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GRIECHENLAND + der Euro
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kaalex
Streithansl


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Griechenland Haircut | Drucken |
25. 06 2010
Singapurs Premier erwartet Umschuldungen in europäischen Staaten. „Allein die Schulden zu bedienen kostet Griechenland zehn Prozent seiner Wirtschaftsleistung.“ Staatsverschuldung wohl nur mit einem „haircut“ zu lösen.



Der Ministerpräsident von Singapur, Lee Hsien Loong, rechnet in den hochverschuldeten südeuropäischen Staaten mit weiteren schmerzlichen Einschnitten. „Noch weiß man nicht, ob die anfälligen Staaten ihre Schulden wirklich begleichen können oder ob sie zu Umschuldungen gezwungen sind“, sagte der Premier im Handelsblatt-Interview (Freitagausgabe).

Im Fall Griechenland zeigte sich Lee Hsien Loong sogar überzeugt, dass das Problem der Staatsverschuldung wohl nur mit einem „haircut“ zu lösen sei. „Allein die Schulden zu bedienen kostet Griechenland zehn Prozent seiner Wirtschaftsleistung. Das ist nicht tragbar.“ Insgesamt empfiehlt Singapurs Regierungschef den Europäern eine besser abgestimmte Wirtschaftspolitik.
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„Wer hat damals 1980 das meiste Gold bei 800 Dollar gekauft? Es waren die Zentralbanken. Ich denke, in den nächsten Jahren wird genau das gleiche passieren. Die Zentralbanken werden den Goldpreis in die Höhe katapultieren.“
Pierre Lassonde

Beitrag 25.06.2010 12:18 
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martinsgarten
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Eigentlich passiert, was passieren mußte, wenn man ein Land totsparen will.
Es sind eben nicht alle Ländermichels so treudoff wie wir Deutschen.


Märkte pessimistisch: Griechenland kommt nicht aus der Krise
Streiks, Proteste, Bombenterror: das krisengeschüttelte Griechenland kommt nicht zur Ruhe.
Ministerpräsident Papandreou bekräftigt zwar seinen Reformwillen – ungeachtet der politischen Kosten, wie er sagt.
Aber wenn das Land die Krise meistern will, braucht es einen gesellschaftlichen Konsens.
Und der ist bisher nicht zu erkennen.
Und auch die Finanzmärkte scheinen wieder wachsende Zweifel zu hegen.
von Gerd Höhler

ATHEN. Für die Griechen war es keine gute Woche.
Erst das Aus bei der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika – dabei hätte das mutlose Land gerade jetzt einen sportlichen Erfolg, wie er der Elf von Otto Rehhagel 2004 mit der Europameisterschaft gelang, so gut gebrauchen können.
Tags darauf die wilden Streiks im Hafen von Piräus:
Hunderte verzweifelte Touristen, die auf ihren Koffern in der sengenden Sonne ausharren, sich als Geiseln fühlen – Bilder, die um die Welt gehen und keine Werbung sind für den ohnehin notleidenden griechischen Tourismus. Last-Minute-Gäste gewinnt man so jedenfalls nicht.

Und dann geht am Donnerstagabend auch noch eine Bombe hoch – nicht irgendwo, sondern im Vorzimmer des Ministers für Bürgerschutz, der für die Polizei zuständig ist und bisher als erfolgreicher Terroristenjäger galt. Während die Gewerkschaften für den kommenden Mittwoch zu einem weiteren Generalstreik aufrufen, bereits dem fünften in diesem Jahr, fragen sich immer mehr Griechen:
Wohin treibt das vom Staatsbankrott bedrohte Land?
Kann es überhaupt noch die Kurve kriegen?


Die Finanzmärkte scheinen nach einer Phase vorsichtiger Zuversicht daran wieder wachsende Zweifel zu hegen.
Schon die Hafenblockade in Piräus schickte die Kurse der griechischen Staatsanleihen auf Talfahrt.
Als Reaktion auf den Terroranschlag schossen die Kosten für die Kreditausfallversicherung griechischer Bonds, die Credit Default Swaps (CDS), dann auf ein neues Rekordniveau:
um Anleihen von 10 Millionen Euro zu versichern, mussten institutionelle Anleger am Freitag 1,137 Millionen Euro bezahlen.
Die Rendite der zehnjährigen griechischen Anleihen stieg auf fast 10,5% .
Neben Besorgnissen um die politische Stabilität in Griechenland lasteten auf den Kursen auch Zweifel, wie lange und in welchem Umfang die Europäische Zentralbank noch griechische Staatspapiere kauft, um die Kurse zu stützen.

Dabei schien Griechenland schon fast gerettet, als die Europäische Union (EU) und der Internationale Währungsfonds (IWF) Anfang Mai ihren Schutzschirm aufspannten.
Aber nur in den Augen von euch Journalisten !
Auch MSM (Mainstreammedien) genannt. Weil ihr Säcke keine eigene Meinung sondern nur die Eures Chefs und damit die der Politik habt .


Mit Krediten von 110 Milliarden Euro wollen sie Griechenland in den nächsten drei Jahren beistehen.
Ne ne - da wollten nur die Banken ihre Ärsche retten.

Aber an den Finanzmärkten fragt man natürlich, was danach passiert.
Kann Griechenland bis 2013 seine horrenden Haushaltsdefizite so weit abbauen, dass die Schuldenspirale gestoppt wird und sich der Athener Finanzminister Giorgos Papakonstantinou wieder zu halbwegs vertretbaren Konditionen an den Finanzmärkten Geld leihen kann?
Natürlich nicht - das war vorher klar.

Und wird das Land bis dahin jene Strukturreformen umsetzen, die seine Wirtschaft international wieder wettbewerbsfähig machen könnten?
Die Regierung von Giorgos Papandreou bekräftigt ihre Entschlossenheit. Und tatsächlich hat Finanzminister Papakonstantinou bei der Haushaltskonsolidierung in den ersten fünf Monaten Erfolge vorzuweisen, wie jetzt auch die Inspektoren der EU und des IWF bestätigten:
das Defizit konnte gegenüber dem Vorjahr um fast 39% abgebaut werden.
Im Sparprogramm, das die Athener Regierung mit EU und IWF vereinbart hat, ist für das Gesamtjahr ein Defizitabbau von 35% vorgesehen.
Bei der Rückführung der Haushaltsausgaben lag Papakonstantinou mit einem Minus von 10,5% sogar weit vor dem Plan,
der Einsparungen von 4,8% vorsieht.
Papier war und ist geduldig. Die Prozente darf man nicht so verbissen sehen Laughing

