Fondsgesellschaften,Plattformen,Vermittler,Rabatte,Handelsz.

Anlageinstrumente, Asset Allocation, Portfoliotheorie, Diskussionen und wissenschaftliche Beiträge

Moderatoren: oegeat, The Ghost of Elvis

Benutzeravatar
schneller euro
Trader-insider Fondsexperte
Beiträge: 5883
Registriert: 31.05.2005 09:11
Wohnort: Bochum
Kontaktdaten:

Ungültige Bank- und Depotgebühren, evtl. auch Negativzinsen

Beitrag von schneller euro »

Aus dem Beitrag vom 18.6.21: Die Depotgebühren hat Flatex schon vor einigen Wochen wieder abgeschafft.
Und vermutlich kann man sich die bisher gezahlten Gebühren sogar wieder zurückholen.
Siehe verschiedene Medienberichte, z.B bei Finanztip und Dealdoktor. Zitat: "...Bundesgerichthof ... Urteil ... Auch für Sparpläne, Wertpapierdepots & Änderungen des Kontomodells..."

In dem neusten Artikel bei Finanztip wird nun auch ausgeführt:
"...10. Gilt das BGH-Urteil auch bei Negativzinsen?
Die Art und Weise, wie Deine Bank die Negativzinsen eingeführt hat, ist entscheidend. So haben viele Banken ihre Kunden angeschrieben und sie auf die Negativzinsen hingewiesen. Wenn die Kunden nicht reagiert haben, haben die Banken dann nicht einfach den Zins genutzt, sondern die Konten gekündigt..."
Habe mir gerade noch mal kurz die Flatex-Schreiben vom 27.3.17 (Einführung Negativzinsen) und 20.12.19 (Einführung Depotgebühren) angeschaut. In beiden wird die Formulierung verwendet: "...Wie in Ziffer 13 Absatz 5 unserer Allgemeinen Geschäftsbedingungen bereits mit Ihnen vereinbart, gilt Ihre Zustimmung zu den Änderungen als erteilt, wenn Sie uns Ihre Ablehnung nicht vor dem 01. März 2020 anzeigen..."
Mein Eindruck als juristischer Laie: wenn der Kunde seinerzeit nicht auf das Schreiben von Flatex geantwortet hat, ist dies doch genau die Klausel, welche der BGH für ungültig erklärt?
Benutzeravatar
schneller euro
Trader-insider Fondsexperte
Beiträge: 5883
Registriert: 31.05.2005 09:11
Wohnort: Bochum
Kontaktdaten:

Flatex und Negativzinsen

Beitrag von schneller euro »

"...Verwaltungsgericht Frankfurt hob in einem am Dienstag veröffentlichten Urteil eine Untersagungsverfügung der Bafin auf, die es Flatex verbot, Negativzinsen für seine Kunden zu erheben (Aktenzeichen 7 K 2237/20.F). Das Gericht ließ gegen die noch nicht rechtskräftige Entscheidung Berufung zu...gab der Flatex-Klage gegen die Bafin-Verfügung statt. Mehrere Gerichte bis hin zum Bundesgerichtshof hätten sich mit der Erhebung von Negativzinsen befasst, so dass ein Einschreiten der Bankenaufsicht nicht mehr geboten gewesen sei, argumentierte die Kammer..."
Quelle: Handelsblatt
Benutzeravatar
lloyd bankfein
Trader-insider Experte
Beiträge: 1103
Registriert: 26.03.2011 12:59
Wohnort: Cuxheaven

Beitrag von lloyd bankfein »

Papstfan hat geschrieben:die Frankfurter Fonds Bank (FFB) wurde am 6. Oktober 2009 von Fidelity uebernommen.
Der Name wird jetzt auch geaendert: die „Frankfurter Fondsbank“ heißt künftig „FIL Fondsbank"
Die bieten inzwischen ein gutes Paket:. Breites Angebot an Fonds bei niedrigen Kosten. Nur die 0,1 % Dep.geb. bei clean-share-classes stören etwas
Benutzeravatar
Fondsfan
Fondsexperte
Beiträge: 3341
Registriert: 01.06.2005 14:57
Wohnort: Dortmund

Re: Fondsgesellschaften,Plattformen,Vermittler,Rabatte,Hande

Beitrag von Fondsfan »

Mich hat auch die Transaktionsgebühr von 2 Euro für jeden Kauf oder Verkauf gestört und
deswegen ging ich weg. Solche Gebühren hat ebase bisher nicht.
PaulPanther
Trader-insider
Beiträge: 194
Registriert: 20.01.2013 13:54
Wohnort: Viernheim

Re: Fondsgesellschaften,Plattformen,Vermittler,Rabatte,Hande

Beitrag von PaulPanther »

Falls hier jemand ein ebase Depot hat: kann er mal seinen Bestand anzeigen lassen und schauen ob es funktioniert. Danke.
PaulPanther
Trader-insider
Beiträge: 194
Registriert: 20.01.2013 13:54
Wohnort: Viernheim

Re: Fondsgesellschaften,Plattformen,Vermittler,Rabatte,Hande

Beitrag von PaulPanther »

Ok... geht wieder... neue Software halt.
Benutzeravatar
schneller euro
Trader-insider Fondsexperte
Beiträge: 5883
Registriert: 31.05.2005 09:11
Wohnort: Bochum
Kontaktdaten:

