren kann. Jede Nation, die sich im internationalen Handel engagieren möchte, einschließlich des Kaufs von Rohstoffen wie Erdgas oder Öl, muss riesige Dollarreserven vorhalten, um ihre Käufe zu ermöglichen.

Die Welt fungiert in der Tat als Schwamm, um die US-Inflation zu absorbieren, was es der US-Regierung ermöglicht, obszöne Defizite aufzubauen, die einen massiven Militärhaushalt ermöglichen und einen sehr kleinen Teil der US-Bevölkerung auf Kosten nicht nur der Weltbevölkerung, sondern auch der amerikanischen Arbeiterklasse bereichern. Dieser unverdiente Überfluss an Macht wiederum erlaubt es zum Beispiel Unternehmen wie Amazon, Tesla und all den anderen US-Multis, die leichten Zugang zu dieser Geldschöpfungsmaschine haben, immer größer zu werden – und das ganz unabhängig von ihrer realen wirtschaftlichen Lebensfähigkeit. Das geht natürlich auf Kosten der kleinen Unternehmen – sowohl in den Vereinigten Staaten als auch in Westeuropa und zunehmend auch in Osteuropa.

Was jene Nationen betrifft, die sich vom US-Dollar befreien wollen, so wissen wir nur zu gut, was die USA für sie bereithält. Zur Erinnerung hier einige Beispiele für Nationen, die sich weigerten, die Dollar-Hegemonie zu akzeptieren: der Irak, Libyen, Iran, Venezuela, die Ukraine, Syrien. Das ist der Punkt, an dem die Russische Föderation ins Spiel kommt. Wer wirklich verstehen will, warum das US-Establishment Russland unter Wladimir Putin hasst, muss nur die Rolle des Dollars auf der Welt verstehen. Russland ist eine direkte Bedrohung für die Proliferation des US-Dollars.

Die Russische Föderation ihrerseits ist im Laufe der letzten 20 Jahre ziemlich widerstandsfähig und viel weniger anfällig für jeglichen Druck oder Einfluss von außen geworden. Russland ist in der Tat eine souveräne Nation, die sich nicht von den Vereinigten Staaten einschüchtern lässt. Während die US-Regierung im ersten Jahrzehnt dieses Jahrhunderts damit beschäftigt war, Terroristen zu jagen, die sie selbst geschaffen hatte, haben Putin und die russische Bevölkerung hart daran gearbeitet, die Russische Föderation wiederaufzubauen. Tatsächlich ist Russland so stark geworden, dass es jetzt sogar genug Macht projizieren kann, um andere souveräne Nationen zu schützen, die sich vom US-Dollar lösen wollen oder von vornherein nichts mit ihm zu tun haben wollten – Syrien ist das beste Beispiel.

Die Vereinigten Staaten können nicht einfach einen Militärschlag gegen die Russische Föderation führen, wie sie es im Irak und vielen anderen Nationen, die die Dollar-Hegemonie ablehnten, getan haben. Russland hat jetzt die Macht, die Proliferation des US-Dollars zu verhindern. Um auf die Analogie mit dem Schwamm zurückzukommen: Russland reduziert die Größe des Schwamms. Dadurch bleibt der US-Regierung eine immer kleinere Anzahl an Ländern, in die sie die Dollar-Inflation exportieren kann. Je kleiner der Schwamm wird, desto verzweifelter wird die US-Außenpolitik, da die US-Führung mit allen Mitteln versucht, ihren Griff nach der Weltmacht zu bewahren ..."


Jede Nation, die sich nicht an Washingtons Edikte hält und sich weigert, das Dollar-Spiel mitzuspielen, muss mit einer Farbrevolution, einem Putsch, einer Operation unter falscher Flagge oder brutaler militärischer Gewalt rechnen. Die Russische Föderation entdollarisiert nun aber nicht nur sich selbst, sondern unterstützt auch andere Nationen, die das Gleiche tun wollen oder von vornherein nichts mit dem US-Dollar zu tun haben wollten, wie z. B. Syrien. Da immer mehr der in ausländischen Reserven gehaltenen Dollars obsolet werden, finden sie ihren Weg zurück in die Vereinigten Staaten, wo sie den Inflationsdruck verstärken. Das ist zum Beispiel der einzige Grund, warum Washington so vehement gegen Nord Stream 2 ist: weil die Russen und die Deutschen gemeinsam den Preismechanismus festlegen werden, nicht Washington. Das ist tatsächliche Souveränität.

