Gold, Silber Rohstoffe usw. Fundermentales Komentare usw.

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oegeat
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Manipulation ...

Beitrag von oegeat »

Mittwoch, 07.11.2018 - 16:17 Uhr
Ehemaliger JPMorgan-Rohstoffhändler gesteht Marktmanipulation
Marktmanipulationen bei Edelmetall-Futures-Kontrakten? Laut einem ehemaligen JPMorgan-Händler war das eine übliche Praxis - jahrelang. Das Pikante: Der sich schuldig bekennende John Edmonds sagt, er habe die Tricks von älteren Händlern übernommen, alle seine Vorgesetzten bei der US-Investmentbank wussten Bescheid.

https://www.godmode-trader.de/artikel/e ... on,6585649
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Kato
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Re: Gold, Silber Rohstoffe usw. Fundermentales Komentare usw

Beitrag von Kato »

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slt63
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Re: Gold, Silber Rohstoffe usw. Fundermentales Komentare usw.

Beitrag von slt63 »

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So richten sich die Sanktionen immer mehr gegen die EU selbst
von Dr. Peter F. Mayer

Die EU macht macht brav das was von den USA vorgeschrieben wird. Den Stiftungen der Rockefellers, Fords, Gates und anderen, die in die Lebensmittelproduktion eingestiegen sind, werden die Beimengung von Grillen in Fertig-Nahrungsmittel ermöglicht. Mit Vorschriften über Wärmedämmung und Energieklassen wird die Enteignung von kleinen Hausbesitzern vorbereitet. Und mit den Sanktionen hat man den USA geholfen ihr eigenes Fracking-Gas zu Premium-Preisen loszuwerden und sie beim Versuch unterstützt Russland zu schwächen.

Geschadet haben EU-Kommission und EU-Bürokraten mit ihrer Politik in erster Linie der Gesundheit und dem Wohlstand der EU-Bürger. Erfreulich allerdings ist, dass die Entwicklung einer multipolaren Welt beschleunigt wird und die Möglichkeit der USA Angriffskriege überall auf der Welt zu führen langsam aber sicher eingeschränkt wird. Das geht offenbar in erster Linie über die Schwächung des Dollars. Und dafür gibt es immer mehr Belege.
Run auf Gold

Kurz vor dem Jahreswechsel veröffentlichte die Financial Times einen Artikel, in dem sie feststellte, dass die Zentralbanken Gold in einem Ausmaß anhäufen wie seit 55 Jahren nicht mehr. Analysten schätzen, dass im dritten Quartal 2022 fast 400 Tonnen Gold von den Zentralbanken gekauft wurden. Für so viel Gold bräuchte man etwa 16 Sattelschlepper.

Im November bemerkten Händler auf dem Goldmarkt, dass ein riesiger Käufer auf den Markt kam und sehr große Mengen Gold kaufte – ein so genannter „Wal“. Im Dezember wurde bekannt, dass es sich bei diesem Wal um die chinesische Zentralbank handelte. Aber es waren nicht nur die Chinesen, die Gold kauften. Zu den Käufern gehören auch die Türkei, Indien, Usbekistan, Ägypten, Katar und der Irak. Und das sind just Länder, die einen Beitritt zum BRICS+-Bündnis anstreben.

Warum häufen die Zentralbanken Gold auf? Die meisten Kommentatoren sind sich einig, dass dies auf die geopolitischen Turbulenzen zurückzuführen ist. Jonathan Guthrie von der FT beispielsweise argumentiert, dass „Gold die Währung der Angst und des Misstrauens ist“ und dass „der demokratische Westen und der autoritäre Osten inmitten gegenseitiger Beschuldigungen auseinander gehen“. Das ist eine typisch westliche POR-Geschichte, schließlich hatte auch der Dollar laut den Bretton Woods Vereinbarungen Golddeckung, als er zu internationalen Reservewährung wurde. Sie dient eine neutralen Methode der Bewertung und natürlich als Sicherheit.

Erst 1971 wurde in einem Coup von US-Präsident Nixon die Bindung des US-Dollars an Gold aufgehoben. Nachdem USA, Großbritannien und die EU immer häufiger zum Mittel der Beschlagnahmung fremden Eigentums und vor allem von fremden Währungsreserven greifen, dürfen sie sich nicht wunder, wenn immer mehr Länder ihre Reserven lieber in Gold statt in Dollar und Euro anlegen.

