US Finanzinstitute

Dax Dow und Co., alle Aktien aus aller Welt sind das Thema dieses Forums.

Moderator: oegeat

Benutzeravatar
kaalexs
Streithansl
Beiträge: 1017
Registriert: 26.06.2005 10:41
Wohnort: Oberösterreich
Kontaktdaten:

Beitrag von kaalexs »

US-Staranalyst erwartet bis zu 200 weitere US-Bankpleiten
24.08.2009

Die Rettung von strauchelnden US-Banken wird den amerikanischen Haushalt noch ganz schön belasten, ist Richard Bove, Analyst bei Rochdale Securities, überzeugt. Er rechnet damit, dass im Zuge der Krise noch zwischen 150 und 200 weitere US-Banken pleite gehen könnten – zusätzlich zu den 81 Instituten, die seit Jahresbeginn bereits geschlossen wurden – was den Einlagensicherungsfonds FDIC (Federal Deposit Insurance Corp.) – und damit auch den amerikanischen Steuerzahler – stark in die Bredouille bringen dürfte. Laut Bove, könnten die Zahlungen – die anfallen um gefallene Banken aufzufangen – im Jahr 2010 bis zu 25 Prozent der Vorsteuer-Einnahmen ausmachen.

Dies dürfte dazu führen, dass der FDIC sich zusehends in Richtung von Nicht-US-Banken und Private Equity Fonds orientieren wird, um das Bankensystem abzusichern. „Die Schwierigkeit besteht im Moment darin, genug gesunde Banken zu finden, die scheiternde Banken kaufen“, so Bove. Im Markt rechnet man bereits damit, dass der FDIC am 26. August für eine Lockerung der Richtlinien für den Einstieg von Private Equity Firmen bei gestrandeten Banken plädieren wird, die von Kritikern vor kurzem als zu strikt moniert wurden.

Die stetig steigende Zahl von Bankpleiten hat das Vermögen des FDIC bereits sichtlich zusammenschmelzen lassen: Per Ende März hatte der Einlagensicherungsfonds noch 13 Milliarden US-Dollar zur Verfügung – nach 53 Milliarden Dollar ein Jahr zuvor. (ir)

Quelle: FONDS professionell
Benutzeravatar
oegeat
Charttechniker
Beiträge: 20826
Registriert: 17.12.2000 00:00
Wohnort: Vienna - Austria
Kontaktdaten:

Beitrag von oegeat »

meine meinung dazu ist die, die auch AG teilt
lasst alle Banken pleite gehen
Schulden lösen sich in Luft auf und wenn es Spaarer gibt die dadurch Geld verlieren ..weil sie so deppert sind das Gelddort liegen lassen sollen es verlieren.
Das ist das los das Geldwert"anleger" zu tragen haben :wink:
Der Gewinn liegt im Einkauf. Alles wird besser, man muss nur warten können !

Bild youtube Bild facebook Bild Discord Bild DIVIdendenBrummer.de Bild
Alle meine Beträge sind nur meine private Meinung und stellen keine Anlageberatung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes dar oder sind Aufforderungen zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder anderen Finanzmarktinstrumenten.
Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte: evtl. sind besprochene Wertpapiere in meinem privaten Depot enthalten
Benutzeravatar
kaalexs
Streithansl
Beiträge: 1017
Registriert: 26.06.2005 10:41
Wohnort: Oberösterreich
Kontaktdaten:

Beitrag von kaalexs »

die konsequenz daraus wäre ein sofortiger bankenrun bzw ein gameover.
Benutzeravatar
oegeat
Charttechniker
Beiträge: 20826
Registriert: 17.12.2000 00:00
Wohnort: Vienna - Austria
Kontaktdaten:

Beitrag von oegeat »

passt dann haben wir es hinter uns :wink:

wobei ..ich nicht zur Bank muß ... was soll ich bei denen wer Geld dort hat soll es verlieren - die bestrafung für die Dumheit.

Am besten wäre gewesen wenn der Staat sich nirgends einmischt alles nach der freien Marktwirtschaft laufft. Damit werden erst gar keine Zombis erschaffen Unternehmen verschwinden wie General Motors die keine existenzberechtigung haben ........
Der Gewinn liegt im Einkauf. Alles wird besser, man muss nur warten können !

Bild youtube Bild facebook Bild Discord Bild DIVIdendenBrummer.de Bild
Alle meine Beträge sind nur meine private Meinung und stellen keine Anlageberatung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes dar oder sind Aufforderungen zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder anderen Finanzmarktinstrumenten.
Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte: evtl. sind besprochene Wertpapiere in meinem privaten Depot enthalten
Benutzeravatar
kaalexs
Streithansl
Beiträge: 1017
Registriert: 26.06.2005 10:41
Wohnort: Oberösterreich
Kontaktdaten:

Beitrag von kaalexs »

Unternehmen verschwinden wie General Motors ????????

......alles wird geretet solange es nur irgendwie geht, erst dann haben wir es hinter uns, und da wird noch viel wasser die donau hinunter fliessen.
Benutzeravatar
oegeat
Charttechniker
Beiträge: 20826
Registriert: 17.12.2000 00:00
Wohnort: Vienna - Austria
Kontaktdaten:

Beitrag von oegeat »

is mir schon klar ..dir hoffendlich auch !
Was der Unterschied ist zwischen was das beste Marktwirtschaftlich ist ... und was derzeit alles für ein Politikum ist.

Wegen AG hier was er zu Japan und USA sagte.
Der Gewinn liegt im Einkauf. Alles wird besser, man muss nur warten können !

Bild youtube Bild facebook Bild Discord Bild DIVIdendenBrummer.de Bild
Alle meine Beträge sind nur meine private Meinung und stellen keine Anlageberatung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes dar oder sind Aufforderungen zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder anderen Finanzmarktinstrumenten.
Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte: evtl. sind besprochene Wertpapiere in meinem privaten Depot enthalten
malimax
Trader-insider
Beiträge: 39
Registriert: 12.06.2009 19:32
Wohnort: Wien / Österreich

Beitrag von malimax »

Zitat Oegeat: wobei ..ich nicht zur Bank muß ... was soll ich bei denen wer Geld dort hat soll es verlieren - die bestrafung für die Dumheit

Naja, ein wenig hart finde ich die Aussage schon. Auch du wirst ein Konto haben. Kreditkarte, Bankomatkarte und über dein Konto die wichtigsten Ausgaben (Strom, Müllabfuhr, ......) abdecken. Dass bei diesem Zinsniveau sparen nicht wirklich sinnvoll ist darüber kann man diskutieren und das der Staat nicht für alles haften sollte lass ich auch noch durchgehen. Der kontrollierte Konkurs des ein od. anderen Unternehmens wäre wahrscheinlich ein heilsamer Schock!

Was anderes zum Thema UBS – Leserbrief auf http://www.geopolitical.biz/

Hallo Markus,

wie angekündigt habe ich ein paar Zeilen geschrieben, die für Dein Webpage interessant sein könnten. Ich finde es extrem bedauerlich, dass der Öffentlichkeit weiterhin kein reiner Wein über den UBS-Case eingeschenkt wird. Dies geschieht nach wie vor nur gemäss Salami-Taktik

Ich weiss nicht, ob Du auf Deinen Seiten von www.geopolitical.de auch fremde Meinungen oder Leserbriefe veröffentlichst. Dort könnte mein Beitrag passen. Das möchte ich jedoch gerne Dir überlassen. Aber in jedem Fall: bitte veröffentliche diesen Artikel nicht unter meinem korrekten Namen. In der Schweiz gilt man dann leicht als Nestbeschmutzer.

Too large to fail? Oder vielmehr “too big to bail”?

An verschiedene Börsenplätzen rund um den Globus hört man bereits ein Aufatmen: das Schlimmste sei überstanden, der Tiefpunkt der Krise durchschritten. Nicht so am Finanzplatz Zürich, denn dem ehemaliger Schweizer Finanz-Flaggschiff UBS könnte das Schlimmste noch bevorstehen.

