„Der Krieg ist längst beschlossen“

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Moderator: oegeat

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„Der Krieg ist längst beschlossen“

Beitrag von slt63 »

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Ex-KSK packt aus: „Der Krieg ist längst beschlossen“
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Re: „Der Krieg ist längst beschlossen“

Beitrag von slt63 »

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Die zehn Grundsätze der Kriegspropaganda
friedensblog.net

In Zeiten des Krieges und der Konflikte spielen Propaganda und Desinformation eine tragende Rolle. Die Manipulation der öffentlichen Meinung kann entscheidend sein, um Unterstützung für einen Krieg zu gewinnen oder die Feindbilder zu festigen. Lord Arthur Ponsonby, ein britischer Staatsbeamter, Politiker, Schriftsteller und Pazifist (1871 – 1946), hat in seinem Buch “Falsehood in Wartime” zehn Grundsätze der Kriegspropaganda identifiziert, die auch heute noch erstaunlich relevant sind:

1. Wir wollen den Krieg nicht: Dieser erste Grundsatz ist ein häufiger Ausgangspunkt in der Kriegspropaganda. Die Idee ist, den Eindruck zu erwecken, dass der Krieg eine unvermeidliche Reaktion auf die Aggression des Gegners ist. Dadurch sollen die eigenen Handlungen als gerechtfertigt und defensiv dargestellt werden.

2. Das andere Lager trägt die Verantwortung: In der Kriegspropaganda versucht man oft, die Schuld für den Konflikt der anderen Seite zuzuschieben. Man betont, wie aggressiv und provokativ der Gegner ist, um das eigene Vorgehen zu rechtfertigen.

3. Deren Führer sind Teufel: Die Dämonisierung der Führungspersonen des Feindes ist ein weiterer verbreiteter Propagandatrick. Durch die Darstellung der Gegner als böse und grausam wird versucht, die eigene Seite als moralisch überlegen darzustellen.

4. Wir kämpfen für eine Gute Sache:...

[…]
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Re: „Der Krieg ist längst beschlossen“

Beitrag von slt63 »

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Wie uns Medien und Lohnschreiber in Kriege treiben

Medien treiben uns in Kriege – mit Angst, Framing und gezielter Propaganda. Ist der demokratische Debattenraum bereits zerstört?

Patrik Baab analysiert anhand eigener Erlebnisse aus Donezk, wie moderne Medienkampagnen funktionieren, wie Kritiker diffamiert werden und warum digitale Empörungsökonomie zum Motor politischer Eskalation geworden ist.

Im Gespräch geht es um:

– Wie Medien durch Framing und Auslassung Kriegsnarrative erzeugen
– Warum Klickdruck, Angst und Empörung den Journalismus verändern
– Den Zusammenhang von Propaganda, Zensur und vorauseilendem Gehorsam
– Die Rolle von Universitäten, NGOs, Thinktanks und Plattformen
– Wie Dissens delegitimiert und Kritiker wirtschaftlich zerstört werden
– Warum Kriegsberichterstattung oft Teil politischer Machtstrategien wird

„Der Tod des Reporters vor Ort ist der definitive Sieg der Propaganda.“

Patrik Baab beschreibt eine Medienlandschaft, in der nicht mehr Information zählt, sondern Emotionalisierung, Feindbilder und die Lenkung gesellschaftlicher Wut.

Patrik Baab fordert:

– Rückkehr zu journalistischen Standards und echter Recherche vor Ort
– Schutz der Meinungsfreiheit gegen politische und mediale Kampagnen
– Mehr demokratischen Debattenraum statt moralischer Gleichschaltung
– Diplomatie statt medialer Kriegstreiberei

Ein Gespräch über Medienmacht, Propaganda, Kriegshetze und die Zukunft der Demokratie.
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Re: „Der Krieg ist längst beschlossen“

Beitrag von slt63 »

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Brian Berletic: Die USA bereiten Europa auf den Krieg mit Russland vor

Brian Berletic ist ein ehemaliger US-Marine, Autor, Experte für internationale Beziehungen und Moderator von The New Atlas. Berletic erläutert, wie die USA eine strategische Abfolge verfolgen, um einen Gegner nach dem anderen zu besiegen, wobei eine Arbeitsteilung entsteht, die die Sicherheit ihrer Frontstaaten untergräbt. Europa wird auf einen Krieg mit Russland vorbereitet.
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zur Erinnerung:

