Ukraine

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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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Atom- und Biowaffen
Die Gründe, warum Russland in der Ukraine interveniert hat


Vor dem Hintergrund der tagesaktuellen Meldungen und Diskussionen wird mit der Zeit vergessen, was der Grund dafür war, dass Russland sich Ende Februar zu der Intervention in der Ukraine gezwungen gesehen hat.

In diesem Artikel will ich zusammenfassen, warum Russland sich ausgerechnet Ende Februar gezwungen gesehen hat, in der Ukraine zu intervenieren. Natürlich wird dieser Artikel wieder als „russische Propaganda“ bezeichnet werden, aber ich werde mich hier fast ausschließlich auf Quellen westlicher Medien und Aussagen westlicher Politiker stützen, die nicht im Verdacht stehen, russische Propaganda zu betreiben.
Russlands Gründe für die Intervention

Zu Beginn der russischen Militäroperation wurden als Gründe genannt, dass die Ukraine entnazifiziert und entmilitarisiert werden solle, außerdem wurde als Grund angegeben, den Krieg im Donbass beenden zu wollen, den Kiew seit 2014 gegen die dortige Zivilbevölkerung führt, die Kiew dabei als seine eigenen Bürger bezeichnet.

All das hat Russland sicherlich ernst gemeint, aber es war nicht der Grund, die Militäroperation ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt zu starten. Der Krieg im Donbass dauerte schon acht Jahre und der innenpolitische Druck auf die russische Regierung, den dortigen Menschen endlich zur Hilfe zu kommen, war schon lange groß. Das galt umso mehr, als in Russland bereits etwa fünf Millionen Menschen aus der Ukraine lebten, die entweder schon lange als Arbeitsmigranten in Russland waren, oder vor dem Krieg geflohen waren, den Kiew gegen sein eigenes Volk geführt hat.

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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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Die Ethno-Bombe: Wie viel ist an Russlands Sorge dran, Ziel von ethnisch-spezifischen Bioangriffen zu werden ?

Die russische Föderation wirft Washington vor, in der Ukraine ein geheimes Biowaffenprogramm betrieben zu haben, an dem etliche namhafte multinationale Pharmakonzerne, Sicherheit und Verteidigungsbehörden, Nichtregierungsorganisation und Unternehmen mitgewirkt haben sollen. Darunter Pfizer, Moderna, das Robert Koch Institut (RKI), Soros- NGOs und die US-Seuchenschutzbehörde (CDC).

Moskau veröffentlichte unlängst eine äußerst informative schriftliche Dokumentation, welche die Verzweigungen der angeblich involvierten Player entwirrt haben will. Wie der Kreml diesbezüglich angab, habe man in verschiedenen biologischen Einrichtungen brisante Dokumente sichergestellt, jene absolut unumstößliche Indizienbeweise beinhalteten.

Diese bergen offenbar hinreichend Slam-Dunk Charakter auf, sodass der russische Botschafter der Vereinten Nationen, Wassili Nebensja, sich dazu berufen fühlte den UN-Sicherheitsrat mehrmals einzuberufen, um auf diese mutmaßliche Bedrohung der nationalen Sicherheit Russlands hinzuweisen. Während einer dieser Notfallsitzungen bemerkte Nebensja, dass mitunter biologische Proben spezifischer Ethnien für Forschungszwecke ins Ausland geschickt worden seien, um eine zugeschnittene Suszeptibilität für bestimmte Infektionskrankheiten herzustellen.

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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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Davon werden sie sich nicht erholen - Scott Ritter über Deutschland und die NATO

Ex-Geheimdienstoffizier US-Marines & UN-Waffeninspekteur Scott Ritter - 'GERMANY'
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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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Die Sabotage des Friedens in Europa
von Thierry Meyssan


Während es den Angelsachsen bereits gelungen ist, Russland aus dem Europarat auszuschließen und sie sich darauf vorbereiten, es an der Teilnahme an OSZE-Treffen zu hindern, arbeiten sie daran, die Europäische Union zu versenken, indem sie eine Konkurrenz-Struktur in Mitteleuropa schaffen: die Drei-Meere-Initiative. Damit greifen sie ein altes polnisches Projekt auf, um diese Region zu entwickeln und sie gleichzeitig vor jedem deutschen oder russischen Einfluss zu bewahren.

[...]
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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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Ukrainischer Nazismus
Ist der ukrainische Botschafter und Nazi Melnyk jetzt zu weit gegangen?


Der bekennende Nazi und ukrainische Botschafter in Deutschland Melnyk ist nun sogar für Kiew ein Problem, denn eine seiner nazistischen Äußerungen hat in Polen für Verärgerung gesorgt.

[...]
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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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Der Todeskampf des Westens
von Thierry Meyssan


Sergej Lawrow verglich den Westen oft mit einem verwundeten Raubtier. Ihm zufolge sollte man es nicht provozieren, weil es vom Wahnsinn ergriffen würde und alles zerstören könnte. Es wäre besser, es zum Friedhof zu begleiten. Der Westen versteht das aber nicht so. Washington und London führen einen Kreuzzug gegen Moskau und Peking. Sie brüllen und sind zu allem bereit. Aber was können sie wirklich unternehmen?

