Fundamentale Betrachtung bezogen auf den DAX und USA

Hier ist diverses über den Dax (nur Index) zu finde. Auch Vergleiche mit dem Dax kommen hier rein. Sowie Fundamentales, News und Sonstiges

Moderator: oegeat

Kato
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Re: Fundamentale Betrachtung bezogen auf den DAX und USA

Beitrag von Kato »

Top Video, Danke dafür !, wer es jetzt noch nicht verstanden hat, dem ist nicht zu helfen
Kato
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Re: Fundamentale Betrachtung bezogen auf den DAX und USA

Beitrag von Kato »

https://m.bild.de/politik/inland/politi ... obile.html

Wir sind so am Ende in Deutschland unfassbar
trutz
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Re: Fundamentale Betrachtung bezogen auf den DAX und USA

Beitrag von trutz »

Hier sieht der nächste anscheinend einen größeren Crash in 2019 auf uns zukommen. Noch ist seine Aussage wahrscheinlich verfrüht, allerdings lässt der Ölpreisverfall und die schlechte Lage in China zudem ein komisches Gefühl aufkommen. Evtl. ist man nach dem G20 Treffen nächstes WE schlauer.


https://www.godmode-trader.de/artikel/h ... er,6637786

…"Aus antizyklischer Sicht wäre die aktuelle Stimmungslage eigentlich ein erfreuliches Signal zum Aufbruch, denn „Schwarzmalerei“ in den großen Medien und überbordender Pessimismus in den Börsensälen sind oftmals ein gutes Zeichen.

Wenn da nur die enorm schwache November-Vorstellung an den Börsen nicht wäre. Die Börsenflaute ausgerechnet in der stärksten Zeit des gesamten Jahres, deutet darauf hin, dass da irgendetwas nicht mehr stimmt.

Das außerordentlich schlechte Abschneiden der Aktienmärkte im November 2018 ist ein Indiz dafür, dass sich hinter den Kulissen wichtige Weichenstellungen vollziehen, die auf den ersten Blick nicht zu erkennen sind. Dies nährt den Verdacht, dass sich da etwas Größeres anbahnt.

Eine internationale Währungskrise etwa wäre eine mögliche Erklärung, ein Währungsschnitt hin zu einer staatlichen Kryptowährung, taumelnde Großbanken oder eine Rückkehr der Eurokrise. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt."


Wie aussagekräftig ist dieser Indikator denn? Normal ist so ein Abfall sicher nicht! Im Jahr 2000 hätte er funktioniert, 2008 eher nicht da war er eher nachlaufend.
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Re: Fundamentale Betrachtung bezogen auf den DAX und USA

Beitrag von slt63 »

@ "Wie aussagekräftig ist dieser Indikator denn? Normal ist so ein Abfall sicher nicht! Im Jahr 2000 hätte er funktioniert, 2008 eher nicht da war er eher nachlaufend."

Könnte es sein, daß das ein optisches Problem ist? Man müsste den Chart mal 2008 beginnen lassen, dann könnte man das evtl. deutlicher sehen.
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Re: Fundamentale Betrachtung bezogen auf den DAX und USA

Beitrag von slt63 »

Die USA verlangen, dass sich Europa dem Krieg gegen Russland anschließt

daraus:
.....
Am Dienstag, den 11. Dezember, stimmte das US-Repräsentantenhaus einstimmig (kein Mitglied hat Einspruch erhoben) per Stimmabgabe – nicht aufgezeichnet, so dass niemandem später für irgendetwas die Schuld gegeben werden kann – dafür, dass Präsident Donald Trump Sanktionen in Milliardenhöhe gegen jedes in der EU ansässige Unternehmen verhängen sollte, das mit Russland an der russischen Nord Stream II-Pipeline teilnimmt, um Europa mit Gas zu versorgen. Diese "Resolution", H.Res.1035, trägt den Titel "Opposition gegen die Fertigstellung von Nord Stream II und für andere Zwecke" und schließt mit der Behauptung, dass das Repräsentantenhaus der USA "die Verhängung von Sanktionen gegen Nord Stream II gemäß Abschnitt 232 des Countering America's Adversaries Through Sanctions Act unterstützt". Ohne Einwände von Mitgliedern warnt das Repräsentantenhaus damit die Unternehmen, ihre Geschäfte mit Russland einzustellen, denn die US-Regierung ist entschlossen, dass ein solches Geschäft eingestellt wird und vielleicht auch mit einer Geldstrafe belegt wird. Die US-Regierung setzt ihren Willen durch, als wäre sie der Diktator für die ganze Welt, ohne dass sie überhaupt ihr militärisches, sondern nur wirtschaftliches Zwangsmittel einsetzen muss.
.....
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Re: Fundamentale Betrachtung bezogen auf den DAX und USA

