So grausam war Gaddafi .......

Alles was "Off-Topic" ist oder die Märkte ganz allgemein betrifft. Hier findet Ihr Gelegenheit, euch in Form von Grundsatzdiskussionen, Glückwünschen, Streitereien oder Flirts auszutauschen.

Moderator: oegeat

Antworten
Benutzeravatar
oegeat
Charttechniker
Beiträge: 20565
Registriert: 17.12.2000 00:00
Wohnort: Vienna - Austria
Kontaktdaten:

So grausam war Gaddafi .......

Beitrag von oegeat »

Die Libyer bekamen keine Stromrechnung, eine Wohnung zu haben war ein Menschenrecht, Anteil an den Ölerträgen wurden dem Bürger automatisch gutgeschrieben, wer nach dem Studium keine passende Arbeit fand, bekam den durchschn. Gehalt dieses Berufes bezahlt, bis er Arbeit fand. Bei Heirat 50.000 USD,bei Geburt eines Kindes 5.000. Gratis Bildung,Gesundheitsvorsorge.

Die Nato befreite von all diesen Qualen. :shock: :shock:

quelle 2

+++++

ich möchte gern unter so einer "Diktatur" leben .... :roll:
Alles wird besser man muss nur warten können !

Bild youtube Bild facebook Bild Discord Bild DIVIdendenBrummer.de Bild
Benutzeravatar
oegeat
Charttechniker
Beiträge: 20565
Registriert: 17.12.2000 00:00
Wohnort: Vienna - Austria
Kontaktdaten:

Beitrag von oegeat »

Video mit Gadaffi !!!!!!!!!!!!!!!! hier
Dateianhänge
gadaff.png
gadaff.png (466.55 KiB) 9914 mal betrachtet
Alles wird besser man muss nur warten können !

Bild youtube Bild facebook Bild Discord Bild DIVIdendenBrummer.de Bild
Benutzeravatar
oegeat
Charttechniker
Beiträge: 20565
Registriert: 17.12.2000 00:00
Wohnort: Vienna - Austria
Kontaktdaten:

Beitrag von oegeat »

Alles wird besser man muss nur warten können !

Bild youtube Bild facebook Bild Discord Bild DIVIdendenBrummer.de Bild
k9
Trader-insider Experte
Beiträge: 2329
Registriert: 15.08.2008 10:59
Wohnort: NRW

Beitrag von k9 »

Mittlerweile weiss man, wie Gaddafi tatsächlich zu Tode gekommen ist,
man kann sich an den demokratischen Aktionen eines Herrn Mursi in
Ägypten ergötzen und wenn man dann noch Lust hat, sich ein Video mit
der Enthauptung eines syrischen Offiziers durch eine 10-jährigen Rebellen
anschauen.

Möglichweise kommt man dann bei der Frage in's Grübeln, inwieweit der
Westen klug beraten ist, den Urhebern solcher Nettigkeiten an die Macht
zu helfen um so böse Diktatoren los zu werden.

Gruß k9
Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.
Benutzeravatar
oegeat
Charttechniker
Beiträge: 20565
Registriert: 17.12.2000 00:00
Wohnort: Vienna - Austria
Kontaktdaten:

Re: So grausam war Gaddafi .......

Beitrag von oegeat »

aus dem Jahr 2011 .......


Die “Libysche Revolution” und die gigantischen libyschen Wasserreserven

20. März 2011 von beim Honigmann zu lesen

Die Dämonisierung Gaddafi in der westlichen Pressehurerei nach dem Motto: “Ein bißchen Wahrheit vermischt mit einer Menge Lügen” lässt nur zu deutlich darauf schließen, wer hinter der “Libyschen Revolution” steckt. Nachdem die Russen die westliche Presse wieder einmal wegen der angeblichen Bombardierung der Bevölkerung durch Gaddafis Luftwaffe der Lügen strafen konnten, ist es keineswegs mehr von der Hand zu weisen, dass die “Libysche Revolution” in Gänze auf Befehl der einschlägigen Weltbrandstifter in London angezettelt wurde.

Die “eingefrorenen” Milliarden im Ausland, die angeblich im Privatbesitz Gaddafis waren, dürften eher Gelder sein, die dem libyschen Staat gehören. Und an die wollen die Globalisten heran. Wo werden wohl Mubaraks abgebliche 70 Milliarden Auslandsguthaben landen? Und in Zukunft die saudischen , bahrainischen und kuwaitischen Auslandsvermögen? Gewiss nicht bei der Bevölkerung dieser Staaten. Noch lukrativer sind natürlich die Erdölbestände dieser Länder, die bald unter direkter Kontrolle der Londoner City stehen werden.