Bekannt ist auch dass BRICS+ eine neue internationale Währung schaffen will um den Handel unabhängig vom Dollar zu erleichtern. Derzeit wird ohnehin immer mehr in Yuan, Rupie und Rubel gehandelt.

Verkaufsrekorde von russischen Erdgas und Erdöl

Sie Sanktionen von USA und EU scheinen sich verkaufsfördernd auf den Handel mit Erdgas und Erdöl auszuwirken. Sie erreichen offenbar das genaue Gegenteil dessen was als Ziel angegeben wird. Der Schaden für die EU ist aber enorm und wird von den USA begrüßt, wenn es nicht ohnehin so geplant war.

Die russischen Energieexporte sind im vergangenen Jahr trotz der westlichen Sanktionen gestiegen und haben dem russischen Staatshaushalt Einnahmen in Milliardenhöhe beschert, sagte der stellvertretende Ministerpräsident Aleksandr Novak am Montag auf einer Regierungssitzung.

Die russischen Ölexporte sollen im neuen Jahr um 7 % zugenommen haben, während die Verkäufe von Flüssigerdgas (LNG) um 8 % zunahmen. Die Ölproduktion stieg gegenüber 2021 um 2 % auf insgesamt 535 Millionen Tonnen.

Auch Reuters berichtet über positive Entwicklungen bei der Produktion von Erdöl und auch von Erdgas.

Insgesamt stiegen die Einnahmen Russlands aus Energieexporten im Jahr 2022 gegenüber 2021 um rund 28 % oder 2,5 Billionen Rubel (36,6 Milliarden US-Dollar).

Der Export von Pipeline-Gas ging jedoch 2022 aufgrund westlicher Sanktionen und der Sabotage der Nord-Stream-1-Pipeline, die im September durch eine Sprengung außer Betrieb gesetzt wurde, um fast ein Drittel zurück.

Moskau hat wiederholt erklärt, dass es bereit ist, die Produktion zu drosseln, wenn es nötig ist, aber nicht mit Ländern zusammenarbeiten wird, die sich der Preisdeckelung angeschlossen haben.
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slt63
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Re: Gold, Silber Rohstoffe usw. Fundermentales Komentare usw.

Beitrag von slt63 »

Aprilscherz? :wink:
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Kampf dem US-Dollar: BRICS-Staaten werden “rohstoffgebundene” Währung vorstellen

Im Kampf gegen die Dominanz des US-Dollars gehen die BRICS-Staaten neue Wege. Nicht nur die Verwendung der eigenen Währungen im Handel ist Teil davon, auch soll eine neue multilaterale Währung geschaffen werden. Diese wird es in sich haben.

[...]
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oegeat
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Re: Gold, Silber Rohstoffe usw. Fundermentales Komentare usw.

Beitrag von oegeat »

das ist kein Scherz ... mir schon seit Monaten bekannt
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slt63
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Re: Gold, Silber Rohstoffe usw. Fundermentales Komentare usw.

Beitrag von slt63 »

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Neue BRICS-Handelswährung: Der Goldstandard kommt zurück!

Die russischen Staatsmedien verkünden es bereits: Mit der neuen BRICS-Handelswährung soll der Goldstandard zurückkehren. Und das ist erst der Anfang – denn mittlerweile haben wohl bereits 41 Länder um eine BRICS-Mitgliedschaft angesucht. Die Entwestlichung und die Entdollarisierung der Welt beginnt. Und der Goldpreis? Der wird wohl deutlich steigen.

Es waren der Vietnamkrieg und das Ende der US-Haushaltsdisziplin, die dem Goldstandard schlussendlich den Todesstoß versetzten, als US-Präsident Nixon im Jahr 1971 dessen Suspendierung verkündete. Die Dollar-Druckerei hätte die Vereinigten Staaten schlussendlich sämtliche Goldreserven gekostet, was sich Washington einfach nicht leisten konnte und wollte. 1973 war dann das Wechselkurssystem von Bretton Woods endgültig Geschichte. Das Fiat-Geld bestimmte von da an die Welt – und das “schwarze Gold”, das Erdöl, wurde nun der Garant für eine beständige Dollar-Nachfrage. Denn Washington konnte Saudi-Arabien dazu bringen, das Ölkartell OPEC den Verkauf des wichtigen Rohstoffs nur mehr in US-Dollar abwickeln zu lassen. Die Schaffung des Petrodollars ließ es zu, dass die Amerikaner weiterhin Dollars drucken konnten, ohne dass es zu einer Hyperinflation kam.