Die UBS sitzt derzeit auf einem ungehedgetem Kreditportfolio von netto 611.6 Mrd CHF. Die UBS hatte zwar bereits im Jahr 2008 die Rückstellungen für potentielle Kreditausfälle vervierfacht, aber die Beträge erscheinen angesichts der Ernsthaftigkeit der Krise mininal: der Betrag stieg von ca 2.3 Mrd CHF im Jahr 2008 auf 9.1 Mrd. CHF im Jahr 2008. Da diese Kredite nicht nur als Hypotheken für Schweizer Häuslebauer vergeben wurden, sondern ebenso in risikoreiche Projekte rund um den Globus investiert wurden, kann davon ausgegangen werden, dass entsprechende Kreditausfälle zu verzeichnen sein werden. Angenommen diese Ausfälle würden „nur“ 5% des Kreditportfolios betragen, würden sich die Ausfälle auf knapp mehr als 30 Mrd CHF summieren. Zur Erinnerung: die UBS hat seit Ausbruch der Krise im Rahmen von verschiedenen Kapitalmassnahmen insgesamt 29 Mrd CHF an den Märkten aufgenommen. Der Schweizer Staat schoss weitere 6 Mrd Franken dazu, was etwa 150% des aktuellen Schweizer Verteidigungshaushalts entspricht. Was geschieht nun allerdings, wenn die Kreditausfälle darüber hinaus steigen würden? Der Schweizer Staat müsste sich mächtig anstrengen, wenn er der UBS weiterhin unter die Arme greifen wollte. Würden sich die Kreditausfälle auf 10% des UBS Kreditporfolios summieren, so müsste der Staat seinen gesamten Staatshaushalt von knapp 60 Mrd CHF aufwenden, um diese Lücke zu stopfen. Spätestens bei diesem Vergleich wird klar, dass dies nicht möglich sein wird. Wollte die Schweiz in einem solchen Szenario weiterhin an der UBS feshalten, so drohten ihr isländische Verhältnisse, bis hin zum Staatsbankrott. In diesem Fall würde die Regel „too big to bail“ greifen. Interessanterweise scheinen sich die Verantwortlichen darüber im klaren zu sein, dass eben dieses Szenario eintreten könnte. Denn mit der Neubesetzung der UBS-Spitze mit Oswald Grübel als CEO und Kaspar Villiger als Verwaltungsratspräsident hält man sich alle Optionen offen: einen (Zwangs-)Merger mit der wesentlichen stärkeren Credit Suisse könnte ex-CS-CEO Grübel einfädeln, eine geordnete, präventive Verstaatlichung könnte ex-Finanzminister Villiger betreiben. Nur schade, dass der Öffentlichkeit und damit den Aktionären der beiden Banken kein reiner Wein eingeschenkt wird.

Quelle: Leserbrief, Name ist der Redaktion bekannt!

viele Grüsse

Markus Miller

P.S.: Der Schweizer Staat hat sich mittlerweile wieder von seiner Direktbeteiligung getrennt.
Benutzeravatar
martinsgarten
Trader-insider Supermember
Beiträge: 3673
Registriert: 12.02.2009 11:28
Wohnort: 18442 Negast bei Stralsund

Beitrag von martinsgarten »

....Angenommen diese Ausfälle würden „nur“ 5% des Kreditportfolios betragen, würden sich die Ausfälle auf knapp mehr als 30 Mrd CHF summieren.....

die 5% sind aus meiner Sicht eine reale Zahl nicht nur für die UBS.
Auch mein Lieblingsspielcasino, die DB müßte damit hantieren.
Na was wäre dann wohl mit dem EK ?
Es wäre voll unter Wasser !
Und es sieht sicher fast bei jeder Bank genauso aus.

ABER - Nie waren sie so systemrelevant wie heute :lol: :lol:

Und so sollte man auch die kleine Geburtagsfeier des Herrn Ackerman bei Merkel einordnen.
Da hatten sich bestimmt viele Wirtschaftslenker viel zu sagen.
„Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“
(Albert Einstein, 1879–1955)
Benutzeravatar
oegeat
Charttechniker
Beiträge: 20826
Registriert: 17.12.2000 00:00
Wohnort: Vienna - Austria
Kontaktdaten:

Beitrag von oegeat »

30 Milliarden CHF ......... aha das ist in Euro ?

keine Lust es umzurechnen :lol:
Bitte zahlen gleich in Euro umrechnen ..... danke !
Der Gewinn liegt im Einkauf. Alles wird besser, man muss nur warten können !

Bild youtube Bild facebook Bild Discord Bild DIVIdendenBrummer.de Bild
Alle meine Beträge sind nur meine private Meinung und stellen keine Anlageberatung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes dar oder sind Aufforderungen zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder anderen Finanzmarktinstrumenten.
Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte: evtl. sind besprochene Wertpapiere in meinem privaten Depot enthalten
Benutzeravatar
kaalexs
Streithansl
Beiträge: 1017
Registriert: 26.06.2005 10:41
Wohnort: Oberösterreich
Kontaktdaten:

Beitrag von kaalexs »

Mittwoch, 26. August 2009
Von Zombie-Banken und deren baldiger Kollaps
Was die Amerikaner nicht mitkriegen, hinter den Kulissen bricht das Bankensystem Schritt für Schritt zusammen. Wenn sie es wüssten, gebe es den grössten Sturm auf die Banken den man sich vorstellen kann.

Die amerikanischen Aufsichtsbehörden haben am letzten Freitag vier weitere Geldinstitute geschlossen. Ein Ende ist nicht in Sicht.

Die Pleite der texanischen Guaranty Bank wird den US- Einlagensicherungsfonds FDIC nach eigenen Angaben rund drei Milliarden Dollar kosten. Neben dieser Bank schlossen die Regulierer die in Georgia beheimateten Institute Ebank und First Coweta sowie die CapitalSouth Bank mit Sitz in Alabama. Die Zusammenbrüche erhöhen den finanziellen Druck auf die FDIC weiter.

Erst eine Woche vorher ist die Colonial Bank aus Alabama zusammengebrochen. Colonial gilt in der US-Branche als das in diesem Jahr bisher grösste Opfer der Finanzkrise. Experten fragen sich, wie lange die Einlagensicherung das noch durchsteht.

In diesem Jahr sind in den USA bereits 81 Banken Pleite gegangen, deutlich mehr als in den Jahren zuvor. 2008 waren 25 Banken zusammengebrochen, 2007 deren drei.

Ungefähr 8’400 amerikanische Banken sind dem Sicherungsfonds angeschlossen und sie zahlen einen Obolus für den Pleitefall ein. Nur, die grosse Anzahl an Bankpleiten in diesem Jahr hat den Reservefonds von $52,8 Milliarden 2008 auf $13 Milliarden im 1. Quartal 2009 sinken lassen. Deswegen muss die FDIC die Quote in nächster Zeit erhöhen, um den Topf wieder aufzufüllen.

Im 2. Quartal 2009 mussten weitere 56 Banken schliessen was der FDIC $16 Milliarden gekostet hat. Damit ist der Fond leer, ja sogar mit 3 Milliarden im Minus. Deshalb musste die FDIC das US-Schatzamt um Hilfe bitten, ohne das aber in der Öffentlichkeit die Alarmsirenen losgegangen sind. Ich sage ja, wenn die Amerikaner das wüssten, müssten sie sofort ihr Geld noch rechtzeitig abheben.

Laut Robert Strand von der amerikanischen Bankiervereinigung muss die Branche $17 Milliarden an Versicherungsprämien in diesen Jahr einzahlen, einschliesslich der $11,6 Milliarden an jährlichen Gebühren.