Gaddafi ist ( oder war) die vielleicht wichtigste Figur in Nordafrika, denn es hat sein Land an die Spitze des afrikanischen Kontinent gebracht und die Erdöleinnahmen Libyens nicht in Paläste, Yachten und Fuhrparks gesteckt, sondern in sein Land investiert. Darauf wurde in diesem Artikel schon eingegangen. Aber das ist noch nicht alles:

Der “wahnsinnige” Gaddafi hat 1980 ein riesiges Projekt zur Wasserversorgung für Libyen, Ägypten, Sudan und den Tschad begonnen und beinahe fertiggestellt. Es ist gefährlich, ohne einen Cent der Weltbank und des IWF ein Projekte durchzuziehen, welches das Potential hat, ganz Nordafrika in einen blühenden Garten zu verwandeln. Das steht dem Ziel der Destabilisierung der Region entgegen, welche die Londoner City anstrebt, um die Weltdikatur der Konzerne durchzusetzen. Am 01. September 2010 konnte der erste Großabschnitt des Projektes nach dreißigjähriger Planung und Bauzeit in Betrieb genommen werden. Das sind 5 Monate vor Beginn der Unruhen, also bevor das Projekt im wahrsten Sinne des Wortes Früchte tragen konnte...........


Im Süden Libyens gibt es vier große Wasserreservoirs (Kufra basin, Sirt basin, Morzuk basin und Hamada basin), in denen 35.000 Kubikkilometer(!) Wasser lagern. Um sich von der Größe der Reservoirs ein Bild zu machen: Nehmen Sie die Fläche der Kolonie Deutschland und stellen sie sich einen ebenso großen See mit 100 Metern Wassertiefe vor! Diese quasi unerschöpflichen Wasserreserven sind für die Globalisten, die das Weltwassergeschäft monopolisieren wollen, viel wichtiger, das das libysche Öl! Ein Kubikmeter unbelastetes, extrem reines Wasser kann mit einem Kostenaufwand von unschlagbaren 35 Cent gefördert werden.

Unterstellt man einen Abgabepreis von nur 2 Euro/Kubikmeter (den Globalisten werden sicherlich lukrativere Geschäftsmodelle einfallen), so beziffert sich der Wert dieser Wasserreservoirs höchster Güte auf 58 Billionen (58.000.000.000.000.-) Euro!

Mit diesem Projekt hätte Libyen eine wahrlich “grüne Revolution” in Gang gesetzt und die Versorgung Afrikas mit Lebensmitteln übernehmen können. Vor allem hätte es Libyen und Nordafrika aus den Klauen des IWF befreit und unabhängig gemacht. Selbstversorgung? Ein Reizwort für das Bankster- und Konzernkartell, das auch schon den Jonglei-Kanal vom weißen Nil in den Süden Sudans blockierte, in dem die CIA die Sezessionskriege im Südsudan anheizte. Die Globalisten setzten lieber auf teure Entsalzungsanlagen, selbstverständlich über die Weltbank finanziert und von ihren Konzernen erbaut.

Am 20.03.2009 konnte man in den Maghreb-Nachrichten lesen:

Libysche Offiziere präsentierten zum ersten Mal auf dem 5. Weltwasserforum in Istambul ein Projekt zur Wasserförderung, das auf 33 Milliarden Dollars geschätzt wurde. Das Projekt wurde als die 8. Weltwunder bezeichnet und sieht die Errichtung eines künstlichen Flusses vor, damit die Bevölkerung im Norden Libyens mit trinkbarem Wasser versorgt werden können. Die Projektarbeiten wurden seit 1980 auf Aufrag des libyschen Führers, Muammar Gaddafi, eingeführt. 2/3 des Projekts wurde bereits fertig gestellt. Es handelt sich um eine 4 000 Km lang Wasserleitung, die im Grunde liegendes gepumptes Wüstenwasser durch die libysche Sahara in den Norden fliessen lässt. „Die Studien zeigten, dass das Projekt kostensparender als die anderen Altrnativen war.“ meldete der für das Grundwassermanagement zuständige Fawzi al Sharief Saeid.