Beitrag von schneller euro »

schneller euro hat geschrieben: 18.6.21:
The Ghost of Elvis hat geschrieben: 29.1.2021:
Habe mir die Altern. SMARTBROKER angesehen:
Dort nennt man Strafzinsen: "Verwahrentgelt -0,5 % p.a., ab 15 % Cashquote im Verhältnis zum Depot- & Cashbestand"
Transakt.geb.: 0€ Gettex, 1€ L&S, 4€ Quotrix+Tradegate + div. Börsenplätze. Klingt gut. ABER: 4€ Kauf und Verkaufgeb. bei Handel über Kag
18000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag klingt gut. Aber anscheind muss man jeden Fonds einzeln prüfen, ob mit oder wie viel AA
Bewertungen: Gebühren gut, Service bescheiden wegen langer Wartezeiten schreiben die meisten

mein Eindruck: mit SMARTBROKER könnte man ein paar Euro pro Jahr sparen. Aber nicht viel.
für Aktienhandel ist Smartbroker Top. Aber beim Fondshandel muss ich je 4 Euronen bezahlen, bei Kauf und später bei Verkauf (auch an Kag). Bei Flatex zahl ich 5,90 für den Kauf und bei späterem Vk an die Kag gar nix.
Deswegen such ich nach einer besseren Alternativen für Fonds
Nach diesem Beitrag hatte ich mal bei Smartbroker angefragt:
1) "18000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag" ... Gibt es eine Übersicht, welche Fonds dies sind? Oder kann man irgendwo auf Ihrer Webseite eine WKN oder ISIN
eingeben und erhält dann angezeigt, mit welchem Ausgabeaufschlag dieser Fonds kaufbar ist?
2) Wie lässt sich ersehen, welche Fonds an die KAG zurück gegeben werden können? Oder mit welchen KAG ein Handel möglich ist?
3) Können Fondsanteile über die Börse gekauft und später dann an die KAG verkauft werden?

Die Email habe ich dann 2 Wochen später wiederholt. Eine Antwort bis heute nicht erhalten :?
In der Zwischenzeit habe ich die Info erhalten, dass alle Fonds, die über Fondsdiscount bei der DAB gehandelt werden können, zu den gleichen Konditionen auch bei Smartbroker/DAB möglich wären. Fondsdiscount und Smartbroker gehören anscheinend beide zu wallstreet-online.
Getestet habe ich es noch nicht.

Artikel zu Smartbroker im Hd.blatt
Benutzeravatar
The Ghost of Elvis
Trader-insider Experte
Beiträge: 1758
Registriert: 12.06.2005 11:35
Wohnort: München Unterhaching

Beitrag von The Ghost of Elvis »

finanzen.at: .....Mediolanum will in Deutschland durchstarten ....... Vertriebsunterstützung in Deutschland leistet die Patriarch Multi-Manager GmbH....... für den Vertrieb der GAMAX Fonds zuständig. Als Spezialist für Dachfonds und traditionelle Anlagestrategien....."

und Das Inv.: Interview mit Dirk Fischer, Partner des Multimanager-Anbieters Mediolanum und Geschäftsführer von Patriarch Multi-Manager
Benutzeravatar
Fondsfan
Fondsexperte
Beiträge: 3341
Registriert: 01.06.2005 14:57
Wohnort: Dortmund

Onvista

Beitrag von Fondsfan »

Schneller Euro hat sich vor kurzem sehr abfällig über die Homepage
und die Funktionen bei Onvista geäußert.

Dem kann ich aktuelle Erfahrungen hinzufügen.

Ich wollte dort Papiere aus meinem Bestand verkaufen. Das wurde
verweigert mit der Begründung, ich hätte gar keinen Bestand.
Die Aufklärung nach einiger Mühe: für den Bestand lief noch eine
StopLoss order und daher galt er als nicht mehr vorhanden.
Man muss also erst Stop Loss Orders stornieren, bevor man disponieren kann.
Das wurde schriftlich von Onvista so bestätigt.

Generell scheint es auch die neue Regel zu geben, dass man Orders jeder
Art erst verbindlich durchführen kann, wenn man sich zuvor die angebotene
Kostenifnormation für diese Transaktion angesehen hat.

Ich habe den Eindruck, ich muss mir einen neuen Discount-Broker suchen.
Benutzeravatar
schneller euro
Trader-insider Fondsexperte
Beiträge: 5883
Registriert: 31.05.2005 09:11
Wohnort: Bochum
Kontaktdaten:

Profinance

Beitrag von schneller euro »

Beitrag vom 26.7.19 im hiesigen Thread:
schneller euro hat geschrieben: 26.07.2019 14:22 Auf den ersten Blick erscheint es mir recht zeitaufwendig und schwierig zu sein, die einzelnen Anbieter zu vergleichen

Ein Haken ist offenbar, dass die Ebase-Depotgebühren bei den Cashback-Modellen nicht mehr vom Vermittler übernommen werden. Also 45 Euro für das Standard-Modell jährlich zusätzlich. Nachdem ich vor einigen Jahren bei Ebase die Grenze von 99 (jemals ge- und verkauften) Fonds überschritten hatte, wurde für mich autom. ein zweites Depot eröffnet. Dies wären dann also schon 2 x 45 Euro?

Rentablo wirbt mit 50% Cashback. Dieser Anbieter hier https://www.profinance-direkt.de/ spricht von " Diese Fonds-Kickbackzahlung entspricht 66 % bis 99 % unserer Bestandsprovision" plus Treuebonus und Bonus. Dafür wird aber nur Cashback genannt, nicht die Verwaltungspauschale, wie bei Rentablo.

Bei http://www.alpha-tarif.de/ fiel mir auf, dass Cashbacks unter 15 Euro pro Quartal nicht überwiesen werden (und verfallen)?

Für einzelne Fonds (z.B. Nordea Stable oder Siemens Balanced) gibt es gar keine Kickbacks. So dass man wirklich für jeden Fonds einzeln berechnen müsste, ob und wieviel dies bringt. Z.B. bei rentablo unter "jetzt mein cashback berechnen)

Profinance ist mir gerade noch einmal aufgefallen. Zitat von profinance-direkt:
"...Wertpapier-Konditionen bei comdirect und PROfinance24 im Vergleich ...
ohne Depotgebühr ... ohne Kosten für den Fondsverkauf ...
Zusätzlich erhöhen Sie Ihre Rendite mit der Auszahlung eines jährlichen Fonds-Cashbacks...
Ohne Ausgabeaufschlag für ca. 29.000 Fonds ..."

29000 ohne A.A.!? Bei einigen anderen Vermittler sind es ungefähr die Hälfte.