Papakonstantinou erwartet überdies, dass der wirtschaftliche Abschwung nicht ganz so steil ausfallen wird wie bisher befürchtet:
„Ich sehe Licht am Ende des Tunnels“ , sagte der Minister diese Woche im Handelsblatt-Interview.
Das habe ich schon einmal von Ackermann gehört. Ist nun schon mehr als 1 Jahr her. Wie sich herausstellte waren es dann die Lichter eines entgegenkommenden ICE . Laughing Laughing

Aber noch lässt sich nicht beurteilen, wie nachhaltig diese Konsolidierung ist und ob die Sparziele der beiden kommenden Jahre erreicht werden.
Mit Haushaltsdisziplin allein ist es überdies nicht getan.
Wenn Griechenland diese Krise meistern will, muss es an den eigentlichen Ursachen arbeiten.
Wie war, wie war
Sie liegen nicht nur in chronischen Strukturschwächen, wie der Überregulierung vieler Wirtschaftsbereiche,
der grassierenden Korruption und der Vetternwirtschaft, sondern auch in einem seit Jahrzehnten kultivierten Anspruchsdenken, das die ökonomischen Realitäten ignoriert.

Das zeigt die gegenwärtig in Griechenland geführte Diskussion um die Reformen des Rentensystems und des Arbeitsmarktes.
Schon angesichts der demografischen Entwicklung, die in Griechenland sogar noch weitaus ungünstiger verläuft als im EU-Durchschnitt, ist es nicht nachhaltig finanzierbar, dass Staatsdiener mit Ende 50 in Pension gehen und Ruhegehälter beziehen, die das letzte Gehalt erreichen oder sogar übertreffen.
Doch die Gewerkschaften der Staatsbediensteten klammern sich verbissen an diese Privilegien. Auch die von der Regierung geplante Lockerung des Kündigungsschutzes, von der man sich Investitionen und neue Arbeitsplätze versprechen darf, stößt bei den Gewerkschaften auf erbitterten Widerstand.

Sowohl die Renten- wie auch die Arbeitsmarktreform werden seit Jahrzehnten von internationalen Organisationen wie der OECD, der Weltbank, dem IWF und der EU immer wieder angemahnt.
Bisher brachte keine griechische Regierung den politischen Willen auf, sie umzusetzen.
Erst unter dem Diktat der EU und des IWF will (und muss) die Regierung Papandreou jetzt innerhalb weniger Monate diese Reformen anpacken.

Für ihre Umsetzung braucht Papandreou allerdings nicht nur eine parlamentarische Mehrheit sondern auch einen gesellschaftlichen Konsens. Doch davon ist Griechenland weit entfernt.
Die oppositionellen Konservativen, die mit ihrer verantwortungslose Ausgabenpolitik und hemmungslosen Klientelwirtschaft die Krise wesentlich mitverschuldet haben, verweigern sich allen Reformvorhaben. Oppositionschef Antonis Samaras lehnt sogar die Hilfskredite von EU und IWF ab – ohne bisher allerdings erklären zu können, wie er das Land vor dem Staatsbankrott bewahren würde.

Die kommunistische Partei Griechenlands, die ideologisch noch im Korsett des Stalinismus steckt, verfolgt ohnehin eine eigene Agenda: sie sieht diese Krise als die Entscheidungsschlacht im Klassenkampf und versucht, Griechenlands kapitalistische Wirtschaft kaputt zu streiken.
Auf dem Weg zur Revolution des Proletariats brauche man sich weder an die Verfassung noch an Gesetze zu halten, ermuntert KP-Chefin Aleka Papariga ihre Anhänger.
Vielleicht muß die EU sogar aufpassen, das die Griechen ihr Heil nicht bei den Russen suchen. Die würden sich eine Annäherung sicher etwas kosten lassen.

Dass sich die Kommunisten jetzt mit ihren wilden Streiks und Blockaden vor allem auf den Tourismus konzentrieren, Griechenlands wichtigsten Wirtschaftszweig, der 15% zum Bruttoinlandsprodukt beisteuert und jeden 5. Arbeitsplatz repräsentiert, ist aus ihrer Sicht folgerichtig, volkswirtschaftlich aber fatal.
Denn der Fremdenverkehr ist die einzige Branche, die dem Land schnell wieder Wachstum bescheren könnte .
Wachstum vielleicht, aber es kann die Probleme nicht lösen .
Und nur wenn die Wirtschaft wieder wächst, kann Griechenland beginnen, seinen erdrückenden Schuldenberg abzutragen .
Es darf gelacht werden. Das schafft nicht einmal Deutschland .

Doch dieses Ziel rückt mit jedem Streik, mit jeder Blockade, mit jeden Terroranschlag weiter in die Ferne.
Bei allem Respekt, den es auf der internationalen Bühne für den Reformpremier Papandreou gibt, ist es kein Wunder, dass die Finanzmärkte den Griechen misstrauen.
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"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen,
aber keine Bildung den natürlichen Verstand."

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Beitrag 25.06.2010 19:23 
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Antagon
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Ich hielt bislang Herrn Hellmeyer von der Bremer Landesbank für einen guten Analysten mit interessanten Ansichten.

Doch jetzt schreibt er allen Ernstes zum Ankaufprogramm griechischer Staatsanleihen durch die EZB:

"Vor dem Hintergrund der Reformen und der ersten überraschenden Erfolge schließen wir nicht aus, daß dieses Ankaufprogramm des Systems der EZB sich im Laufe der nächsten zwei Jahre als größter Finanzerfolg der EZB herausstellen wird."

Quelle

Auch heute noch einmal:

Die These, daß die EZB eines der besten Geschäfte mit dieser Aktion gemacht hat, steht meinerseits.

Quelle

Kommentar: Ich würde einen Totalverlust nicht gerade als "größten Finanzerfolg der EZB" bezeichnen. Was reitet ihn bloß, solch einen Schwachsinn zu verbreiten? Hat vielleicht die Bremer Landesbank selbst tonnenweise Hellas-Schrott in ihren Büchern?