Lake Gabron, one of the Germa Lakes, Fezzan, Libya. Photo: Martin Spencer Greening the desert projects Like at Jardinah and Sulug near the coast south of Benghazi, there are a few highly irrigated and extremely larger farms in the desert which are irrigated using water from the “Great Man Made River project”. This project taps into huge underground aquifers under the desert. The two largest farms are near Kufra in the central eastern desert and at Makunsah which is 50 kilometres south of the middle of the Germa lake complex. These farms have a micro-climate greatly different from the surrounding desert.

Der Wasservorrat reicht nach Berechnungen bis zu 4.860 Jahren, wenn die davon profitierenden Staaten Libyen, Sudan, Tschad und Ägypten ihn wie es vorgesehen verwenden.

Haben Sie davon schon gehört, oder lesen Sie etwa die Maghreb-Nachrichten nicht? Warum erfährt man davon im Westen so wenig? Bei der Einweihungsfeier sagte Gaddafi , dass dieses Projekt “die größte Antwort auf Amerika ist, das uns anklagt, den Terrorismus zu befördern.” Auch Mubarak war ein großer Anhänger des Projekts.

Quelle:

http://www.water-technology.net/projects/gmr/

http://de.wikipedia.org/wiki/Jonglei-Kanal

http://poorrichards-blog.blogspot.com/2 ... l#comments

http://american_almanac.tripod.com/libya.htm

http://www.africanbirdclub.org/countrie ... raphy.html

http://www.goumbook.com/tag/libya/

http://www.politaia.org/kriege/die-liby ... itaia-org/

Der Artikel hier als PDF-Dokument zum herunterladen: Die libysche Revolution

.

Gruß

Der Honigmann

.

quelle
Alles wird besser man muss nur warten können !

Bild youtube Bild facebook Bild Discord Bild DIVIdendenBrummer.de Bild
Benutzeravatar
oegeat
Charttechniker
Beiträge: 20565
Registriert: 17.12.2000 00:00
Wohnort: Vienna - Austria
Kontaktdaten:

Re: So grausam war Gaddafi .......

Beitrag von oegeat »

1. Es gab keine Stromrechnung in Libyen. Strom war kostenlos für alle Bürger.
2. Es gab keine Zinsen auf Kredite. Die staatlichen Banken vergaben Darlehen an alle Bürger zu null Prozent Zinsen per Gesetz.
3. Ein Zuhause zu haben galt als ein Menschenrecht in Libyen.
4. Alle Frischvermählten in Libyen erhielten 50.000 US-Dollar. Dieses Geld sollte den Menschen ermöglichen ihre erste Wohnung zu kaufen. Die Regierung wollte so zum Start einer Familie beitragen.
5. Bildung und medizinische Behandlungen waren frei in Libyen. Bevor Gaddafi an die Macht kam konnten nur 25 Prozent der Libyer lesen. Heute liegt die Zahl bei 83 Prozent.
6. Wollten Libyer in der Landwirtschaft Karriere machen, erhielten sie Ackerland, eine Bauernhaus, Geräte, Saatgut und Vieh als Schnellstart für ihre Farmen und das alles kostenlos.
7. Wenn Libyer keine Ausbildung oder medizinische Einrichtungen finden konnten, die sie benötigten, hatten sie die Möglichkeit mit der Hilfe staatliche Gelder ins Ausland zu gehen. Sie bekamen 2.300 USD im Monat für Unterkunft und Auto gezahlt.
8. Wenn ein Libyer ein Auto kaufte, subventionierte die Regierung 50 Prozent des Preises.
9. Der Preis für Benzin in Libyen war 0,14 $ (12 Rappen oder ca. 0,10 Euro) pro Liter.
10. Wenn ein Libyer keine Arbeit bekam nach dem Studium, zahlte der Staat das durchschnittliche Gehalt des Berufs in dem er eine Arbeit suchte, bis eine fachlich adäquate Beschäftigung gefunden wurde..
11. Libyen hat keine Auslandsschulden und ihre Reserven in Höhe von 150.000.000.000 $ sind jetzt weltweit eingefroren und wohl für immer verloren.
12. Ein Teil jeden libyschen Öl-Verkaufs wurde direkt auf die Konten aller libyschen Bürger gutgeschrieben.
13. Mütter, die ein Kind gebaren erhielten 5.000 US-Dollar.
14. 25 Prozent der Libyer haben einen Hochschulabschluss.
15. Gaddafi startete Das Great-Man-Made-River-Projekt (GMMRP oder GMMR, dt. Großer menschengemachter Fluss-Projekt) in Libyen Es ist das weltweit größte Trinkwasser-Pipeline-Projekt für eine bessere Wasserversorgung von Bevölkerung und Landwirtschaft.