Beitrag von oegeat »

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Rezessionsgefahr: Gewinne von DAX-Konzernen brechen 2018 um

Beitrag von oegeat »

7 Prozent ein

Das vierte Quartal 2018 war besonders schwach – für die Börse und die Unternehmen

quelle hier
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Re: Fundamentale Betrachtung bezogen auf den DAX und USA

Beitrag von Kato »

Crash irgendwann, aber nicht jetzt
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Re: Fundamentale Betrachtung bezogen auf den DAX und USA

Beitrag von oegeat »

?????? was laverst du :roll: :D


Die Zahlen erklären im nachhinein warums im ltzten Jahr im Dow und dax so runterging, nur warum gings dann so hoch danach im neuen Jahr ?
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Re: Fundamentale Betrachtung bezogen auf den DAX und USA

Beitrag von Kato »

das war doch kein crash :roll: was willst du mir sagen, das die Zahlen schlechter wurden und der markt korrigierte hat jeder gesehen, also keine neue Erkenntnis oder...
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Re: Fundamentale Betrachtung bezogen auf den DAX und USA

Beitrag von oegeat »

das im nachhinein immer das Fundermentale kommt ... und daher wertlos ist !
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Re: Fundamentale Betrachtung bezogen auf den DAX und USA

Beitrag von Kato »

meine antwort "Crash irgendwann, aber nicht jetzt" bezog sich auf deinen Artikel von Hannich, der meinte

""Gefahr für Börsencrash steigt immer weiter an

Das zeigt Ihnen, dass es schon bald einen neuen Börsencrash geben wird."

kato
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Re: Fundamentale Betrachtung bezogen auf den DAX und USA

Beitrag von oegeat »

Somuch hat geschrieben:Lustigerweise kann man Quartalszahlen nur im nachhinein veröffentlichen......
die Berichte also Zahlen von 2018 /4 wurden im JÄNNER gebracht ... jetzt haben wir MAI also 5 Monate später ...
die anderen Argumente stimmen doch wie gesagt alles im nachhinein ... zur erinnerung ich habe da schon längst short empfohlen ..so mancher aber reagierte mit unverständniss
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Re: Fundamentale Betrachtung bezogen auf den DAX und USA

Beitrag von trutz »

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unter ... 71751.html

Die deutschen Konzerne landeten demnach in der Summe ganz am Ende der Liste, was das Wachstum betrifft: Ihr Umsatz stieg im Schnitt im Jahr 2018 lediglich um 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der operative Gewinn (Ebit) sank sogar um zehn Prozent.

Im Unterschied dazu steigerten die größten nordamerikanischen Unternehmen ihren Umsatz im vergangenen Jahr im Schnitt um 10,5 Prozent. Asiens Topkonzerne schafften ein Plus von 10,1 Prozent. Auch die europäischen Großunternehmen verbuchten insgesamt einen Zuwachs von 7,7 Prozent - trotz der deutschen Wachstumsschwäche. Bei der Auswertung wurden Banken und Versicherungen nicht berücksichtigt.

:cry:
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Re: Fundamentale Betrachtung bezogen auf den DAX und USA

Beitrag von trutz »

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unter ... 78114.html

Draghi will ferner erreichen, dass die EZB längere Zeit höhere Inflationsraten zulassen darf, wenn sie die Marke zuvor über Jahre unterschritten hat. Mit dieser Neuorientierung will Draghi künftig verhindern, dass die EZB wie bisher schon dann die geldpolitischen Zügel anziehen muss, wenn die Preissteigerung geringfügig über zwei Prozent liegt.

...dann kann die Enteignung von Otto-Normalverbraucher ja beschleunigt werden. :roll:
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Re: Fundamentale Betrachtung bezogen auf den DAX und USA

Beitrag von Kato »

Draghi und Lagarde werden wieder anfangen staatsanleihen zu kaufen, Inflation egal, nur wer keine Aktien hat wird schön enteignet, wer nicht verstehen will muss halt fühlen, Gold sollte deswegen nicht mehr unter 1000 fallen, wahrscheinlich nicht mal unter 1200
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Re: Fundamentale Betrachtung bezogen auf den DAX und USA

Beitrag von oegeat »

mittlerweile bin ich auch der Meinung das man alles aufkaufen soll Geld drucken ohne ende und in high Assets gehen .. also von Goldenen Straßen zu Solar Dächern Wasserspeicher Leitungen aus Silber um den strom von Wind und Solar besser zu leiten ... und dann ja dann wenn alles tipp top ist soll die Finanz/Schuldenwelt zusammenbrechen :D
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Re: Fundamentale Betrachtung bezogen auf den DAX und USA

Beitrag von trutz »

Die Frage ist ja auch warum Draghi gerade jetzt mit höheren zu vertretenen Inflationsraten kommt, wenn doch eher rezessive Tendenzen am Horizont heraufziehen, sollten die Inflationsraten doch eher fallen. Da kann man gespannt sein was die EZB noch plant.