Die 8'400 von der FDIC versicherten Banken werden aber nur voraussichtlich $5 bis $7 Milliarden pro Quartal an Gewinn zeigen, nachdem die Banken ihre Rückstellungen für erwarte faule Hypothekenkredite gemacht haben. Im 1. Quartal beliefen sich die Rückstellungen auf $60,9 Milliarden, eine Steigerung um $23,7 Milliarden oder 63,6 Prozent gegenüber dem gleichen Quartal 2008.

Die Banken verzögern die Zwangsversteigerungen der beliehenen Immobilien um Monate und lassen die zahlungsunfähigen Schuldner vorläufig in Ruhe, damit sie die Abschreibungen in ihren Bilanzen um zwei Jahre hinausschieben können. Diese Praxis hat den Kollaps der Banken temporär verzögert, aber die Banken müssen früher oder später die Verluste verbuchen.

Wenn die Banken ihre faulen Kredite endlich abschreiben und die Immobilien als Sicherung tiefer bewerten, dann kommt die Wahrheit über ihren Zustand zu Tage. Alleine im 1. Quartal beliefen sich die Wertverluste der grössten Banken auf $301,7 Milliarden. Das ist der höchste prozentuale Verlust in einem Quartal seit 25 Jahren.

Deshalb können die Banken wie oben erwähnt nur $5 bis $7 Milliarden an Gewinn dem rapide schwindenden FDIC Fonds zuschiessen. Das sind nur $890'000 pro Bank in einem Quartal, was sehr wenig bedeutet.

Die FDIC sagt, sie hat nur ca. 300 Banken die in ernsten Schwierigkeiten stehen, verschleiert aber die Tatsache es sind wirklich 2'000 die am Ende sind. Diese Institute werden deshalb als „Zombie-Banken“ bezeichnet, sie haben einen Bilanzwert geringer als Null, werden aber vom Staat durch Kreditgarantien künstlich am Leben erhalten.

Die FDIC hat Ausfallrisiken im 1. Quartal 2009 von $220 Milliarden, die einer Einlage von nur $13 Milliarden gegenüber stehen. Diese Zahl ist im 2. Quartal drastisch gestiegen. Wie der zu erwartende Ausfall ausgeglichen werden soll ist ein Rätsel. Entweder muss der Staat massiv aushelfen, oder die Guthaben der Bankkunden gehen schlimmstenfall einfach verloren. Dieses Risiko des Verlustes ihrer Ersparnisse und Guthaben ist den Amerikanern nicht bewusst, sonst wäre die Lage nicht so ruhig.

In der Vergangenheit haben die Banken hauptsächlich ihre Einnahmen aus Hypothekenkredite erzielt. Dieser Markt ist aber zusammengebrochen. Wie bekommen sie jetzt ihre Erträge? In dem sie mit dem Geld der Kunden ins Kasino eingestiegen sind. Sie spekulieren mit Aktien und anderen risikoreichen Papieren. Früher gab es einen reellen Gegenwert durch die Immobilien, jetzt spielen sie an den Börsen ohne echte Sicherheiten. Deshalb sind die Kurse in den letzten Monaten gestiegen. Ein trügerischer Anstieg. Die Banken kaufen sich gegenseitig die Aktien ab und stützen damit die Märkte, eine Luftnummer ohne Netz.

Mit dieser heissen Luft blähen die Banken ihre Bilanzen künstlich auf. Sie haben hauptsächlich in die Aktien der Grossbanken investiert, die am Bankenrettungsfonds TARP des Schatzamtes teilgenommen haben.

Das heisst, neben der heissen Luft oder dem sogenannten Goodwill, besteht das Kapital hauptsächlich aus Geldern der Steuerzahler. In der Realität sind fast alle Banken in Amerika deshalb insolvent.

Die FDIC ist nicht nur pleite, sie muss sogar weitere Gelder vom Finanzministerium beantragen, das aber selber pleite ist, denn schliesslich gibt es ein Budgetdefizit von $1,58 Billionen im amerikanischen Staatshaushalt dieses Jahr. Nochmal im Klartext, der amerikanische Staat gibt 1'580 Milliarden mehr aus als er durch Steuern einnimmt. Ein unglaubliches Minus und leben über die Verhältnisse.

Obama ist ein noch grösserer Schuldenkönig im Vergleich zu Bush.

Wie die amerikanischen Banken jemals ihre Schulden an den Staat zurückzahlen wollen ist schleierhaft. Die Vergangenheit aus dem Savings & Loan Debakel hat aber gezeigt, am Schluss muss der Steuerzahler die Verluste der unverantwortlichen Banker zahlen.

Die Banken werden laufend aufgefordert die Kreditvergabe wieder in Gang zu setzen. Wenn sie aber das tun, dann müssen sie ihre Sicherheiten in Form von Immobilien realistisch bewerten. Dann käme aber der echte Wert zu Tage und alle Banken würden kollabieren.

Ausserdem, wenn die Banken unter dem Mindestreservesystem mit einem Faktor von zwischen 10 und 50 ihrer Einlagen Kredite vergeben würden, dann gebe es eine massive Inflation. Dadurch würden nicht nur die Preise drastisch steigen, es würden auch alle Besitzer von US-Schatzanweisungen in Asien und sonst wo auf der Welt zum Verkauf ihrer Berge an Staatspapiere zwingen, um die Verluste zu minimieren.

Sie sind in einer Zwickmühle, wollen raus, können aber nicht weil dadurch der Wert ihrer Anlagen fällt, sind gezwungen den totkranken Patienten zu stützen. Die USA benötigen mehrere Milliarden vom Ausland jeden Tag um überhaupt überleben zu können. Eine verfahrene Situation. Alle wissen es geht nicht so weiter, haben aber nicht den Mut den Stöpsel zu ziehen.

Wie ich sagte, wenn die amerikanische Bevölkerung mitbekommt, die FDIC muss das US-Schatzamt um Hilfe bitten und sie deshalb Angst um ihre Einlagen haben, dann könnte die Mutter aller Stürme auf die Banken resultieren. Der vorhergesagte Kollaps würde dann eintreten.

Die Bankenaufsicht müsste eine generelle Bankenschliessung für mehrere Tage verordnen und wer weiss was alles dann passieren könnte ... aufgebrachte Menschen die ihr Geld wollen, Truppen auf den Strassen, die Ankündigung einer neuen Währung, Kriegsrecht? Ganz sicher gibt es bereits vorbereitete Pläne der Bundesregierung für diese Eventualität.

Was auch noch erstaunlich ist, die FDIC hat verkündet, dass Millionen von Amerikanern den Banken jetzt schon nicht mehr vertrauen oder Banken gar nicht benutzen. Diese Gruppe der Bevölkerung wird als Nichtbanker oder Wenigbanker bezeichnet, sie nehmen am Finanzsystem gar nicht teil. Es handelt sich dabei um ca. 10 Prozent aller amerikanischen Haushalte. Das ist viel Kapital auf das die Banken keinen Zugriff haben. Die welche mit Bargeld ausserhalb des Systems operieren, sind ein verhasster Gräuel für die Bankster. Is klar, ne?

Geposted von Freeman

Nachtrag: wer freeman nicht kennt, er ist "schall und rauch"
http://alles-schallundrauch.blogspot.co ... diger.html
DownJones
Trader-insider
Beiträge: 234
Registriert: 10.06.2009 14:21
Wohnort: Berlin / Zürich

Beitrag von DownJones »

Agency that insures bank deposits may need help

Hammered by bank failures, FDIC may need to draw cash from banks or government

Weiter: hier

:lol:
Benutzeravatar
oegeat
Charttechniker
Beiträge: 20826
Registriert: 17.12.2000 00:00
Wohnort: Vienna - Austria
Kontaktdaten:

Beitrag von oegeat »

update ... longruf vor urzeiten ...hier bzw hier weitere Chart hier im Thread .... 289 kanns durchaus gehen ... bis weitere "ernste" Wiederstände kommen ! Die aber erst mit überwinden des gegenwärtigen Wiederstands aktiviert sind .. was ich schon hier so sah ....
Dateianhänge
Banken.-dj--ueber-18-9-2009.png
Banken.-dj--ueber-18-9-2009.png (14.14 KiB) 6645 mal betrachtet
Der Gewinn liegt im Einkauf. Alles wird besser, man muss nur warten können !