Russland hat unter Putin bereits bewiesen, dass es eine souveräne Nation ist, in der der Staat existiert, um dem russischen Volk zu dienen und um die russische Kultur, Geschichte und Sprache zu schützen. Die Russische Föderation weigert sich schlichtweg, auf die Knie zu gehen und sich vor der Dollar-Hegemonie der USA zu verbeugen, und sie hat auch die militärische Macht, dies zu untermauern. Die Nationen der Welt sollten das souveräne Recht darauf haben, selbst zu entscheiden, welche Währung sie für den Handel verwenden wollen, und nicht gezwungen werden, den US-Dollar zu verwenden, nur um Washingtons Defizitausgaben und damit die Schmarotzerei auf Kosten der restlichen Welt und des schrumpfenden US-amerikanischen Mittelstands weiterhin künstlich zu stützen.

Dies ist der einzige Grund, aus dem Washington unbedingt die russischen Streitkräfte in die Ukraine locken will. Die USA müssen mit allen Mitteln versuchen, Russland einzudämmen und es dann zur Unterwerfung zu zwingen, d. h. ihm die uneingeschränkte Akzeptanz der Dollar-Hegemonie aufzuzwingen, wenn es den derzeitigen Status quo erhalten will. Das derzeitige, auf dem Dollar basierende Geldsystem läuft auf Sparflamme. Die Zinssätze wurden künstlich auf null manipuliert, die westlichen Zentralbanken monetarisieren ihre Schulden mithilfe des Quantitative Easing in einem atemberaubenden Tempo, und die Verbraucherpreise schießen aufgrund der Aufblähung der Geldmenge weiter in die Höhe. Unterdessen weigert sich Russland, als Schwamm zu fungieren, um die überschüssige Geldschöpfung aufzusaugen.

Kurz gesagt, Washington wird im Rahmen des gegenwärtigen, auf dem US-Dollar basierenden Währungssystems alles tun, was erforderlich ist, um dieses System weiterzuverbreiten, einschließlich der Verwendung der Ukraine und des ukrainischen Volkes als Kanonenfutter in seinen Bemühungen, die Russische Föderation einzudämmen und ihr die Dollar-Hegemonie aufzuzwingen. Dies ist das System, das eine tatsächliche Oligarchie ermöglicht und es einigen wenigen ermöglicht, auf Kosten aller anderen immer reicher zu werden. Washington wird vor nichts zurückschrecken, um Russland in einen Konflikt in der Ukraine zu verwickeln, um Moskau weiter vom Westen zu isolieren, indem man es als gewalttätigen Aggressor darstellt. Ich bin zuversichtlich, dass der russische Präsident auch weiter nicht darauf hereinfallen wird. Das Beste, das er jetzt für Russland und die Welt tun kann, ist, dass Washington sich weiter erschöpft, da es bereits auf Sparflamme läuft.

So, wie es heute aussieht, haben die USA realistischerweise nur sehr begrenzte Möglichkeiten. Die Russische Föderation unter Putin wird sich eindeutig niemals von Washington eindämmen, geschweige denn unterwerfen lassen. Die Drohung mit gegenseitiger Zerstörung fegt das Szenario eines Dritten Weltkriegs fast sicher vom Tisch. Alles, was Washington derzeit tun kann, ist zu versuchen, Russland weiterhin als gewalttätige, aggressive Nation darzustellen, um einen Konsens zu erzeugen und andere Nationen zu zwingen, ihre Beziehungen zu Moskau abzubrechen.

Doch wie wir alle wissen, neigt ein gefangenes Tier dazu, gewaltsam um sich zu schlagen. Wir müssen wachsam sein, denn mit zunehmender Verzweiflung Washingtons wird sein Verhalten höchstwahrscheinlich immer aggressivere Züge annehmen, da es verzweifelt versucht, sich selbst und den Status quo zu erhalten. Selbst Kiew beginnt nun zu begreifen, dass es direkt in den Machtkampf Washingtons verwickelt ist. Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij fordert Washington auf, entweder Beweise für die mutmaßlichen russischen Invasionspläne zu liefern oder seine Rhetorik einzustellen. Selenskijs veränderter Tonfall ist ein klares Indiz dafür, dass er wahrscheinlich bereits zu dem Schluss gekommen ist, dass Washington sein Land und seine Bevölkerung als Schachfiguren benutzt hat. Die USA wollen Russland verzweifelt in ihre Falle, das heißt, in die Ukraine locken.