Eine weitere Möglichkeit wäre ja auch noch der Aufkauf von Aktien! :roll:

https://citywire.de/news/blackrock-chef ... n/a1252090

"Larry Fink, der Chef des weltgrößten Asset Managers Blackrock hat die Europäische Zentralbank (EZB) aufgefordert Aktien zu kaufen, um die Wirtschaft anzukurbeln.
Noch niedrigere Zinsen und Negativzinsen haben nach Ansicht Finks keinen weiteren positiven Einfluss auf die Wirtschaft.
In Volkswirtschaften, in denen der größte Teil des privaten Vermögens auf Bankkonten liege, sei eine expansive Geldpolitik nicht sinnvoll.
Aktuell seien gerade europäische Aktien deutlich günstiger als US-Papiere, da es in Europa keine Aktienkultur gebe. „Ich glaube fest daran, dass Europa Wege finden muss, dass die Europäer langfristig in Aktien investieren“, sagte Fink."
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Re: Fundamentale Betrachtung bezogen auf den DAX und USA

Beitrag von trutz »

Die Notenbanken hätten ja auch noch weitere Möglichkeiten ihre unkonventionelle Geldpolitik weiterzubetreiben!

https://www.manager-magazin.de/finanzen ... 78163.html
Kato
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Re: Fundamentale Betrachtung bezogen auf den DAX und USA

Beitrag von Kato »

Heli Geld und Kauf von Aktien :wink:
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Re: Fundamentale Betrachtung bezogen auf den DAX und USA

Beitrag von trutz »

Kato hat geschrieben: Kauf von Aktien :wink:
Das wird immer wahrscheinlicher! :D

https://www.flossbachvonstorch.de/de/ne ... der-rally/

Die zunehmende Politisierung der Notenbank wird durch die Präsidentschaft Lagardes praktisch institutionalisiert. Was das für die praktische Arbeit bedeutet, liegt unseres Erachtens auf der Hand: Die EZB wird sich künftig nicht verstellen (müssen), wenn es darum geht, neue, unkonventionelle Maßnahmen zu ergreifen, um die Schulden innerhalb der Eurozone dauerhaft bezahlbar zu halten und schlussendlich den Bestand des Euro zu gewährleisten. Was nichts anderes bedeutet, als dass Lagarde den von Draghi eingeschlagenen Weg weitergehen, dabei womöglich sogar noch Tempo aufnehmen könnte. Im Zweifel wird die Geldpolitik eben noch lockerer.

Möglicherweise wird die EZB in nicht allzu ferner Zukunft Aktien kaufen, so wie es beispielsweise die Schweizerische Nationalbank seit geraumer Zeit tut. Eine Idee, der wir durchaus einiges abgewinnen könnten. Wenn aus Sicht der Notenbank schon Assets aufkaufen, dann doch lieber Produktivkapital anstatt Nominalwerte.
Kato
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Re: Fundamentale Betrachtung bezogen auf den DAX und USA

Beitrag von Kato »

so sieht das aus, genau das hat er auf der telko gesagt :wink:
irgendwann knallt es , ja !, aber vielleicht nicht morgen ...
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Morgan Stanley erwartet in den nächsten drei Monaten eine 10

Beitrag von oegeat »

Anleger setzen auf die Fed und erwarten eine Zinssenkung - der Hunger nach Aktien scheint deshalb groß. Doch möglicherweise kommt in den nächsten Monaten eine günstigere Gelegenheit, um zuzukaufen oder in den Aktienmarkt einzusteigen.


shorturl.at/wyBCQ
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Re: Fundamentale Betrachtung bezogen auf den DAX und USA

Beitrag von Kato »

Das hoffen alle die nicht dabei sind , klar wird der Markt wieder fallen genauso sicher dass er danach wieder steigt , wann ? Keine Ahnung
chrispeter
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Re: Fundamentale Betrachtung bezogen auf den DAX und USA