Bild youtube Bild facebook Bild Discord Bild DIVIdendenBrummer.de Bild
Alle meine Beträge sind nur meine private Meinung und stellen keine Anlageberatung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes dar oder sind Aufforderungen zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder anderen Finanzmarktinstrumenten.
Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte: evtl. sind besprochene Wertpapiere in meinem privaten Depot enthalten
Benutzeravatar
oegeat
Charttechniker
Beiträge: 20826
Registriert: 17.12.2000 00:00
Wohnort: Vienna - Austria
Kontaktdaten:

Beitrag von oegeat »

Bankenkriese ? Finanzkriese .... ach wo her LOL GS lauft und lauft und laufft :shock:
Dateianhänge
gold-man-18-9-2009.png
gold-man-18-9-2009.png (23.54 KiB) 6640 mal betrachtet
Der Gewinn liegt im Einkauf. Alles wird besser, man muss nur warten können !

Bild youtube Bild facebook Bild Discord Bild DIVIdendenBrummer.de Bild
Alle meine Beträge sind nur meine private Meinung und stellen keine Anlageberatung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes dar oder sind Aufforderungen zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder anderen Finanzmarktinstrumenten.
Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte: evtl. sind besprochene Wertpapiere in meinem privaten Depot enthalten
Benutzeravatar
oegeat
Charttechniker
Beiträge: 20826
Registriert: 17.12.2000 00:00
Wohnort: Vienna - Austria
Kontaktdaten:

Beitrag von oegeat »

zur erinnerung Longruf ............ hier :lol:
Dateianhänge
JP-18-9-2009.png
JP-18-9-2009.png (22.33 KiB) 6639 mal betrachtet
Zuletzt geändert von oegeat am 20.09.2009 15:04, insgesamt 1-mal geändert.
Der Gewinn liegt im Einkauf. Alles wird besser, man muss nur warten können !

Bild youtube Bild facebook Bild Discord Bild DIVIdendenBrummer.de Bild
Alle meine Beträge sind nur meine private Meinung und stellen keine Anlageberatung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes dar oder sind Aufforderungen zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder anderen Finanzmarktinstrumenten.
Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte: evtl. sind besprochene Wertpapiere in meinem privaten Depot enthalten
Benutzeravatar
oegeat
Charttechniker
Beiträge: 20826
Registriert: 17.12.2000 00:00
Wohnort: Vienna - Austria
Kontaktdaten:

Beitrag von oegeat »

die sind etwas weiter weg ... von den High´s :roll:
Dateianhänge
MS-18-9-2009.png
MS-18-9-2009.png (23.21 KiB) 6640 mal betrachtet
Der Gewinn liegt im Einkauf. Alles wird besser, man muss nur warten können !

Bild youtube Bild facebook Bild Discord Bild DIVIdendenBrummer.de Bild
Alle meine Beträge sind nur meine private Meinung und stellen keine Anlageberatung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes dar oder sind Aufforderungen zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder anderen Finanzmarktinstrumenten.
Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte: evtl. sind besprochene Wertpapiere in meinem privaten Depot enthalten
Benutzeravatar
oegeat
Charttechniker
Beiträge: 20826
Registriert: 17.12.2000 00:00
Wohnort: Vienna - Austria
Kontaktdaten:

Beitrag von oegeat »

noch ist nach oben ..platz ..
Dateianhänge
BoA-d-9-10-2009.png
BoA-d-9-10-2009.png (26.94 KiB) 6599 mal betrachtet
Der Gewinn liegt im Einkauf. Alles wird besser, man muss nur warten können !

Bild youtube Bild facebook Bild Discord Bild DIVIdendenBrummer.de Bild
Alle meine Beträge sind nur meine private Meinung und stellen keine Anlageberatung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes dar oder sind Aufforderungen zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder anderen Finanzmarktinstrumenten.
Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte: evtl. sind besprochene Wertpapiere in meinem privaten Depot enthalten
Benutzeravatar
martinsgarten
Trader-insider Supermember
Beiträge: 3673
Registriert: 12.02.2009 11:28
Wohnort: 18442 Negast bei Stralsund

Beitrag von martinsgarten »

Ohne Worte !

Inflation bei den Managergehältern+Quelle

Während die ganze Welt Angst vor der Deflation hat, zeigt sich bei den Bonuszahlungen für Banker, wohin die Reise wirklich geht. Krise hin - Deflation her, das alles stoppt die exponentielle Entwicklung der Gehälter an der Wall Street nicht. Dieses Jahr zahlen die US-Finanzkonzerne ihren Topmanagern voraussichtlich fast 20 Prozent mehr als in 2008. Wie das "Wall Street Journal" auf Grundlage eigener Berechnungen berichtet, könnten die Gehälter in den 23 größten US-Finanzinstituten in diesem Jahr 140 Mrd. US-Dollar übersteigen. Das sind zehn Mrd. US-Dollar mehr als im bisherigen Rekordjahr 2007 und über 20 Mrd. Dollar mehr als 2008, als die Immobilienkrise den Bankensektor erbeben ließ. Im Frühjahr hatten millionenschwere Bonuszahlungen an Manager des Versicherungskonzerns AIG, den die US-Regierung mit Steuergeldern vor dem Kollaps bewahren musste, in den USA einen Sturm der Entrüstung ausgelöst

Und der noch - für mich wie erwartet, Dank Bilanzwillkür
Und die Pappnasen von Analysten feiern diesen Scheiß


14.10.2009, 14:48 Uhr - US-Banken
JP Morgan übertrifft kühnste Erwartungen
JP Morgan hat die Berichtssaison der Banken mit einem Paukenschlag eröffnet. Nach den Milliardengewinnen im ersten Halbjahr waren die Erwartungen für das dritte Quartal ohnehin schon hoch. Doch die US-Bank übertrag die Prognosen mit einem Gewinn je Aktien von 82 Cent deutlich. Das macht Hoffnung auf weitere gute Nachrichten aus der Branche

Quelle
„Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“
(Albert Einstein, 1879–1955)
Benutzeravatar
raketen101
Trader-insider
Beiträge: 104
Registriert: 12.05.2009 12:54
Wohnort: Stuttgart/Baden-Württemberg

Beitrag von raketen101 »

OHNE WORTE!!!! :roll:

Beachtliche 106 Bankenschließungen im Jahre 2009 !!!!
Wieder ein paar Banken, die es in den USA "gerissen" hat: Bank Closing Information

Diesesmal 7 Stück.



http://www.start-trading.de/bankenpleite.htm

http://www.fdic.gov/

bernerzeitung.ch
Benutzeravatar
martinsgarten
Trader-insider Supermember
Beiträge: 3673
Registriert: 12.02.2009 11:28
Wohnort: 18442 Negast bei Stralsund

Beitrag von martinsgarten »

US-Mittelstandsbank CIT meldet Insolvenz an
Größte US-Bank-Pleite seit Lehman Brothers

Nur die Bankzentrale soll betroffen sein
Der Insolvenzantrag bezieht sich Angaben des Unternehmens zufolge nur auf die Bankzentrale und nicht auf das CIT-Filialnetz, das weiterbetrieben werden soll. Die Vermögenswerte von CIT werden auf 71 Milliarden Dollar geschätzt, die Verbindlichkeiten auf 68 Milliarden Dollar. Allerdings müssen noch in diesem Jahr Schulden im Umfang von drei Milliarden Dollar und im kommenden Jahr weitere acht Milliarden Dollar beglichen werden.