Man darf nicht vergessen, dass Washington niemals aufhören wird, solange es Russland nicht eindämmt und dann unterwirft oder selbst zuerst durch den Verlust seines Status als Emittent der Weltreservewährung entmachtet wird. Eine souveräne Russische Föderation ist einfach unvereinbar mit einer westlichen Welt, die von den USA und deren Möglichkeit beherrscht wird, Nationen allein aufgrund ihres Status als Emittent der Weltreservewährung zu unterdrücken und zu unterwerfen.

RT DE bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

Thomas J. Penn ist US-Amerikaner und lebt seit vielen Jahren in Deutschland. Er war Unteroffizier der Infanterie bei der US Army. Penn studierte Finanzwirtschaft und Management und verfügt über umfangreiche Erfahrungen auf den Finanzmärkten. Sie können ihn auf Twitter sowie auf Telegram unter @ThomasJPenn erreichen.
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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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Münchner Sicherheitskonferenz: Gabaerbockt
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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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Präsident Putins komplette Rede an die Nation im Wortlaut

Der russische Präsident Putin hat am 21. Februar in einer Grundsatzrede die russische Position erklärt und dann die Republiken in Donezk und Lugansk anerkannt. Hier finden Sie die komplette Rede.

[...]

Beginn der Übersetzung:

Verehrte Bürger Russlands! Liebe Freunde!

Das Thema meiner Rede sind die Ereignisse in der Ukraine und warum das so wichtig für uns, für Russland ist. Meine Rede richtet sich natürlich auch an unsere Mitbürger in der Ukraine.

Ich werde mich ausführlich und detailliert äußern müssen. Das Problem ist sehr ernst.

Die Lage im Donbass ist erneut kritisch und akut geworden. Und heute wende ich mich direkt an Sie, nicht nur um zu bewerten, was geschieht, sondern auch um Sie über die Entscheidungen, die getroffen werden, und mögliche weitere Schritte in dieser Richtung zu informieren.

[...]
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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

Was in der Ukraine wirklich vor sich geht

Hintergrund

Die Ukraine ist historisch gesehen ein Teil des russischen Kernlandes. Seit der Gründung des russischen Vorgängerstaates Kiewer Rus im 10. Jahrhundert durch die aus schwedischen Wikingern hervorgegangene Dynastie der Rurikiden ist die Ukraine Teil des politischen Gebildes, das wir heute „Russland“ nennen, oder eng mit ihm verbunden.

Sicher, es gab Zeiten, in denen kleine Staaten auf dem heutigen ukrainischen Territorium unabhängig von der formalen russischen Kontrolle waren, z. B. war das Großfürstentum Kiew ein Jahrhundert lang unter litauischer Herrschaft, eine Zeit lang ein Oberherr der Goldenen Horde, und es gab verschiedene Stämme, die das heutige Territorium in einer ziemlich komplexen Geschichte besetzten.

Das Gebiet der heutigen Ukraine war jedoch seit dem Jahrtausendwechsel nie wirklich außerhalb der „russischen“ Hegemonie und Kultur und gehörte seit dem 18. Jahrhundert zum russischen Reich.

Das soll nicht heißen, dass Russland prima facie ein „Recht“ auf das Gebiet in irgendeinem rechtlichen oder moralischen Sinne hat, ich will damit nur sagen, dass die beiden Länder in vielerlei Hinsicht eng miteinander verbunden sind und bis vor kurzem tatsächlich Teil derselben politischen Einheit waren.

Die Bedeutung der Ukraine für die russische Sicherheit

Die Ukraine wurde vor etwa 30 Jahren im Zusammenhang mit der Auflösung der UdSSR formell unabhängig. Strategisch gesehen ist die Ukraine für die russische Sicherheit unverzichtbar.

Ein Aspekt davon ist die Schwarzmeerregion und die Krim, deren Bedeutung der Hauptgrund für Florence Nightingales Krimkrieg um 1800 war.

Sewastopol ist seit 1783 Russlands wichtigster Warmwasserhafen (d. h. er ist ganzjährig nutzbar) und stellt die einzige Möglichkeit für die Machtprojektion über das Mittelmeer dar und bietet den einzigen wirklich brauchbaren Zugang zum Nahen Osten sowie zum Südatlantik und zum Indischen Ozean.

Die Krim bietet Russland auch operative Kapazitäten in ihrer unmittelbaren Umgebung, z. B. für den regionalen Truppentransport und den Schutz seiner wichtigsten Handelsrouten durch das Schwarze Meer, und ist für Russlands strategische Verteidigungskapazitäten an der gesamten Südflanke von entscheidender Bedeutung.

Lesen Sie hier mehr.

[...]

Doch im Hintergrund steht wie immer das Erdöl.

