Google die Suchmaschine

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Google die Suchmaschine

Beitrag von ist gegangen worden »

Hallo Trader Freunde

Ich habe früher einmal intensive Aktienanalyse betrieben und bin auf diesen hervoragenden Artikel von Andreas Hoose gestoßen den man sich einmal vor Augen führen sollte.

In diesem Thread werde ich nun weiterhin die Bilanz des Unternehmens hinzuziehen/verfolgen um aus dieser unter Berücksichtigung der TA und der Makroökonomischen Verfassung des intermarkets ein short Timing zu finden!

Es ist durchaus mögl. das dies noch etwas länger auf sich warten lassen könnte und der Kurs noch höher steigen wird.

Das ist kein Problem,denn Zeit spielt keine Rolle.... bei diesem Wert wird man über kurz oder lang seine 100% auf der short Seite machen können.... und dafür scheue ich keine Arbeit!


Geachtet wird auch auf Insider Seeling (nach Bekanntgabe der SEC) und auf das short interest.




Hier die besagte Analyse:


Google: "Diesmal ist alles anders!"


Kennen Sie diesen Spruch: "Diesmal ist alles anders"? Nur wenige Börsen-Bonmots haben unzählige Anleger derart viel Geld gekostet, wie diese vier scheinbar so harmlosen Worte. Sie finden immer dann Anwendung, wenn erfahrene Börsianer mit ihrem Latein am Ende sind, und keine Erklärung mehr finden, warum dieser oder jener Wert derart stark und unaufhaltsam steigt. Am Ende stehen dann jene vier schlichten Worte als Ausdruck der Hilflosigkeit und letzte mögliche Erklärung, warum gerade besagter Wert unaufhörlich weiter steigen wird. Diesmal ist eben alles anders. Das gilt selbstredend für Aktien, wie für Indizes, Währungen, Zinsen oder Rohstoffe.

Ich bin wirklich gespannt, wann wir beim Online-Vermarkter und Internet-Suchdienst Google (US-Kürzel GOOG) besagte Worte hören werden. Allzu lange dürfte es nicht mehr dauern. Und wenn man in die Börsengeschichte blickt, dann weiß man auch, was dann zu tun ist. "Diesmal ist alles anders", heißt übersetzt ja nichts anderes, als dass hier ein Titel derart zulegt, dass es einem schon vom Zusehen schwindlig wird. Und da von solchen Ereignisse vor allem unerfahrene Anleger angelockt werden, wie die Motten vom Licht, ist klar, was in schöner Regelmäßigkeit folgt. Wenn alle rationalen Erklärungsversuche versagen, sind kostspielige Zusammenbrüche nicht mehr weit.







In der Oktober-Ausgabe des Antizyklischen Börsenbriefs hatten wir im ersten Teil einer Serie zum Thema Value Investing angedeutet, welche zentrale Rolle die Bewertung von Aktien für die langfristige Kursentwicklung spielt. Die theoretischen Aspekte des Themas werden wir im Rahmen dieser Serie weiter vertiefen. In der aktuellen Ausgabe haben wir einen Beitrag veröffentlicht, der sich mit dem Buchwert befasst.

Was die meisten Anleger jedoch noch mehr interessieren dürfte, ist die Umsetzung der theoretischen Erkenntnisse in die Praxis. Wir werden daher immer wieder versuchen, anhand von Beispielen näher zu erläutern, worauf es ankommt, wenn man an der Börse antizyklisch vorgeht und dabei wichtige Grundsätze des Value-Investing beachtet. Womit wir wieder bei Google wären.

Blick voraus

Zur Erläuterung einige Vorbemerkungen: Ein zentrales Wesensmerkmal der Börse ist die Tatsache, dass sie künftige Entwicklungen vorweg nimmt. Diesen Punkt muss man sich immer wieder vor Augen halten. Vorwegnahme künftiger Entwicklungen bedeutet, dass Dinge, die in der Zukunft liegen, etwa Erwartungen, Wünsche und Hoffnungen der Anleger, schon heute in den Kursen eingepreist sind. Was erst viel später kommt, ist heute bereits Realität. Dieser Punkt ist zum weiteren Verständnis wichtig.

Aus diesem Grund weisen wachstumsstarke Unternehmen in der Regel sehr hohe Kurs-Gewinn-Verhältnisse auf – die Anleger rechnen schon heute mit einer Fortsetzung des Trends und billigen solchen "Wachstumstiteln" eine hohe Bewertung zu.

Und jetzt kommt die Krux an der Geschichte: Langfristig kann es unter diesen Voraussetzungen nur dann zu Kursteigerungen kommen, wenn ein Unternehmen sich noch besser entwickelt als dies von den Anlegern erwartet wird, wenn es also die ambitionierten Ziele auch noch übertrifft. Klar ist aber auch: Je höher die Erwartungen, desto schwieriger wird es, mit einer Überraschung aufzuwarten, die weitere Kurssteigerungen nach sich zieht. Genau diese Tatsache ist auch der Grund dafür, warum Unternehmen, die in der Gunst der Anleger stark gefallen sind, in der Folge häufig sehr gut abschneiden:

Unternehmen, die niemand mehr haben will, haben es leicht, die sehr niedrigen Erwartungen nicht nur zu erfüllen, sondern sogar zu übertreffen. Und genau solche Aktien suchen Antizykliker. Doch zurück zu Google:

Die Entwicklung der Internet-Suchmaschine ist zweifellos eine Erfolgsgeschichte. Doch was da in letzter Zeit passiert ist, geht durchaus in eine Richtung, die alte Börsenhasen ratlos werden lässt.

Sehen wir einmal genauer hin:

Die jüngsten Quartalszahlen hatten eine Welle der Begeisterung ausgelöst: Der Nettogewinn wurde fast verdoppelt, und stieg auf stattliche 733,4 Millionen Dollar oder 2,36 US-Dollar je Aktie. Analysten hatten mit 2,13 US-Dollar Gewinn gerechnet. Der Brutto-Umsatz des Suchmaschinen-Betreibers stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 70 Prozent auf 2,69 Milliarden US-Dollar. Erwartet worden war ein Anstieg um 66 Prozent auf 2,62 Milliarden US-Dollar. Bei den Umsätzen hätte also nicht viel gefehlt, und sie wären "nur" im Rahmen der Erwartungen ausgefallen. Dem Kurs hätte das vermutlich eine gehörige Backpfeife verpasst, denn auch für Google gilt: Künftige Gewinnzuwächse werden in erster Linie über eine Steigerung der Umsätze zu erzielen sein. So aber starrten die Anleger wie gebannt auf die Gewinne und jubelten: Die Google-Aktie schoss um weitere sechs Prozent nach oben – und erreichte damit Bewertungs-Kategorien, die an die Internet-Sause im Frühjahr 2000 erinnern:

Aktuell wird das Online-Geschäft mit fast 150 Milliarden US-Dollar bewertet. Das ist mehr als das Börsengewicht von DaimlerChrysler (56 Milliarden US-Dollar) und Allianz (74 Milliarden) zusammengenommen. Oder weit mehr als die Marktkapitalisierung von Intel (123 Milliarden) oder von "Big Blue" IBM (139 Milliarden), die in Ihrer Branche jeweils die unangefochtenen Schwergewichte sind. Die Internet-Konkurrenten Ebay (45 Milliarden), Yahoo (32 Milliarden) oder Amazon (14 Milliarden) hat Google bereits weit hinter sich gelassen.