Hat schon mal jemand Profinance getestet?
Benutzeravatar
Fondsfan
Fondsexperte
Beiträge: 3341
Registriert: 01.06.2005 14:57
Wohnort: Dortmund

Re: Fondsgesellschaften,Plattformen,Vermittler,Rabatte,Handelsz.

Beitrag von Fondsfan »

@schneller euro

Ich kenne profinance noch nicht, aber einigee fällt mir auf:

Die Auszahlung des cashback scheint nur einmal im Jahr zu
erfolgen, vielleicht noch kombiniert mit weiteren Klauseln,
die im Fall der Kündigung durch den Anleger die noch nicht
gezahlten Beträge verfallen lassen.

Die Werbung von Vermittlern "ohne Ausgabeaufschlag" schließt
die bei der comdirect dann anfallenden Gebühren nicht aus,
d.h. man zahlt auch für Fonds, für die es bei der comdirect
normalerweise gar keinen AA gibt.

Bei ebase habe ich auch ein zweites Depot, weil ich im Lauf der
Zeit mehr als 99 Fonds hatte, aber eine doppelte Belastung der
45 Euro gab es nicht.
Benutzeravatar
lloyd bankfein
Trader-insider Experte
Beiträge: 1103
Registriert: 26.03.2011 12:59
Wohnort: Cuxheaven

Beitrag von lloyd bankfein »

https://www.boerse-frankfurt.de/nachric ... 5fca996c2e
Fonds und Etf können ab Montag in Frankf. bis 22Uhr gehandelt werden.
Wurde auch langsam mal Zeit


Ebase reicht ein formloser Antrag um 2 Depots wieder zu einem zusammen zu führen.
Spart keine Kosten, aber etwas Zeit Aufwand
Benutzeravatar
lloyd bankfein
Trader-insider Experte
Beiträge: 1103
Registriert: 26.03.2011 12:59
Wohnort: Cuxheaven

Beitrag von lloyd bankfein »

Gelesen im Blog vom Robo advisor Ginmon:
https://www.ginmon.de/drei-fragen-die-s ... n-sollten/
.....Entscheidet man sich für die Beratung zur Kapitalanlage bei einer Bank oder bei einem unabhängigen Finanzberater, sollte man diesem folgende drei Fragen stellen:

Wie werden Sie vergütet?
In welcher Höhe bezahle ich Sie wofür?
Welche Interessenkonflikte könnten Ihre Beratung beeinflussen?

....

Da wird mancher Bankberater ins Schwitzen lommen :D
Benutzeravatar
The Ghost of Elvis
Trader-insider Experte
Beiträge: 1758
Registriert: 12.06.2005 11:35
Wohnort: München Unterhaching

aus Oyster wird iMGP Funds

Beitrag von The Ghost of Elvis »

gelesen bei fundsres. .....Oyster Fondspalette wird umbenannt .... iM Global Partner ändert den Namen seiner in Luxemburg ansässigen Oyster-Fondspalette in iMGP Funds ....."

echt clever: iMGP Funds kann man sich ja auch viel einfacher merken als Oyster :(
Benutzeravatar
schneller euro
Trader-insider Fondsexperte
Beiträge: 5883
Registriert: 31.05.2005 09:11
Wohnort: Bochum
Kontaktdaten:

Beitrag von schneller euro »

Hab es noch nicht im Detail geprüft, aber der Anbieter justtrade könnte eine Alternative sein. Handel von ETF, Zertifikaten, Wikifolios u. a. mit 0 Euro Orderprov. bei Mindestumsatz nur 500€
Benutzeravatar
The Ghost of Elvis
Trader-insider Experte
Beiträge: 1758
Registriert: 12.06.2005 11:35
Wohnort: München Unterhaching

Beitrag von The Ghost of Elvis »

ebase schrieb mir heute:
.......Änderung der Marge beim Devisenkurshandel
Bei der Umrechnung von Devisen gegenüber dem Kunden behält sich ebase eine Marge von jeweils 0,45 %,
ausgehend vom jeweiligen Devisenmittelkurs, ein.
.......
Verwahrentgelt für Konten bei ebase
Das Verwahrentgelt in Höhe von derzeit 0,5 % p. a. gilt zum 1. April 2022 für alle Konto flex und Tagesgeldkonten.
Hiervon machen wir zu Ihren Gunsten zwei Ausnahmen: Guthaben von bis zu 10.000 Euro sind von einem
Verwahrentgelt gänzlich freigestellt (Freibetrag). Einzahlungen für Anlagen in Fonds und Wertpapiere sind auch in
Zukunft unentgeltlich möglich, sofern Guthaben maximal 30 Kalendertage auf dem Konto flex verbleiben
(kostenfreier Zeitraum). Erst nach dem kostenfreien Zeitraum fällt ein Verwahrentgelt für die sichere und dauerhafte
Verwahrung von Geldanlagen auf den die 10.000 Euro überschreitenden Betrag an.
........

Gefällt mir nicht: Umrechnung von Devisen Marge von jeweils 0,45%
Aber ich glaube, Comd. langt noch mehr zu :?

Die https://www.fondsdepotbank.de/ könnte eine Altern. sein. Schon mal jemand dort angelegt?
Benutzeravatar
Fondsfan
Fondsexperte
Beiträge: 3341
Registriert: 01.06.2005 14:57
Wohnort: Dortmund

Re: Fondsgesellschaften,Plattformen,Vermittler,Rabatte,Handelsz.

Beitrag von Fondsfan »

Auf jeden Fall scheint das eine Verbesserung beim Verwahrentgelt zu sein, denn das
wurde m.W. bisher auf Beträge erhoben, die 1000 Euro überstiegen.
Benutzeravatar
Fondsfan
Fondsexperte
Beiträge: 3341
Registriert: 01.06.2005 14:57
Wohnort: Dortmund

MFS Meridian

Beitrag von Fondsfan »

Zufällig heute gesehen:

Der MFS Meridian kann lt. comdirect wieder gekauft werden.
PaulPanther
Trader-insider
Beiträge: 194
Registriert: 20.01.2013 13:54
Wohnort: Viernheim

Re: Fondsgesellschaften,Plattformen,Vermittler,Rabatte,Handelsz.