Russland exportiert fast so viel wie Saudi-Arabien und ist weltweit der zweitgrößte Produzent. Darüber hinaus sind seine Reserven in größerem Umfang unerschlossen als die fast aller anderen bedeutenden Produzenten, und es bietet wohl Zugang zu Erdöl mit einem höheren EROI als irgendwo sonst auf der Welt.

Ich habe an anderer Stelle über die Ressourcensituation geschrieben, aber um es zusammenzufassen: Der Westen braucht zumindest mittelfristig ungehinderten Zugang zu diesem Erdöl, sonst ist er nicht in der Lage, den unmittelbaren Niedergang aufzuhalten.

[...]
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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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Offener Brief an alle westlichen TV-Hobbystrategen
vom Saker, 28.02.2022


Original: https://thesaker.is/open-letter-to-tv-w ... -generals/

Meine geliebten westlichen TV-Hobbystrategen,

ich kapier's langsam. Versprochen. Echt!
Euer ganzes Leben lang wurdet ihr darauf trainiert, wie eine erfolgreiche Militäroperation auszusehen hat. In etwa so:

Man haut die „Dschihadis“ oder „Sandneger“ mit Bomben und Raketen zu Klump, und plättet dann ihre Städte, wie Falludscha, dann marschiert man mit schwerer Rüstung ein und ballert auf alles was sich noch bewegt oder atmet.

Dann verteilt man vor laufender Kamera an ein paar Kinder Kaugummis.

Dann erobert man das Stadtzentrum, stürzt vor der Pressemeute eine Statue und erklärt den Sieg.

Dann, nachdem man den Sieg erklärt hat, bleibt man weitere 20 Jahre oder so (Blinken war eindeutig eine Projektion!), ruiniert es komplett, verlässt es dann wieder und erklärt einen weiteren brillanten Sieg.

Und vergesst nicht, urbi et orbi zu erklären, dass Ihr euch das "Recht" vorbehaltet, die Scheiße aus ihnen herauszubomben, wann immer Ihr es für nötig haltet. Und scheißt auf ihre Souveränität oder die von anderen, wenn wir schon dabei sind!

Und schließlich, wenn Ihr zu Hause seid, vergesst nicht, euren "Veteranen" für deren "Dienst" zu "danken".

Ich habe es verstanden.

Jetzt versucht IHR es, bitte!!

Versucht bitte, trotz dieser Konditionierung, wenigstens die folgenden Punkte zu verstehen:

Erstens, die Russen sehen die Ukrainer nicht als Hadschis, sondern als ihre eigenen Brüder.

Zweitens haben viele/mehrere LDNR-Soldaten Verwandte in der von den Nazis besetzten Ukraine.

Drittens: Ja, Russland kann jede ukrainische Stadt in Falludscha verwandeln, aber was glaubt Ihr, wer dann für den Wiederaufbau zahlen muss?

Viertens: Versteht bitte, dass die doppelten Ziele 1) Entnazifizierung und 2) Entwaffnung bedeuten, dass jede Person, die kein Nazi oder nicht bewaffnet und feindselig ist, nicht, ich wiederhole, NICHT das Ziel der russischen Streitkräfte ist.

Fünftens: Das ukrainische Militär wurde am ersten Tag zu 80% besiegt. Habt Ihr das verstanden? Die kohärente Kampftruppe war verschwunden. DAS ist der Grund, warum die Ukros Brücken in die Luft jagen, Waffen verteilen und verurteilte Kriminelle freilassen. NICHT, weil sie gewinnen! Ich meine – wie dumm seid Ihr, wenn Ihr das glaubt? Ukro-dumm?

Ernsthaft?

Im Moment seid Ihr das Objekt der wahrscheinlich größten PSYOP-Operation der Geschichte. Wenn du das erkennst und diese PSYOPs so behandelst, wie du es tun solltest, nämlich als "Informationskriegsführung der bösen Jungs", wirst du deinen Verwandten und Enkeln sagen können: "Ich habe diesen Mist nie geglaubt". Schön für dich!

Aber wenn du das nicht tust, nun, dann erzähle deinen Verwandten und Enkeln nicht zu viel von dir im Jahr 2022, erspare dir die Lächerlichkeit und die Peinlichkeit...

Das war's. Mein allerletzter Versuch, dich aufzuwecken. Von nun an werde ich so tun, als ob es dich nicht gäbe, und jeden Kommentar, der so einen blanken Unsinn nachplappert, sofort verbieten.

Ich werde jetzt leise dein Zimmer verlassen, das Licht ausschalten und dich in Ruhe Fernsehen glotzen lassen.