Ganz nett ist auch folgende Rechnung: Die Aktien des Internet-Suchdienstes sind derzeit rund 60 Milliarden US-Dollar mehr wert als die der drei Autobauer DaimlerChrysler (56 Milliarden), General Motors (20 Milliarden) und Ford (15 Milliarden) zusammen...

Doch das ist noch längst nicht alles: Aktuell wird Google zum 16fachen seines Umsatzes und zum zehnfachen Buchwert gehandelt; das Kurs-Gewinn-Verhältnis notiert bei über 60.

Giganten unter sich...

Rechnen wir weiter: Quartalsumsätze in Höhe von 2,6 Milliarden US-Dollar. Das sind aufs Jahr grob gerechnet zehn Milliarden US-Dollar. Und nun sehen wir uns zum Vergleich einmal an, was der Klassiker unter den Wachstumswerten aufs Parkett legt: Der Software-Gigant Microsoft erzielte im vergangenen Jahr Umsätze von etwa 50 Milliarden US-Dollar, hat also etwa das fünffache Google-Potential - "wiegt" dabei aber nur etwa doppelt soviel: Aktuell wird Microsoft an der Börse mit rund 290 Milliarden US-Dollar bewertet.

Und nun wird es richtig spannend: In 2006 haben alle Unternehmen weltweit für Werbung 391 Milliarden US-Dollar ausgegeben. Unterstellt man einen langfristigen Wachstumstrend wie bei Microsoft, müsste Google in den kommenden Jahren von großzügig gerechnet 400 Milliarden US-Dollar an Werbeausgaben 12,5 Prozent oder 50 Milliarden einsammeln. Das klingt nicht viel, ist es aber. Der Löwenanteil der Umsätze wird nämlich mit Fernsehwerbung (rund 40 Prozent ) und Werbung in Printmedien (rund 30 Prozent) erzielt. Internet-Werbung kommt trotz rasanter Wachstumsraten derzeit auf einen Anteil von nur vier Prozent.

Mit anderen Worten: Nur wenn es Google gelingen sollte, auch den Markt für Fernseh- und Zeitschriftenwerbung aufzurollen, besteht eine geringe Chance, dass das Unternehmen in die Schuhe hineinwächst, die es schon heute an den Füßen trägt. Was allerdings passieren würde, käme Microsoft eines Tages auf die Idee, eine pfiffige Suchmaschine in seine weltweit verbreitete Standard-Software zu integrieren, sollten sich Google-Aktionäre lieber nicht ausmalen. Technisch wäre so etwas sicher heute schon machbar. Das neue Microsoft-Betriebssystem soll übrigens im Frühjahr 2007 erscheinen...

Lahme Peking-E(r)nte

Ein anderes Problem scheinen einige Analysten in ihrer Begeisterung derzeit völlig zu übersehen: Auf dem wichtigsten Zukunftsmarkt der Welt bekommt das Unternehmen bislang keinen Fuß auf die Erde. Zwar hat man sich kürzlich in "Gu Ge" umbenannt, was auf chinesisch soviel heißt wie "Lied der reichen Ernte". Geholfen hat es nichts: Wie kürzlich bekannt wurde, hat Google in China zuletzt zwölf Prozent Marktanteil verloren. 20 Prozent sind noch übrig, von vormals 32. Platzhirsch Baidu.com kann sich über komfortable 65 Prozent freuen. Bei den bekanntermaßen traditionsbewussten Chinesen könnte das auf längere Sicht ein echter Stolperstein für Google werden.

Horror-Szenarien dieser Art könnte Google allerdings vorbeugen, indem das Unternehmen kurzerhand die Sparte wechselt. Genügend Geld für Zukäufe wäre ja in der Kasse – 10,4 Milliarden US-Dollar sind es im Moment. Dass davon eher abzuraten ist, dürfte aber auch in der Vorstandsetage von Google bekannt sein. Was aus derartigen Versuchen wird, lässt sich an vielen Beispielen illustrieren. Die verkorkste Übernahme von Time Warner durch den Online-Dienst AOL ist wohl das prominenteste. Anfang 2001 kam es zur größten Fusion in der Wirtschaftsgeschichte. Nach Abschreibungen und Wertberichtigungen bei AOL wies der Gesamtkonzern nur ein Jahr später einen Verlust von 99 Milliarden (!) US-Dollar auf. Der Rest ist Geschichte.

Großzügig


Auch bei Google waren in jüngster Zeit Anstrengungen erkennbar, die darauf hindeuten, dass weitere Wachstumsfelder dringend gebraucht werden. Neuerdings gehen die beiden Firmen-Gründer Sergey Brin und Larry Page recht großzügig mit ihrem dicken Cash-Polster um. Nach anfänglichen Gerüchten wurde kürzlich die Katze aus dem Sack gelassen: Google übernimmt Youtube, eine Onlinevideo-Seite, die noch nie Gewinne erwirtschaftet hat. Der Kaufpreis in Höhe von 1,65 Milliarden US-Dollar wird nicht in bar, sondern in Google-Aktien beglichen. Für Google ist es die mit Abstand teuerste Übernahme in der achtjährigen Firmengeschichte.
Der Vorgang erinnert an vergangene Zeiten. Übernahmen defizitärer Unternehmen waren während der Schlussphase der Internet-Blase Ende 1999 und Anfang 2000 an der Tagesordnung. Ist die Kaufpanik zurück? Tatsächlich sind gewisse Parallelen nicht zu übersehen:

Wachstum gesucht

Für Google geht es mit der Übernahme nicht um Sachwerte. Vielmehr steht die Jagd nach Marktanteilen im Vordergrund. Und zwar in einem Segment, Internet-Videos, das den Nachweis erst noch erbringen muss, dass hier profitabel gewirtschaftet werden kann.

Es gibt aber auch gewisse Unterschiede. Anders als während der rasanten Entstehungsphase des Internets, als heillos überschuldete Firmen mit Hilfe der Banken großzügige Übernahme-Offerten auf den Tisch legen konnten, handelt es sich bei Google um ein rentables Unternehmen mit einem Geschäftsmodell, dem eine gewisse Nachhaltigkeit nicht abzusprechen ist. Google gilt als Marke. Das ist im Anzeigengeschäft nicht unwesentlich, wo Kunden ganz besonders auf einen Namen achten, der Vertrauen und Sicherheit symbolisiert. Zudem ist nachvollziehbar, dass Google über Youtube zusätzlich Filme für das eigene Video-Portal an Bord holen möchte.
Was aber macht die Anziehungskraft von Youtube aus?