Beitrag von PaulPanther »

Bei ebase ging es die ganze Zeit.
Benutzeravatar
Fondsfan
Fondsexperte
Beiträge: 3341
Registriert: 01.06.2005 14:57
Wohnort: Dortmund

Re: Fondsgesellschaften,Plattformen,Vermittler,Rabatte,Handelsz.

Beitrag von Fondsfan »

PaulPanther hat geschrieben: 31.01.2022 10:37 Bei ebase ging es die ganze Zeit.
Das habe ich dann heute auch bemerkt und nochmal etwas aufgestockt.
Benutzeravatar
schneller euro
Trader-insider Fondsexperte
Beiträge: 5883
Registriert: 31.05.2005 09:11
Wohnort: Bochum
Kontaktdaten:

Beitrag von schneller euro »

Zitat von fondsprof.:
"...Die Finanzaufsicht Bafin reagiert auf zahlreiche Beschwerden von Anlegern, die sich über zähe Depotübertragungen beklagen: Künftig sollen Wertpapiere grundsätzlich binnen drei Wochen von einer Bank auf die andere übertragen werden.
... Sofern ein Depotübertrag innerhalb von drei Wochen nicht möglich ist, übermittelt das beauftragte Institut dem Kunden nach Ablauf der drei Wochen unverzüglich, spätestens innerhalb von fünf Arbeitstagen, eine Zwischennachricht, in der es auch den Grund für die Verzögerung darlegt. ..."
Benutzeravatar
Fondsfan
Fondsexperte
Beiträge: 3341
Registriert: 01.06.2005 14:57
Wohnort: Dortmund

Edelmetalldepot bei ebase

Beitrag von Fondsfan »

Von AAV kam ein Hinweis, dass es bei ebase jetzt auch
ein Edelmetalldepot gibt, in dem also auch andere Metalle
als Gold verwahrt werden können, und Gold nicht nur in
Form von Barren, sondern auch z.B. Münzen.

Das mag für manche reizvoll sein, die besondere Vorstellungen
über die Form der Edelmetalle haben, die sie halten wollen.

Wenn man Gold nur als Anlage sieht, ist nach meinem Eindruck
die Anlage in Xetra-Gold besonders günstig, wobei man aber die
Papiere über einen günstigen Broker kaufen muss. Damit ist man
dann auch steuerlich nicht mehr im Kapitalvermögen, kann also
bei Haltedauer von mehr als einem Jahr einen Gewinn steuerfrei
vereinnahmen, allerdings auch keinen Verlust verrechnen.
Benutzeravatar
schneller euro
Trader-insider Fondsexperte
Beiträge: 5883
Registriert: 31.05.2005 09:11
Wohnort: Bochum
Kontaktdaten:

Beitrag von schneller euro »

Kundeninfo von Ebase. Die nachfolgende Mitteilung klingt auf den ersten Blick ziemlich ungünstig für den Kunden:

"...
Techniken zur Verwaltung der Zu- und Abflüsse durch Ausgabe und Rücknahme von Anteilen bei Investmentfonds (Liquiditätsmanagementtools)
Aufgrund einer Änderung des Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB) haben Kapitalverwaltungsgesell-schaften die Möglichkeit, neue Instrumente zur Steuerung der Liquidität von Investmentfonds einzu-setzen. In besonders volatilen Börsenphasen sollen die Anleger durch den Einsatz dieser Instru-mente besser geschützt und die systemischen Risiken des Kapitalmarktes reduziert werden. Kapital-verwaltungsgesellschaften können zukünftig entscheiden, ob sie zur Sicherung der Liquidität Rück-gabefristen, Rücknahmebeschränkungen oder „Swing Pricing“ einsetzen. Diese Instrumente können sowohl für neu aufzulegende als auch für bestehende Fonds eingesetzt werden.
Ziel des Einsatzes von Liquiditätsmanagementtools bei Investmentfonds ist es, dass Investment-fonds besser auf verstärkte Ausgabe- oder Rückgabeverlangen oder besondere Marktbedingungen reagieren können. Es sind insbesondere die folgenden Liquiditätsmanagementtools zu berücksichti-gen:
a) Rückgabefrist
Die Anlagebedingungen eines Fonds können vorsehen, dass die Rückgabe von Anteilen zwar unwi-derruflich erklärt werden muss, aber dennoch erst nach Ablauf einer Rückgabefrist erfolgt. Diese Rückgabefrist darf längstens einen Monat betragen. Bei Spezial-AIF kann eine längere Rückgabefrist vorgesehen werden.
Der Anleger muss die Rückgabe unwiderruflich erklären und kann während der Rückgabefrist nicht mehr über die Anteile verfügen.
Infolgedessen müssen Anleger zunächst berücksichtigen, dass sie bei einer Rückgabe ihrer Anteile am jeweiligen Fonds deren Gegenwert jedenfalls nicht unverzüglich ausbezahlt erhalten. Überdies haben sie das Risiko zu tragen, dass die Rückgabe möglicherweise nur zu einem Anteilwert erfolgt, der – unter Umständen deutlich – unterhalb desjenigen Wertes liegt, den die Anteile zu dem Zeit-punkt aufwiesen, als der Anleger seine Rückgabeerklärung abgegeben hat. Maßgeblich für die Be-messung ist der Wert der Fondsanteile zu dem Zeitpunkt, an dem die Rückgabe tatsächlich erfolgt.