Der G7-Gipfel in Bayern und der NATO-Gipfel in Madrid sollten die westliche Bestrafung des Kremls für seine "militärische Sonderoperation in der Ukraine" verkünden. Doch während das präsentierte Bild auch den Aspekt der Einheit des Westens in den Vordergrund gestellt hat, zeugt die Wirklichkeit doch von seiner Abkopplung von den realen Gegebenheiten, von seinem Zustimmungsverlust in der Welt und letztendlich von dem Ende seiner Vorherrschaft.
[...]

Der NATO-Gipfel in Madrid war eine großartige Kommunikationsoperation [6].. Aber es war nur der Schwanengesang. Die 32 Mitgliedstaaten haben ihre Einheit mit der Verzweiflung jener beteuert, die Angst vor dem Tod haben. Als ob nichts geschehen wäre, beschlossen sie zunächst eine Strategie, um die Welt für die nächsten zehn Jahre zu dominieren, indem sie Chinas "Wachstum" als besorgniserregend bezeichnen [7].. Damit haben sie zugegeben, dass ihr Ziel nicht in ihrer eigenen Sicherheit besteht, sondern in der Vorherrschaft der Welt. Daraufhin leiteten sie den Beitrittsprozess für Schweden und Finnland ein und zogen eine Annäherung an China in Betracht, mit einem möglichen Beitritt Japans als erstem Schritt.
[...]

Darauf beschlossen sie, die Rapid Action Force der NATO mit 7,5 zu multiplizieren, d.h. von 40.000 auf 300.000 Mann aufzustocken, und sie an der russischen Grenze zu stationieren. Damit haben sie erneut ihre eigene Unterschrift, die der Charta für Sicherheit in Europa, verletzt, indem sie Russland direkt bedrohen. Tatsächlich kann Russland seine immens langen Grenzen nicht verteidigen und kann seine Sicherheit nur gewährleisten, indem es sicherstellt, dass keine ausländische Macht eine Militärbasis nahe an seinen Grenzen installiert (Strategie der verbrannten Erde). Das Pentagon verbreitet bereits prospektive Karten der angestrebten Demontage von Russland.

Der ehemalige russische Botschafter bei der NATO und derzeitige Direktor von Roskosmos, Dmitri Rogosin, reagierte, indem er auf seinem Telegram-Account die GPS-Koordinaten der NATO-Entscheidungszentren, einschließlich der Madrider Gipfelhalle, veröffentlichte [9]. Russland hat Hyperschallträgerraketen, die derzeit nicht abgefangen werden können, die in wenigen Minuten eine nukleare Ladung auf das NATO-Hauptquartier in Brüssel und auf das Pentagon in Washington tragen können. Damit keine Missverständnisse aufkommen, stellte Sergej Lawrow unter Bezugnahme auf die Straussianer klar, dass die kriegerischen Entscheidungen des Westens nicht vom Militär, sondern vom US-Außenministerium getroffen werden. Es würde das erste Ziel werden.

Die Frage ist also: Werden die Westmächte alles auf eine Karte setzen? Werden sie das Risiko eines Dritten Weltkriegs eingehen, der bereits verloren ist, nur um nicht allein zu sterben?
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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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Ukraine will, dass Europa nachhaltig von Gaslieferungen abgeschnitten wird

Der Liebhaber von weißem Pulver, teuren Luxusyachten und speziellem Klavierspiel, Wolodymyr Selenskyj, hat Kanada darum ersucht, die derzeit in Wartung befindliche Turbine der wichtigen Gasleitung aus Russland keinesfalls auszuliefern. Dies ist keine Verschwörungstheorie sondern eine Meldung der Nachrichtenagentur Reuters.

Bei Reuters hat man nur “vergessen”, die Meldung korrekt einzuordnen. Dort lautet der Titel “Exklusiv: Ukraine drängt Kanada die Gasturbine nicht an Russland auszuliefern”. Das bedeutet in Klartext, dass Soros-Marionette Selenskyj die von Gas abhängigen Nationen Europas endgültig in den Ruin treiben möchte.

Wie Report24 mehrfach berichtete, ist die Gasknappheit nicht die Schuld Russlands oder gar Putins, sondern wie so häufig selbstverschuldet. Siehe: Gerald Markel: Nicht Putin – die Sanktionen sind schuld an den Gas-Lieferschwierigkeiten! und Unglaubliche Lüge hinsichtlich russischer Gaslieferungen: wegen Sanktionen fehlt Turbine!
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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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Wolle Waffe Kaufe?
:lol:

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Korrupte Ukraine: Gelieferte schwere Waffen werden weiterverkauft

An sich müsste man die Geschäftstüchtigkeit der Ukrainer ja bewundern. Schwere Waffen im Kampfeinsatz bedeuten nur, dass die nicht ausreichend ausgebildete Mannschaft zum Tontaubenschießen bei den Russen eingeladen wurde – es wäre ein Todesurteil. Also machen die Ukrainer das, worin sie jahrzehntelange Übung haben: Korruption, Schwarzmarkthandel. Selbstfahrende Artilleriegeschütze gibt es dort schon ab 40.000 Euro.