Der Erfolg des Unternehmens erklärt sich mit einer aktuellen Mode, die für die Werbeindustrie zweifellos nicht uninteressant ist: Sogenannte "Web-2.0-Anwendungen", wie sie bei Youtube zu finden sind, zeichnen sich dadurch aus, dass interaktive Elemente dominieren, traditionell eine Stärke des Internets: Ein Großteil der Inhalte stammt von den Nutzern selbst, und wer Filme und Videos hochlädt, wird auf dem Weg dorthin von Werbung begleitet. Außerdem betrachtet er sein Werk selbstredend immer wieder aufs Neue und reicht die Seite Freunden und Bekannten weiter. Gut für die Werbeindustrie. Hinzu kommt, dass über Portale wie Youtube vor allem jugendliche Nutzer erreicht werden, die sich klassischen Medien wie Fernsehen oder Zeitungen zunehmend verweigern.




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Aber genau hier liegt der Hund begraben: Die kaufkräftigste Konsumentengruppe wird traditionell nicht von den Teenagern, sondern von den 30- bis 50jährigen gestellt. Diese Bürger im "gesetzten Alter" werden daher auch weiterhin die wichtigste Zielgruppe für die Werbeindustrie bleiben. Auch kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass 40- oder 50jährige Internet-Anwender künftig verstärkt dazu übergehen sollten, von Laien erstellte Internet-Videos zu betrachten, auf denen zu sehen ist, wie der Nachbar seinen Garten bewässert oder die Schwiegermutter in der Küche Schweinebraten und Semmelknödel zubereitet.

Doch nicht nur aus diesem Grund ist die Fernsehindustrie bislang misstrauisch: Viele Youtube-Inhalte sprudeln aus urheberrechtlich höchst dubiosen Quellen. Den Nachwuchsfilmern ist es meist völlig egal, ob die eingespielten Szenen aus der Tagesschau, einem Spielfilm oder aus dunklen Internet-Kanälen stammen. Viele der Eigenproduktionen sind nicht selten mit urheberrechtlich geschützter Musik untermalt oder zeigen Dinge, für deren Veröffentlichung eine Erlaubnis erforderlich wäre, etwa wenn Privatpersonen oder Innenräume von Wohnungen gezeigt werden. Sollten also Film- und Fernsehindustrie Youtube nicht als Marketing-Instrument, sondern als Konkurrenz wahrnehmen, dann könnte aus der erhofften Umsatzsteigerung kurzerhand eine gigantische Klagewelle werden.

Heimkino für Langweiler?

Einstweilen wettet Google mit seinem Engagement darauf, die Film- und Fernsehindustrie für Youtube begeistern zu können. Das ist für weiteres Wachstum auch dringend nötig. Ob die Übernahme des defizitären Video-Spezialisten dafür jedoch der richtige Schachzug war, darf zumindest bezweifelt werden. Sollte sich herumsprechen, dass die meisten der von Laienhand "produzierten" Filmchen schlicht langweilig sind, und dazu noch durch urheberrechtliche Hürden gebremst werden, könnte der Schuss leicht nach hinten los gehen.




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Wie praktisch: Ein Gürtel mit eingebautem Fernseher! Vor allem Anhängerinnen des Video-Spezialisten Youtube werden jubeln: Endlich können sie ihre selbst gebastelten Videos immer vor sich hertragen...was es nicht alles gibt!

Doch Spaß beiseite:


Ein weiterer Punkt gibt ebenfalls zu denken: Warum wir ganz besonders auf Insider-Käufe achten, haben wir in früheren Ausgaben des Antizyklischen Börsenbriefs immer wieder erläutert: Nach aller Erfahrung lassen sich daraus wertvolle Hinweise auf die zukünftige Entwicklung eines Unternehmens ableiten. Bei Verkäufen der Unternehmenslenker liegen die Dinge jedoch etwas anders. Grundsätzlich sollte man es nicht überbewerten, wenn die Führungsriege eines Unternehmens eigene Aktien verkauft, das kann die unterschiedlichsten Gründe haben.

Allerdings muss man hier differenzieren: Treffen Insider-Verkäufe in auffallend hohem Umfang mit einer offensichtlichen Überbewertung eines Unternehmens zusammen, sollte man diesen Verkäufen durchaus Beachtung schenken.

Die Unternehmenslenker jedenfalls scheinen sich einig zu sein: In den vergangenen Monaten war die Google-Führungsetage durch massive Insider-Verkäufe aufgefallen, die in diesem Umfang selten zu sehen sind: Allein in diesem Jahr haben Insider Google-Papiere im Wert von fast fünf Milliarden US-Dollar verkauft, davon entfiel rund eine halbe Milliarde auf das abgelaufene Quartal. Erst vor wenigen Tagen hat ein besonders prominenter Insider Kasse gemacht: Finanzchef George Reyes trennte sich von Aktien im Wert von 2,3 Millionen US-Dollar.

Hervorragend ins Bild passt auch die Tatsache, dass es zuletzt zahlreiche Kaufempfehlungen der Analystenriege gegeben hat: Ob Banc of America, Goldman Sachs, UBS, Lehman Brothers oder Merrill Lynch – durch die Bank sind sich die Experten einig, dass man die Google-Aktie jetzt unbedingt haben muss. Antizykliker wissen, was sie von derartiger "Meinungsvielfalt" zu halten haben.

Man könnte es so sagen: Wer an der Börse erhebliche Risiken eingeht, der sollte dies nur dann tun, wenn er auch Aussichten auf außerordentliche Gewinne hat. Eine mögliche Verzehnfachung des eingesetzten Kapitals etwa sollte dann zumindest denkbar sein (lesen Sie dazu auch unsere neue Rubrik "High Risk"). Wer heute jedoch Google-Aktien kauft, der nimmt ähnliche Risiken in Kauf, wie ein Anleger, der bei einem kleinen Wachstumstitel einsteigt – verzichtet aber auf entsprechende Renditechancen.

Vermutlich wird das Ganze so ähnlich enden, wie bei den Internet-Größen Ebay, Yahoo oder Amazon. Auch deren Geschäftsmodell wurden während der Blütezeit als so überlegen, unantastbar und verheißungsvoll gefeiert, wie kein anderes jemals zuvor. Inzwischen sind die Anleger allesamt wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen.