Beitrag von chrispeter »

trutz hat geschrieben:
Kato hat geschrieben: Kauf von Aktien :wink:
Das wird immer wahrscheinlicher! :D

https://www.flossbachvonstorch.de/de/ne ... der-rally/

Die zunehmende Politisierung der Notenbank wird durch die Präsidentschaft Lagardes praktisch institutionalisiert. Was das für die praktische Arbeit bedeutet, liegt unseres Erachtens auf der Hand: Die EZB wird sich künftig nicht verstellen (müssen), wenn es darum geht, neue, unkonventionelle Maßnahmen zu ergreifen, um die Schulden innerhalb der Eurozone dauerhaft bezahlbar zu halten und schlussendlich den Bestand des Euro zu gewährleisten. Was nichts anderes bedeutet, als dass Lagarde den von Draghi eingeschlagenen Weg weitergehen, dabei womöglich sogar noch Tempo aufnehmen könnte. Im Zweifel wird die Geldpolitik eben noch lockerer.

Möglicherweise wird die EZB in nicht allzu ferner Zukunft Aktien kaufen, so wie es beispielsweise die Schweizerische Nationalbank seit geraumer Zeit tut. Eine Idee, der wir durchaus einiges abgewinnen könnten. Wenn aus Sicht der Notenbank schon Assets aufkaufen, dann doch lieber Produktivkapital anstatt Nominalwerte.
....heftig daneben gelegen
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Re: Fundamentale Betrachtung bezogen auf den DAX und USA

Beitrag von oegeat »

Kato hat geschrieben:Das hoffen alle die nicht dabei sind , klar wird der Markt wieder fallen genauso sicher dass er danach wieder steigt , wann ? Keine Ahnung
5 Videos zum richtigen Zeitpunkt .... und jeweisl ging es über 7% runter ... :D

http://brokervorschlag.de/oegeat/youtube-oegeat

runterscrolen ...
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Re: Fundamentale Betrachtung bezogen auf den DAX und USA

Beitrag von trutz »

https://www.fondsprofessionell.de/news/ ... le-155349/

"Laut den Ergebnissen der Studie ist die Lücke bei den Pensionsverpflichtungen der Unternehmen im Dax-Index zurzeit so groß wie nie zuvor. Lehmann hat anhand eines eigenen Modells errechnet, dass die Pensionslasten Mitte des Jahres bei rund 400 Milliarden Euro angelangt sind. Gleichzeitig seien allerdings nur rund 250 Milliarden Euro davon an speziell dafür ausgelagerten Vermögenswerten vorhanden, was die Finanzierungslücke auf einen neuen Rekordwert von 146 Milliarden Euro treibe, 27 Milliarden mehr als noch vor einem halben Jahr."

...Obwohl Betriebsrenten nicht gleich in Gefahr sind, weil grundsätzlich der Pensionssicherungsverein einspringt, falls ein Unternehmen seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann: Allein die Tatsache, dass entsprechende Mittel zur Deckung von Pensionsverpflichtungen verwendet werden müssen, dürfte die finanziellen Spielräume der Unternehmen immer mehr einengen mit dem Effekt, dass das Geld an anderer Stelle wie etwa bei Investitionen fehlt."

in Zukunft macht es wohl zunehmend Sinn die Altersstruktur der DAX Konzerne mit bei der Aktienauswahl einzubeziehen! :roll:
trutz
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Re: Fundamentale Betrachtung bezogen auf den DAX und USA

Beitrag von trutz »

https://www.godmode-trader.de/artikel/d ... ht,7810283

"Fazit: Der weltgrößte Vermögensverwalter BlackRock schlägt zur Bekämpfung der nächsten Wirtschaftskrise eine direkte Finanzierung von Staatsausgaben durch die Notenpresse vor. In der Eurozone, wo die Finanzierung von Staatsausgaben durch die Notenpresse explizit verboten ist, schlägt BlackRock zinslose Kredite mit unendlicher Laufzeit für alle Bürger vor, um so für zusätzliche Konsumausgaben zu sorgen. Die Notenbanken werden zur Bekämpfung kommender Krisen wohl zu noch deutlich extremeren Maßnahmen greifen müssen, als dies bisher der Fall war. Dafür sorgen rekordhohe Staatsverschuldungen und rekordniedrige Zinsen rund um den Globus."
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Re: Fundamentale Betrachtung bezogen auf den DAX und USA

Beitrag von Kato »

So oder so ähnlich wird es wohl kommen, Gold wird ganz sicher nicht auf 800 fallen
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Re: Fundamentale Betrachtung bezogen auf den DAX und USA

Beitrag von trutz »

...läuft!!