Wer die Käufer sind, ist in den meisten Fällen unbekannt. Nur bei Waffenlieferungen aus Frankreich kamen Details ans Licht. Der Käufer war ein russischer Rüstungskonzern, der sich im Anschluss nicht nehmen ließ, den Westen und Frankreich mittels Social Media Postings zu “verarschen”. Die hochentwickelten französischen CESAR-Kanonen gingen für lächerliche 118.000 Euro pro Stück an die Firma Uralwagonsawod. Nun verfügt Russland über die modernste französische Artillerietechnik. Mainstream-Medien schreiben von “wurden erbeutet” und “wurden gestohlen” doch in Kreisen alternativer Medien weiß man seit Wochen eine gänzlich andere Geschichte zu berichten. Aber immerhin, Frankreich hat weitere Lieferungen in Aussicht gestellt. Die Kriminellen in der Ukraine freuen sich – es ist das einzige bekannte Geschäft der Welt, wo Hehlerware freiwillig geliefert wird und nicht vor dem Weiterverkauf gestohlen werden muss. Beim Hersteller kostet ein CESAR-System übrigens 7,5 Millionen US-Dollar.

Der lustige, bunte Waffen-Flohmarkt in der Ukraine geht heiter weiter. Die westlichen Staaten überbieten sich gegenseitig darin, wer am schnellsten am meisten liefern kann. Auch wenn häufig veraltete und außerdienstgestellte Waffensysteme geliefert werden – der Weiterverkauf lohnt sich für die Ukrainer offenbar, die lieber reich werden als im Krieg sterben wollen. Am unten stehenden Bild sieht man die aktuellen Schwarzmarktpreise im Darknet.

Ein M109 Artilleriepanzer kostet 14,4 Millionen US-Dollar pro Stück. In der Ukraine gibt es ihn schon um günstige 40.000 US-Dollar. Die M777 Haubitze gibt es inklusive Ersatzteile, Wartung und Schulung in der Gegend von 3 Mio. US-Dollar. In der Ukraine kostet ein Stück 63.000 US-Dollar. Wer hätte das gedacht, dass ein durch und durch korruptes Land auch heute durch und durch korrupt ist? Tatsächlich gewinnt die Ukraine nicht nur den Songcontest sondern auch den internationalen Korruptionsindex. Die deutsche Tagesschau berichtete am 24.6.2022, es gäbe in der Ukraine auf jeder Ebene Korruption. Ob der verantwortliche Redakteur auch heute noch für die Tagesschau arbeitet ist unbekannt. Damit erfüllt die Ukraine offenbar alle Kriterien, die für einen EU-Beitrittskandidaten wichtig sind. Von der Korruption in der Ukraine kann sogar die EU noch lernen – wer weiß, ob sich nicht sogar die österreichische ÖVP auf entsprechende Schulungen freut.
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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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Ins eigene Fleisch

Deutschen Politikern ist ein vermeintlicher Schaden für Putin wichtiger als das Wohl des eigenen Volkes — diese Fehlkalkulation wird sich rächen.

Deutschland rennt in die falsche Richtung. Da hilft es auch nichts, die Geschwindigkeit und Entschlossenheit, mit der dies geschieht, zu erhöhen. Unsere Regierung praktiziert in der Ukraine-Krise das glatte Gegenteil einer Win-Win-Strategie. Verlierer sind die deutschen Bürger, die, um „Putin zu ärgern“, frieren und mit erhöhten Lebenshaltungskosten werden kämpfen müssen. Verlierer sind vermutlich die Ukrainer, deren Krieg sich mit deutscher Hilfe in die Länge zieht. Verliererin ist auch die Umwelt, wenn selbst grüne Politiker in ihrer Verbohrtheit noch eher Kohle und Frackinggas in Erwägung ziehen als Energie aus dem „Reich des Bösen“. Gewinner ist allenfalls Russland selbst, das, seit es sein Gas anderen als den kapriziösen Europäern verkauft, in Geld schwimmt. Zwar sind die Kriegsopfer in der Ukraine bedauernswert, ist Putin gewiss keine moralische Lichtgestalt — doch die ukrainische Führung verdient nicht die Nibelungentreue der Deutschen. Wie müssen jetzt in der Sackgasse den Rückwärtsgang einlegen und endlich eine realitätstaugliche Verhandlungslösung ansteuern.