Gott sei Dank haben Nato und Rebellen das libysche Volk davon befreit…


quelle
Alles wird besser man muss nur warten können !

Bild youtube Bild facebook Bild Discord Bild DIVIdendenBrummer.de Bild
Benutzeravatar
oegeat
Charttechniker
Beiträge: 20565
Registriert: 17.12.2000 00:00
Wohnort: Vienna - Austria
Kontaktdaten:

Re: So grausam war Gaddafi .......

Beitrag von oegeat »

Alles wird besser man muss nur warten können !

Bild youtube Bild facebook Bild Discord Bild DIVIdendenBrummer.de Bild
Benutzeravatar
slt63
Trader-insider Experte
Beiträge: 1908
Registriert: 24.02.2009 16:30
Wohnort: Badenwuerttemberg

Re: So grausam war Gaddafi .......

Beitrag von slt63 »

Benutzeravatar
slt63
Trader-insider Experte
Beiträge: 1908
Registriert: 24.02.2009 16:30
Wohnort: Badenwuerttemberg

Re: So grausam war Gaddafi .......

Beitrag von slt63 »

.
Wer steht hinter der Richterin die Assanges Prozess führt? von Manlio Dinucci

....nachdem WikiLeaks im März die am meisten kompromittierenden Dokumente für die USA veröffentlicht hatte, von der könglichen Verwaltung zur Gerichtspräsidentin berufen, Unter den Dokumenten befanden sich unter anderem die E-Mails der Aussenministerin Hillary Clinton, welche das wahre Ziel des NATO-Krieges gegen Libyen aufdecken: Verhindern, dass dieses seine Goldreserven dazu einsetzt ein panafrikanisches Währungssystem, alternativ zum Dollar und zum Franc CFA, dem Geld welches von Frankreich 14 afrikanischen Ex-Kolonien aufoktroiert wird, zu begründen.

Das wahre "Verbrechen" für welches Assange verurteilt wird besteht darin, eine Bresche in die Mauer der politisch-medialen Omerta geschlagen zu haben, welche die reellen Interessen von mächtigen Eliten deckt, die, operierend im "Tiefen Staat", die Kriegskarten spielen. Es ist diese verborgene Macht, die Julian Assange einem Prozess unterwirft, geführt von Lady Arbuthnot, die wie die Behandlung des Angeklagten zeigt Erinnerungen an die Heilige Inquisition wachruft. Sollte Assange an die USA ausgeliefert werden, so wäre er "speziellen administrativen Maßnahmen" unterworfen, die noch wesentlich härter als die britischen wären: Er wäre isoliert in einer kleinen Zelle, ohne seine Familie sprechen zu dürfen nicht einmal über die Vermittlung eines seiner Anwälte, die, sollten sie ein Nachricht überbringen, deswegen angeklagt würden. Mit anderen Worten, er wäre zum Tode verurteilt.
Benutzeravatar
slt63
Trader-insider Experte
Beiträge: 1908
Registriert: 24.02.2009 16:30
Wohnort: Badenwuerttemberg

Re: So grausam war Gaddafi .......

Beitrag von slt63 »

Warum die NATO Libyen vor zehn Jahren zerstört hat
von Manlio Dinucci


Wenn das Pentagon auch bereits begonnen hatte, Land für Land, alle staatlichen Strukturen des erweiterten Mittleren Ostens zu zerstören, erklärt nur die finanzielle Notlage, warum ausgerechnet Libyen, damals Verbündeter Washingtons, auch an der Reihe war.

Vor zehn Jahren, am 19. März 2011, begannen die Streitkräfte der USA und der NATO die Luftangriffe auf Libyen. Der Krieg wurde von den Vereinigten Staaten geführt, zuerst über das Afrika-Kommando (Africom) und dann von der NATO unter US-Kommando. Innerhalb von sieben Monaten führt die US/NATO-Luftwaffe 30.000 Missionen durch, davon 10.000 Angriffe, mit mehr als 40.000 Bomben und Raketen. Italien - mit dem parteiübergreifenden Konsens des Parlaments (Partito democratico in der ersten Reihe) - nimmt am Krieg mit sieben Luftwaffenstützpunkten teil (Trapani, Gioia del Colle, Sigonella, Decimomannu, Aviano, Amendola und Pantelleria); mit Kampfjets Tornado, Eurofighter und anderen, mit dem Flugzeugträger Garibaldi und anderen Kriegsschiffen. Schon selbst vor der Luftschifffahrtsoffensive wurden in Libyen regierungsfeindliche Stämme und islamistische Gruppen finanziert und bewaffnet und infiltriert von Spezialeinheiten, insbesondere aus Katar, um die bewaffneten Auseinandersetzungen innerhalb des Landes zu verbreiten.