Beispiel:
Der Anleger erteilt am 6. Januar einen Verkaufsauftrag über 100 Fondsanteile an die Kapital-verwaltungsgesellschaft (KVG) des Fonds.
Die KVG nimmt diese Anteile jedoch aufgrund der Rücknahmebeschränkungen erst am 21. Januar zurück und rechnet diese unter Berücksichtigung der üblichen Abrechnungsmodalitä-ten ab. Der Rücknahmepreis der Anteile kann aufgrund der aktivierten Rücknahmebeschrän-kung unter Umständen deutlich von dem zum Zeitpunkt der Orderteilung bekannten Rück-nahmekurs abweichen. Der Anleger kann dieses Geschäft nicht stornieren und auch während der Rückgabefrist nicht mehr über die Fondsanteile verfügen.

b) Möglichkeit einer Rücknahmebeschränkung
Die Anlagebedingungen eines Fonds können vorsehen, dass die jeweilige Kapitalverwaltungsgesell-schaft die Rücknahme von Anteilen beschränken kann, wenn die Rückgabeverlangen der Anleger einen bestimmten Schwellenwert übersteigen. Eine derartige Beschränkung der Rücknahme darf längstens für 15 Arbeitstage gelten. Die Rücknahme von Anteilen darf beschränkt werden, wenn die Vermögensgegenstände des Fonds andernfalls nicht mehr angemessen im Interesse der Ge-samtheit der Anleger liquidiert werden können, um die Rückgabeverlangen der Anleger zu erfüllen. Über eine Beschränkung der Rücknahme von Anteilen sowie deren Aufhebung hat die jeweilige Ka-pitalverwaltungsgesellschaft unverzüglich auf ihrer Internetseite zu informieren.
Insofern müssen Anleger zunächst berücksichtigen, dass die Rücknahme ihrer Anteile am jeweiligen Fonds möglicherweise nicht, nicht zum gewünschten Termin oder nur teilweise erfolgt, Anleger ggf. also nicht alle Fondsanteile, die sie zurückgeben wollten, zum gewünschten Zeitpunkt zurückgeben können. Überdies haben sie das Risiko zu tragen, dass die Rücknahme möglicherweise nur zu ei-nem Anteilwert erfolgt, der – unter Umständen deutlich – unterhalb desjenigen Wertes liegt, den die Anteile zu dem Zeitpunkt aufwiesen, als der Anleger seine Rückgabeerklärung abgegeben hat.
Einzelheiten dazu, wie die Rücknahmebeschränkungen eingesetzt werden können und deren Moda-litäten sind, enthält der Verkaufsprospekt des jeweiligen Fonds.

c) Möglichkeit des Swing Pricings
Die Anlagebedingungen eines Fonds können vorsehen, dass ein sogenanntes „Swing Pricing“ erfol-gen kann. Durch Swing Pricing können durch Rückgabe- oder Ausgabeverlangen von Fondsanteilen verursachte Transaktionskosten bei der Berechnung des Ausgabe- oder Rücknahmepreises berück-sichtigt werden. Dies bedeutet, dass die Kapitalverwaltungsgesellschaft das Recht hat, den Ausga-bepreis zu erhöhen bzw. den Rücknahmepreis abzusenken, damit die bereits oder die weiterhin in-vestierten Fondsanleger mit den Transaktionskosten nicht übermäßig belastet, sondern diese viel-mehr verursachergerecht verteilt werden.
Berücksichtigt werden diese Transaktionskosten gegebenenfalls, indem ein modifizierter Nettoin-ventarwert berechnet wird und die durch den Überschuss an Rückgabe- oder Ausgabeverlangen
Beispiel: Ein Anleger möchte 100 Fondsanteile mit einem Gesamtwert von 5.000 Euro zu-rückgeben. Die KVG nimmt aufgrund einer Rücknahmebeschränkung lediglich 50 Rücknah-meverlangen pro Rückgabetag an. Dies bedeutet, dass der Anleger zunächst auch lediglich diese ersten 50 Fondsanteile mit einem Gesamtwert von 2.500 Euro zurückgeben kann. Im Hinblick auf die übrigen 50 Fondsanteile muss der Anleger am Folgetag gegebenenfalls ei-nen neuen Auftrag abgeben, sofern er an deren Rückgabe festhalten möchte.
verursachten Transaktionskosten dabei mit einbezogen werden. Bei der Berechnung des Rück-nahme- oder des Ausgabepreises wird dann dieser modifizierte Nettoinventarwert zu Grunde ge-legt. Aus Anlegersicht wird er nachteilig von dem – nicht modifizierten – Nettoinventarwert abwei-chen. Geben Anleger Anteile zurück, werden diese bei Berücksichtigung des Swing Pricing mithin zu einem geringeren Rücknahmepreis abgerechnet, und wenn Anleger Anteile erwerben wollen, wird der Ausgabepreis etwas höher liegen, als wenn ein Swing Pricing nicht berücksichtigt worden wäre.
Dabei können die Anlagebedingungen eines Fonds ein vollständiges oder teilweises Swing Pricing vorsehen. Um ein vollständiges Swing Pricing handelt es sich, wenn diese Methode bei der Rück-nahme und Ausgabe von Anteilen stets angewandt wird.
Demgegenüber geschieht dies nur teilweise, wenn das Swing Pricing erst bei Überschreiten eines in den Anlagebedingungen festgelegten Schwellenwerts berücksichtigt wird.
Anlagebedingungen können dabei auch Vorgaben enthalten, um wieviel Prozent maximal der Net-toinventarwert erhöht oder abgesenkt werden kann, wenn ein Swing-Pricing zur Anwendung kommt. Unter außergewöhnlichen Umständen können diese Sätze jedoch überschritten werden.

d) Liquiditätsmanagementtools ausländischer Fonds
Auch ausländische Fonds können diese oder ähnliche Liquiditätsmanagementtools einsetzen, die Voraussetzungen und/oder Maßnahmen können im Einzelnen jedoch abweichen. Einzelheiten hierzu enthalten jeweils die Verkaufsprospekte der Fonds.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website der BaFin und unter
https://www.ebase.com/news-und-wissen/regulatorik/lmt/
Beispiel:
Eine KVG erhält ein sehr großes Rücknahmeverlangen und ist zu einem Verkauf von Vermö-gensgegenständen gezwungen, um dieses erfüllen zu können. Sie stellt die hierdurch entste-henden Kosten nunmehr ausschließlich dem zurückgebenden Anleger in Rechnung – und zwar über einen entsprechend reduzierten Anteilspreis. Die in dem Investmentvermögen verbleibenden Anleger haben mit den Kosten aus dieser Transaktion nichts zu tun