Bis in die heutige Zeit spielt der US-Dollar eine gewichtige Rolle im internationalen Handel, zumal wichtige Rohstoffe (Öl, Gas, Gold, Weizen, Mais, Reis, Soja usw.) auf den Märkten weiterhin in Dollar fakturiert werden. Selbst die Europäer mit “starken” Währungen wie dem Euro, dem Britischen Pfund oder dem Schweizer Franken, müssen sich mit US-Dollars eindecken, um diese Güter im Ausland zu kaufen. Doch das ändert sich seit einigen Jahren schrittweise. China hat eine eigene Goldbörse in Shanghai etabliert, in der das Edelmetall nicht nur in Gramm anstatt in Unzen, sondern auch in Yuan berechnet wird. Hinzu kommen immer mehr Handelsabkommen, in denen Länder wie China, Russland, Indien, Brasilien, der Iran, die Türkei und mehr auf die nationalen Währungen setzen. Die umfangreichen Finanzsanktionen gegen Russland im Zuge des Einmarsches in die Ukraine haben diese Entdollarisierungsbestrebungen weiter verstärkt.

Die BRICS-Länder haben deshalb schon vor einiger Zeit verlautbaren lassen, an einer neuen gemeinsamen, rohstoffgebundenen Handels- bzw. Reservewährung zu arbeiten. Details dazu gab es bisher allerdings noch nicht. Bis heute. Denn die russischen Staatsmedien verkünden bereits, dass diese neue Währung, die beim BRICS-Gipfel im August im südafrikanischen Durban vorgestellt werden soll, an Gold gebunden sein wird. Und diese wird wohl nicht nur von diesen fünf Staaten verwendet. Den Meldungen zufolge gibt es bereits ganze 41 Staaten, die Mitglied einer künftigen “BRICS+” sein möchten – und damit auch ein Zeichen gegen den US-geführten Westen setzen.

“Die offizielle Ankündigung wird voraussichtlich während des BRICS-Gipfels im August in Südafrika erfolgen”, berichtete Kitco am Wochenende. “Auf den ersten Blick klingt eine neue Transaktionseinheit, die mit Gold unterlegt ist, nach gutem Geld – und sie könnte in erster Linie eine große Herausforderung für die Hegemonie des US-Dollars sein”, sagte Thorsten Polleit, Chefvolkswirt bei Degussa. Er fuhr fort: “Damit die neue Währung so gut wie Gold ist, also eine wirklich solide Währung, muss sie bei Bedarf in Gold konvertierbar sein. Ich bin mir nicht sicher, ob dies den Vorstellungen Brasiliens, Russlands, Indiens, Chinas und Südafrikas entspricht. Die Verwendung von Gold als Geld, als Rechnungseinheit, wäre ein echter Wendepunkt, daran besteht kein Zweifel. Es könnte zu einer starken Abwertung vieler Fiat-Währungen gegenüber dem gelben Metall führen (einschließlich der Fiat-Währungen der BRICS-Staaten) und die Warenpreise in Fiat-Währungen in die Höhe treiben. Es könnte ein Schock für das globale Fiatgeldsystem sein. Ich bin mir nicht sicher, ob dies die Absicht der BRICS ist.”

Es bleibt also interessant, in welche Richtung sich das Ganze in den kommenden Monaten und Jahren entwickeln wird. Anstelle eines globalistischen “Eine-Welt-Systems” könnte es in Richtung einer multipolaren Welt mit mehreren parallelen Systemen gehen. Denn neben den BRICS-Ländern gibt es auch in Afrika und in Lateinamerika entsprechende Bestrebungen, sich vom Dollar-System zu lösen. Die Welt, in die unsere Kinder und Kindeskinder hineinwachsen, wird eine völlig andere sein als die unsere. Doch sind wir – werden sie – darauf vorbereitet?
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