So wird dieser afrikanische Staat zerstört, der, wie die Weltbank 2010 dokumentierte, ein "hohes Wirtschaftswachstum" mit einem jährlichen BIP-Wachstum von 7,5% aufrechterhielt und "hohe Indikatoren für die menschliche Entwicklung" wie den allgemeinen Zugang zu Grund- und Sekundarbildung und mehr als 40% an Universitäten verzeichnete. Trotz der Disparitäten war der durchschnittliche Lebensstandard in Libyen höher als in anderen afrikanischen Ländern. Etwa zwei Millionen Einwanderer, die meisten von ihnen aus Afrika, fanden dort Arbeit. Der libysche Staat, der die größten Erdölreserven Afrikas und andere an Erdgas besaß, hinterließ den ausländischen Unternehmen begrenzte Gewinnmargen. Dank des Energieexports hatte die libysche Handelsbilanz einen jährlichen Überschuss von 27 Milliarden Dollar. Mit solchen Mitteln hatte der libysche Staat im Ausland rund 150 Milliarden Dollar investiert. Die libyschen Investitionen in Afrika waren entscheidend für das Vorhaben der Afrikanischen Union, drei Finanzorganisationen zu schaffen: den Afrikanischen Währungsfonds mit Sitz in Yaoundé (Kamerun); die Afrikanische Zentralbank mit Sitz in Abuja (Nigeria); die Afrikanische Investitionsbank, mit Sitz in Tripolis. Diese Organisationen hätten dazu gedient, einen gemeinsamen Markt und eine gemeinsame Währung Afrikas zu schaffen.

Es ist kein Zufall, dass der NATO-Krieg um den Libyschen Staat zu demolieren, weniger als zwei Monate nach dem Gipfel der Afrikanischen Union beginnt, der am 31. Januar 2011 sein grünes Licht für die Gründung des Afrikanischen Währungsfonds gegeben hatte. Dies beweisen die E-Mails der Außenministerin der Obama-Regierung, Hillary Clinton, die später von WikiLeaks hervorgehoben wurden: Die USA und Frankreich wollten Gaddafi eliminieren, bevor er die Goldreserven Libyens nutzte, um eine pan-afrikanische, alternative Währung zum Dollar und zum CFA-Franc (die von Frankreich 14 seiner ehemaligen Kolonien auferlegte Währung) zu schaffen. Dies wird durch die Tatsache belegt, dass, bevor 2011 die Bomber in Aktion treten, die Banken in Aktion treten: Sie konfiszieren die 150 Milliarden Dollar, die der libysche Staat im Ausland investiert hat, von denen der größte Teil verschwindet. In der großen Raubkunst zeichnet sich Goldman Sachs aus, die mächtigste US-Investmentbank, deren Vizepräsident Mario Draghi war.

Heute befinden sich in Libyen die Einnahmen des Energieexports in den Händen von Machtgruppen und multinationalen Konzernen in einer chaotischen Situation bewaffneter Auseinandersetzungen. Der durchschnittliche Lebensstandard der Mehrheit der Bevölkerung ist eingebrochen. Afrikanische Einwanderer, die beschuldigt wurden, "Gaddafi-Söldner" zu sein, wurden bis in Zookäfigen eingesperrt, gefoltert und ermordet. Libyen ist zum wichtigsten Transitweg geworden, in den Händen von Menschenhändlern, einem chaotischen Migrationsströmen nach Europa, der viel mehr Opfer gefordert hat als der Krieg von 2011. In Tawerga haben die von der NATO unterstützten islamistischen Milizen von Misrata (jene, die Gaddafi im Oktober 2011 ermordet haben) eine echte ethnische Säuberung durchgeführt und fast 50.000 libysche Bürger gezwungen, zu fliehen, ohne dorthin zurückkehren zu können. Für all dies ist auch das italienische Parlament verantwortlich, das die Regierung am 18. März 2011 dazu verpflichtete, "jede Initiative (d.h. der Kriegseintritt Italiens gegen Libyen) zu ergreifen, um den Schutz der Menschen in der Region zu gewährleisten".
Antworten