Deutschland – Der Kranke-Mann-Zyklus

https://www.ideas-magazin.de/2019/ausga ... en+KrankeM
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Re: Fundamentale Betrachtung bezogen auf den DAX und USA

Beitrag von Kato »

Der kranke Frau zyklus
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Re: Fundamentale Betrachtung bezogen auf den DAX und USA

Beitrag von slt63 »

Gender-Zyklus, sagt eigentlich alles.
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Beitrag von oegeat »

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Re: Fundamentale Betrachtung bezogen auf den DAX und USA

Beitrag von trutz »

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Re: Fundamentale Betrachtung bezogen auf den DAX und USA

Beitrag von slt63 »

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Michael Hudson: Interview mit der neu gegründeten deutschen Zeitschrift „ViER“
– Die USA haben Deutschland aufgefordert, wirtschaftlichen Selbstmord zu begehen


„Aus einem Interview mit dem neu gegründeten deutschen Magazin „ViER“, das im August 2022 erscheinen wird.“ ViER (FOUR), steht für die Medien als vierte Gewalt in Checks and Balances.

(1.) Herr Prof. Hudson, Ihr neues Buch „The Destiny of Civilization“ ist jetzt erschienen. Diese Vortragsreihe über Finanzkapitalismus und den Neuen Kalten Krieg gibt einen Überblick über Ihre einzigartige geopolitische Perspektive.
Sie sprechen von einem anhaltenden ideologischen und materiellen Konflikt zwischen finanzialisierten und de-industrialisierten Ländern wie den Vereinigten Staaten und den gemischtwirtschaftlichen Ländern China und Russland. Worum geht es bei diesem Konflikt und warum befindet sich die Welt gerade jetzt an einem einzigartigen „Bruchpunkt“, wie es in Ihrem Buch heißt?

Der heutige globale Bruch spaltet die Welt in zwei unterschiedliche Wirtschaftsphilosophien: Im US/NATO-Westen hat der Finanzkapitalismus die Volkswirtschaften de-industrialisiert und die Produktion auf die eurasische Führung verlagert, vor allem auf China, Indien und andere asiatische Länder in Verbindung mit Russland, das die grundlegenden Rohstoffe und Waffen liefert.

[...]
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:lol:
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Re: Fundamentale Betrachtung bezogen auf den DAX und USA

Beitrag von slt63 »

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Der Abstieg des Exportweltmeisters – Deutschlands Geschäftsmodell am Ende

Wird die EU und der Euro überleben? Die Russland-Sanktionen setzen Exportweltmeister Deutschland massiv zu. „Wenn man sich ehrlich machen würde, müsste man zugeben, dass man vor dem Scherbenhaufen einer grandios gescheiterten Energiepolitik steht, die ideologisch verblendet, auf Teufel komm raus durchgezogen wurde“, sagt Marc Friedrich.


Die Russland-Sanktionen und Corona-Maßnahmen entfalten ihre volle Wirkung, und zwar indem sie Deutschlands Geschäftsmodell beenden: Der Exportweltmeister ist in die 2. Bundesliga abgestiegen. Der Exportüberschuss hat sich pulverisiert auf nur noch marginale 0,5 Milliarden Euro im Mai. Damit ging der Handelsbilanzüberschuss in den ersten fünf Monaten 2022 um 70,7 Prozent zum Vorjahr zurück. (Anm.: Inzwischen ist die handelsbilanz sogar bereits ins Minus gerückt.)

Deutschland verliert massiv an Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit, was Arbeitsplätze, soziale Sicherheit und Wohlstand kosten wird. Wer soll in Zukunft der Zahl- und Transfermeister in Europa sein, um die EU und den Euro stetig zu retten?

Italien? Frankreich? Spanien? Spaß beiseite, Deutschland wird es nicht mehr leisten können, wenn man seine industrielle Basis zerstört und keine neue hat. Man hat sich selbst ins Abseits katapultiert durch politische Fehlentscheidungen und eine Hybris.
[...]
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Re: Fundamentale Betrachtung bezogen auf den DAX und USA

Beitrag von slt63 »

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Habeck: 50 Prozent der Gesellschaft „werden weniger verdienen als sie ausgeben“

Der steile Anstieg der Energiepreise bedeutet für die deutsche Wirtschaft nach Einschätzung von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) das dreifache Risiko von Kaufkraftverlust, drohender Kreditklemme und Investitionsschwäche.