Andrej
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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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Ukraine: Wenn tausende Nazis plötzlich gut sind und vom Westen gefördert werden

Während bei uns der Kampf gegen Hitler immer intensiver ausgetragen wird, je länger er und sein Drittes Reich nicht mehr existent sind, und hier hinter jedem Busch mittlerweile wieder ein „Nazi“ lauert, legt man medial den Schalter sofort wieder von „Antifaschismus“ auf Faschismus um, wenn es gilt, amerikanische Interessen in der Ukraine zu verfolgen. Und sei es mit bekennenden Neonazis und Faschisten.

Im folgenden Beitrag wollen wir aufzeigen, dass es keineswegs nur wenige Nazispinner, wie bei uns, sind, die in der Ukraine ihr Unwesen treiben, sondern handfeste und zahlenmäßig nicht unbedeutende Faschisten, die dort schon seit Jahren auf die russische Bevölkerung losgelassen werden.
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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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Ukrainekrieg was passiert weiter

vor allem das letzte Drittel des Videos hat es in sich. :shock:
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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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Russland erklärt den Straussianern den Krieg
von Thierry Meyssan


Russland führt keinen Krieg gegen das ukrainische Volk, sondern gegen eine kleine Gruppe von Menschen innerhalb der US-Macht, die die Ukraine ohne ihr Wissen verändert hat, die Gruppe der Strauss-Anhänger. Sie wurde vor einem halben Jahrhundert gegründet und hat bereits unglaublich viele Verbrechen in Lateinamerika und im Nahen Osten ohne Wissen der Amerikaner begangen. Hier ist ihre Geschichte.

[...]

Dieser lange Exkurs, der es ermöglicht hat, die Straussianer zu identifizieren, zwingt uns zuzugeben, dass Russlands Ehrgeiz verständlich, ja wünschenswert ist. Die Welt von den Straussianern zu befreien, würde den Millionen Toten und mehr, die sie verursacht haben, gerecht werden und diejenigen retten, die sie bald töten werden. Es bleibt abzuwarten, ob diese Intervention in der Ukraine der richtige Weg ist.

Wie dem auch sei, wenn die Verantwortung für die aktuellen Ereignisse bei den Straussianern liegt, haben auch all jene eine Verantwortung, die sie unbeirrt gewähren ließen. Angefangen bei Deutschland und Frankreich, die vor sieben Jahren das Minsker Abkommen unterzeichnet und nichts für dessen Umsetzung getan haben, bis hin zu den 50 Staaten, die die OSZE-Erklärungen, die eine Ausweitung der NATO östlich der Oder-Neiße-Linie verbieten, unterzeichnet und nichts dagegen unternommen haben. Nur Israel, das gerade die zionistischen Revisionisten losgeworden ist, hat gerade eine nuancierte Position zu diesen Ereignissen zum Ausdruck gebracht.
[...]
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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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Die Eröffnungssalven wurde geworfen, was sind Putins nächste Schritte in der Ukraine?
Von Tom Luongo: Er ist ein unabhängiger politischer und wirtschaftlicher Analyst mit Sitz in Nordflorida, USA

Letzte Woche schrieb ich, dass der russische Präsident Wladimir Putin die Regeln für das geopolitische Spielbrett neu geschrieben hat. Eine Woche nach seiner Kampagne zur offiziellen „Entmilitarisierung und Entnazifizierung der Ukraine“ ist für mich klar, dass Putins Ambitionen weit über dieses erklärte Ziel hinausgehen.

Er wird jedoch an diesem Drehbuch festhalten, bis dieser Teil der Kampagne abgeschlossen ist.

Heute möchte ich damit beginnen, die nächsten Schritte zu skizzieren, und dazu müssen wir beschreiben, wo wir stehen.

Schaut man sich die glaubwürdigsten Berichte an (und klammert dabei jegliche Parteinahme aus), so stehen wir vor einer vollständigen, effektiven Neutralisierung der ukrainischen Streitkräfte (UAF), die keines der ethnisch dominierten Gebiete der Ukraine halten können.