Beitrag 01.07.2010 10:41 
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martinsgarten
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zu Hellmeyer hab ich die gleiche Meinung:

Quelle:
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Dazu die heutige "Akademische Betrachtung" aus Sicht von Volker Hellmeyer. Dazu meine Aussage, der Herr sprach auch schon einmal deutlichere Worte.
Muß man aber sicher verstehen.
Er ist schließlich Angesteller bei der Landesbank Bremen.
Da kann man nicht immer wie man vielleicht möchte
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ARTHUR SCHOPENHAUER

Beitrag 01.07.2010 11:06 
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martinsgarten
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Nicht das man denkt das Thema G ist erledigt.
Das dicke Ende kommt hier noch.
Aufgeschoben ist eben nicht aufgehoben
Laughing

Geldmarktpapiere:
Griechenland macht einen Rückzieher
Der Regierung in Athen will anders als angekündigt in dieser Woche keine Geldmarktpapiere mit zwölf Monaten Laufzeit auf den Markt bringen.
Doch die Experten bleiben erstmal gelassen, obwohl Griechenland wohl kaum mit den Hilfskrediten allein auskommen wird.
Experten sind doch immer gelassen - schon das EX im Wort Laughing Laughing von Andrea Cünnen und Gerd Höhler

FRANKFURT ATHEN. Vor wenigen Tagen gab sich Griechenlands Finanzminister Giorgos Papakonstaninou noch selbstbewusst:
Athen werde voraussichtlich schon im Jahr 2011 an die Kapitalmärkte zurückkehren – sprich Anleihen mit Laufzeiten ab zwei Jahren begeben. Unabhängig davon werde die Regierung wie schon länger angekündigt in diesem Monat fällig werdende kurzlaufende Geldmarktpapiere über gut vier Mrd. Euro durch die Ausgabe neuer Kurzläufer refinanzieren.
Am Freitag sagte Athen aber die für morgen avisierte Platzierung von Geldmarktpapieren mit zwölf Monaten Laufzeit ab.

Dabei ist die Sachlage kompliziert.
Geldmarktpapiere sind leichter als Anleihen bei Investoren unterzubringen, weil die Risiken in der kurzen Laufzeit überschaubarer sind.
Deshalb sieht das Programm für die Hilfskredite über 110 Mrd. Euro, das die anderen Euro-Staaten und der Internationale Währungsfonds den hochverschuldeten Hellenen Anfang Mai bewilligt haben, eigentlich die Refinanzierung von Geldmarktpapieren nicht vor.
Diese müsste Athen angesichts der Unterstützung durch das Programm aus eigener Kraft stemmen können, heißt es dort sinngemäß.

Experten sind wegen der jetzt abgesagten Auktion nicht beunruhigt.
Das sei zwar „kein gutes Zeichen“, sagte Chris Pryce von der Ratingagentur Fitch. Ach die Experten Wink
Griechenland habe aber die Alternative, letztlich doch auf das Hilfspaket zurückzugreifen.
Ähnlich sieht das Giuseppe Maraffino von Barclays Capital.
Er vermutet, dass Athen die Platzierung abgesagt hat, weil die staatlichen Hilfen günstiger seien.
Für Hilfskredite mit Laufzeit von drei Jahren muss Athen fünf Prozent Zinsen zahlen, die Kosten für die Platzierung von Zwölfmonatspapieren schätzt Maraffino auf sieben Prozent .

Zudem geht Maraffino davon aus, dass die Regierung angesichts der jüngsten Sparerfolge genügend Geld hat, um die Zwölfmonatspapiere über 0,9 Mrd. Euro zu tilgen.
Die restlichen Tilgungen im Juli entfallen auf Geldmarktpapiere mit Laufzeiten von 26 und 13 Wochen. An der ebenfalls für morgen angesetzten Platzierung neuer 26-Wochen-Papiere über 1,25 Mrd. Euro hält Athen fest. Auch die für den 20. Juli geplante Auktion von 13-Wochen-Papieren steht nicht zur Disposition. Dabei dürften die Zinsen für Athen bei erträglichen fünf und vier Prozent liegen. Händler erwarten, dass diese Auktionen problemlos über die Bühne gehen werden.

Nachdem Griechenland im Mai eine erste Tranche der EU- und IWF-Kredite von 20 Mrd. Euro erhalten hat, erwartet Athen für Ende August oder Anfang September die Überweisung von rund neun Mrd. Euro.
Bis Mitte 2013 wollen EU und IWF in mehreren Tranchen weitere 72 Mrd. überweisen . Das wird jedoch nicht reichen, den gesamten Kreditbedarf des Landes zu decken.
Griechenland muss spätestens ab 2012 wieder in größerem Umfang Anleihen am Kapitalmarkt platzieren.
2012 gilt als besonders kritisch, weil dann Bonds und Geldmarktpapiere im Volumen von 43 Mrd. Euro refinanziert werden müssen.
Nach bisheriger Planung stehen für 2012 aber nur Hilfskredite von 24 Mrd. zur Verfügung
.
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ARTHUR SCHOPENHAUER

Beitrag 23.07.2010 08:59 
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martinsgarten
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Man kann da schon einmal darüber nachdenken, ob damit die Schuldenproblematik besser wird.
Urlauber dürften wohl die Schn... voll haben und damit werden auch hier die Einnahmen wegbrechen.
Vielleicht hat der Euro heute schon einmal darauf reagiert.
Aus meiner Sicht ist ein Staatsbankrott hier noch lange nicht vom Tisch.
Nichts, aber auch gar nichts deutet darauf hin, das die Griechen ihre Schulden in den Griff bekommen.


Streik der Lkw-Besitzer Griechenlands: Regierung ordnet Zwangsrekrutierung an
Griechenland/Zeitung .

Zwischen der Regierung und den Besitzern von Lkw-Lizenzen finden derzeit kritische Verhandlungen über ein Ende des seit Sonntag andauernden Streiks statt.
Premierminister Jorgos Papandreou hatte am Mittwoch eine Zwangsrekrutierung angeordnet.
Der Präfekt Athens gab heute bekannt, dass er bereits ein entsprechendes Rundschreiben vom Transportministerium erhalten habe.
Der Protest der Lkw-Besitzer führt zu schweren Versorgungsproblemen. Im Großraum Athen, aber auch in Thessaloniki und in Tourismusgebieten ist vielfach kein Treibstoff mehr vorhanden.
Außerdem klagt der Handel über erhebliche Einbußen.
Eine Sitzung zwischen Vertretern des Transportministeriums und einer Delegation der Lastwagenfahrer endete am Mittwoch ergebnislos.
Der zuständige Minister Dimitris Reppas hatte schon vor dieser Sitzung die Möglichkeit einer Zwangsrekrutierung der Streikenden nicht ausgeschlossen.
„Der Staat ist nicht wehrlos, die Gesellschaft ist nicht ungeschützt“, so Reppas.
Grund für die verfahrene Situation ist ein Gesetzentwurf, der den Bereich des Transports liberalisieren soll.
Die Regierung hat deutlich gemacht, dass der Gesetzentwurf bald verabschiedet wird, auch weil man gegenüber der Europäischen Union diese Verpflichtung eingegangen sei.
Der Staatssekretär im Transportministerium Charis Tsiokas hatte heute betonte, dass man für einen Dialog offen sei, dass jedoch die Gesellschaft als Ganzes wegen des Streiks nicht in Mitleidenschaft gezogen werden dürfe.
Die Lastwagenbesitzer fordern u. a. finanzielle Kompensationen für bereits bezahlte Lizenzen sowie die Absicherung ihrer Pensionsansprüche.
Tsiokas sagte dazu, dass es in einer dreijährigen Übergangszeit für die Lkw-Besitzer weiter Unterstützungen geben werde.
Er forderte sie auf, „den Dialog in friedlicher Form fortzuführen und nicht mit dieser Art von Protest, die das griechische Volk erpresst.“
Heute kam es sowohl in Athen als auch in Thessaloniki zu Zwischenfällen. Vor dem Transportministerium setzte die Polizei gegen protestierende Lkw-Fahrer Tränengas ein. (GZdk)