Der steile Anstieg der Energiepreise bedeutet für die deutsche Wirtschaft nach Einschätzung von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) das dreifache Risiko von Kaufkraftverlust, drohender Kreditklemme und Investitionsschwäche. „Allein aus der Dynamik, die jetzt durch die Spekulation um fossile Energien entsteht, droht schon das Abgleiten in eine Rezession“, sagte Habeck am Mittwoch bei einer Veranstaltung der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw) in München. vbw-Präsident Wolfram Hatz forderte Habeck zu einer Laufzeitverlängerung der drei letzten deutschen Atomkraftwerke auf, was Habeck ablehnte.

Alle drei Szenarien seien jetzt „noch nicht voll da“, sagte der Wirtschaftsminister. „Sie drohen aber, die deutsche Wirtschaft tief zu treffen, und zwar völlig unabhängig davon, ob Putin den Gashahn komplett abdreht oder nicht.“ Das Gute sei, dass die Bundesregierung auf alle drei Szenarien politische Antworten geben könne, um die Kaufkraft zu erhalten, den Kreditfluss aufrecht zu erhalten und Investitionen zu fördern.

Ungefähr 50 Prozent der Gesellschaft liefen „auf eine Situation zu, in der sie weniger verdienen als sie ausgeben“, sagte Habeck zum Kaufkraftverlust. In den Unternehmen gebe es eine wachsende Investitionszurückhaltung, und bei den Banken eine wachsende Zurückhaltung, Kredite zu vergeben. „Neben einer Kaufkraftschwäche droht ein Szenario, bei dem eine Kapital- oder Kreditklemme die ökonomische Kraft dieses Landes bedroht.“
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Re: Fundamentale Betrachtung bezogen auf den DAX und USA

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Pleiteticker.de

Deutschlands Wirtschaft schmiert ab. Jeden Tag brechen Unternehmen unter den explodierenden Energiekosten zusammen, melden Insolvenz an. Immer mehr Menschen können sich das Leben nicht mehr leisten.

Wir werden das Ergebnis dieses grünen Wahnsinns dokumentieren. Ab sofort ist unsere neue Website www.pleiteticker.de online. Hier berichten wir über die Realität in diesem Land, über das, was Robert Habeck nicht für möglich hält oder nicht sagen will. Pleiteticker.de wird die Chronik dieser Wirtschafts-Krise, die direkt vor den Augen des unfähigsten und untätigsten Wirtschaftsministers aller Zeiten stattfindet.

Wir werden auch die Schicksale hinter Insolvenzen erzählen. Wir werden Unternehmer und Mitarbeiter zu Wort kommen lassen und von ihnen hören, was ihre Insolvenz ausgelöst hat. Die überwältigende Mehrheit des Landes sieht, spürt, erlebt, fürchtet, was bereits jeden Tag passiert in diesem Land, wie brutal die Situation ist. Privat und im Job. All diesen Menschen wollen wir eine Stimme geben.
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slt63
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Re: Fundamentale Betrachtung bezogen auf den DAX und USA

Beitrag von slt63 »

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Katastrophale wirtschaftliche Folgen des Pipeline Terroranschlags

Im Moment sind noch alle Medien und politischen Reaktionen darauf konzentriert, wer den Terroranschlag begangen hat. Als Hauptakteure stehen die USA oder Polen zur Auswahl, wer an Russland glaubt, dessen geistiger Zustand ist offenbar nicht ganz in Ordnung.

In seinem jüngsten Artikel fasst Pepe Escobar eine durchaus plausible Hypothese zusammen:

„Diese Hypothese ist äußerst stichhaltig und scheint auf Informationen aus russischen Geheimdienstquellen zu beruhen. Natürlich hat Moskau bereits eine ziemlich gute Vorstellung davon, was passiert ist (Satelliten und elektronische Überwachung rund um die Uhr), aber sie werden es nicht öffentlich machen.

Die Hypothese konzentriert sich auf die polnische Marine und die Spezialeinheiten als physische Täter (recht plausibel; der Bericht bietet sehr gute interne Details), die amerikanische Planung und technische Unterstützung (besonders plausibel) und die Hilfe des dänischen und schwedischen Militärs (unvermeidlich, da die Tat sehr nahe an ihren Hoheitsgewässern stattfand, auch wenn sie in internationalen Gewässern stattfand).

Diese Hypothese passt perfekt zu einem Gespräch mit einer hochrangigen deutschen Geheimdienstquelle, die gegenüber The Cradle erklärte, der Bundesnachrichtendienst (BND) sei „wütend“, weil „er nicht eingeweiht war“.“


Die Zerstörung der Pipeline war sowohl von Präsident Biden als auch von der Victoria „F*ck the EU“ Nuland, die an der Organisation des Maidan Putsches gegen die früher Ukraine Regierung in 2014 maßgeblich beteiligt war, heuer im Februar angekündigt worden.