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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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Bombshell interview with Aiden Aslin at a Donetsk Prison. It's SO much bigger than him!
https://www.youtube.com/watch?v=gFB8sWFO2V8

wg Zens...: Hier das VIDEO auf bitchute:



Interview mit Aiden Aslin
An die Ukraine gelieferte Waffen gehen für den Kampf gegen die Türkei an die kurdische YPG


In einem Interview, bei dem ich anwesend war, hat der in Donezk zum Tode verurteilte Brite Aiden Aslin erzählt, dass vom Westen an die Ukraine gelieferten Waffen an die Kurden der YPG geliefert werden, wo sie gegen die Türkei eingesetzt werden.

Mein Freund und Kollege John Marc Dugan wurde vor einigen Wochen von dem Briten Aiden Aslin angerufen, der in Donezk zum Tode verurteilt wurde. Das Telefon-Interview finden Sie hier, danach gab es noch ein zweites Telefon-Interview, das Sie hier finden. Aiden möchte seine Geschichte erzählen, er sucht selbst den Kontakt zu Journalisten.
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Zuletzt geändert von slt63 am 27.08.2022 11:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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Westliche Propaganda
Bellingcat ein weiteres Mal als Instrument westlicher Geheimdienste enttarnt


In der Ukraine ist eine Geheimdienst-Operation aufgeflogen, an der auch das angebliche "Rechercheprotal" Bellingcat beteiligt war. Das bestätigt erneut, dass Bellingcat kein Rechercheportal, sondern ein Instrument der Geheimdienste ist.

[...]
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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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Interview Alina Lipp und V.Pyakin. Der Westen vs. Russland (Teil 1 von 8 )

Text im Anhang
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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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Interview Alina Lipp und V.Pyakin. Putin und der Tiefe Staat (Teil 2 von 8)
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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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Interview Alina Lipp und V.Pyakin. Deutschlands globale Bedeutung (Teil 3 von 8)
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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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Die westliche Strategie zur Demontage der Russischen Föderation
von Thierry Meyssan


In Anknüpfung an die Strategien Deutschlands im Ersten Weltkrieg und der USA und der ukrainischen integralen Nationalisten während des Kalten Krieges hat der Westen gerade ein Forum der freien Völker Russlands gegründet. Es geht darum, den Zerfall der UdSSR zu verlängern, separatistische Bewegungen zu schaffen, um am Ende die Unabhängigkeit von zwanzig Regionen des Landes zu proklamieren.

[...]

Auch hier ist es kein Zufall, dass die russische Armee in ihrer speziellen Militäroperation gegen die ukrainischen "Nazis" im Donbass [ich bevorzuge den Ausdruck "ukrainische integrale Nationalisten"] den Platz ihrer tschetschenischen Einheiten hervorhebt. Es ist ein Mittel für sie, daran zu erinnern, dass sie die tschetschenischen Forderungen nach zwei schrecklichen Kriegen erfüllt hat. In ähnlicher Weise ruft der Präsident der Republik Tschetschenien, Ramsan Kadyrow, sein Volk auf, die Ausschreitungen zu rächen, die von ukrainischen integralen Nationalisten in seiner Republik begangen wurden.

Am 15. August 2022 kündigte Präsident Wladimir Putin, der sich dieser westlichen Strategie sehr bewusst ist, die Einberufung einer globalen Anti-Nazi-Konferenz in Moskau an.
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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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Ukraine-Krieg - die Ursachen erklärt: eiskalte Geopolitik

https://www.youtube.com/results?search_query=schnitte
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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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US-Botschafter erinnert bundesregierung an fehlende Souveränität
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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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We don't care how many Ukrainians die:
Ex.US Senator Richard Black opened up about the Ukrainian war
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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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Der Konflikt in der Ukraine beschleunigt das Ende der westlichen Vorherrschaft
von Thierry Meyssan


Der ukrainische Konflikt, der als russische Aggression dargestellt wird, ist nur die Umsetzung der Resolution 2202 des Sicherheitsrates vom 17. Februar 2015. Während Frankreich und Deutschland ihre Verpflichtungen zu dem Minsk-II-Abkommen nicht erfüllt haben, hat sich Russland seit sieben Jahren auf die aktuelle Konfrontation vorbereitet. Es hatte die westlichen Sanktionen seit langem vorausgesehen und brauchte nur zwei Monate, um sie zu umgehen. Diese Sanktionen bringen die Globalisierung der USA in Unordnung, stören die westlichen Volkswirtschaften, indem sie Lieferketten unterbrechen, Dollars nach Washington zurückfließen lassen und eine allgemeine Inflation verursachen und schließlich eine Energiekrise im Westen schaffen. Die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten befinden sich nun in der Situation des „bewässernden Gärtners, der sich selber begießt“. Sie graben ihr eigenes Grab. Unterdessen stiegen die Erträge des russischen Schatzamtes um 33% in sechs Monaten.

m Laufe der letzten sieben Jahre lag die Verantwortung der Umsetzung des Minsk-II-Abkommens bei den Garantiemächten (Deutschland, Frankreich, Ukraine und Russland). Das Abkommen war am 17. Februar 2015 vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen gebilligt und legalisiert worden. Aber keiner dieser Staaten hat es umgesetzt, trotz der Rhetorik über die Notwendigkeit, ukrainische Bürger, die von ihrer eigenen Regierung bedroht werden, zu schützen.