Tagesthema der Griechenland Zeitung (29.07.2010)
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Beitrag 30.07.2010 12:00 
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martinsgarten
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Griechenland / Athen.
Der griechische Staat beschäftigt 768.009 Beamte .
Das gab am Freitag Innenminister Jannis ...mehr
Datum: 02.08.2010

Quelle

lt. Wikepeda hat G 11.260.402 Einwohner.
6,8% der Bevölkerung sind somit Beamte.
Rechnet man das auf D hoch, könnte sich D ca. 5,3 Mio Beamte "leisten".
D hat incl. Bundeswehr 4,6 Mio Beschäftigte im öffentlichen Dienst.
Da braucht man aber sehr viel Fantasie um sich vorstellen zu können, dass die griechen ihre Schulden wuppen werden Wink


Quelle
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Beitrag 02.08.2010 18:45 
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Man Beachte mal den Handelssaldo -Grausam !

Krise in der Autobranche

Griechenland / Athen. Bei den Neuzulassungen von Pkw musste im Juli ein Rückgang von 64,3 % registriert werden.
Verglichen mit den entsprechenden Monaten des Zeitraums 2004 bis 2009, als im Durchschnitt 28.304 neue Autos zugelassen wurden, belief sich deren Anzahl im vergangenen Juli nur noch auf 11.539 .
Das gab die Vereinigung der Autoimporteure (SEAA) am Donnerstag in einer Pressemitteilung bekannt. Die Gründe für diese drastische Minderung sieht die SEAA in der Wirtschafts- und Finanzkrise sowie in den Steuererhöhungen.
Im Allgemeinen ist ein Trend zu kleineren Autos bemerkbar.
In der griechischen Automobilbranche sind mehr als 30.000 Unternehmen mit fast 90.000 Mitarbeitern tätig.
Man geht davon aus, dass auf Basis der nun veröffentlichten Zahlen sowohl die Beschäftigung als auch die Anzahl der Unternehmer in dieser Branche um zehn Prozent abnehmen wird . (GZel)
© Griechenland Zeitung
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Beitrag 08.08.2010 14:00 
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martinsgarten
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glauben hat nichts mit Wissen zu tun.
Manche glauben auch an den lieben Gott - ich nicht Wink


EZB/Orphanides lobt Griechenlands Sparanstrengungen

FRANKFURT (Dow Jones)--EZB-Ratsmitglied Athanasios Orphanides hat einem Medienbericht zufolge die Entschlossenheit der griechischen Regierung bei der Bewältigung der Schuldenkrise gelobt.
Spekulationen darüber, dass eine Restrukturierung der Staatsschulden des Landes unumgänglich ist, seien "falsch" und "simplifizierend", sagte das Mitglied im Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) am Montag in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters.

"Ich glaube , der Mut und die Entschlossenheit, die die griechische Regierung zur Wiederherstellung der Wirtschaft seit Mai gezeigt hat, verdient Anerkennung", sagte Orphanides.
Der Eindruck, dass eine Restrukturierung unumgänglich ist, sei falsch.
"Es ist sehr stark vereinfacht, da Griechenlands langfristig starkes Wachstumspotential nicht berücksichtigt wird, dass sich aus den Strukturreformen ergeben könnte", so Orphanides, der auch Gouverneur von Zyperns Zentralbank ist.
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Beitrag 09.08.2010 14:06 
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Und was lernen wir daraus ?

Totgeglaubte leben länger - wie sie das schaffen, is' wurscht !

Gruß k-9
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Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.

Beitrag 09.08.2010 14:24 
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Griechischer Rentenkasse fehlen 15 Milliarden Euro
11.08.2010 16:50

ATHEN (awp international) - In der griechischen Rentenkasse fehlen nach Angaben der Regierung 15 Milliarden Euro von Arbeitgebern und Selbstständigen.
Die rund 800.000 Schuldner hätten bis Ende Oktober Zeit, ihre Verpflichtungen zu erfüllen , teilte Arbeitsminister Andreas Loverdos am Mittwoch in Athen mit. "
Greif mal einem Nackten in die Taschen Laughing Laughing
Wir werden (bis Ende Oktober) Verständnis zeigen.
Im November werden wir aber unerbittlich sein", warnte Loverdos.
Dann könnten auch Immobilien beschlagnahmt werden .


Schwarzarbeit greife besonders in den touristischen Regionen des Landes und vor allem auf den Ägäisinseln um sich .
Greift die um sich, oder ist das nicht schon immer so gewesen - eine Art "Nationalkultur". Nicht jeder ist so "blöd" wie der Deutsche und läßt sich vom Staat z.B. für G. "nackt" ausziehen.
Andere Länder andere Sitten. Das soll es geben. Laughing
.
Rund 40 Prozent der Arbeitnehmer seien nicht versichert .
So, so - und das greift JETZT GERADE um sich. ich schätze eher, dass war immer so .
Wegen der Schwarzarbeit und fehlender Arbeitgeberbeiträge müssten die Rentenkassen immer wieder vom ohnehin defizitären Staatshaushalt subventioniert werden.
Die Kasse der griechischen Freischaffenden (OAEE) muss bis Ende des Jahres 300 Millionen Euro vom Staat bekommen, um die Renten zu zahlen, hiess es.
Sonderbar, da hab ich die Lösung - keine Beiträge - keine Rente. So einfach ist das.
Die Griechen hatten/haben ja mehr Sozialismus als wir es in der DDR je hatten. Oder ist/war das einfach nur eine Lotterwirtschaft - jeder macht was er will ?
.