Doch Vorsicht vor übereilten Aktionen: Charttechnisch präsentiert sich der Titel derzeit noch in recht guter Verfassung: Nach dem Kurssprung im Anschluss an die Quartalszahlen, stoppte der Kurs erst knapp unterhalb von 500 US-Dollar, wie die folgende Abbildung verdeutlicht:



Höhenluft: Die Aktien von Google haben nach den jüngsten Quartalszahlen nochmals deutlich zugelegt. Ziemlich luftig ist es dort oben...
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maximale
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Beitrag von maximale »

@Harmonicdrive

Liege ich richtig, dass du den Börsenbrief von Andreas Hoose beziehst?

Zu Google, habe mir mal letzte Woche mal einen Link zu einem short zerti gelegt. Bin auf Google bezogen, aber auch generell mit shorts mittlerweile sehr vorsichtig geworden. Irgendwie liegt mir die kurze Seite nicht.

Google shorten hat mich nach 5stelligen Anfangsgewinnen schon mal finanziell zwar nicht den Kopf aber den Kragen gekostet.
Die geben ihre Quartalszahlen generell nachbörslich bekannt. Da musste ich mit herkömlichen Short Zertifikaten nach 22 Uhr einfach zusehen, wie die sich praktisch nahezu in Luft aufgelöst haben. Wenn kein Handel stattfindet helfen auch keine Stop Loss.

mfg
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Beitrag von ist gegangen worden »

Der vermeindl. "Tip" ist noch kein Tip.


Google wird von mir bislang lediglich als Korn ins Feld gesetzt und ich werde geduldig auf die Ernte warten.

Wie gesagt,ich denke es ist eine Frage der Zeit wann es sich hier um einen 1 K short Bagger handeln wird!

Für vermeindl. gute Rendite scheue ich keine Arbeit und habe alle Zeit der Welt.


Andreas Hoose ist mir bislang unbekannt aber ich schrieb ja das ich selber einmal Aktien bzw. Bilanzanalyse betrieben habe.
Deshalb weiss ich wovon er redet und für mich ist diese,seine Darstellung ein Thread Wert.

Unabhängig davon ob er diese Aktie weiter bilanziert werde ich das für mich nun unter gleichen Ansätzen übernehmen und fortführen.
Deshalb habe ich de Thread ins leben gerufen weil ein short nur eine Frage der Zeit sein wird.


Google ist maßlos überbewertet"
Zuletzt geändert von ist gegangen worden am 20.11.2006 19:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von ist gegangen worden »

Hallo
Ich beziehe überhaupt keine Bösenbriefe.
Der Artikel war frei zugänglich im WO zu fnden.

Ich bezahle nur für Zwei Dinge:


Das eine wäre AOL,mein DSL Provider und das andere ist TSE.

Wenn ich etwas abonnieren würde dann wäre es Hans A. Bernecker der ist nämlich richtig gut.


Aber ich habe nun nicht vor wieder mit der Aktienanalyse anzufangen gleichwohl ich bei Google eine Aunahme machen werde weil ich davon ausgehe das sich der Einsatz meiner zukünftigigen Arbeit und Zeit,die ich dafür einbringe ,sich mit Gewinn auszahlen wird.

Den letzten 10-Q Bericht der SEC habe ich mir selber schon eingesehen und die Angaben von Hoose überprüft.
Die sind richtig.
Das KGV liegt sogar exakt bei 63.
Das KUV über den Daumen gepeilt bei 50.

Das sind Werte die alarmierend sind und mein Interesse wecken.

Deshalb werde ich mir im Verlauf dieses Threads die Arbeit machen,diesen Wert auch fundamental genau unter die Lupe zu nehmen mit dem Ziel die Spitze zu finden und short zu gehen.
Zuletzt geändert von ist gegangen worden am 20.11.2006 19:34, insgesamt 2-mal geändert.
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oegeat
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Google wird bis 160 abstürzen !

Beitrag von oegeat »

Google über comdirekt Langfristchart und Intraday hier
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oegeat
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Beitrag von oegeat »

so ab wann soll man shorten ?

Wenn der Trendbricht bei unterschreiten der grünen hier klicken

und spätestens wenn die Trendlinie bei 400 bricht


Wer hat zeit und schaut nach wann die grüne bricht - und ruft dann ?
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Beitrag von maximale »

KUV und KGV bei Google lagen auch schon zw. 11/2004 u. 4/2005 in dem Bereich u. dann ging die Post nach oben ab.

Damals war das übertreffen der vorherigen Quartalszahlen auch kaum vorstellbar.

Google hat aber in der Winterhälfte immer viel höhere Zugriffszahlen u. damit Einnahmen aus ihrer Click Adsense Werbung dadurch weil die Leute mehr vorm Pc sitzen.

Aber irgendwann ist der Run u. die noch gezahlte Aufprämie fürs Wachstum narülich vorbei.

Selbst ebay ist ja bereits mal gestolpert.

mfg
godfather

Beitrag von godfather »

@ Harmonic

Welche short Zerties könntest du denn empfehlen?

Gruß,
Hajo
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Beitrag von ist gegangen worden »

Hallo maximale


Der Thread ist noch jung.

Die Bewertung liegt weit über jeglichem historischen Maß.


Was Du ansprichst hat schon Andreas Hoos ausführlich erklärt.

Fundamental gehe ich basierend auf diese Kennzahlen vor.


Wie lautet Dein Kursziel?
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Beitrag von ist gegangen worden »

godfather hat geschrieben:@ Harmonic

Welche short Zerties könntest du denn empfehlen?

Gruß,
Hajo

Hallo Hajo


Ich habe meine vorrige Antwort gelöscht weil ich Unfug geschrieben hatte :D
Aktuell kann ich noch gar keinen short Schein empfehlen weil ich denke das der Zeitpunkt für einen short "noch" nicht gekommen ist.
Dafür habe ich den Thread ins Leben gerufen,um zu diskutieren wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist.