Während von einer möglichen russischen Militärintervention die Rede war, forderte der Sekretär des ukrainischen Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates, Oleksy Danilow, am 31. Januar 2022 Deutschland, Frankreich, Russland und den UN-Sicherheitsrat heraus, indem er erklärte: "Die Einhaltung der Minsker Vereinbarungen bedeutet die Zerstörung des Landes. Als sie unter der bewaffneten Drohung der Russen – und unter den Augen der Deutschen und Franzosen – unterzeichnet wurden, war allen vernünftigen Menschen bereits klar, dass es unmöglich war, diese Dokumente umzusetzen" [1].

Als nach sieben Jahren die Zahl der von der Kiewer Regierung getöteten Ukrainer nach ihren eigenen Angaben bei mehr als zwölftausend und nach Angaben der russischen Untersuchungskommission bei mehr als zwanzigtausend lag, startete Moskau, aber erst dann, eine "militärische Sonderoperation" gegen die ukrainischen "integralen Nationalisten" (dies ist die Bezeichnung, die sie beanspruchen), die als "Neonazis" bezeichnet werden.

[...]

Der Westen schwingt Reden, während Russland und China Fortschritte machen. Ich schreibe tatsächlich, er "schwingt Reden", weil er seine Gesten für wirksam hält. So ergriffen die Vereinigten Staaten und das Vereinigte Königreich, dann die Europäische Union und Japan sehr harte wirtschaftliche Maßnahmen gegen Russland. Sie wagten es nicht zu sagen, dass es ein Krieg war, um ihre Autorität gegenüber der Welt aufrechtzuerhalten, und bezeichneten sie daher als "Sanktionen", obwohl es kein Gericht, kein Verteidigungsplädoyer oder Urteil dafür gab. Natürlich handelt es sich dabei um illegale Sanktionen, weil sie außerhalb der Organe der Vereinten Nationen beschlossen wurden. Aber die Westmächte, die behaupten, die Verteidiger der "internationalen Regeln" zu sein, kümmern sich nicht um das Völkerrecht.

[...]

Während Russland und China vorankommen, bleibt der Westen nicht einmal auf der Stelle, er fällt zurück. Er wird seinen Absturz fortsetzen, solange er seine Politik nicht klärt, seine Doppelmoral nicht beendet und seine Doppelspiele nicht aufgibt.
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Re: Ukraine

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Daniele Ganser: Der geschürte Ukraine-Konflikt
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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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Deutschlands Rolle im Kampf gegen Russland: Die eigene Vernichtung

Die Rolle, die die USA Deutschland im Kampf gegen Russland zugedacht haben, wird immer offensichtlicher. Deutschland soll seine eigene Wirtschaft vernichten, um das von den USA gefürchtete Zusammengehen Deutschlands mit Russland endgültig zu verhindern.

Die Berichte des russischen Deutschland-Korrespondenten sind immer erhellend, weil sie zeigen, wie außerhalb der westlichen Medienblase auf die deutsche Politik geblickt wird. Im wöchentlichen Nachrichtenrückblick des russischen Fernsehens hat der Bericht des Deutschland-Korrespondenten am Sonntag ausgesprochen, was immer offensichtlicher wird: Deutschland wird von den USA verheizt, denn wichtiger als deutsche Waffen für die Ukraine ist die Abkehr vom russischen Gas und damit die Vernichtung der deutschen Wirtschaft. Sollte es der Bundesregierung gelingen, diese durch gigantische Milliardenhilfen auf Pump irgendwie ein wenig abzuschwächen, dürfte das das Ende der deutschen Staatsfinanzen sein.

[...]
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Re: Ukraine

Beitrag von slt63 »

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Die von den Straussianern in die Knie gezwungene EU
von Thierry Meyssan


Eine kleine US-amerikanische Gruppe, die sich um den Philosophen Leo Strauss gebildet hat, kontrolliert heute sowohl das Verteidigungsministerium als auch das Außenministerium der USA. Nachdem sie seit dem Krieg gegen Jugoslawien viele andere Kriege organisiert hatte, hat sie sich den Krieg in der Ukraine einfallen lassen. Die Gruppe manipuliert seither die Europäische Union und ist jetzt dabei, ihre Energiequellen abzudrehen. Wenn die europäischen Staats- und Regierungschefs ihre Augen nicht öffnen, wird ihr Bündnis mit Washington zum Zusammenbruch der Wirtschaft der Union führen. Es ist sinnlos zu glauben, die Europäer würden verschont bleiben, weil sie in entwickelten Ländern leben. Die Straussianer haben bereits 1992 geschrieben, dass sie nicht zögern würden, Deutschland und die EU zu zerstören.