[...]
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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

Das Video ist von 2015 aber top aktuell!
slt63 hat geschrieben: 16.01.2022 11:53

STRATFOR: US-Hauptziel war es immer, Bündnis Deutschland + Russland zu verhindern

George Friedman beim Chicago Council on Global Affairs, April 2015. Die Vereinigten Staaten haben ein grundsätzliches Interesse – sie kontrollieren alle Ozeane der Welt, keine Macht hat das jemals zuvor getan. Aufgrund dieser Tatsache können wir überall auf der Welt bei den Völkern einfallen, und sie Ihrerseits sind nicht in der Lage, uns anzugreifen. Das ist eine sehr schöne Sache. Die Aufrechterhaltung der Kontrolle der Ozeane und im Weltall ist das Fundament unserer Macht. Der beste Weg, die feindliche Flotte zu besiegen, ist zu verhindern, daß sie überhaupt gebaut wird. Der Weg, den die Briten gegangen sind, um sicherzustellen, daß keine europäische Macht die Flotte bauen konnte, war es, die Europäer gegeneinander kämpfen zu lassen. Die Politik, die ich empfehlen würde, ist die, die Ronald Reagan in Bezug auf Iran und Irak angewendet hat. Er unterstützte beide Kriegsseiten, so daß sie gegeneinander kämpften (Iran-Irak-Krieg 1980-88) und nicht gegen uns. Es war zynisch, sicher unmoralisch, aber es funktionierte. Und das ist der Punkt: die Vereinigeten Staaten sind nicht in der Lage, ganz Eurasien zu okkupieren. In dem Moment, wo unsere Stiefel den Boden berühren, sind wir zahlenmässig total unterlegen. Wir können eine Armee zerschlagen, aber wir sind nicht in der Lage, den Irak zu besetzen. .... Also, wir sind nicht in der Lage, überall militärisch zu intervenieren, aber wir sind in der Lage, in erster Linie die gegeneinander kämpfenden Mächte zu unterstützen (politsch, finanziell, Waffenlieferung) US-Berater, damit sie Ihre Aufmerksamkeit aufeinander lenken. Und in außerordentlichen Fällen, wie in Vietnam, Irak und Afghanistan mit Präventivschlägen intervenieren. Die Taktik der Präventivschläge beabsichtigt nicht, den Feind zu besiegen, sondern sie verfolgt das Ziel, den Feind aus dem Gleichgewicht zu bringen..... Aber Sie haben absolut Recht, wir als ein Imperium können das (überall intervenieren) nicht tun. Die Briten damals haben Indien nicht besetzt, sie haben einfach damals die einzelnen Staaten Indiens genommen und ließen sie gegeneinander kämpfen. Die Briten haben britische Offiziere bei der indischen Armee installiert. Die alten Römer haben auch keine großen Truppen in entlegenen Regionen (ausserhalb des römischen Imperiums) entsandt, sondern sie haben (prorömische) Könige dort eingesetzt. Verschiedene Könige (bzw. Stadthalter) wurden von dem römischen Kaiser eingesetzt, und diese Könige waren verantwortlich für die Aufrechterhaltung des prorömischen Friedens... Also Imperien, die versuchen, direkt in okkupierten Gebieten zu regieren, solche Imperien scheitern, wie es mit dem Nazi-Imperium der Fall war. Weil, niemand hat so viel Macht, um direkt zu regieren. Da muß man schon klüger vorgehen..... Also das urzeitliche, urweltliche Interesse der Vereinigten Staaten, wofür wir seit Jahrhunderten die Kriege führten - erster und zweiter Weltkrieg und Kalter Krieg - waren die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland, weil vereint sind sie die einzige Macht, die uns bedrohen kann, und unser Interesse war es, daß das nicht geschieht. Für die vereinigten Staaten ist die größte Urangst, daß deutsches Kapital und deutsche Technologie und die russischen Rohstoffe und die russische Arbeitskraft sich zu einer einzigartigen Kombination verbinden, die den USA seit Jahrhunderten unheimlich die Angst einjagt. Also wie kann man das erreichen, daß diese (deutsch-russische) Kombination verhindert wird? Die USA haben ihre Karten auf dem Tisch offengelegt: Das ist die Linie zwischen Baltikum und dem Schwarzen Meer.

„Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Zwiespalt brauchte ich unter ihnen nie zu säen. (...) Untereinander haben sie sich gewürgt, und sie meinten ihre Pflicht zu tun. Törichter ist kein anderes Volk auf Erden...Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden: die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde.“ Joseph Görres, Rheinischer Merkur, 1814
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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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Wie Russland die Kriegserklärung der USA und der EU kontern wird

[...]

Die nicht gewählte, kafkaeske EU-Maschinerie in Brüssel hat sich entschieden, ein dreifaches Harakiri zu begehen, indem sie sich als erbärmliche Vasallen des Imperiums aufspielt, jeden verbleibenden französischen und deutschen Souveränitätsimpuls zerstört und eine Entfremdung von Russland und China erzwingt.