Quelle + gesamter Beitrag
„Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“
(Albert Einstein, 1879–1955)
Benutzeravatar
martinsgarten
Trader-insider Supermember
Beiträge: 3673
Registriert: 12.02.2009 11:28
Wohnort: 18442 Negast bei Stralsund

Beitrag von martinsgarten »

Ich konnte es mir nicht verkneifen, einen Satz ziemlich am Ende des Beitrages etwas hervorzuheben - So kann man es auch sagen, wenn man nicht mehr weiß, was man sagen soll.
Ich denke eher an eine befohlene Übernahme


US-Großbank übernimmt neun zusammengebrochene Geldhäuser
Sonntag, 1. November 2009, 14:19 Uhr

Das US-Kreditinstitut U.S. Bancorp hat am Freitag neun Banken übernommen.
Die ehemals zur Bankengruppe FBOP gehörende Geldhäuser mit Vermögenswerten von insgesamt 18,4 Milliarden Dollar und Einlagen von 15,4 Milliarden Dollar waren im Zuge der Finanzkrise zusammengebrochen. Damit stieg die Zahl der Bankenpleiten in den USA seit Jahresbeginn auf 115.

Das größte der aufgekauften Geldhäuser war die California National Bank in Los Angeles, die viertgrößte der in diesem Jahr zusammengebrochenen US-Banken. Sie hatte nach Informationen der Zeitung "Los Angeles Times" rund 500 Millionen Dollar mit Vorzugsaktien der Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac verloren. U.S. Bancorp bezeichnete die Übernahmen als Schritt, der im Einklang mit der Wachstumsstrategie des Konzerns stehe, das eigene Geschäft unter anderem durch Zukäufe mit überschaubarem Risiko zu stärken. Dadurch gewinne das Institut in Kalifornien, Illinois und Arizona an Größe.

Quelle
„Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“
(Albert Einstein, 1879–1955)
Benutzeravatar
oegeat
Charttechniker
Beiträge: 20826
Registriert: 17.12.2000 00:00
Wohnort: Vienna - Austria
Kontaktdaten:

CIT ist pleite.

Beitrag von oegeat »

Monday, 2. November 2009
Der Mittelstandsfinanzierer CIT hat Insolvenz beantragt. Größte Pleite eines US-Finanzhauses seit Lehman Brothers.

Das 100 Jahre alte Unternehmen wolle sich unter Gläubigerschutz sanieren, teilte CIT am Sonntagabend mit.

Angeblich will sich das Institut auf diese Weise eines Teils seiner Schulden entledigen und bis Ende des Jahres das geordnete Insolvenzverfahren wieder verlassen.

Mit Schulden von knapp 65 Milliarden Dollar bei Vermögenswerten von gut 71 Milliarden Dollar ist es dennoch eine der größten Firmenpleiten in den USA und die größte einer Bank seit dem Kollaps von Lehman Brothers im September des vergangenen Jahres.

quelle
Der Gewinn liegt im Einkauf. Alles wird besser, man muss nur warten können !

Bild youtube Bild facebook Bild Discord Bild DIVIdendenBrummer.de Bild
Alle meine Beträge sind nur meine private Meinung und stellen keine Anlageberatung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes dar oder sind Aufforderungen zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder anderen Finanzmarktinstrumenten.
Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte: evtl. sind besprochene Wertpapiere in meinem privaten Depot enthalten
Benutzeravatar
cabriojoe2
Trader-insider Experte
Beiträge: 1105
Registriert: 19.12.2008 09:13
Wohnort: Kreis Biberach an der Riß

Beitrag von cabriojoe2 »

Ich finde bedenklich, dass sich ein Privat-Gläubiger "Icohn" den Laden unter den Nagel reißt und der Staat/Steuerzahler der wesentlich mehr Geld reingesteckt hat leer ausgeht.
Benutzeravatar
martinsgarten
Trader-insider Supermember
Beiträge: 3673
Registriert: 12.02.2009 11:28
Wohnort: 18442 Negast bei Stralsund

Beitrag von martinsgarten »

die FDIC macht wieder 7 Banken dicht - die Brocken werden wieder etwas größer.
Die Rettung läuft doch auch nur noch über "gedrucktes Geld"



First Federal Bank of California had approximately $6.1 billion in total assets

Imperial Capital Bank had approximately $4.0 billion in total assets

Independent Bankers' Bank had approximately $585.5 million in assets

New South Federal Savings Bank had approximately $1.5 billion in total assets

Citizens State Bank had $168.6 million in total assets


Peoples First Community Bank had approximately $1.8 billion in total assets

RockBridge Commercial Bank had approximately $294.0 million in total assets

Quelle-FDIC
„Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“
(Albert Einstein, 1879–1955)
Benutzeravatar
oegeat
Charttechniker
Beiträge: 20826
Registriert: 17.12.2000 00:00
Wohnort: Vienna - Austria
Kontaktdaten:

Beitrag von oegeat »

mögliche Ziele nach oben ...
Dateianhänge
banken-c-a-19-12-2009.png
banken-c-a-19-12-2009.png (15.36 KiB) 6347 mal betrachtet
Der Gewinn liegt im Einkauf. Alles wird besser, man muss nur warten können !

Bild youtube Bild facebook Bild Discord Bild DIVIdendenBrummer.de Bild
Alle meine Beträge sind nur meine private Meinung und stellen keine Anlageberatung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes dar oder sind Aufforderungen zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder anderen Finanzmarktinstrumenten.
Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte: evtl. sind besprochene Wertpapiere in meinem privaten Depot enthalten
Benutzeravatar
martinsgarten
Trader-insider Supermember
Beiträge: 3673
Registriert: 12.02.2009 11:28
Wohnort: 18442 Negast bei Stralsund

Beitrag von martinsgarten »

Und - kein Wertberichtigungsbedarf ? :wink:

26.01.2010 15:32- US-Häuserpreise gehen zurück
New York (aktiencheck.de AG) - Die US-Häuserpreise haben im November 2009 nachgegeben.

Wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, lag der S&P/Case-Shiller 20-City-Index im Berichtsmonat um 0,2 Prozent unter dem Wert des Vormonats. Dabei habe man lediglich in fünf der insgesamt 20 untersuchten Städte einen Anstieg der Häuserpreise ausgemacht, hieß es weiter.

Gegenüber dem entsprechenden Vorjahreswert wurde ein Minus von 5,3 Prozent verzeichnet. (26.01.2010/ac/n/m)
„Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“
(Albert Einstein, 1879–1955)
Benutzeravatar
martinsgarten
Trader-insider Supermember
Beiträge: 3673
Registriert: 12.02.2009 11:28
Wohnort: 18442 Negast bei Stralsund

Beitrag von martinsgarten »

Und es geht munter weiter.
Der Einlagensicherungsfonds dürfte bereits leer sein.
Das war er ja schon 2009


USA: 6 Banken pleite | Drucken | E-Mail
Saturday, 30. January 2010
Der Banken-Meltdown in den USA geht weiter. Allein an diesem Wochenende sind wieder sechs Banken bankrott gegangen. Der Einlagensicherungsfonds muss mit 4,2 Milliarden Dollar einspringen. 2010 sind damit 15 Banken in den USA geschlossen worden.


Folgende Banken wurden am Wochenende geschlossen. Die Instiute verteilen sich wieder quer durch die USA.
Dieses Mal sind auch wieder größere Geldinstitute von einer Schließung betroffen.

•American Marine Bank - Bainbridge Island WA
•First Regional Bank - Los Angeles CA
•Community Bank and Trust - Cornelia GA
•Marshall Bank, N.A. - Hallock MN
•Florida Community Bank - Immokalee FL
•First National Bank of Georgia - Carrollton GA
Der Einlagensicherungsfonds muss Berichten zufolge allein dieses Wochenende mit 4,2 Milliarden Dollar einspringen. Die Pleite-Institute wurden alle an nächst größere Häuser übergeben.