STRATFOR: US-Hauptziel war es immer, Bündnis Deutschland + Russland zu verhindern

George Friedman beim Chicago Council on Global Affairs, April 2015. Die Vereinigten Staaten haben ein grundsätzliches Interesse – sie kontrollieren alle Ozeane der Welt, keine Macht hat das jemals zuvor getan. Aufgrund dieser Tatsache können wir überall auf der Welt bei den Völkern einfallen, und sie Ihrerseits sind nicht in der Lage, uns anzugreifen. Das ist eine sehr schöne Sache. Die Aufrechterhaltung der Kontrolle der Ozeane und im Weltall ist das Fundament unserer Macht. Der beste Weg, die feindliche Flotte zu besiegen, ist zu verhindern, daß sie überhaupt gebaut wird. Der Weg, den die Briten gegangen sind, um sicherzustellen, daß keine europäische Macht die Flotte bauen konnte, war es, die Europäer gegeneinander kämpfen zu lassen. Die Politik, die ich empfehlen würde, ist die, die Ronald Reagan in Bezug auf Iran und Irak angewendet hat. Er unterstützte beide Kriegsseiten, so daß sie gegeneinander kämpften (Iran-Irak-Krieg 1980-88) und nicht gegen uns. Es war zynisch, sicher unmoralisch, aber es funktionierte. Und das ist der Punkt: die Vereinigeten Staaten sind nicht in der Lage, ganz Eurasien zu okkupieren. In dem Moment, wo unsere Stiefel den Boden berühren, sind wir zahlenmässig total unterlegen. Wir können eine Armee zerschlagen, aber wir sind nicht in der Lage, den Irak zu besetzen. .... Also, wir sind nicht in der Lage, überall militärisch zu intervenieren, aber wir sind in der Lage, in erster Linie die gegeneinander kämpfenden Mächte zu unterstützen (politsch, finanziell, Waffenlieferung) US-Berater, damit sie Ihre Aufmerksamkeit aufeinander lenken. Und in außerordentlichen Fällen, wie in Vietnam, Irak und Afghanistan mit Präventivschlägen intervenieren. Die Taktik der Präventivschläge beabsichtigt nicht, den Feind zu besiegen, sondern sie verfolgt das Ziel, den Feind aus dem Gleichgewicht zu bringen..... Aber Sie haben absolut Recht, wir als ein Imperium können das (überall intervenieren) nicht tun. Die Briten damals haben Indien nicht besetzt, sie haben einfach damals die einzelnen Staaten Indiens genommen und ließen sie gegeneinander kämpfen. Die Briten haben britische Offiziere bei der indischen Armee installiert. Die alten Römer haben auch keine großen Truppen in entlegenen Regionen (ausserhalb des römischen Imperiums) entsandt, sondern sie haben (prorömische) Könige dort eingesetzt. Verschiedene Könige (bzw. Stadthalter) wurden von dem römischen Kaiser eingesetzt, und diese Könige waren verantwortlich für die Aufrechterhaltung des prorömischen Friedens... Also Imperien, die versuchen, direkt in okkupierten Gebieten zu regieren, solche Imperien scheitern, wie es mit dem Nazi-Imperium der Fall war. Weil, niemand hat so viel Macht, um direkt zu regieren. Da muß man schon klüger vorgehen..... Also das urzeitliche, urweltliche Interesse der Vereinigten Staaten, wofür wir seit Jahrhunderten die Kriege führten - erster und zweiter Weltkrieg und Kalter Krieg - waren die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland, weil vereint sind sie die einzige Macht, die uns bedrohen kann, und unser Interesse war es, daß das nicht geschieht. Für die vereinigten Staaten ist die größte Urangst, daß deutsches Kapital und deutsche Technologie und die russischen Rohstoffe und die russische Arbeitskraft sich zu einer einzigartigen Kombination verbinden, die den USA seit Jahrhunderten unheimlich die Angst einjagt. Also wie kann man das erreichen, daß diese (deutsch-russische) Kombination verhindert wird? Die USA haben ihre Karten auf dem Tisch offengelegt: Das ist die Linie zwischen Baltikum und dem Schwarzen Meer.

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