Hat sich schon mal jemand mit diesen Änderungen des Kapitalanlagegesetzbuchs beschäftigt, die offensichtlich alle negativ für den Anleger sind?
Müsste man im Prinzip jetzt die Anlagebedingungen jedes einzelnen Fonds checken, ob diese neuen Instrumente zur Steuerung der Liquidität von Investmentfonds vorgesehen sind? Oder ab sofort jede Änderungsmitteilung gründlich überprüfen?
Benutzeravatar
lloyd bankfein
Trader-insider Experte
Beiträge: 1103
Registriert: 26.03.2011 12:59
Wohnort: Cuxheaven

Beitrag von lloyd bankfein »

,.....
Änderungen des Kapitalanlagegesetzbuchs beschäftigt, die offensichtlich alle negativ für den Anleger sind?
Müsste man im Prinzip jetzt die Anlagebedingungen jedes einzelnen Fonds checken, ob diese neuen Instrumente zur Steuerung der Liquidität von Investmentfonds vorgesehen sind? Oder ab sofort jede Änderungsmitteilung gründlich überprüfen? ......

Im Grunde: ja
Sehr unerfreulich. Die Gesellschaften werden dies - besonders in hektischen Börsenzeiten - ausnutzen :?
Benutzeravatar
The Ghost of Elvis
Trader-insider Experte
Beiträge: 1758
Registriert: 12.06.2005 11:35
Wohnort: München Unterhaching

Neobroker

Beitrag von The Ghost of Elvis »

5 besten im Vergleich bei biallo
finanzen.net Zero + Smartbroker anscheinend mit gr. Angebot Fonds + Etf
justtrade mit mehr Handelsplätzen als Zero, weniger als Smartbroker
Benutzeravatar
The Ghost of Elvis
Trader-insider Experte
Beiträge: 1758
Registriert: 12.06.2005 11:35
Wohnort: München Unterhaching

Rücknahme Beschränkungen

Beitrag von The Ghost of Elvis »

schneller euro hat geschrieben: 31.07.2022 21:44 31.07.22
Kundeninfo von Ebase. Die nachfolgende Mitteilung klingt auf den ersten Blick ziemlich ungünstig für den Kunden:

"...
Techniken zur Verwaltung der Zu- und Abflüsse durch Ausgabe und Rücknahme von Anteilen bei Investmentfonds (Liquiditätsmanagementtools)
Aufgrund einer Änderung des Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB) haben Kapitalverwaltungsgesell-schaften die Möglichkeit, neue Instrumente zur Steuerung der Liquidität von Investmentfonds einzu-setzen. In besonders volatilen Börsenphasen sollen die Anleger durch den Einsatz dieser Instru-mente besser geschützt und die systemischen Risiken des Kapitalmarktes reduziert werden. Kapital-verwaltungsgesellschaften können zukünftig entscheiden, ob sie zur Sicherung der Liquidität Rück-gabefristen, Rücknahmebeschränkungen oder „Swing Pricing“ einsetzen. Diese Instrumente können sowohl für neu aufzulegende als auch für bestehende Fonds eingesetzt werden.
Ziel des Einsatzes von Liquiditätsmanagementtools bei Investmentfonds ist es, dass Investment-fonds besser auf verstärkte Ausgabe- oder Rückgabeverlangen oder besondere Marktbedingungen reagieren können. Es sind insbesondere die folgenden Liquiditätsmanagementtools zu berücksichti-gen:
a) Rückgabefrist
Die Anlagebedingungen eines Fonds können vorsehen, dass die Rückgabe von Anteilen zwar unwi-derruflich erklärt werden muss, aber dennoch erst nach Ablauf einer Rückgabefrist erfolgt. Diese Rückgabefrist darf längstens einen Monat betragen. Bei Spezial-AIF kann eine längere Rückgabefrist vorgesehen werden.
.........
Müsste man im Prinzip jetzt die Anlagebedingungen jedes einzelnen Fonds checken, ob diese neuen Instrumente zur Steuerung der Liquidität von Investmentfonds vorgesehen sind? Oder ab sofort jede Änderungsmitteilung gründlich überprüfen?[/i]
Axxion schreibt 17.10.2022:
.....Wichtige Mitteilung für die Anteilinhaber des OGAW-Sondervermögens
4 Jahreszeiten, 4L Capital Impact Aktienfonds, 10XDNA – Disruptive Technologies,
AAC Multi Style Global, ACC Alpha select, AIQUITY, anwero Dynamic Growth & Protection,
Bicheler Konzeptfonds, Bronzin Premium Income, DigiTrends Aktienfonds,
Europa Substanz & Dividende, Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen,
Frankfurter Stiftungsfonds, FUNDament Total Return, FutureFolio 33, FutureFolio 55,
FutureFolio 77, GFS Strategic IV AMI, Global Select Invest, Haas invest4 innovation,
Minveo ONE powered by AI (Künstliche Intelligenz), PVI Global Wealth, Quantumrock VSOP,
Simmross Capital Fund, SK-I Süddeutschland, SoFo VV, SQUAD Augja Opportunities,
SQUAD GALLO Europa, SQUAD Point Five, Substanz & Nachhaltigkeit Global, TAPPERT
Global Select, Vantik, WIWIN just green impact!
Änderung der Allgemeinen Anlagebedingungen......
Mit Wirkung zum 01. Januar 2023 werden die Allgemeinen Anlagebedingungen der Axxion S.A. für OGAWSondervermögen,
wirksam für die o.g. Fonds, angepasst. Hauptgrund für die Anpassung ist die Aufnahme einer
Passage betreffend Beschränkung der Rücknahme von Anteilen / Liquiditätsmanagementtools in § 17.....
4. „Soweit in den BABen nichts Abweichendes geregelt ist, bleibt der Gesellschaft jedoch vorbehalten,
die Rücknahme von Anteilen für bis zu 15 aufeinander folgende Arbeitstage zu beschränken, wenn die
Rückgabeverlangen der Anleger mindestens 10 Prozent des Nettoinventarwertes des OGAWSondervermögens
erreichen (Schwellenwert), ab dem die Rückgabeverlangen aufgrund der
Liquiditätssituation der Vermögensgegenstände des OGAW-Sondervermögens nicht mehr im Interesse
der Gesamtheit der Anleger ausgeführt werden können.