Grüsse,


Jörg
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kaalexs
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Beitrag von kaalexs »

Datum 21.11.2006 - Uhrzeit 16:37 (© GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de/)
Der Kurs des Suchmaschinenbetreibers Google ist an der Wall Street erstmals über die Marke von 500 Dollar gestiegen. Seit dem heutigen Börsenstart gewann die Aktie 7,28 Dollar auf 502,33 Dollar, das ist ein Plus von 1,47 %. Damit hat das Internet-Papier in den vergangenen drei Monaten mehr als 30 % zugelegt.


es gibt aktien die sind extrem billig und steigen nicht, und umgekehrt ist es genau so.
was zählt ist der ausblick und der scheint intakt zu sein.
hohes gewinnwachstum rechtfertigt eine hohe bewertung.
so lange die story stimmt werden gewinnmitnahmen keine grosse rolle spielen.


ein short macht dann einen sinn, wenn die börsen generel runter gehen oder die story nicht mehr stimmt.
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Beitrag von ist gegangen worden »

Hallo Kaalex


Ja,denke ich mir auch.Möglw. könnte Google sogar ein Indikator für die Indices werden weil ich sogar denke,dort wird als erstes Kasse gemacht werden.
Mein Bauchgefühl sagt mir das sie noch auf 550 möglw. 650 USD steigen wird.
Deshalb habe ich ja den Thread ins Leben gerufen und gab den Hinweis das ich früher einmal Bilanzierung von Unternehmen vorgenomme habe.
Damit wolte ich schon anmerken das ich mir nun in jedem Quartal die Bilanz anschauen werde und auf Indikatonen durchleuchte welche auf zukünftige Schwäche im Geschäft hindeuten.So z.B (ein Analysetrick für High Techs) eine abnahme in den "deffered revenues" (das sind vorgeschobene Umsätze) ....die nehmen "noch" zu d.h Google geht,wie andere Unternehmen auch hin und verteilt Umsätze auf 4 Quartale.Nehme diese ab ist das ein klarer Hinweis darauf das die zukünftigen Umsätze einbrechen werden und das Geschäft schwächelt.
Die erste Analyse stammt ja von Andreas Hoose.Da ich jedoch davon ausgehe das er sie nicht in jedem Quartal neu schreibt muss ich mir wohl die Arbeit selber machen.
Wie der Name schon sagt ist Google eine wachstumsstorry und wird einbrechen wenn dieses wachstum nicht mehr gegeben ist bzw. einbricht!
Das sollte jeder aus 2000 gelernt haben und auch google wird sich dem nicht entziehen können.
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oegeat
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Beitrag von oegeat »

ich für meinen teil schua mir meinen GD an den ich speziell für die Aktie eingestellt habe - mittlerweile sinds 1,8% wobei für die ersten secunden die leute kauften und den Kurs explusionsartig hochtrieben

charts-intra


ich erwarte mir das es zu schluß hin die aktie mit Gaps eröffnet nach oben so 1 oder 2 Tage hintereinander und dann einen schönen Stern baut - dann heißts volle kanne short denn dann gehts runter
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Beitrag von ist gegangen worden »

Berichtigung,ich komme charttechnisch auf ein Kursziel von 550 - eigentlich exakt,561 USD.
Insofern wäre der Name des Threads aktuell falsch aber ich investiere nicht in Aktien die überbewertet sind.
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Beitrag von oegeat »

das passt schon Google "Der folgende Mega short".. eine Frage der

und nun schrieb ich weiter _ der zeit !

und die kommt erst :roll: zum chart heute 2,4% gings hoch !!!!!!!!!!!! :shock: man beginnt zu fliegen die frage ist wenn fällt man auf die Go... und das wird man bald -wetten :?:
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Beitrag von maximale »

Na ihr GOOG shorter.

Alle eure Überlegungen stellte ich schon mal an, u. wer dann auf die Go..fiel weiss ich noch am besten.

http://www.smartmoney.com/eqsnaps/index ... ymbol=goog

..die Analysten würden es einem Antizykliker leicht machen.

http://www.tradingday.com/tbs.html?http ... &code=BTDY

....die Chartisten schreiben oftmals einfach nur eine Entwicklung fort.

http://clearstation.etrade.com/cgi-bin/ ... ymbol=goog

ganz unten ersichtlich, nur 2,71% short bezogen auf den freefloat ist ein relativ harmloser Wert, zu meinen Zeiten war der phasenweise deutlich höher.
Aktuell also keine Gefahr eines Kurspuhses durch short squeeze.

mfg
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Beitrag von ist gegangen worden »

Hallo
MSFT steht an 2 Stelle im Ranking der Top 20 im short Interest mit einem Daily Volume von 85 Millionen shares short.
Ratio 2,3
In Prozent of free float 0,86.

Oracle steht an 3. Stelle mit einem Ratio von google nämlich 1,03.

Was sind deine Ansätze im Vergleich freefloat bezogen auf die shares welche short sind?
Wie gehst Du da vor und welche Werte wäre für Dich extrem?
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Hallo Trader,s


Dieser Thread ist nicht so zu verstehen,das ich nun ab Eröffnung in,s short Horn blasen würde.

Dieser Thread ist dafür gedacht enen 1K short Bagger abzufischen und dafür scheue ich pers. keine Arbeit wenn es sich dabei um 200%-1000% Potential handelt wenn man das short Timing richtig findet.

Dafür sind alle Mitel recht und ich pers. werde keine Arbeit scheuen.

Als Mittel die zur Verfügung stehen wären z.B:

- Insider seeling

-short Interest

- Volatilität

-CPC

-Charttechnik

- Fundamental und Bilanzanalyse

- bezgl. Management,auszuführende Optionen

- Sentiment

Charttechnik

- usw. und sofort


.........

Mein Ziel soll es sein "das High" zu erwischen" ....... und das ist das Ziel dieses Threads.


Als chartechnisches Kursziel (Grundlage) habe ich flgenden Chart,rein technisch und nüchtern nach DJI Theorie:


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Beitrag von oegeat »

wie haben wir das 2000 uns angeschaut ?
ah wer erinnert sich noch ? von den Urtraderinsidern
genau die Aktie sucht man sich raus die die meisten Longs hat

Google
OS rund 260 Calls aber nur 120 Puts
:shock:

Zertis 70 Longs zu 17 Short´s

na gut wir wissen nun wie der Wind bläst ! :idea:

weitere Links Yahoo Onvista BigChart Stockchart
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Beitrag von ist gegangen worden »

Schau Dir Gold an..... dort sieht es ebenso aus!
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maximale
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Beitrag von maximale »

Hier kann man alle 14 Tage schauen was wie in Kanada geshortet wird.

In Relation zum Aktiengesamtbestand u. dem vorhandenen free float setzen muss man es selber.

Indikation einer Entwickung kann es sein.

So sind die shorts auf Nortel stark zurückgegangen.
Kenne mich in Canada aber nur mit Bombardier u. Minen aus.

hier ist ein PDF

Google hatte im Bereich Anfang 2005 auch schon short Quoten von 9,5 - 12,5 % am freefloat!

mfg
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Beitrag von ist gegangen worden »

Ich gehe da eher nach dem short Ratio "Days to Cover" das liegt bei 1.1 Die Prozentangabe im free float bezieht sich übrigens auf die Anzahl der short Aktien im Bezug auf die komplette Aktienanzahl.
Da bin ich nun hinter gekommen als ich die 7.111.000 Milionen Aktien welche short sind mit dem kurs multipliziert habe und in Bezug auf die gesammtaktienzahl gesetzt habe.
Siehe da,ich komme auf 3,3% eben exakt die zahl die auch im free float angegeben wird.
Meines erachtens ist das nicht dramatisch.Aber das ist ein zukünftiger benchmark und wenn diese Zahl dramatisch ansteigt klingeln die Alarmglocken.
Übrigens,bei Vectorvest Analysis steht ales im grünen Bereich und das wäre nicht so wenn google baldigst ein klarer short wäre 8)


Ach ja,hier noch meine Quelle:

http://www.shortsqueeze.com/index.php?symbol=goog


Kann man noch bei nasdaq.com nachsehen und eine andere Seite derren Server gerade aussetzt.
Da sind die Top 20 im Ranking,stelle die Seite bei Gelegenheit ein.
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maximale
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Beitrag von maximale »

Google kann was den Aktienbestand in festen Händen angeht sich äusserst heimtückisch verhalten.