Angesichts der massiver werdenden Proteste in Deutschland seitens der Industrie und von Bürgern auf der Straße, hatte die deutsche Regierung Auswege gesucht und geheime Gespräche mit Russland geführt. Die Inbetriebnahme von Nord Stream 2 und die Wiedereröffnung von Nord Stream 1 hatten mit allen Mitteln verhindert werden müssen.

Wirtschaftliches Desaster für Deutschland und die EU

Polen ist jedenfalls durch die gleichzeitige Eröffnung der Pipeline von Norwegen nach Polen fein heraus. Die maximale Kapazität dieser „Baltic Pipe“ beträgt nur 10 Milliarden Kubikmeter jährlich, was gerade ausreicht um den Bedarf Polens zu decken. Angesichts der kürzlich wieder erhobenen Reparationsforderungen Polens gegen Deutschland für Schäden aus dem 2. Weltkrieg, ist kaum anzunehmen, dass Polen sein Gas mit Deutschland oder anderen Ländern teilen wird.

Eine interessante Analyse wird von Michael Hudson, Forschungsprofessor für Wirtschaftswissenschaften an der University of Missouri, Kansas City, und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Levy Economics Institute des Bard College, wird hier wiedergegeben.

Hudson stellt fest, dass es „einen großen Seufzer der diplomatischen Erleichterung, ja sogar der Ruhe gegeben [hat]. Die Abschaltung dieser Pipelines beendet die Ungewissheit und die Sorgen der US/NATO-Diplomaten, die in der vergangenen Woche fast ein krisenhaftes Ausmaß erreicht hatten, als in Deutschland große Demonstrationen stattfanden, bei denen die Beendigung der Sanktionen und die Inbetriebnahme von Nord Stream 2 zur Behebung der Energieknappheit gefordert wurden.

Die deutsche Öffentlichkeit begriff allmählich, was es bedeutete, dass ihre Stahl-, Düngemittel-, Glas- und Klopapierunternehmen ihre Produktion einstellten. Diese Unternehmen prognostizierten, dass sie ihr Geschäft ganz aufgeben oder in die Vereinigten Staaten verlagern müssten, wenn Deutschland die Handels- und Währungssanktionen gegen Russland nicht aufgäbe und die Wiederaufnahme der Gas- und Öleinfuhren zuließe, die vermutlich von ihrem astronomischen Anstieg um das Acht- bis Zehnfache zurückgehen würden.“

Wenn deutsche Politiker sich um die Interessen ihrer Bürger und Wirtschaft kümmern würden, so wäre die Sanktionsfront rasch gebrochen und Frankreich und Italien würden folgen. „Dieser Alptraum der europäischen diplomatischen Unabhängigkeit machte es dringend erforderlich, die antirussischen Sanktionen aus den Händen der demokratischen Politik zu nehmen und die Angelegenheit durch die Sabotage der beiden Pipelines zu regeln. Obwohl es sich um einen Gewaltakt handelt, hat er die internationalen diplomatischen Beziehungen zwischen US-amerikanischen und deutschen Politikern wieder beruhigt.


Diese „Lösung“ der Debatte und Sanktionen wird jedoch laut Hudson katastrophale wirtschaftliche folgen für Deutschland und im Gefolge für viele andere Staaten der EU haben. Der Euro, der gegenüber dem Dollar seit Beginn der Sanktionen bereits stark gefallen ist wird weiter fallen.

„Die deutschen Industrieexporte waren der wichtigste Faktor, der den Wechselkurs des Euro stützte. Der große Anreiz für Deutschland, von der D-Mark auf den Euro umzusteigen, würde verhindern, dass sein Exportüberschuss den Wechselkurs der D-Mark so weit in die Höhe treibt, dass deutsche Produkte auf den Weltmärkten keinen Preis mehr erzielen. Die Ausweitung der Währung auf Griechenland, Italien, Portugal, Spanien und andere Länder mit Zahlungsbilanzdefiziten würde einen Höhenflug der Währung verhindern. Und das würde die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie schützen.“

Auch auf die internationale Wirtschaft wird diese Verschiebung der Währungsparitäten einen starken Einfluss ausüben. Viele Rohstoffe werden noch immer in Dollar gehandelt, so dass dessen Stärkung die Importpreise in vielen Ländern in die Höhe treiben wird. „Dieses Wechselkursproblem wird durch die US/NATO-Sanktionen, die die Weltmarktpreise für Gas, Öl und Getreide in die Höhe treiben, noch verschärft. Viele Länder Europas und des Globalen Südens sind bereits an der Grenze ihrer Fähigkeit angelangt, ihre auf Dollar lautenden Schulden zu bedienen, und haben immer noch mit der Covid-Pandemie zu kämpfen. Sie können es sich nicht leisten, die Energie und die Nahrungsmittel zu importieren, die sie zum Leben brauchen, wenn sie ihre Auslandsschulden bezahlen müssen. Die Weltwirtschaft überschreitet jetzt ihre Schuldengrenzen, also muss etwas geschehen.“