In der Zwischenzeit wird Russland den Weg weisen: Nur die Selbstversorgung ermöglicht eine vollständige Unabhängigkeit. Und auch der Globale Süden hat das große Ganze begriffen: Eines Tages musste jemand aufstehen und sagen: „Es reicht“. Mit maximaler roher Kraft, um das zu untermauern.
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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »


AUFGEDECKT ! Die Rolle der NATO im Ukraine Kri*g !
https://www.youtube.com/watch?v=YLXDGgElWb4
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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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Der heutige Krieg kann nicht verstanden werden, ohne zuerst die Rolle der US-Regierung beim Maidan-Putsch in der Ukraine zu verstehen.

[...]

Wenn das amerikanische Volk die Wahrheit darüber wüsste, wie Obama und Biden Neonazi-Gruppen geholfen haben, die gewählte Regierung der Ukraine zu stürzen, wären sie vielleicht nicht so erpicht darauf, den Dritten Weltkrieg zu beginnen. Die heutige Krise in der Ukraine kann nicht verstanden werden, ohne zuerst die Rolle der US-Regierung beim ukrainischen Maidan-Putsch zu verstehen.

2013 lehnte der ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch einen IWF-Kredit und ein EU-Assoziierungsabkommen ab, weil er behauptete, der Kredit würde die Kontrolle über die natürlichen Ressourcen der Ukraine abgeben und die Lebenshaltungskosten für das ukrainische Volk erhöhen.

Als Reaktion darauf wurde sofort eine hoch organisierte, vom Westen unterstützte Farbrevolution unter Führung von US-Regierungsbeamten gegen Janukowitsch eingesetzt.

US-Organisationen wie die National Endowment for Democracy (NED), eine berüchtigte CIA-Front, schulten aktivistische Journalisten für die Nutzung sozialer Medien, finanzierten Fernsehsender, die den Protest unterstützten, und brachten eine große Zahl von Demonstranten mit Bussen von außerhalb der Stadt.

NED hat vor kurzem seine Aufzeichnungen über Finanzierungsprojekte in der Ukraine gelöscht, aber die archivierten Webseiten können hier gefunden werden.

Neo-Nazi-Gruppen eskalieren die Gewalt

Was als gewaltlose, friedliche Proteste auf dem Kiewer Unabhängigkeitsplatz, dem so genannten Maidan, begann, eskalierte schnell zu gewalttätigen Angriffen auf Polizei und Regierungsbeamte mit Steinen, Schlagstöcken, Metallstangen, Bulldozern und Molotowcocktails.

[...]
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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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Ukraine TV Show Panne ll Britischer Journalist packt aus deutsch
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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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Ukraine als eingeplantes Bauernopfer


Ein Kommentar von Rainer Rupp.

Wie die jüngsten Ereignisse seit der russischen Militäroperation am 24. Februar zur Entnazifizierung und Demilitarisierung der Ukraine zeigen, ist der besondere Augenmerk der Russen offensichtlich auf die Unterbindung der Entwicklung von Massenvernichtungswaffen in ihrem von Faschisten mitregierten Nachbarland gerichtet. Dabei geht es nicht nur um die Zerstörung möglicher Labore zur Herstellung von Nuklearwaffen, deren Beschaffung der ukrainische Präsident Selenski jüngst bei der so genannten „Sicherheitskonferenz“ in München unter Beifall vieler westlicher Spitzenpolitiker und -Militärs angekündigt hatte. Es geht auch um die Vernichtung einer Reihe von Bio- und Chemie-Laboren in der West-Ukraine, die von US-Bio- und Chemiewaffenexperten des Pentagon geleitet werden.

[...]


passend dazu:



Why is Ukraine the West's Fault? Featuring John Mearsheimer
20,5 Mio Aufrufe!
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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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Ukraine: Alles stand im Plan der Rand Corp. geschrieben
von Manlio Dinucci

Wenn man sich ein bisschen Abstand von sehr beunruhigenden Ereignissen gönnt, ist der Krieg in der Ukraine keine russische Initiative, auch wenn Russland die Initiative der Kämpfe ergriffen hat, indem es die ukrainischen Streitkräfte umgangen hat, die sich auf den Angriff auf die Krim und den Donbass vorbereiteten. Er wurde bereits 2019 geplant, wie der Plan der Rand Corporation zeigt, der dem Repräsentantenhaus am 5. September 2019 vorgelegt wurde.