In diesem Fall wird die Gesellschaft dem Rückgabeverlangen je Anleger nur anteilig entsprechen, im
Übrigen entfällt die Rücknahmepflicht. Dies bedeutet, dass jede Rücknahmeorder nur anteilig ausgeführt
wird. Der nicht ausgeführte Teil der Order (Restorder) wird von der Gesellschaft auch nicht zu einem
späteren Zeitpunkt ausgeführt, sondern verfällt (Pro-Rata-Ansatz mit Verfall der Restorder).
Weitere Einzelheiten zum Verfahrensablauf der Rücknahmebeschränkung sind dem Verkaufsprospekt zu
entnehmen. Die Gesellschaft hat die Beschränkung der Rücknahme der Anteile sowie deren Aufhebung
unverzüglich auf Ihrer Internetseite zu veröffentlichen.“
5. Der Gesellschaft bleibt jedoch zudem vorbehalten, die Rücknahme der Anteile gemäß § 98 Absatz 2
KAGB auszusetzen, wenn außergewöhnliche Umstände vorliegen, die eine Aussetzung unter
Berücksichtigung der Interessen der Anleger erforderlich erscheinen lassen.....

da haben wir den Salat :(
potter
Trader-insider
Beiträge: 217
Registriert: 10.06.2008 20:11
Wohnort: Bayern

Re: Fondsgesellschaften,Plattformen,Vermittler,Rabatte,Handelsz.

Beitrag von potter »

Benutzeravatar
The Ghost of Elvis
Trader-insider Experte
Beiträge: 1758
Registriert: 12.06.2005 11:35
Wohnort: München Unterhaching

Cobank + Comdirect

Beitrag von The Ghost of Elvis »

zitat fondsprof 28.10.22 :
.....Viele Kunden der Commerzbank und der Comdirect warten wegen einer IT-Panne immer noch auf ihre Jahressteuerbescheinigung. Weil die Abgabefrist für die Steuererklärung in ein paar Tagen endet, hat die Bank nun "Steuertipps" an ihre Kunden geschickt.
....."Sie haben die Möglichkeit, bei Ihrem Finanzamt eine Fristverlängerung zu beantragen. In diesem Fall können Sie dieses Schreiben gern Ihrem Antrag auf Fristverlängerung beifügen",..... Grundsätzlich sei eine fristgerechte Steuererklärung auch ohne die Anlage KAP für Kapitalerträge möglich. "Wir empfehlen Ihnen, Ihrem Finanzamt vorab mitzuteilen, falls Sie eine Anlage KAP gegebenenfalls nachreichen werden", schreibt die Commerzbank laut der Zeitung den Kunden......
Ursache für die enorme Verzögerung sind Softwareprobleme: Die Programme der Commerzbank waren bis vor Kurzem nicht in der Lage, für Kunden mit mehreren Konten und Depots eine gebündelte Erträgnisaufstellung auszustellen.....

und zitat fondsprof vom 3.11.22 :
.....Der Bank drohen womöglich Haftungsansprüche seitens der Kunden, wenn diese infolge einer IT-Panne des Instituts ihre Steuererklärung nicht rechtzeitig bis Ende Oktober abgeben konnten und damit Gefahr laufen, zu viel gezahlte Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge nicht erstattet zu bekommen
...... Commerzbank hatte vor rund zwei Wochen damit begonnen, Kunden darüber zu informieren, wie sie eine Fristverlängerung beim Finanzamt beantragen können. Doch nicht in jedem Fall führt das zur Lösung des Problems...... Es liege im Ermessen des zuständigen Finanzamts, ob es eine solche Verlängerung gewährt. Mindestens ein Kunde berichtete der Zeitung, die Steuerbehörde habe seinen Antrag auf Verlängerung bereits abgelehnt, da die Commerzbank derzeit nicht in der Lage sei, einen konkreten Termin zu nennen, wann sie nachliefern könne ....

Ach du .... :shock:
Was jetzt ?
(hab auch beim FA Fristverl. beantrgt wegen der sch... Comdirect :evil: )
Benutzeravatar
Fondsfan
Fondsexperte
Beiträge: 3341
Registriert: 01.06.2005 14:57
Wohnort: Dortmund

Re: Fondsgesellschaften,Plattformen,Vermittler,Rabatte,Handelsz.

Beitrag von Fondsfan »

Was Fondsprof hier macht, ist entweder bewusst geschürte grundlose Panik,
um sich interessant zu machen, oder der Nachweis, dass man jedenfalls
vom Steuerverfahrensrecht keine Ahnung hat.

Fristverlängerung zu beantragen ist naheleigend, aber da wird kein FA
ewig mitspielen.

Korrekt und einfach wäre: Erklärung ohne KAP abgeben und zugleich
unter Hinweis auf die Situation für die Einkünfte aus KAP insoweit
die Vorläufigkeit beantragen bis zur Klärung der Tatsachen durch die Bank.
Grundlage: § 165 AO.

Da die Klärung vermutlich bald kommt, könnte man in diesem Fall
auch mit einer Veranlagung unter Vorbehalt der Nachprüfung nach § 164 AO
leben, was normalerweise ungünstig ist, weil dann Fristen weiter laufen.
Benutzeravatar
The Ghost of Elvis
Trader-insider Experte
Beiträge: 1758
Registriert: 12.06.2005 11:35
Wohnort: München Unterhaching

Comdirect Steuerbescheini

Beitrag von The Ghost of Elvis »

@Fondsfan: Danke für den Hinweis !
Benutzeravatar
The Ghost of Elvis
Trader-insider Experte
Beiträge: 1758
Registriert: 12.06.2005 11:35
Wohnort: München Unterhaching

Beitrag von The Ghost of Elvis »

Cobank + Comdirect: s. o., 3.11.22: bekam heute von der Codi die Jahressteuerbesch. 2021. Leider wurde die gezahlte Kapertragsteuer+Soli vergessen. Jetzt musste ich wieder reklamieren :evil:

......