Wie erwähnt ich sah den Börsengang zu ermässigten 85,- Dollar.
Dann gings doch auf ein kleines Plateau von $ 120,--
Dann marschierte Google auf u. über die $ 200,- Ende 2004.

So dachte ich mir Google hat wohl sein Pulver verschossen.
Börsengang u. danach Kurspflege u. immer wieder vorbereitete gute Nachrichten.

Zudem war bekannt, dass Anfang 2005 die Pflichthaltedauer auf viele Stücke ablief u. Greenshoes nachgeschoben werden konnten.

In amerikaninschen Foren wurde vermeldet, dass bei Google Vermögensberater praktisch ein- u. ausgehen, weil viele Mitarbeiter die schon längere Zeit vor dem Börsengang Aktien hatten bzw. beim Börsengang mit günstigen Mitarbeiteraktien eingedeckt worden sind, mittlerweile ja teilweise in kurzer Zeit zu Millionären geworden sind.

Logischer Aspekt, der da geraten wird, Risikodiversifizierung.

Aber ich habe die Mitarbeiterbindung bzw. die Euphorie bzw. den Gemeinschaftsdruck der dort herrscht unterschätzt. Es kamen scheinbar kaum Stücke aus dem Eck auf den Markt.

Dazu war sich die Wallstreet Partie einig, Google fest zu halten.
Grosse Fondsgesellschaften gaben einfach kein Stück her.
Ja selbst Fondsgesellschaften die für Value bekannt sind, wie die Legg Mason Group schwor auf Google u. dem Potential. Mittlerweile ist Legg Mason aufgegangen in Nordea - deren Nordamerikan Value Fonds war, alte Fondschecker wissen es, ein herausragender Fonds von 1999-2003.

So gesehen war der tatsächliche free float früher viel geringer weil die meisten Aktien in ziemlich beständigen Händen waren.

mfg
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Beitrag von ist gegangen worden »

Oh Google!



von Bill Bonner



Die schwierigste Aufgabe für einen Menschen ist in Würde und Anstand zu leben. Er stellt sich immer vor, dass seine Frau eine Affäre mit dem Klempner hat, dass die Muslime seine Kehle durchschneiden wollen und dass er reich werden kann, ohne etwas dafür zu tun. Und eh man sich versieht, macht er sich selbst zum Narren.



In seinem Privatleben führt das lediglich dazu, dass sich seine Freunde für ihn schämen. Doch im öffentlichen Leben stellt er für jeden eine Gefahr dar. Denn wenn er in den Spiegel sieht, dann er kennt er sich selbst nie als den Mitleid erregenden, dummen Ochsen, der er ist. Tatsächlich sieht er nichts, was einem nicht gefallen könnte. Und er stellt sich vor, dass wenn jeder so wäre wie er – mit seinem Geschmack, seinen Tugenden, seiner politischen Philosophie und seiner Religion – die Welt viel besser wäre. Und dann schließt er sich mit anderen, die unter diesem Wahn leiden, zusammen und sie stellen zusammen, was ihnen nicht gefällt und dann erklärt man diesen Dingen den Krieg, und schon wieder ist ein großes öffentliches Spektakel im Gange.



Ende der Woche stiegen die Aktien von Google auf über 500 Dollar.



Und ich dachte, Google sei etwas, was man verkauft, als die Aktien 200 Dollar günstiger waren. Ich erinnere mich noch daran, dass ich mich über die Autoren des Kiplinger’s Magazine lustig machte, weil sie sie noch kauften. Auf mich wirkte es so, als hielte sich dieser Autor ganz einfach an die breite Masse, die hofft, reich zu werden. Ich habe behauptet, dass diese Aktien schon für 250 Dollar überteuert sind. Aber wer zuletzt lacht...



Google ist eines von zwei Untenehmen, deren Namen zu Verben wurden. „Etwas googlen“ hört man heute sehr häufig. In Amerika war es bis vor einigen Jahren zudem üblich, dass man sagte, man „xeroxt“, wenn man etwas kopiert.



Xerox war eine der ganz großen Erfolgsgeschichten – längst vergangener Zeiten. Und das ist das Problem an dieser neuen Technologie. Es gibt immer eine noch neuere Technologie. Und das Wunderkind des heutigen Aktienmarktes wird mit Sicherheit irgendwann aus den Kinderschuhen herauswachsen, alt werden und dann sterben.



Und das ist das Problem mit der alten Technologie des menschlichen Gehirns: Hin und wieder denken die Leute, die Zeit stünde still.



„Ich denke nicht, dass es eine Blase gibt, die kurz vor dem Platzen steht – nicht annähernd“ sagte Benjamin Schachter, ein Analyst von UBS Securities. Schachter geht davon aus, dass sich Google noch lange bei über 500 Dollar halten wird. „Langfristig wird Google auch weiterhin alle Wettbewerber ausbooten. Ich denke es ist eines der wichtigsten Unternehmen auf diesem Planeten.“



Doch sehen wir uns Google einmal an. Ist es wirklich ein Technologieunternehmen? Vielleicht nicht. Es verdient sein Geld mit etwas, was so aussieht wie ein Verlagsunternehmen – für Werbung. Die Leute gehen online und googlen nach etwas. Google weiß, wonach sie suchen. So kann es gezielt werben und die Aufmerksamkeit der Nutzer auf neue Produkte und Dienstleistungen lenken, wenn die Leute am entschlossensten sind zu kaufen – dann, wenn sie suchen.



Die Technologie dahinter ist ein Computerprogramm, das die Suchenden mit dem verbindet, was sie suchen. Ich verstehe nichts davon, aber ich kann mir vorstellen, dass es viele andere, jüngere Leute gibt, die gerade versuchen neuere und bessere Computerprogramme zu entwickeln, die das gleiche können.



Also sollte man sich Google als ein Verlagsunternehmen ansehen. Google hat eine Marktkapitalisierung von etwas mehr als 150 Milliarden, Umsätze von 10 Milliarden und Gewinne von 2,8 Milliarden. Ein sehr schönes Unternehmen ... aber was ist es wert? Wenn Sie die letzten Wachstumsraten in die Zukunft projizieren, dann könnte es 500 Dollar wert sein. Wenn sich die Gewinne verdoppeln ... und noch einmal verdoppeln, dann würde Google für ein vernünftiges Vielfaches des Gewinns getradet. Aber wenn die Gewinne nicht um 300% steigen, dann ist die Aktie überteuert.