Der strategische Plan der USA gegen Russland wurde vor drei Jahren von der Rand Corporation ausgearbeitet [1]. Die Rand Corporation mit Hauptsitz in Washington, D.C., ist "eine globale Forschungsorganisation, die Lösungen für politische Herausforderungen entwickelt": sie verfügt über eine Armee von 1800 Forschern und anderen Spezialisten aus 50 Ländern, die 75 Sprachen sprechen, verteilt auf Büros und andere Hauptquartiere in Nordamerika, Europa, Australien und dem Persischen Golf. Die US-Mitarbeiter von Rand leben und arbeiten in mehr als 25 Ländern. Die Rand Corporation, die sich selbst als "gemeinnützige, überparteiliche Organisation" bezeichnet, wird offiziell vom Pentagon, der US-Armee und der Luftwaffe, nationalen Sicherheitsbehörden (CIA und anderen), Agenturen anderer Länder und mächtigen Nichtregierungsorganisationen finanziert.
[...]

https://www.rand.org/content/dam/rand/pubs/research_briefs/RB10000/RB10014/RAND_RB10014.pdf
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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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Ehemaliger US-Offizier: «Selenskyj wird von CIA und MI6 gemanagt»

Scott Ritter beschuldigt die USA und Grossbritannien zudem, Nazis militärisch ausgebildet zu haben – und Selenskyj, Dschihadisten ins Land geholt zu haben. (Mit Video)

«Wir haben Nazis ausgebildet», resümiert der ehemalige Offizier der US-Marineaufklärung Scott Ritter in einem Interview mit George Galloway vom 10. März 2022. Der Politiker Galloway ist ein Urgestein des Widerstands in Grossbritannien. Er erreichte auch ausserhalb seines Landes einen gewissen Bekanntheitsgrad, weil er die britische Beteiligung am Irak-Krieg im Jahre 2003 sowie das Vorgehen der israelischen Regierung gegen die Palästinenser kritisierte.

[...]



George Galloway - Scott Ritter Interview [Backup Copy]
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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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Ehemaliger US-Oberst: Es spielt keine Rolle mehr, wie viele Waffen wir in die Ukraine schicken (Video)

Der ehemalige US-Oberst Douglas Macgregor war am Dienstag zu Gast im Grauzonen-Podcast und sprach über die Krise in der Ukraine. Der Moderator Aaron Maté fragte ihn, ob die Ukrainer mehr Widerstand leisten als erwartet und ob die Russen Gefahr laufen, besiegt zu werden, wie in einigen Medien berichtet wurde.

Macgregor sagte, dass einige ukrainische Einheiten noch immer isoliert und umzingelt sind. Die ukrainische Armee ist kaum noch in der Lage, etwas zu tun. „Der Krieg ist also im Grunde schon entschieden“, sagte er.

Die Russen wollen die Zahl der zivilen Opfer und die Schäden an Gebäuden so gering wie möglich halten, sagte der ehemalige Oberst. Seiner Meinung nach ist dies der Grund dafür, dass der Vormarsch nicht so schnell voranschreitet wie geplant. Das macht den Ukrainern falsche Hoffnungen. In der Zwischenzeit versucht der Westen, die Menschen davon zu überzeugen, dass die Russen besiegt sind, doch das Gegenteil ist der Fall, betonte Macgregor.

Er fügte hinzu, dass Putin den Krieg schnell beenden könnte, indem er die Zivilbevölkerung missachtet und seine gesamte Armee in die Ukraine schickt, aber stattdessen wählt er einen schwierigeren, aber friedlicheren Weg, sagte der Ex-Oberst.

Er wies darauf hin, dass im Südosten der Ukraine rund 60.000 ukrainische Soldaten in dem von den Russen als „Kessel“ bezeichneten Gebiet eingekesselt sind. Sie sind seit mehreren Tagen vom Rest der Welt abgeschnitten und könnten sich bald ergeben, wenn ihnen Nahrung, Wasser und Munition ausgehen. Außerdem ist das Asow-Bataillon immer noch in Marioepol stationiert. Die Zivilbevölkerung darf die Stadt nicht verlassen.

Macgregor sagte, Putin sei kurz davor, sein Ziel zu erreichen, die ukrainische Armee zu vernichten. „Es spielt keine Rolle, wie viele Waffen wir in die Ukraine schicken. Sie können nicht mehr effektiv verteilt und eingesetzt werden.

Macgregor sagt voraus, dass Russland gewinnen wird, die Wahrheit über den Auslöser des Konflikts ans Licht kommen und die ukrainische Armee vernichtet werden wird.

Die größte Lüge sei, dass Russland Soldaten befehlen würde, ukrainische Zivilisten zu töten. „Das ist Unsinn, es ist absurd. Nichts ist weniger wahr“, sagte der Ex-Oberst.



Col Macgregor on the Grayzone 15MAR22 "The War for all intents and purposes has been decided"
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