Dieses Mal waren auch wieder größere Institute von einer Schließung betroffen. Die "First Regional Bank" in Los Angeles verfügte über rund 2,2 Millarden Dollar Bilanzsumme und 1,8 Milliarden Spareinlagen.

Die "Community Bank & Trust" in Georgia brachte es auf ein Bilanzsumme von über 1,2 Milliarden Dollar. In einem ähnlichen Größenbereich bewegt sich die "First National Bank of Georgia"

Quelle
„Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“
(Albert Einstein, 1879–1955)
RB
Trader-insider
Beiträge: 88
Registriert: 10.06.2009 20:46
Wohnort: Unterhaching (bei München)

Beitrag von RB »

Tanzende Banken

Tanzende Banken

Auf Grundlage der Zahlen für 2009 sind die US-Banken bestimmt nicht bewertet. Dann brauchen wir uns die auch nicht anzugucken, haben wir uns gedacht. Stattdessen blicken wir lieber nach vorn. Und sieht da: Es wird bald wieder getanzt.

Das haben wir uns verdient. Wenn gleich mehrere US-Großbanken ihre Quartalsergebnisse an einem Tag vermelden, herrscht in der Finanzmarktkolumnistenszene eigentlich Hochbetrieb. Aber zum Glück konnten wir es uns diesmal schenken, auch nur eine einzige Zeile der Bankenprosa zu lesen. Denn wenn die Bank of America im kommenden Jahr rund 23 Mrd. $ nach Steuern verdienen muss, um das aktuelle 2011er-KGV von acht zu untermauern, kann man sich jegliche Recherche ruhig ersparen. Wer daran glauben will, soll die Aktie halt kaufen und damit glücklich und steinreich werden.Mehr zum Thema
Finanzkrisenkommission Nebenkläger im Kreuzverhör.

Mehr zu: US-Banken
Ähnliches gilt für die Liebhaber von Wells Fargo , wo für 2011 derzeit ein KGV von zehn auf Basis eines Nettogewinns von 17 Mrd. $ unterstellt ist. Viel Spaß auch mit der US Bancorp , die im kommenden Jahr besser 4,4 Mrd. $ erwirtschaften sollte, damit das 2011er-KGV von elf das Papier wert ist, auf dem es steht.
Am besten finden wir noch die Citigroup , die, so die hochgeschätzten Analysten, nächstes Jahr schon wieder das Tanzbein schwingen dürfte, rund 11,4 Mrd. $ verdienen soll und der deshalb eine Marktkapitalisierung von etwa 100 Mrd. $ eingeräumt wird.

Oder wie wär's mit JP Morgan , die 2011 nur läppische 20 Mrd. $ einstreichen muss, um die KGV-Schätzung von neun zu erfüllen und die Anlegerherzen zu beglücken? Echte Haudegen könnten es auch mit einem anderen Finanzwert probieren: AIG ist schon für 20 Mrd. $ zu haben und könnte ja durchaus mal wieder einen Gewinn schreiben - irgendwann. Bleibt nur noch eines: den Anlegern genau das zu wünschen, was sie verdienen.
Keine Ahnung wo das Ding hingeht ...
Benutzeravatar
martinsgarten
Trader-insider Supermember
Beiträge: 3673
Registriert: 12.02.2009 11:28
Wohnort: 18442 Negast bei Stralsund

Beitrag von martinsgarten »

Mehr als 700 US-Banken droht der Bankrott
Von Walter Niederberger, San Francisco. Aktualisiert um 08:48 Uhr

Die Finanzinstitute in den USA sind keineswegs über den Berg.
Vor allem bei Spar- und Leihkassen sowie regionalen Instituten spitzt sich die Lage dramatisch zu.

Die grossen Wallstreet-Banken mögen das Schlimmste überstanden haben. Doch über 8000 Institute, die das Land mit Geschäftskrediten, Baudarlehen und Hypotheken versorgen, stehen vor riesigen Problemen: Jeder zehnte ausstehende Kredit ist in Verzug oder bereits verloren. Die staatliche Einlagenversicherung FDIC befürchtet, dass über 700 Banken akut gefährdet sind.

Das Ausmass der gefährdeten Kredite verdeutlicht, wie unausgewogen der staatliche Auskauf der Finanzindustrie nach dem Kollaps von 2008 war.
Der grösste Teil der Zuschüsse kam den dominanten Banken an der Wallstreet sowie einigen führenden Regionalbanken zugute;
die starken wurden dadurch noch stärker und noch dominanter.
Im Land draussen aber, wo die Spar- und Leihkassen sowie regionale Institute die entscheidende Rolle spielen, hat sich die Lage drastisch zugespitzt.
Noch nie seit der grossen Depression kämpften diese Banken mit so vielen gefährdeten Krediten, wie aus der jüngsten Bilanz der FDIC hervorgeht, die 1934 gegründet wurde und heute Spareinlagen bis zu 250'000 Dollar absichert.
Die Banken mussten letztes Jahr 3 Prozent der Kredite als Totalverluste abschreiben.
Zusätzlich sind mehr als 7 Prozent in Zahlungsverzug oder so lang ausstehend, dass sie nicht mehr als Aktiven in den Büchern geführt werden dürfen.


Fast 40 Prozent der Baukredite gefährdet

Am meisten gefährdet sind die Baukredite für Einfamilienhäuser,
wovon knapp 40 Prozent auf der Kippe stehen.
Als riskant gelten zudem 16 Prozent der Konsumkredite
sowie 12 Prozent der Hypotheken für Einfamilienhäuser.
Nach Angaben der FDIC müssen 702 Banken mit einer Bilanzsumme von 403 Milliarden Dollar als akut bedroht betrachtet werden, das sind fast dreimal mehr als Ende 2008.
Wie rasch sich die Situation verschlechtert hat, geht auch aus den Zwangsschliessungen durch die FDIC hervor.
2008 noch musste die Versicherung «nur» 25 Banken schliessen und mit 15 Milliarden Dollar auffinanzieren, damit sie neuen Eigentümern übergeben werden konnten.
2009 machte die FDIC dann bereits 140 Banken dicht und schoss im Zuge der Sanierung 37 Milliarden zu.
In den ersten zwei Monaten dieses Jahres kamen erneut 22 Banken unter den Hammer und der Zuschuss erreichte 4,5 Milliarden, fast dreimal mehr als in der gleichen Periode des Vorjahres.

Die grosse Unbekannte sind die Kredite für Geschäftsliegenschaften.
Sie werden für sieben bis zehn Jahre gewährt, in der Annahme, sie regelmässig den veränderten Zinsbedingungen anzupassen.
Der Markt ist indessen derart geschwächt, dass solche Umfinanzierungen kaum mehr möglich sind.
Ende 2009 führten die Banken erst sechs Prozent dieser Kredite als gefährdet auf; Experten befürchten aber, dass die Ausfälle im laufenden Jahr massiv steigen.
Es sei denn, der Markt erhole sich schlagartig.
Damit rechnet auch die grösste britische Bank, HSBC, nicht. Im gestern publizierten Geschäftsabschluss erhöhte sie die Reserven für Kreditausfälle um neun Prozent auf 26,5 Milliarden Dollar.
Dateianhänge
us-kredite+Leasing.jpg
us-kredite+Leasing.jpg (8.91 KiB) 6226 mal betrachtet
„Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“
(Albert Einstein, 1879–1955)
Benutzeravatar
oegeat
Charttechniker
Beiträge: 20826
Registriert: 17.12.2000 00:00
Wohnort: Vienna - Austria
Kontaktdaten:

Beitrag von oegeat »

einfach alle bankrott gehen lassen die kredite sind dann weg inkl den schulden ..wer spaareilagen dort hat ist sowieso ein Idiot und hat pech ....