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Re: Ukraine

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Re: Ukraine

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passend dazu:

Ex-Beamter des US-Außenministeriums: USA verbieten der Ukraine, Frieden zu schließen

Der ehemalige Beamte des US-Außenministeriums Christian Whiton erklärte in einem Gespräch mit dem US-Sender Fox Business, die USA und Großbritannien wollten nicht, dass die Ukraine sich mit Russland einigt, in der Hoffnung, den Konflikt zu verlängern und Russland zu schwächen. Er sagte weiter: „Die Ukraine kann Verhandlungen mit Russland aufnehmen und das Blutvergießen beenden. Aber ich bin mir nicht sicher, ob erstens die USA und zweitens London das wollen. Ich denke, sie sehen in der Fortsetzung des Konflikts eine große Chance, Russland ausbluten zu lassen. Es interessiert keinen, wie viele 18- und 19-Jährige dabei noch sterben.“
Whiton ist überzeugt, dass die Ukraine „einige Gebiete aufgeben könnte – ethnisch russischsprachige, russischsprachige Gebiete, deren Weltanschauung sich von den Gebieten näher am Zentrum und im Westen des Landes unterscheidet“.
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Re: Ukraine

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Gerhard Wisnewski zur US-Strategie: „Deutschland soll plattgemacht werden“
VIDEO INTERVIEW 13 MIn

Bernhard Riegler hat sich mit dem Bestseller-Autor Gerhard Wisnewski über seine Einschätzungen zur aktuellen Lage unterhalten, so u.a. über Washingtons perfide Strategie in Europa. Und Wisnewski sprach wie üblich Klartext. Die Strippenzieher im Pentagon hätten den Stellvertreterkrieg gegen Russland von langer Hand geplant und dabei würden gleich zwei Pläne umgesetzt, nämlich Russland und Deutschland zu entzweien und beide gleichermaßen zu schwächen. Die deutschen Regierungsmitglieder sind bei diesen Spiel lediglich willige nützliche Idioten.
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Re: Ukraine

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Krieg in Europa 2017 Der Plan der USA und die Beweise
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Re: Ukraine

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Gehirnwäsche für den Krieg mit Russland
Ray McGovern

Dank der Medien des Establishments werden die Zauberlehrlinge, die Präsident Joe Biden beraten – ich beziehe mich auf Außenminister Antony Blinken, den nationalen Sicherheitsberater Jacob Sullivan und den China-Spezialisten Kurt Campbell -, keine Mühe haben, die Amerikaner für den größten Krieg seit 77 Jahren zu mobilisieren, der in der Ukraine beginnt und sich vielleicht bis nach China ausbreitet. Und das schockierenderweise unter falschen Vorwänden.

Die meisten Amerikaner sind sich der Tatsache nicht bewusst, dass die westlichen Medien denselben Konzernen gehören und von ihnen betrieben werden, die riesige Gewinne machen, indem sie dazu beitragen, kleine Kriege zu schüren und dann mit den notwendigen Waffen hausieren gehen. Konzernchefs und Eliten mit Efeu-Mantel, die zum Glauben an den amerikanischen „Exzeptionalismus“ erzogen wurden, finden den Profit und den Glanz zu lukrativ, um klar denken zu können. Sie gaukeln sich selbst vor, dass (a) die USA keinen Krieg verlieren können, (b) die Eskalation kalibriert und ein größerer Krieg auf Europa beschränkt werden kann und (c) man von China erwarten kann, dass es nur am Rande mitspielt. Die Haltung, bewusst oder unbewusst, „Keine Sorge“. Und auf jeden Fall sind der Gewinn und der Glanz das Risiko wert.“

Die Medien wissen auch, dass sie immer eingefleischte Russenhasser aufbieten können, um zu „erklären“, warum die Russen „fast genetisch dazu getrieben“ sind, Böses zu tun (James Clapper, ehemaliger Direktor des Nationalen Nachrichtendienstes und jetzt angeheuerter Gelehrter bei CNN); oder Fiona Hill (ehemalige Nationale Nachrichtendienstbeauftragte für Russland), die darauf besteht, dass „Putin die Vereinigten Staaten aus Europa vertreiben will … Wie er es ausdrücken könnte: „Auf Wiedersehen, Amerika. Lass dich beim Rausgehen nicht von der Tür treffen.“

Wenn nicht auf wundersame Weise klarere Köpfe mit einer weniger verblendeten Haltung gegenüber den Kerninteressen Russlands in der Ukraine und Chinas in Taiwan auftauchen, werden Historiker, die überleben, um den Krieg, der jetzt vor unserer Tür steht, aufzuzeichnen, ihn als das Ergebnis von Hybris und Dummheit beschreiben, die Amok gelaufen sind. Objektive Historiker werden vielleicht sogar feststellen, dass einer ihrer Kollegen – Professor John Mearsheimer – von Anfang an Recht hatte, als er in der Herbstausgabe 2014 von Foreign Affairs erklärte, „Warum die Ukraine-Krise die Schuld des Westens ist“.