Wie üblich kommen dann Weltbank und ähnliche Institutionen ins Spiel, die Kredite gegen Auflagen vergeben, die die Wirtschaft des Landes weiter ruinieren und von den USA abhängig machen, wie uns das 2015 bei Griechenland vorexerziert wurde.

Hudson geht davon aus, dass die US Finanzmagnaten eine Idee haben, wie es weitergehen soll:

„Ich habe keinen Zweifel daran, dass die US-Strategen einen Plan haben, wie sie von hier aus weiter vorgehen wollen, und zwar in der Tat in dem Sinne, den die Neocons als im US-Interesse liegend bezeichnen – nämlich eine unipolare neoliberalisierte und finanzialisierte Weltwirtschaft so lange wie möglich aufrecht zu erhalten.

Sie haben seit langem einen Plan für Länder, die ihre Auslandsschulden nicht bezahlen können. Der IWF leiht ihnen das Geld unter der Bedingung, dass das Schuldnerland die Devisen für die Rückzahlung der (immer teureren) Dollarkredite aufbringt, indem es das privatisiert, was von seinem öffentlichen Besitz, seinen natürlichen Ressourcen und anderen Vermögenswerten übrig bleibt, hauptsächlich an US-Finanzinvestoren und ihre Verbündeten.“


Die Frage ist, ob das diesmal noch möglich sein wird, oder ob sich diese Länder zusammenschließen und eine neue multipolare Welt schaffen werden. Gestern Nacht brachten die USA eine Resolution im UN-Sicherheitsrat ein, in der die Referenden in den neu in Russland aufgenommenen autonomen Territorien verurteilt werden sollten. Diese wurde natürlich von Russland per Veto blockiert, aber China, Brasilien, Indien und Gabun enthielten sich. Geht man nach Bevölkerungszahlen, so fand die Resolution bei einer überwältigenden Mehrheit keine Zustimmung.

Wir sehen also, dass die BRICS Staaten zusammenstehen und wir haben das auch bei der jüngst stattgefundenen Konferenz der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit demonstriert bekommen. BRICS arbeitet sogar daran eine gemeinsame Währung zu schaffen. Der globale Süden, die asiatischen und afrikanischen Länder, sowie arabische Ölproduzenten scheinen sich immer mehr gegen die Hegemonie und Dominanz der USA zu wenden und sind dabei erfolgreich.

In Europa läuft es aber offenbar anders. Der russische Präsident Putin hat völlig klar gesagt was das Ziel der USA ist:

„Das Ziel der Vereinigten Staaten ist die Deindustrialisierung Europas, und die europäischen Eliten verstehen das. Das ist nicht einmal Unterwürfigkeit, sondern ein direkter Verrat an ihren Völkern. Die Angelsachsen haben sich der Sabotage zugewandt, indem sie Explosionen an den Nord-Stream-Pipelines organisiert haben.“

Der ungarische Außenminister Peter Szijjártó hat erklärt, dass sein Land die Energiesanktionen der EU nicht unterstützen wird. Ihm zufolge ist Energie „eine absolut rote Linie“

Zur Abrundung noch ein Video mit Ernst Wolff der seine Einschätzungen der Hintergründe des Terroranschlags. Wolff vermutet auch, dass die USA nicht nur in der Ukraine und in Taiwan zu zündeln, sondern auch im Nahen Osten und im Iran neuerlich Unruhe stiften. Er weist auch auf die Eskalationen hin, die von Russland betrieben werden. Err sieht als Hintergrund und Treiber die Finanzindustrie und die geplante Einführung des digitalen Zentralbankgeldes.

Winter schlimmer als gedacht! | Nordstream-Sabotage | Kriegswirtschaft | Ernst Wolff:
https://www.youtube.com/watch?v=MpCwKVxBR9M


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Zuletzt geändert von slt63 am 02.10.2022 10:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Fundamentale Betrachtung bezogen auf den DAX und USA

Beitrag von oegeat »

Danke "Zur Abrundung noch ein Video mit Ernst Wolff der seine Einschätzungen der Hintergründe des Terroranschlags. ..."
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