Die "Too-Big-To-Fail-Lüge" (im Fall der Banken)
Der Gewinn liegt im Einkauf. Alles wird besser, man muss nur warten können !

Bild youtube Bild facebook Bild Discord Bild DIVIdendenBrummer.de Bild
Alle meine Beträge sind nur meine private Meinung und stellen keine Anlageberatung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes dar oder sind Aufforderungen zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder anderen Finanzmarktinstrumenten.
Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte: evtl. sind besprochene Wertpapiere in meinem privaten Depot enthalten
Benutzeravatar
oegeat
Charttechniker
Beiträge: 20826
Registriert: 17.12.2000 00:00
Wohnort: Vienna - Austria
Kontaktdaten:

Beitrag von oegeat »

europ ... bankenindex haben wir den bei Tradersignal online
Dateianhänge
%7B6F3DAD8C-BCEA-4C08-99D9-88763D3BC5B1%7DPicture.jpg
%7B6F3DAD8C-BCEA-4C08-99D9-88763D3BC5B1%7DPicture.jpg (38.53 KiB) 6152 mal betrachtet
Der Gewinn liegt im Einkauf. Alles wird besser, man muss nur warten können !

Bild youtube Bild facebook Bild Discord Bild DIVIdendenBrummer.de Bild
Alle meine Beträge sind nur meine private Meinung und stellen keine Anlageberatung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes dar oder sind Aufforderungen zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder anderen Finanzmarktinstrumenten.
Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte: evtl. sind besprochene Wertpapiere in meinem privaten Depot enthalten
Benutzeravatar
Araberfan
Trader-insider
Beiträge: 165
Registriert: 01.02.2007 23:25
Wohnort: Baden-Württemberg

Beitrag von Araberfan »

Dateianhänge
Stoxx-Bankenindex.png
Stoxx-Bankenindex.png (17.8 KiB) 6093 mal betrachtet
Ich weise darauf hin, das meine Beiträge keine Handelsempfehlungen sind, sondern lediglich meine Meinung und Ansicht wiedergeben.
Mit freundlichen Grüssen
Benutzeravatar
oegeat
Charttechniker
Beiträge: 20826
Registriert: 17.12.2000 00:00
Wohnort: Vienna - Austria
Kontaktdaten:

Beitrag von oegeat »

interessant ...

und Failed Bank List
Dateianhänge
Bankenindex.png
Bankenindex.png (23.97 KiB) 6083 mal betrachtet
Der Gewinn liegt im Einkauf. Alles wird besser, man muss nur warten können !

Bild youtube Bild facebook Bild Discord Bild DIVIdendenBrummer.de Bild
Alle meine Beträge sind nur meine private Meinung und stellen keine Anlageberatung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes dar oder sind Aufforderungen zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder anderen Finanzmarktinstrumenten.
Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte: evtl. sind besprochene Wertpapiere in meinem privaten Depot enthalten
Benutzeravatar
oegeat
Charttechniker
Beiträge: 20826
Registriert: 17.12.2000 00:00
Wohnort: Vienna - Austria
Kontaktdaten:

Beitrag von oegeat »

update ... größer .. und die Woche dazu
Dateianhänge
bankenindexe-2-4-.png
bankenindexe-2-4-.png (16.68 KiB) 6047 mal betrachtet
Der Gewinn liegt im Einkauf. Alles wird besser, man muss nur warten können !

Bild youtube Bild facebook Bild Discord Bild DIVIdendenBrummer.de Bild
Alle meine Beträge sind nur meine private Meinung und stellen keine Anlageberatung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes dar oder sind Aufforderungen zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder anderen Finanzmarktinstrumenten.
Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte: evtl. sind besprochene Wertpapiere in meinem privaten Depot enthalten
Benutzeravatar
martinsgarten
Trader-insider Supermember
Beiträge: 3673
Registriert: 12.02.2009 11:28
Wohnort: 18442 Negast bei Stralsund

Beitrag von martinsgarten »

der Anstieg dürfte gebrochen sein
Dateianhänge
Dow Jones Banken.png
Dow Jones Banken.png (19.68 KiB) 6000 mal betrachtet
„Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“
(Albert Einstein, 1879–1955)
Benutzeravatar
oegeat
Charttechniker
Beiträge: 20826
Registriert: 17.12.2000 00:00
Wohnort: Vienna - Austria
Kontaktdaten:

Beitrag von oegeat »

Bankster verbünden sich mit Federal Reserve um Billionen an Rettungsgeldern geheim zu halten

Lesen Sie mehr über Bankster verbünden sich mit Federal Reserve um Billionen an Rettungsgeldern geheim zu halten von www.propagandafront.de

:shock: quelle
Der Gewinn liegt im Einkauf. Alles wird besser, man muss nur warten können !

Bild youtube Bild facebook Bild Discord Bild DIVIdendenBrummer.de Bild
Alle meine Beträge sind nur meine private Meinung und stellen keine Anlageberatung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes dar oder sind Aufforderungen zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder anderen Finanzmarktinstrumenten.
Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte: evtl. sind besprochene Wertpapiere in meinem privaten Depot enthalten
Benutzeravatar
oegeat
Charttechniker
Beiträge: 20826
Registriert: 17.12.2000 00:00
Wohnort: Vienna - Austria
Kontaktdaten:

Beitrag von oegeat »

Die Banken indices hatten eine interessant Woche hinter sich .....
man ging über die Linie und dann doch am Freitag auf einen Schlag wieder darunter ... So kann man das als Fehlausbruch auf Wochenbasis werten .. und es sollten weitere Verluste Folgen ....
Dateianhänge
bankindex-15-4--ab.png
bankindex-15-4--ab.png (63.98 KiB) 5932 mal betrachtet
Der Gewinn liegt im Einkauf. Alles wird besser, man muss nur warten können !

Bild youtube Bild facebook Bild Discord Bild DIVIdendenBrummer.de Bild
Alle meine Beträge sind nur meine private Meinung und stellen keine Anlageberatung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes dar oder sind Aufforderungen zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder anderen Finanzmarktinstrumenten.
Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte: evtl. sind besprochene Wertpapiere in meinem privaten Depot enthalten
Benutzeravatar
Antagon
Trader-insider Experte
Beiträge: 1209
Registriert: 28.01.2008 20:09
Wohnort: Stuttgart

Beitrag von Antagon »

Interessant: Die Banken laufen dem Markt weiterhin voraus.
Dateianhänge
Dow Jones Bankenindex daily Mai 2010.JPG
Dow Jones Bankenindex daily Mai 2010.JPG (77.22 KiB) 5857 mal betrachtet
Benutzeravatar
martinsgarten
Trader-insider Supermember
Beiträge: 3673
Registriert: 12.02.2009 11:28
Wohnort: 18442 Negast bei Stralsund

Beitrag von martinsgarten »

BANKENStEUER/ABGABE
Da werden sich die Goldmänner vor Lachen auf die Schenkel klopfen
90 Mrd. in 10 Jahren :lol: :lol:
Wie war noch gleich mal die Boni p.a - so um die 120 Mrd. ?
Ja der Obama ist schon ein Tiger.
Oder doch eher ein Teppichvorleger ?


Obama calls for bank tax as next step in reform
Caren Bohan
TORONTO Sat Jun 26, 2010 7:51am EDT
U.S. President Barack Obama gestures prior to a 2010 G8 Summit photo with the ''My Summit 2010 Youth'' at the Deerhurst Resort at Muskoka in
TORONTO (Reuters) - President Barack Obama, fresh from a win on a sweeping overhaul of Wall Street regulations, on Saturday urged Congress to take up his proposal for a $90 billion, 10-year tax on banks as the next step in reform.