Und schlimmer noch. Als Verlagsunternehmen hat Google einen großen Nachteil – es hat keine feste Verbindung mit seinen Lesern. Die Leute halten sich selbst nicht in der gleichen Weise für „Google-Kunden“, mit der sie sich oft mit einer Tageszeitung, einem Newsletter, einem Magazin oder einer Website identifizieren. Viele Leute sind beispielsweise stolz, weil sie die New York Times lesen (selbst wenn man das nicht glauben mag). Google ist weitestgehend unsichtbar, wie eine Glasscheibe. Das Unternehmen „besitzt“ seine Kunden nicht. Vielmehr werden die Kunden Google verlassen – so wie einst Yahoo – sobald sich etwas Neues auftut, das besser und schneller ist. Dann gehört Google zum alten Eisen.



Es könnte sein, dass das schon passiert. Zwischen dem zweiten und dem dritten Quartal sind die Gewinne von Google um 11% gestiegen ... oder um lediglich zwei Drittel des Gewinnes der gleichen Phase im Vorjahr. Das Gewinnwachstum verlangsamt sich mit anderen Worten. So wie es immer bei neuen Technologieunternehmen passiert. Wenn die Investoren mitbekommen, was vor sich geht ... dann werden sie auch Google den Rücken kehren – und sich in die nächste heiße Sache einkaufen.



Quelle: investor-verlag.de
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kaalexs
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Beitrag von kaalexs »

Die Aktie von Google steht heute stärker unter Druck als der Gesamtmarkt. Das Wirtschaftsmagazin Barron`s hatte am Wochenende einen negativen Bericht zu Google veröffentlicht. Die Suchmaschinen-Aktie sei zu stark gestiegen. Das Papier sei inzwischen überbewertet, zumal sich das Umsatzwachstum verlangsame und die Kosten schneller wachsen. Der Nasdaq-Titel fällt derzeit um 9,90 Dollar auf 495,10 Dollar, das ist ein Minus von 1,96 %.
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oegeat
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Beitrag von oegeat »

kaalex hat geschrieben: Der Nasdaq-Titel fällt derzeit um 9,90 Dollar auf 495,10 Dollar, das ist ein Minus von 1,96 %.
Endstand

484,75 USD

-4,01 %

für mich ist nach meinem Simplen Trendfolge system noch alles Okay !
Doch wie oben vermutet bei 509 wäre ein super shorteinstig gewesen :shock:
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Beitrag von oegeat »

apdate (chart)

doppeltopp ?
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Beitrag von Peter_the_Meter »

das Problem mit dieser Newsletter-Analyse:

Google ist keine Blase, einen Vergleich zu den Firmen von 2000 zu ziehen ist ne Frechheit, die verdienen nun mal richtig GEld

wie hoch die Marktkapitalierung nun sein sollte vermag ich auch nicht auszurechnen

gruss
Peter
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oegeat
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Beitrag von oegeat »

du magst recht haben ! ich bin charttechniker und seh nun mal den chart und der sagt mir seitwärts und irgend wann brichts und dann wollen alle raus .... d bin ich aber schon short wenn ich ein signal habe obs dann nach einer ordenticher Korr hoch geht j a möglich wenn du fundermental es sagst ...wirds schon stimmen
wie gesagt der chart ist mein Massstab
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Beitrag von ist gegangen worden »

Peter_the_Meter hat geschrieben:das Problem mit dieser Newsletter-Analyse:

Google ist keine Blase, einen Vergleich zu den Firmen von 2000 zu ziehen ist ne Frechheit, die verdienen nun mal richtig GEld

wie hoch die Marktkapitalierung nun sein sollte vermag ich auch nicht auszurechnen

gruss
Peter

Die Marktkapitalisierung beträgt 105 Miliarden USD.Die Aktie wird mit dem 47 fachen der Gewinne in 2008 bewertet.
Es ist ganz genau das gleiche als in der Dto.com Blase 2000 denn auch hier liest man von den Fans dieser Aktie wieder "Dieses mal ist alles anders"!
Nichts is anders denn kein Unternehmen der Welt kann auf die Dauer Wachstumsraten zwischen 100 und 300% per Anno vorweisen.
So,wird ein Unternehmen jedoch so bewertet als läge das zukünftige Wachstum weiterhin in diesen "Höhen" ist klar was passieren wird wenn dieses Wachstum einbrechen wird!
Genau das war damals jedoch die Diskussion bei den High Tech Werten und Ihre Ausnahmestellung.Stetiges Wachstum wurde unterstellt.
Das Ende ist uns allen bekannt.
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Beitrag von ist gegangen worden »

Das geschieht jetzt gerade,Konsolidierung im Besten Fall.

Ich habe nicht zu geschlagen aber die Intuition lag richtig.
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Beitrag von oegeat »

nun ist man wieder auf dem weg nach oben !

3 fach top ? oder drüber - egal was passiert eine spekulation ist es wert

kurse-vor und nachbörslich !!
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Beitrag von oegeat »

ausbruch und test von oben ! wenns so bleibt ist nach oben viel drinnen

535 als erstes ziel !
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nur schlechet News !

Beitrag von oegeat »

19.07.2007 - 17:21
Google: US-Kongress prüft DoubleClick-Übernahme

Mountain View, California (BoerseGo.de) - Kurz vor den heute nach Börsenschluss fälligen Quartalszahlen zeigt Google relative Schwäche. Der US-Kongress beschäftigt sich jetzt mit dem Zukauf des Werbedienstleisters DoubleClick vom Frühjahr. Der Suchmaschinengigant hatte dafür 3,1 Milliarden Dollar bezahlt.

Dabei geht es um die Frage, ob Google damit eine unerlaubte marktbeherrschende Stellung erreicht hat. Möglicherweise muss Google den Zukauf wieder rückgängig machen.

Google stagniert momentan bei 54.9.30 Dollar. Der Nasdaq Composite gewinnt dagegen 0,62%.


(MG)

+++++++++

19.07.2007 - 22:05
Eilmeldung: Google unter Erwartungen



Mountain View, California (BoerseGo.de) - Google meldet einen Gewinn von 3.56 Dollar je Aktie. Der Konsens nach Reuters ging von 3.59 Dollar aus.

Umsatz: 3.87Milliarden Dollar. Das entspricht genau dem Reuterskonsens .

+++++++++

19.07.2007 - 23:14
Google gibt zuviel Geld aus - Aktie fällt



Mountain View, California (BoerseGo.de) - Auch Google ist nicht perfekt. Das Suchmaschinenmonster zählt zu den Unternehmen, die mit ihren Quartalszahlen in dieser Saison enttäuschen.