Im Mai hat Griechenland zur Rettung seiner Staatsfinanzen die erste 5,5-Milliarden-Euro-Finanzspritze vom IWF und 14,5 Milliarden Euro von den Euroland-Partnern erhalten.
9 Mrd. Euro sollen bis Mitte September ausgezahlt werden.
Der Internationale Währungsfonds (IWF) und die EU hatten ein Rettungspaket für Griechenland auf den Weg gebracht, das insgesamt 110 Milliarden Euro über drei Jahre umfasst.
Kontrolleure prüfen regelmässig die Bücher in Athen .
Das hätte man mal vor dem Beitritt zum € tun sollen .
Damit Griechenland weiter Finanzspritzen bekommt, muss Athen in den kommenden Monaten die Renten- und Pensionskassen des Landes sanieren./tt/DP/jsl
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ARTHUR SCHOPENHAUER

Beitrag 12.08.2010 08:35 
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martinsgarten
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Das das so kommen wird, war mir nach diesem verrückten Sparszwang so klar wie das Amen in der Kirche
So spart man ein land kaputt.
Oder wurde hier ein Testballon gestartet ?
Wie weit kann man gehen - wann rastet die Bevölkerung aus ?
Dafür ist ein kleines Land doch wohl geeignet.


18. August 2010, 06:22 Uhr
Absturz der griechischen Wirtschaft
Erst Depression, dann Explosion
Von Corinna Jessen, Athen

Geschäfte machen dicht, die Arbeitslosigkeit klettert mancherorts auf bis zu 70 Prozent: In Griechenland wird erst jetzt das ganze Ausmaß der Krise sichtbar.
Das radikale Sparpaket der Regierung stürzt die Wirtschaft in eine tiefe Rezession, selbst brave Familienväter drohen mit einem Aufstand.

Das Marienfest ist in der griechisch-orthodoxen Welt der Höhepunkt des Sommers. In einer der vielen Kirchen erbitten die Gläubigen die Gnade der Mutter Gottes, nicht selten auf den Knien rutschend.
Das Gleiche empfiehlt die Zeitung "Ta Nea" der griechischen Regierung:
Sie müsse auf ein Wunder der "Gnadenreichen" hoffen, damit das Land aus seiner schweren Krise erlöst werde. Ohne dieses Wunder drohe dem Mittelmeerstaat ein "heißer Herbst".

Dabei hat sich die Regierung in Athen so sehr bemüht.
Mit drakonischen Sparmaßnahmen senkte sie das Haushaltsdefizit um schier unglaubliche 39,7 Prozent - nachdem ihre Vorgänger jahrelang Steuern verschwendet und Statistiken gefälscht hatten.
Insgesamt wurden die Staatsausgaben um 10% zurückgefahren , 4,5 Prozentpunkte mehr als von EU und Internationalem Währungsfonds (IWF) vorgegeben.

Das Problem: Der Sparkurs beeinflusst mittlerweile das gesamte Wirtschaftsleben .
Die Kaufkraft sinkt, der Konsum bricht ein,
die Zahl der Insolvenzen und der Arbeitslosen steigt.
Im zweiten Quartal schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt um 1,5 Prozent. Die Steuereinnahmen, die für die Konsolidierung des Staatshaushalts dringend nötig wären, brechen weg. In der griechischen Gesellschaft gärt ein Gemisch aus Angst, Perspektivlosigkeit und Wut.

Die Erwerbslosenquote liegt bei bis zu 70 Prozent

Nikos Meletis ist akkurat gekleidet, sein Mittelklassewagen sauber gepflegt. Er hat einmal gut verdient im Schiffsbau von Perama, gegenüber der Insel Salamis. "Noch lebe ich von meinen Rücklagen", sagt der 54-jährige Schweißer. Er steht vor den vertäuten Schiffen, auf denen sich nichts regt. Bis zu 300 Tageslöhne im Jahr hat er früher nach Hause gebracht. In diesem Jahr hat er gerade einmal 25 Tageslöhne zusammen. Dafür gibt es 25 Versicherungsmarken. 100 braucht er, damit er sich und seine Familie krankenversichern kann, seine Frau hat Krebs. "Womit soll ich das Krankenhaus bezahlen?", fragt Meletis. Arbeitslosengeld gibt es für höchstens ein Jahr, in Höhe von maximal 460 Euro im Monat. Und das nur, wenn er für die zurückliegenden 15 Monate mindestens 150 Marken vorweisen kann.

Kaum einem Arbeiter in der Schiffbauerzone von Perama gelingt das noch. In der Stadt liegt die Erwerbslosenquote bei 60 bis 70 Prozent. Das hat eine Studie der Universität von Piräus ergeben. Zwar geben 77 Prozent der griechischen Reeder an, mit der Qualität der Arbeit in Perama zufrieden zu sein. Doch fast 50 Prozent schicken ihre Schiffe für Reparaturen in die Türkei, nach Korea und China. In Griechenland seien die Kosten zu hoch, es gebe zu viel Bürokratie und zu viele Streiks - ständige Arbeitskämpfe verzögern immer wieder die Auslieferung.

Perama ist ein Extremfall, gewiss.
Aber der Niedergang der Werften steht exemplarisch für die geringe Wettbewerbsfähigkeit der griechischen Wirtschaft. Kaum eine Branche kann bei der Produktivität mit der internationalen Konkurrenz mithalten. Für das Gesamtjahr erwarten Experten einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um vier Prozent. Zum Vergleich: In Deutschland hofft die Regierung auf ein Plus von bis zu drei Prozent.

Überall brechen die Umsätze weg

Das Sparpaket von Ministerpräsident Georgios Papandreou hat das Wirtschaftsleben regelrecht erschüttert.
Im Öffentlichen Dienst wurden die Löhne und Gehälter um bis zu 20 Prozent gekürzt, zu harten Einschnitten kam es auch bei den Renten, außerdem wurden zahlreiche Steuern erhöht. Die Folge: Die Menschen haben immer weniger Geld zur Verfügung, überall brechen die Umsätze weg. Für ein Land, in dem 70 Prozent der Wirtschaftsleistung auf den privaten Konsum entfallen, ist das eine Katastrophe .

Das Ausmaß des Niedergangs lässt sich bei einem kurzen Spaziergang durch Athens Geschäftsstraßen erkennen. In jedem vierten Schaufenster auf der Stadiou-Straße hängt das rote Schild "Enoikiazetai" - zu vermieten. 17 Prozent der Athener Geschäfte müssen Insolvenz anmelden, hat der griechische Einzelhandelsverband ESEE errechnet.