Die Historikerin Barbara Tuchman hat die Art von Situation, mit der die Welt in der Ukraine konfrontiert ist, in ihrem Buch „The March of Folly: From Troy to Vietnam“. (Hätte sie gelebt, hätte sie das Buch sicherlich aktualisiert, um den Irak, Afghanistan, Syrien und die Ukraine zu berücksichtigen). Tuchman schrieb:

„Holzköpfigkeit … spielt in der Regierung eine bemerkenswert große Rolle. Sie besteht darin, eine Situation im Sinne vorgefasster, fester Vorstellungen zu beurteilen und dabei alle gegenteiligen Anzeichen zu ignorieren oder abzulehnen. Sie besteht darin, nach den Wünschen zu handeln und sich nicht von den Fakten ablenken zu lassen.“

Sechs Jahre (und mehr) Gehirnwäsche

Dank der US-Medien weiß das nur ein sehr kleiner Prozentsatz der Amerikaner:

– Vor 14 Jahren wurde der damalige US-Botschafter in Russland (und heutige CIA-Direktor) William Burns vom russischen Außenminister Sergej Lawrow gewarnt, dass Russland möglicherweise in der Ukraine intervenieren müsse, wenn diese Mitglied der NATO werde. Die Betreffzeile von Burns‘ Telegramm an die Moskauer Botschaft in Washington vom 1. Februar 2008 (Nr. 182) macht deutlich, dass Botschafter Burns kein Blatt vor den Mund nahm; in der Betreffzeile stand: „Njet heißt njet: Russlands rote Linien bei der NATO-Erweiterung“.
Die politischen Entscheidungsträger in Washington wurden also ganz konkret vor Russlands Ablehnung einer NATO-Mitgliedschaft der Ukraine gewarnt. Dennoch wurde am 3. April 2008 auf einem NATO-Gipfel in Bukarest festgestellt: „Die NATO begrüßt die euro-atlantischen Bestrebungen der Ukraine und Georgiens nach einer Mitgliedschaft in der NATO. Wir haben heute vereinbart, dass diese Länder Mitglieder der NATO werden.“

– Vor acht Jahren, am 22. Februar 2014, inszenierten die USA einen Staatsstreich in Kiew – der zu Recht als „der krasseste Staatsstreich der Geschichte“ bezeichnet wurde, da er bereits 18 Tage zuvor auf YouTube aufgeflogen war. Kiews nagelneue Führer, die von der stellvertretenden US-Außenministerin Victoria Nuland in dem auf YouTube veröffentlichten Gespräch mit dem US-Botschafter in Kiew handverlesen und namentlich genannt wurden, forderten sofort den Beitritt der Ukraine zur NATO.

– Vor sechs Jahren, im Juni 2016, teilte der russische Präsident Wladimir Putin westlichen Reportern seine Besorgnis darüber mit, dass sogenannte Standorte für antiballistische Raketen in Rumänien und Polen über Nacht für offensive Angriffsraketen umgerüstet werden könnten, die eine Bedrohung für Russlands eigene Atomstreitkräfte darstellen. (Siehe dieses einzigartige Video mit englischen Untertiteln von Minute 37 bis 49.) Es besteht eine direkte Parallele zur Kubakrise von 1962, als Moskau Offensivraketen auf Kuba stationierte und Präsident John Kennedy scharf auf die existenzielle Bedrohung reagierte, die dies für die USA darstellte.

– Am 21. Dezember 2021 sagte Präsident Putin zu seinen ranghöchsten Militärs:

„Es ist äußerst besorgniserregend, dass Elemente des globalen US-Verteidigungssystems in der Nähe Russlands stationiert werden. Die Mk 41-Abschussrampen, die sich in Rumänien befinden und in Polen stationiert werden sollen, sind für den Abschuss von Tomahawk-Raketen ausgelegt. Wenn diese Infrastruktur weiter ausgebaut wird und die Raketensysteme der USA und der NATO in der Ukraine stationiert werden, beträgt ihre Flugzeit nach Moskau nur 7-10 Minuten, bei Hyperschallsystemen sogar nur fünf Minuten. Dies ist eine große Herausforderung für uns und unsere Sicherheit. [Hervorhebung hinzugefügt].

– Am 30. Dezember 2021 telefonierten Biden und Putin auf Putins dringenden Wunsch hin miteinander. In der Mitteilung des Kremls heißt es:

„Joseph Biden betonte, dass Russland und die USA gemeinsam eine besondere Verantwortung für die Sicherung der Stabilität in Europa und der ganzen Welt tragen und dass Washington nicht die Absicht hat, offensive Angriffswaffen in der Ukraine einzusetzen.“ Juri Uschakow, ein hochrangiger außenpolitischer Berater Putins, wies darauf hin, dass dies auch eines der Ziele sei, die Moskau mit seinen Vorschlägen für Sicherheitsgarantien gegenüber den USA und der NATO zu erreichen hoffe. [Hervorhebung hinzugefügt].

– Am 12. Februar 2022 informierte Uschakow die Medien über das Telefongespräch zwischen Putin und Biden vom selben Tag.