Der Gewinn je Aktie stieg nur auf 3.56 Dollar (ohne Aktienoptionen). Der Konsens nach Reuters und auch der Konkurrenzfirma Thomson Financial hatte auf dieser Basis aber einen Anstieg auf 3.59 Dollar in Aussicht gestellt.

(Mit Aktienoptionen betrug der Gewinn je Aktie 2,93 Dollar, Vorjahr: 2,33 Dollar)

Der Umsatz stieg allerdings gegenüber dem Vorjahr um 58% mit 3.87 Milliarden Dollar und entsprach damit genau den Erwartungen.

Der Grund für die Verfehlung: Google gab mehr aus, als die Analysten erwartet hatten.

Das ist bereits das zweite mal, dass Google die Ertragserwartungen verfehlt. Beim ersten mal war der Steuersatz höher als erwartet.

Die Aktie fällt nachbörslich 6,51 % auf 512.87 Dollar. Zuvor war das Papier - nach einem volatilen Verlauf - um 0,17% gebröckelt.
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Beitrag von ist gegangen worden »

Gerhard,wo bekomme ich vorbörsliche Kurse?

Ich habe diesen Link,sehe jedoch keinen aktuellen Kurs?


http://ecnbook.com
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Beitrag von oegeat »

erstens den Link must richtig eingeben !

hier

und zweitens das Kürzel kennen !

GOOG

oder auch hier ist es zu finden hier

oder noch besser hier must raussuchen ....
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Beitrag von ist gegangen worden »

Schönes gap heute!

Ich überlege prozyklisch short zu gehen!
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Beitrag von oegeat »

20.07.2007 - 18:28
Google: Wall Street senkt den Daumen, Analysten regieren durchwachsen



Mountain View, California (BoerseGo.de) - Google bekommt heute zu spüren, was es heißt, wenn man die hochgesteckten Erwartungen des Marktes verfehlt. Die Aktie fällt derzeit 5,76% auf 517 Dollar.

Google hatte gestern einen Quartalsgewinn von 3.56 Dollar (ohne Aktienoptionen) gemeldet. Der Konsens hatte auf dieser Basis aber 3.59 Dollar in Aussicht gestellt. Der Grund für die Verfehlung waren überraschend hohe Kosten, vor allem für neu eingestelltes Personal. Jetzt kritisiert die Wall Street die Arbeitskosteninflation.

Die heutige Reaktion der Analystengilde fällt sehr durchwachsen aus.

„ Überreaktion des Marktes“ - Cantor Fitzgerald

„Das ist eine signifikante Überreaktion der Marktes“, glaubt Analyst Derek Brown vom Broker Cantor Fitzgerald. "Das Quartal war zwar nicht perfekt, es aber aber richtig gut".

„ exzellente Kaufgelegenheit“ - ThinkEquity

„Jeder Kursrückschlag - ausgelöst durch überraschend hohe Investitionen in Wachstum und Personal - bietet eine exzellente Kaufgelegenheit," glaubt auch Analyst Stewart Barry vom Broker ThinkEquity . Immerhin sei Google ein attraktiv bewerteter langfristiger Gewinner. Barry bekräftigt sein Kursziel von 700 Dollar, das derzeit höchst für Google.

„Vorerst Seitwärtsbewegung“ - UBS & Citi

Analyst Ben Schachter von der UBS bestätig seine Kaufempfehlung und sein Kursziel von 665 Dollar. Schachter verweist aber darauf, dass die Gewinnverfehlung die Erwartungen des Marktes jetzt gedämpft hat. Daher sollte sich die Aktie erst einmal seitwärts bewegen. „Die wahren Bullen bleiben zwar investiert, aber das sogenannte schnelle Geld dürfte jetzt aussteigen“.

Analyst Mark Mahaney von der Citigroup hält zwar an seiner Kaufempfehlung und dem Kursziel von 600 Dollar fest, glaubt aber, dass sich die Aktie vorerst nahe der 500-Dollar-Linie bewegen wird.


„Arbeitskosteninflation Grund zur Beunruhigung“ - BMO Capital

Skeptischer äußert sich Anaylst Leland Westerfield von BMO Capital Markets, einer der wenigen die Google derzeit mit „Neutral“ einstufen. Westerfield verweist auf die Ursache der Gewinnverfehlung, nämlich die scharf gestiegenen Personalkosten. Die Arbeitskosteninflation sei ein Grund zur Beunruhigung. Außerdem würden die Einnahmen per Klick deutlich langsamer wachsen.

„verschlechterte Gewinnmarge“ - Kursziel gekappt - Bear Stearns

Negativ reagiert der Broker Bear Stearns, der sein Kursziel auf 550 Dollar kappt (vorher: 600 Dollar). Begründung: Die verschlechterte Gewinnmarge (wegen den gewachsenen Personalkosten). Außerdem sieht Bear Stearns in der traditionell schwachen Sommersaison wenig Anstösse für die Aktie. Wegen den langfristig positiven Aussichten hält Bear Stearns aber an dem Urteil Outperform fest.

Der Broker Jefferies kürzt sein Kursziel auf 595 Dollar (vorher: 610 Dollar).
(MG)

++++++++++++++

so seh ich das !

long die 513 haben gehalten doch ein abgleiten ... in den Keller ......is möglich wenn es unter die 513 geht dan ist ein Ko der mit dem ros kluster bestätigt wird ..... so das viel raus wollen und es mächtig runter gehen wird
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Hallo Trader Freunde


Das ist was ich schon Peter geantwortet hatte.
Halt das gleiche als im Jahr 2000 woraus man doch gelernt hat.
Werden Erwartungen in der Bilanz verfehlt heißt es abwärts.
Das hohe KGV (Gewinnerwartung 2008) erhöht sich automatisch bei einer Verfehlung.
Dürfte bei google jetzt über 47 stehen.

Ich warte darauf ob es ein Gap Close gibt oder ob ich schon vorher short gehe!

Der Sommerhit

Die US Wirtschaft schwächelt bei weltweit steigenden Zinsen.
Dazu ein zu hoch bewerteter Euro und Europa leidet etwas darunter.
Ein hoher Ölpreis usw. treibt die Preise in USD als auch In Euro.
Gold als Inflationsmesser schwächelt wegen der schwächeren Wirtschafts und vor allem den schlechten Unternehmensdaten aus den USA woraus man ausf demnächst sinkende Inflationsdaten erwarten darf.


So oder so,google ist für mich trotzdem ein short.


Ich beobachte den goog um das Gap herum und hare der Dinge.
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Kein Gap close...



Google läuft mit dem überkauften Markt abwärts weil die Forderrungen den Preis (Kurs) bei fallendem Vertrauen drücken.
Man schaut also nach Sicherheiten!
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