Und in der Provinz ist es nicht besser. Chalkidona war noch vor wenigen Jahren ein Knotenpunkt für den Lastwagenverkehr rund um Thessaloniki. Zwei Hauptstraßen durchziehen das triste Nest, gesäumt von Grillstuben und Ladengeschäften für die Trucker. Maria Lialiambidou hat ihr Haus direkt an der Durchfahrtstrasse. Für die Konditorei im Erdgeschoss bekam sie früher 350 Euro Miete, das hat ihre Witwenrente von 320 Euro deutlich aufgebessert. Doch nun kann Kostas, der Konditor, den alle immer "Pfennigfuchser" nannten, die Miete nicht mehr zahlen. "Enoikiazetai" heißt es jetzt auch hier auf einem riesigen Banner.

Aber niemand möchte den Laden mieten. Auch an der Fleischerei ist keiner interessiert, die ein paar Meter weiter leer steht. "Grillstube Sakis" blinkt es leuchtend auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Sakis hält noch durch, ab und an ist ein Tisch bei ihm besetzt. "Eigentlich gibt es hier keine Arbeit mehr für mich", sagt seine albanische Hilfskraft, die sich in Griechenland Eleni nennt. "Viele meiner Landsleute gehen zurück nach Albanien, da ist es auch nicht schlimmer als hier. Mal sehen, wann ich fahren muss."

"Es brodelt wie in einem Dampfkessel"

Das ganze Land steckt in einer Depression.
Überall scheint es nur abwärtszugehen, die Spirale dreht sich unaufhörlich weiter, ein Ausweg ist nicht in Sicht. Das Schlimmste jedoch ist: Kaum einer hat noch Hoffnung, dass es eines Tages besser wird.

Besonders deutlich macht das die Arbeitslosenquote.
2009 lag sie bei 9,5 Prozent, in diesem Jahr dürfte sie auf 12,1 Prozent klettern, für 2011 erwarten Ökonomen einen Wert von 14,3 Prozent.
Doch das sind nur die offiziellen Zahlen, vorgelegt hat sie der Generalsekretär der OECD, Angel Gurría.
Der griechische Gewerkschaftsdachverband GSEE hält die Angaben für viel zu optimistisch. Die Arbeitnehmervertreter gehen von 20 Prozent für 2011 aus. Das würde der Erwerbslosenquote von 1960 entsprechen, als Hunderttausende Griechen auswandern mussten.
Gleichzeitig sei die Kaufkraft auf das Niveau von 1984 zurückgefallen, heißt es beim GSEE.

Menelaos Givalos ist Professor für politische Wissenschaften an der Universität Athen.
Im Fernsehen stimmt er die Zuschauer bereits darauf ein, dass die richtig schlimmen Zeiten noch bevorstehen.
Ab September, prognostiziert er, werde es eine große Entlassungswelle geben - mit "extremen sozialen Folgen".

"Alles wird teurer, ich verdiene kaum noch etwas, und dann soll ich mehr Steuern zahlen, um das Land zu retten?
Wie soll denn das gehen?", fragt Schiffsbauer Meletis.
Seine Kumpel in der kleinen Kantine an der Pier in Perama werden lauter. Sie alle sind arbeitslos, verzweifelt, aufgebracht.
Wütend auf die Politiker, die das Land in den Dreck gefahren haben.
Hier gibt es keine Sympathien für irgendeine Partei, auch nicht mehr für die Gewerkschaften.
"Die organisieren die Streiks doch nur aus Eigeninteresse", brüllt Panajiotis Peretridis, "mich interessiert nur noch mein Tagelohn, meine Partei ist der Brotlaib. Ich will meinem Land ja helfen, gib mir Arbeit, und ich zahle Steuern! Aber hier wird unsere Ehre als erstklassige Facharbeiter, als Familienväter, als Griechen in den Schmutz gezogen!"

"Wenn du meiner Familie das Brot wegnimmst, dann mache ich dich fertig, das müssen die Regierenden wissen", sagt Meletis. "
Und nennt uns dann nicht Anarchisten!
Wir sind Familienväter und verzweifelt.
Hier brodelt es wie in einem Dampfkessel. Und der wird irgendwann explodieren ."
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ARTHUR SCHOPENHAUER

Beitrag 18.08.2010 20:39 
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martinsgarten
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Es kommt, was man erahnen konnte

GR: Sommerbericht von vor Ort - der Drops ist gelutscht
verfasst von Gaby, 23.08.2010, 18:19

Moin,

nach einem langen Urlaub vor allem auf den griechischen Inseln (Kykladen) sowie der Rückkehr in die heimatlichen Gefilde, hier mal ein Bericht von vor Ort.
Ich fasse mal knapp zusammen: Der Drops GR ist gelutscht, die Zitrone ist ausgepresst, mehr geht nicht.
Der Bumerang wird uns spätestnens im Herbst erwischen - auch und gerade international. Aber da man im Gelben ja bekanntlich in der ersten Reihe sitzt, hier mal ein Bericht live und von vor Ort.

Im Einzelnen (und bestimmt vergesse ich noch viele Eindrücke und Erlebnisse, gerne mehr auf Nachfrage, wenn es sich ergibt):

Die Zwinge zwischen Lohn- und Gehaltskürzungen, Entlassungen, Sparmaßnahmen und kräftigen Steuererhöhungen kneift jetzt.
Ich habe einen - mit fast schlechtem Gewissen gestehe ich es - wunderschönen Urlaub mit dem Schiff hinter mir. Die Tour führte uns über Chalkis, Kea, die weiteren Inseln weiter südlich bis Milos, Paros, Naxos und retour.

Ergebnis (aus dem Augenschein und auch Gesprächen mit vielen vor Ort): Es sind weniger Menschen gekommen dieses Jahr (nicht vergessen: Griechen machen Urlaub im Land), und wer da ist, konsumiert kaum oder nicht. Die Tavernen sind - gemessen an griechischen Verhältnissen - leer, wer dort sitzt, der trinkt vielleicht was, speist aber nicht. Völlig ungewöhnlich für GR, habe ich so nie gesehen. Nie.

Eindrücke aus Chalkis (In-Turi-Ort, mit entsprechenden "ich-langweile-mich-also-gehe-ich-einkaufen-Geschäfte): Die Ketten wie Benetton und Co ziehen sich zurück (Benetton-Laden geschlossen), gähnende Leere überall, Juweliere kommen raus, wenn sie merken, Du guckst die Auslage an und schreien "good offer!")