„Der Anruf war eine Art Nachbereitung des Telefongesprächs vom … 30. Dezember. … Der russische Präsident machte deutlich, dass die Vorschläge von Präsident Biden nicht wirklich auf die zentralen Schlüsselelemente der russischen Initiativen eingingen, weder in Bezug auf die Nichterweiterung der NATO noch in Bezug auf die Nichtstationierung von Angriffswaffensystemen auf ukrainischem Territorium … Auf diese Punkte haben wir keine sinnvolle Antwort erhalten.“ [Hervorhebung hinzugefügt].

– Am 24. Februar 2022 marschierte Russland in die Ukraine ein.

Unprovoziert?

Die USA bestehen darauf, dass der Einmarsch Russlands „unprovoziert“ war. Die etablierten Medien geben diese Behauptung pflichtbewusst wieder, während sie die Amerikaner über solche Fakten (nicht Meinungen) im Dunkeln lassen, wie sie oben skizziert (und mit Quellen belegt) sind. Die meisten Amerikaner lassen sich von den Medien genauso täuschen wie vor 20 Jahren, als man ihnen sagte, es gäbe Massenvernichtungswaffen im Irak. Sie haben es einfach geglaubt. Auch die schuldigen Medien haben keine Reue gezeigt – oder ein Mindestmaß an Scham.

Der verstorbene Fred Hiatt, Redakteur für Meinungsäußerungen bei der Washington Post, ist ein typisches Beispiel dafür. In einem Interview mit der Columbia Journalism Review [CJR, März/April 2004] kommentierte er:

„Wenn man sich die Leitartikel ansieht, die wir im Vorfeld [des Krieges] geschrieben haben, stellen wir fest, dass er [Saddam Hussein] über Massenvernichtungswaffen verfügt“. „Wenn das nicht wahr ist, wäre es besser gewesen, es nicht zu sagen.

(Mein journalistischer Mentor, Robert Parry, sagte zu Hiatts Bemerkung Folgendes. „Ja, das ist ein allgemeiner Grundsatz des Journalismus: Wenn etwas nicht wahr ist, sollten wir es nicht selbstbewusst verkünden.“)

Jetzt ist es noch schlimmer. Russland ist nicht der Irak. Und Putin wurde in den letzten sechs Jahren so sehr dämonisiert, dass die Menschen geneigt sind, Leuten wie James Clapper zu glauben, dass es etwas Genetisches gibt, das die Russen böse macht. „Russia-gate“ war ein großer Schwindel (und ist es jetzt nachweislich), aber das wissen die Amerikaner auch nicht. Die Folgen einer anhaltenden Dämonisierung sind extrem gefährlich – und werden sich in den nächsten Wochen noch verstärken, wenn Politiker darum wetteifern, sich am stärksten gegen Russlands „unprovozierten“ Angriff auf die Ukraine zu wehren.

Das Problem

Der Humorist Will Rogers hatte Recht:

„Das Problem ist nicht, was die Leute wissen. Das Problem ist, was die Leute wissen, was nicht so ist; das ist das Problem.


Ray McGovern arbeitet bei Tell the Word, einem Verlag der ökumenischen Church of the Saviour in der Innenstadt von Washington. In seiner 27-jährigen Karriere als CIA-Analyst war er u. a. Leiter der Abteilung für sowjetische Außenpolitik und Vorbereiter/Briefschreiber des President’s Daily Brief. Er ist Mitbegründer von Veteran Intelligence Professionals for Sanity (VIPS).

Autor: Ray McGovern
Ray McGovern arbeitet bei Tell the Word, dem Verlagszweig der ökumenischen Church of the Saviour in der Innenstadt von Washington. In den sechziger Jahren diente er als Infanterie- und Geheimdienstoffizier und war anschließend 27 Jahre lang als CIA-Analyst tätig. Er ist Mitglied der Lenkungsgruppe von Veteran Intelligence Professionals for Sanity (VIPS).
Quelle: Conditioned for War with Russia
https://consortiumnews.com/2022/09/22/c ... th-russia/
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Re: Ukraine

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Re: Ukraine

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Re: Ukraine

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Washington Post: „Russland ist das Ziel eines der rücksichtslosesten und effektivsten Stellvertreterkriege der modernen Geschichte“

„Wir werden dem ein Ende setzen.“ Bereits Anfang Februar meinte Biden damit die Nord Stream 2 Pipeline, die unter Umgehung von Polen unter Wasser gebaut wurde, um uns mit russischem Gas zu versorgen. Aber beginnen wir von vorn, denn es geht um sehr viel mehr als nur um eine Pipeline.

Der Kampf des Globalismus gegen die Souveränität geht in eine neue Runde.

Es geht darum, wessen Ideologie einer „neuen Weltordnung“ gewinnen wird. Zwei ungefähr gleichstarke Blöcke stehen sich nun immer offener gegenüber, beide zum äußersten entschlossen, denn es geht um alles oder nichts. Der Verlierer wird sich beugen müssen.
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USA drohen Baufirmen mit Sanktionen (Nordstream2 ARD 13.12.2019)
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