Flatex: ....verlängern die Handelszeiten bei unserem Handelspartner Lang & Schwarz im Direkthandel und beim Börsenplatz LS Exchange. Ab 21. November 2022 findet damit der Handel Montag bis Freitag von 07:30 Uhr bis 23:00 Uhr statt ... Börsenplätze: Lang & Schwarz Direkthandel + LS Exchange ...
Benutzeravatar
Fondsfan
Fondsexperte
Beiträge: 3341
Registriert: 01.06.2005 14:57
Wohnort: Dortmund

Quant Capital aus Düsseldorf

Beitrag von Fondsfan »

Die Quant Capital GmbH & Co KG hat im November
Insolvenzantrag gestellt.
Benutzeravatar
The Ghost of Elvis
Trader-insider Experte
Beiträge: 1758
Registriert: 12.06.2005 11:35
Wohnort: München Unterhaching

Beitrag von The Ghost of Elvis »

Fondsfan hat geschrieben: 30.11.2022 11:59 Die Quant Capital GmbH & Co KG hat im November Insolvenzantrag gestellt.
auch diese Firma wurde hier schon genannt:
zb ein neuer trendfolger
oder zinstracker
Benutzeravatar
The Ghost of Elvis
Trader-insider Experte
Beiträge: 1758
Registriert: 12.06.2005 11:35
Wohnort: München Unterhaching

JUSTTRADE

Beitrag von The Ghost of Elvis »

von justtrade:

.....
Kein Mindestordervolumen mehr im börslichen Handel!

... lassen wir auf vielfachen Wunsch das bisherige Mindestordervolumen von 500 € entfallen, so dass ein Handel von Aktien, ETFs, ETCs und ETPs ab 1 Stück möglich wird. Damit werden Sie im Handel noch flexibler und können Ihre Handelsstrategien bestmöglich umsetzen.

Damit wir Ihnen diese zusätzliche Flexibilität anbieten können, passen wir die Kostenstruktur geringfügig an. Es bleibt für alle Orders bei den gewohnten 0 € Orderprovision (zzgl. Handelsplatzspread). Die für börsliche Orders anfallenden Fremdkosten in Höhe von pauschal 1 € pro Transaktion werden zukünftig an die Kunden weitergereicht. Dies gilt ausschließlich für börsliche Orders (LS Exchange, Quotrix sowie Tradegate), d.h. bei Sparplänen, dem außerbörslichen Handel von Zertifikaten, Optionsscheinen oder Hebelprodukten über die fünf Emittenten sowie dem nativen Kryptohandel ergeben sich keine Änderungen.
.....
Benutzeravatar
Fondsfan
Fondsexperte
Beiträge: 3341
Registriert: 01.06.2005 14:57
Wohnort: Dortmund

Re: Fondsgesellschaften,Plattformen,Vermittler,Rabatte,Handelsz.

Beitrag von Fondsfan »

Finanztest bringt im Juli-Heft einen Vergleich
von Online-Depots.
Benutzeravatar
Fondsfan
Fondsexperte
Beiträge: 3341
Registriert: 01.06.2005 14:57
Wohnort: Dortmund

Rentablo

Beitrag von Fondsfan »

Das ist m.E. der einzige Vermittler, über den man
Kickbacks für Fonds bei der Comdirect bekommen kann.

Daher wurde ich dort Kunde.

Korrektur meiner kritischen Nachricht: der Fehler lag
bei der Postbank und nicht bei Rentablo.
Zuletzt geändert von Fondsfan am 06.08.2023 21:08, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
lloyd bankfein
Trader-insider Experte
Beiträge: 1103
Registriert: 26.03.2011 12:59
Wohnort: Cuxheaven

Re: Neobroker

Beitrag von lloyd bankfein »

The Ghost of Elvis hat geschrieben: 02.09.2022 11:17 5 besten im Vergleich bei biallo
finanzen.net Zero + Smartbroker anscheinend mit gr. Angebot Fonds + Etf
justtrade mit mehr Handelsplätzen als Zero, weniger als Smartbroker
Der Nächste: https://tradersplace.de/
0 Euro über Gettex
Premiumpartner Amundi
Benutzeravatar
The Ghost of Elvis
Trader-insider Experte
Beiträge: 1758
Registriert: 12.06.2005 11:35
Wohnort: München Unterhaching

Beitrag von The Ghost of Elvis »

zitat von pressebox

.........Als erster europäischer Broker ermöglicht Trade Republic seinen Kunden nun auch das Investieren in Staats- und Unternehmensanleihen ab 1 Euro. Ab sofort können Kunden des Brokers in täglich 500 liquide Staats- und Unternehmensanleihen investieren und sich so langfristig hohe Zinsen über Anleihen sichern. Dazu hat Trade Republic eine neue App-Version entwickelt, die das Anlegen noch einfacher und effektiver machen soll......
Benutzeravatar
Fondsfan
Fondsexperte
Beiträge: 3341
Registriert: 01.06.2005 14:57
Wohnort: Dortmund

Re: Fondsgesellschaften,Plattformen,Vermittler,Rabatte,Handelsz.

Beitrag von Fondsfan »

Investieren ab 1 Euro - klingt nach meinem Eindruck nach Unsinn
für alle Beteiligten, aber ein preiswerter PR-Gag für Trade Republic.
Benutzeravatar
lloyd bankfein
Trader-insider Experte
Beiträge: 1103
Registriert: 26.03.2011 12:59
Wohnort: Cuxheaven

Beitrag von lloyd bankfein »

.....500 liquide Staats- und Unternehmensanleihen an, in die ab 1 Euro investiert werden kann – zu den gewohnten Konditionen. Es fällt für den Handel keine Orderprovision an, für die Abwicklung gilt die Fremdkostenpauschale von 1 Euro. Damit wird der direkte Anleihenhandel in Europa – eine Anlageklasse, die bisher nur wenigen Anlegern vorbehalten war – erstmals für eine breite Kundengruppe geöffnet ...

Kosten = 1 Euro
Investition ab 1 Euro, nach oben offen
So verstehe ich es
Antworten