Geschlossene Läden überall, bis hin zu den urtypischen "Peripteros" (das sind die Kioske, die man alle paar Meter sieht).

Mehr oder weniger "unter der Hand" werden Grundstücke und Immobilien auch in großstadtnahen Lagen für mehr als 70 Prozent "unter Preis" verkauft, es kommen mehr und mehr Menschen in arge Finanznöte, die Bank macht Druck. Beispiel: Immobilie, vor zwei Jahren noch mit mehr als 250.000 Euro bewertet (Nähe Thessaloniki) heute für 70.000 Euro .

Zwar macht der griechische Staat tatsächlich Ernst beim Steuereintreiben, ist aber auf halber Strecke machtlos: Ich habe Luxusjachten in Buchten und Häfen gesehen, auf denen zwar eine Crew ist, die aber sagen, der Besitzer sei verschwunden. Ich habe mega-super-Luxusjachten gesehen, die nicht in Marinas oder Häfen lagen, sondern in "shelter-allround-Buchten" ankerten. Warum? Weil sie nicht mit der Hafenpolizei in Kontakt kommen wollen.

Die griechischen Steuerbehörden machen Ernst. Wenn Du in einem griechischen Hafen festmachst, passiert auf einmal Folgendes: Es wird gefragt, ob das Schiff privat oder "professional" sei. Bei "privat" ist alles ok (steht im Schiffsbuch, dann zahlst Du auch entsprechend Steuern). Ich habe auch erlebt (beim Mann vor mir bei der Hafenpolizei): "Ach, ein Charterboot? Dann legen Sie uns doch mal die Hafen- und Charterbücher incl. Crewlisten der letzten drei Jahre vor. Vorher können Sie leider nicht auslaufen." Der ist ziemlich verratzt, wenn da immer nur Familiennamen auftauchen.

Hintergrund: Viele Griechen haben ihre (Luxus) Yachten als "Charter" deklariert. Steuervorteile und sogar Fördermittel aus EU-Töpfen zur Ankurbelung des Tourismus bezogen. Das wird jetzt alles - zu Recht - kontrolliert und ggf. mit Sanktionen versehen. Und so kommt es, dass jetzt auf der auch offiziellen Forderungsliste des griechischen Staates Millionen und mittlerweile (weil es auch um Immobilien geht, gleiches Strickmuster) Milliarden stehen. Diese werden aber niemals eingetrieben werden, das wette ich. Eher kommt all das unter den Hammer. Aber zu welchem Preis bitte?

Die "offiziellen" Zahlen sind entsprechend: Die griechische Regierung ist beim mit EU und IWF vereinbarten Plan auf der Einnahmen-Seite mehr als hinten dran. So erhoffte man sich, binnen sechs Monaten aus der Erhöhung aus der Mehrwertsteuer auf Alkohol, Takak und Sprit mehr als 1.3 Milliarden Euro zusätzlich einzunehmen. Daraus wurden nun im ersten Halbjahr 250 Mio.

Die Leute halten das Geld extrem zusammen, keiner konsumiert mehr als nötig (bei einer Volkswirtschaft, die mehr als 70 Prozent vom Konsum lebt).

Das griechische Finanzministerium hat der "Troika" gegenüber schon zugestehen müssen, dass man auf der Einnahmenseite rund vier Milliarden Euro hinterher ist. Und die, so meine sehr bescheidene Meinung, wird man auch nie eintreiben können. Genauso wenig, wie Forderungen an Privatleute, die man heute noch auf der Einnahmeseite verbucht, die aber nie kommen werden - weil es sich die Leute einfach nicht leisten können oder wollen. Dazu zählen vor allem extreme Steuern auf Immobilien oder Betriebe. Lieber heben die Leute die Finger.

Wie gesagt. Dies alles ist nur ein Blitzlicht. Und wahrscheinlich auch noch geschönt. Ich denke, bei Mr. Costas und Mrs. Despina sieht es noch viel schlimmer aus. All dies, wir sich im Herbst, wenn hier das Land nach der traditionellen Sommerpause wieder "zum normalen Leben" zurück kehrt, auch in offiziellen Zahlen niederschlagen.

Es hilft nichts: Griechenland ist pleite . Und ich meine nicht nur "den Staat". Es gibt nichts mehr zu holen, die Kehrtwende von der Kreditparty zur Sparsamkeit binnen nur weniger Monate funktioniert nicht . Die Leute ersticken an ihren Krediten, an auch ihrem gewohnten Lebensstandard (mit allen dahinter hängenden Geschäften, nicht vergessen!) und an den auf einmal mörderischen Abgaben und der mörderischen Preissteigerung.

Wie gesagt: Dies alles wird im Herbst auch augenscheinlich werden, mittels Statistik, mittels offiziellen Zahlen oder MSM-Berichten.

Gleichzeitig steigt die Kriminalität sprunghaft. Einbrüche sind nun an der Tagesordnung. Auch mein "House-Sitter" berichtete mir, dass sich neulich nachts schon jemand mal auf dem Grundstück umgesehen hätte. Tolle Aussichten.

Ich grüße mit einem wirklich schlechten Gewissen, einen wunderschönen Sommer verbracht zu haben

Gaby
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Beitrag 23.08.2010 19:08 
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Wie geht es den Griechen mit unseren Milliarden?

Von P. RONZHEIMER u. G. KALOZOIS (Fotos)
Es war ein einfacher Deal: Ihr bekommt 110 Milliarden, mahnten die Staatschefs der EU und die Banker vom Internationalen Währungsfonds die Griechen – aber im Gegenzug müsst ihr endlich von euren Milliarden-Schulden runter und sparen, sparen, sparen!

Griechenlands Ministerpräsident Papandreou verordnete das härteste Sparprogramm in der Geschichte des Landes:
20 Prozent weniger Löhne und Renten für alle!
Die durchschnittliche Steuerlast der Griechen stieg auf 41,5 Prozent! Mehrwertsteuer von 19 auf 23 Prozent rauf!
Etats aller Ministerien um 10 Prozent runter, spart 30 Milliarden!
Öffentliche Investitionen (Straßen, Schulen, Kindergärten) um 500 Millionen Euro gekürzt!
Steuerfahnder sollen Steuersünder endlich zur Kasse bitten.
Brüssel war voll des Lobes

ABER JETZT IST DIE PLEITE-ANGST ZURÜCK!