Obama wants to slap a 0.15 percent tax on the liabilities of the biggest U.S. financial institutions to recoup the costs to taxpayers of the financial bailout
„Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“
(Albert Einstein, 1879–1955)
Benutzeravatar
martinsgarten
Trader-insider Supermember
Beiträge: 3673
Registriert: 12.02.2009 11:28
Wohnort: 18442 Negast bei Stralsund

Beitrag von martinsgarten »

Gute Zahlen - schlechte Zahlen

Vorstand vom BANKhaus ROTT

Alle Quartale wieder lockt die Ergebnisssaison.
Während der Anfang bekanntermaßen in den Staaten vom Aluminiumkonzern Alcoa gemacht wird, ist für die Absurditäten seit längerer Zeit der Bankensektor zuständig...

Die kürzlich gemeldeten Zahlen von JP Morgan waren erneut ein Beispiel für die in den Medien leider weit verbreitete oft kritiklose Übernahme von Meinungen, die ihren Ursprung scheinbar direkt in New York haben.
So wird eine Nachricht, oder oft nur eine Überschrift, via Reuters oder Bloomberg verbreitet und findet mehr oder weniger abgewandelt und übersetzt ihren Weg in die Gazetten. So kam es auch diesmal wieder zu vielen sehr positiv gefärbten Veröffentlichungen, die den Ursprung der aktuellen Kennzahlen nicht oder sehr unzureichend zur Kenntnis nahmen. Oft geben sich die Kommentatoren sogar bass erstaunt darüber, dass die vermeintlich „guten Zahlen“ dem Aktienmarkt nicht helfen.

So lag das Ergebnis für das vergangene Quartal von JPM ungefähr auf der Höhe des Wertes aus der besten aller Bankenwelten, also aus der Zeit kurz vor dem Beginn der anhaltenden Krise. Nun ist JPM nicht mehr das gleiche Institut wie damals, daher soll uns an dieser Stelle der Anschaulichkeit halber der Vergleich zum Vorjahresquartal genügen.

Um satte 75% stieg das ausgewiesene Ergebnis.
Das ist für den unbedarften Betrachter gelinde gesagt erstaunlich, aber ein Blick ins Zahlenwerk verschafft rasch Klarheit.
Zunächst einmal fällt das geringere Handelsvolumen aus, das zusammen mit rückläufigen Erträgen aus der Sparte Rentenhandel und Investmentbanking daherkommt.
Nun offenbart ein gleichzeitiger 75%iger Ergebnisanstieg bei darbendem Trading und Investmentbanking, dass hier irgendwas im Argen liegt.
Die Suche nach dem Ursprung ist kurz, die Bank hat die Risikovorsorge zurückgefahren und zwar drastisch.

Die Rücklagen für Verluste aus dem Kredit- und Bondgeschäft wurden um rund $5,3 Mrd. eingedampft.
Wir möchten hier anmerken, dass der wundervolle, für das Quartal ausgewiesene Gewinn bei insgesamt $4,8 Mrd. zum Stehen kam.
Bei konstanter Risikovorsorge wäre das Bild des Bankenriesen folglich schon ziemlich rissig.
Angesichts der weiter anziehenden Ausfallraten in den meisten Kreditkategorien und der wohl doch eher „L“ als „V“-förmigen Wirtschaftsentwicklung mit den bekannten Auswirkungen auf Konsumentenkredite, Hypotheken und Finanzierungen im Bereich Gewerbeimmobilien, erscheint uns die Rückführung der Reserven zum jetzigen Zeitpunkt als ziemlich gewagter Schritt.
Vielleicht ist man bei den Morgans derzeit eher auf die Öffentlichkeitsarbeit als auf die Einschätzung kommender Risiken fokussiert, wer weiß das schon.


Angesichts der schieren Größe von JP Morgan lässt sich das Argument, die Bank habe vielleicht eine sehr gute Auswahl bei der Kreditvergabe oder den Anleihenkäufen getätigt, schnell entkräften.
Ein Blick auf die Allokation der verschiedenen Investments lässt wie zu vermuten ist, das Fazit zu, dass sich die Bank auch bei vielleicht besseren Auswahlverfahren als die Konkurrenz dem Gesamtmarkt nicht entziehen kann. Wenn dies nicht der Fall wäre, lägen die Problemkredite halt bei den anderen Banken, so dass diese die Risikovorsorge steigern sollten.

Eine solche Entwicklung ist in der Breite nicht erkennbar.
Vielmehr gehen die Institute in der Breite dazu über, die Erholung der letzten Quartale in die Zukunft fortzuschreiben. Damit folgen die Firmen den zahlreichen Analysehäusern, die eben dies mit den Erholungen bei Firmeneinnahmen, Auftragseingängen und einigen makroökonomischen Kennzahlen zu tun pflegen. Das sollte sich angesichts der Ausgangslage wohl als deutlich zu optimistisch herausstellen.

Immerhin nimmt die Rückführung der Risikovorsorge zukünftige Intransparenzen aus dem Markt, schlagen doch Verschärfungen der Situation demnächst wieder direkt auf die Ergebnisse durch Aber bis dahin hat der ein oder andere seine Prämie bereits wieder vereinnahmt.

JP Morgan ist übrigens nicht allein. Allerdings ist die Bank jede Woche ein bisschen einsamer, denn bei vielen Banken kommt es in den Staaten gar nicht mehr zur Anpassung der Risikovorsorge, da sie vorher zum Konkursrichter schreiten.
Am vergangenen Wochenende hat es erneut sechs Insitute erwischt, im laufenden Jahr kommt man bei der FDIC derzeit auf 96 Geldhäuser (siehe auch unser aktualisiertes Pleit-O-Meter).


Nun ist diese Tendenz kein Zufall sondern vielmehr eine absehbare Entwicklung, die zu nicht unwesentlichen Anteilen auf eine branchenweit viel zu geringe Risikoreserve zurückzuführen ist.
So sinkt die coverage ratio, das Verhältnis von Reserven zu problematischen Krediten, seit Jahren und pendelt derzeit um die Marke von 64%.


Für kritische Positionen in einer Höhe von $1 Mio. liegen also lediglich $640.000 an Reserven bereit. Da zudem der Quotient der Summe sich verschlechternder Kredite zu sich verbessernden Krediten bei deutlich mehr als zwei liegt, ist hier mit einer Entspannung vorerst nicht zu rechnen.

Es ist also ein ganz erstaunlicher Zeitpunkt, zu dem sich JP Morgan zum Abbau von Reserven entschließt. Aber wie heißt es so schön? „Man muss die Feste feiern wie sie fallen“. Wir wünschen ein frohes Fest
Dateianhänge
Risikovorsorge für Problemkredite.jpg
Risikovorsorge für Problemkredite.jpg (19.94 KiB) 5802 mal betrachtet
am 16.07 2010 - 96 Banken pleite.jpg
am 16.07 2010 - 96 Banken pleite.jpg (81.57 KiB) 5802 mal betrachtet
JPM und die Risikovorsorge.jpg
JPM und die Risikovorsorge.jpg (24.17 KiB) 5802 mal betrachtet
„Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“
(Albert Einstein, 1879–1955)
Benutzeravatar
oegeat
Charttechniker
Beiträge: 20826
Registriert: 17.12.2000 00:00
Wohnort: Vienna - Austria
Kontaktdaten:

Beitrag von oegeat »

dem raschen Anstieg ist nun ..eine Seitwärtsbewegung gefolgt !
Dateianhänge
banken 19-7-23904190t-2.png
banken 19-7-23904190t-2.png (94.21 KiB) 5772 mal betrachtet
Der Gewinn liegt im Einkauf. Alles wird besser, man muss nur warten können !

Bild youtube Bild facebook Bild Discord Bild DIVIdendenBrummer.de Bild
Alle meine Beträge sind nur meine private Meinung und stellen keine Anlageberatung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes dar oder sind Aufforderungen zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder anderen Finanzmarktinstrumenten.
Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte: evtl. sind besprochene Wertpapiere in meinem privaten Depot enthalten
Antworten