Denn Griechenland spart sich kaputt.
Die Griechen geben zu wenig Geld aus, Kaufhäuser klagen über 13 Prozent Umsatzeinbußen!
Dazu stieg die Inflation auf 5,5 Prozent – 13-Jahres-Rekord!
Geschäfte machen dicht, Baustellen liegen brach, Firmen entlassen Mitarbeiter,
20 Prozent Massenarbeitslosigkeit drohen,
schon jetzt ist jeder dritte Jugendliche arbeitslos,
griechische Unternehmen schulden der Staatskasse 12 Milliarden Euro Sozialbeiträge

und weiter im Beitrag.................
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Wenn ich mir diesen Chart, den Euro zum sfr und zum Yen ansehe dann bin ich mir ziemlch sicher, dass es bald wieder richtig scheppern wird.
Gold erwähne ich nur am Rande ist eh Müll Wink

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quote:
Originally posted by martinsgarten:
Wenn ich mir diesen Chart, den Euro zum sfr und zum Yen ansehe dann bin ich mir ziemlch sicher, dass es bald wieder richtig scheppern wird. Gold erwähne ich nur am Rande ist eh Müll


Ja, EUR/JPY wird Richtung 95 gehen, das schreibe ich in diesem Thread schon seit Monaten - mit den entsprechenden Intermarket-Konsequenzen.

EUR/CHF sieht aus, als ob es mittelfristig auf Parität gehen wird - ebenfalls mit den entsprechenden Intermarket-Konsequenzen. Habe z.B. heute in der FTD gelesen, dass viele NRW-Städte sich noch Anfang diesen Jahres in Franken verschuldet haben. Soviel Dummheit gehört bestraft. Welcher Idiot geht mit solch einem Kredit Franken-Short voll gegen den primären Trend?

Leider rennt die Herde derzeit noch in die vermeintliche Sicherheit der Staatsanleihen und noch nicht in die eigentliche Sicherheit, nämlich Geld (G+S). Aber das wird schon. Wink

Beitrag 25.08.2010 13:57 
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martinsgarten
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Hast vollkommen Recht.
Ich bin mir nicht im Klaren, wo man den Eurooptimismus her nimmt.
Man schaue auch mal auf CAN und AUD.
Da kratzt man ebenfalls am Tief.

Für mich ist der Euro mit dem 750 Mrd Rettungspaket nicht mehr die DM (darauf zielen ja alle Charts langfristig ab)
Der Euro ist eine Kreuzung aus allen Währungen in Europa.
Mehr in der Tendenz zur Lira als zur DM.
(Lira zur DM siehe Chart)
Wen man 1+1 zusammen zählt, kommt man darauf, dass Chartechnisch noch viel Luft nach unten ist.
Die Kaufkraftparität interessiert eh kaum, wenn man die Sau durchs Dorf jagen will . Laughing
Deshalb ist noch genug Platz nach unten.

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Beitrag 25.08.2010 14:17 
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Griechische Kleinfirmen stehen vor Zusammenbruch
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Beitrag 26.08.2010 10:23 
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Euro-Krise

Entwarnung für die Währungsunion
Samstag 28.08.2010, 18:40

Der Chef des Rettungsfonds für angeschlagene Euro-Länder, Klaus Regling ,
Was es alles für Jobs gibt ?
Der Typ kassiert sicher den 20-fachen Hartz IV Satz und muß das nicht einmal beantragen

hält die Krise der Währungsunion für überwunden.
Deutschlands Haushalt profitiere von der Rettung Griechenlands . Laughing Laughing
"Ich finde, das Ergebnis der Stabilisierungsmaßnahmen spricht für sich:
Der Kurs des Euro ist gestiegen.
Auch sonst haben sich Märkte beruhigt“, sagte Klaus Regling,
Leiter der European Financial Stability Facility (EFSF), der „Welt am Sonntag“. Nur wenige spekulierten noch darauf, dass das Eurogebiet auseinanderbrechen könnte.
Der Rettungsschirm soll Euroländern in finanzieller Schieflage helfen und war nach dem drohenden Staatsbankrott Griechenlands und Problemen in anderen Staaten im Frühjahr ins Leben gerufen worden.

Regling lobte die Bemühungen Griechenlands , sich aus der Schuldenkrise zu befreien.
Bemerkenswert sei, dass die Regierung sich auf eine breite Mehrheit in der Bevölkerung stützen kann . Wink
Das habe man nicht unbedingt erwarten können.
„Griechenland hat im vergangenen halben Jahr mehr getan als zugesagt“, sagte Regling. Die EU hatte Griechenland im März Kredite in Milliardenhöhe in Aussicht gestellt. Im Gegenzug muss das Land Reformen in die Wege leiten.

Bürgende EU-Länder profitieren von der Krise

Nachdem Schwierigkeiten auch in anderen Euro-Ländern wie Spanien und Portugal eine Panik an den Finanzmärkten auszulösen drohten, wurde im Mai für den Notfall ein 750-Milliarden-Euro-Rettungsschirm für die gesamte Euro-Zone ins Leben gerufen.
Beteiligt ist daran auch der Internationale Währungsfonds (IWF). Regling leitet die entsprechende Behörde mit Sitz in Luxemburg seit dem 1. Juli.

Kritik, die deutschen Steuerzahler würden für die Versäumnisse der Griechen zahlen, wies Regling entschieden zurück.
Die Wahrscheinlichkeit, dass die Bürgschaften in Anspruch genommen würden, sei äußerst gering
.

Die Wahrscheinlichkeit, das man das Geld wieder sieht ist äußerst gering

Zudem müsste ein hilfsbedürftiges Land etwa 5 % Zinsen für erhaltene Kredite zahlen, die EFSF könne sich dieses Geld derzeit aber für 2 % leihen – sie mache also Gewinn .

So einfach ist das also, mit dem Geld verdienen.
Da empfehle ich dem Herren die aktuellen noch laufenden GL-Anleihen.
Die 10-Jährige hat eine Rendite von 11,446% Laughing


Der Zinsaufschlag käme den Ländern zugute, die bürgen.
Ähnlich sei es im Fall Griechenland. „Der deutsche Haushalt profitiert von der Rettung Griechenlands“, betonte Regling
.
Der 59-Jährige sprach sich für eine Verschärfung des Stabilitätspakts und eine bessere Überwachung der Wettbewerbsfähigkeit von EU-Ländern aus, um erneute Krisen zu verhindern. Einen Europäischen Währungsfonds nach dem Vorbild des IWF lehnte er jedoch ab. „Dieser Begriff weckt hohe Erwartungen und klingt zu bürokratisch. Es ist auch nicht notwendig, so etwas Großes zu schaffen.“
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ARTHUR SCHOPENHAUER

Beitrag 29.08.2010 10:57 
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