Internet Fonds

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Internet Fonds

Beitragvon BOERSEN-RAMBO » 26.10.2005 13:57

Jungs, darauf hab ich jahrelang gewartet: MEIN IDOL, der NORDINTERNET ist wieder da, das Comeback des Jahres oder sogar Jahrzehntes !! :D

Im Oktober 98 kaufte ich Ihn für schlappe 100 DM pro Anteil. Und dies zu einer Zeit, als die Meisten noch gar nicht wußten, was das Internet überhaupt ist ! Und März 2000 war er dann bei 960 !!! Unbelievable, but true ! Und zwischendurch habe ich immer die Rendite per Anno hochgerechnet: Über 700% war ich zufrieden, unter 600% war ich schon bad gelaunt. Im Januar 2000 (bei über 800) tauschte ich dann ein Viertel in den Nordasia, war leider ein schlechtes Geschäft, wie sich später herausstellte. Den Rest verkaufte ich dann irgendwann bei ca. 250. Irgendwann sackte der Kurs dann mal auf umgerechnet unter 50(!) DM umgerechnet. :cry:

Und hier die akt. Empf. von BÖRSE-ONLINE:
Anfang 1998 startete Nordinvest als erstes deutsches Haus mit dem Nordinternet einen Branchenfonds mit Fokus auf den Internetsektor. Die Innovation kam gut an, doch auf den Börsenhype folgte der tiefe Absturz.
Fondsmanager Volker Kuhnwaldt blieb in allen Phasen an Bord. Heute zählt der Fonds zu den besten seiner Art und ist erste Wahl bei einer Internetfondsanlage. Seit dem Tiefpunkt im Oktober 2002 hat der Nordinternet um rund 100 Prozent zugelegt. Der Fonds investiert offiziell weltweit in Internet-Aktien - faktisch ist der Nordinternet zurzeit ein reines US-Engagement.
Manager Kuhnwaldt konzentriert sich dabei auf wenige Aktien und hält derzeit nur 15 Titel. Die größten Positionen sind Amazon.com, eBay, Yahoo und Google. Alle vier Werte haben jeweils einen Anteil von mehr als neun Prozent am Fondsvermögen.
ISIN DE 000 978 530 3
WKN 978 530Kurs 24. Oktober 30,09 Euro
Stoppkurs 25,50 Euro
Ausgabeaufschlag max. 5,00 Prozent
Managementgebühr 1,50 Prozent
Fondsvolumen 50 Mio. Euro
Performance 1 Jahr 21,8 Prozent
Maximaler Depotanteil 6 Prozent
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Beitragvon BOERSEN-RAMBO » 26.10.2005 14:39

Aaaaaalso:
diese Meldung ist nicht vom 26.10.1999 sondern von heute, 2005 !!!!
Und heute ist nicht der 1.April !!!
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Nordinternet charttechnisch betrachtet

Beitragvon schneller euro » 27.10.2005 12:03

Was mir bei der ganzen Sache fehlt: warum empfiehlt Börse-Online den Nordinternet ausgerechnet jetzt? Dafür wird hier keine Begründung angegeben!
Dabei ergibt diese Empfehlung charttechnisch durchaus Sinn: ein langjähriger Widerstandsbereich wurde endlich überwunden und der Aufwärtstrend seit Oktober 2002 ist intakt:
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Beitragvon oegeat » 27.10.2005 13:25

wie geasgt binnur ein Charttechnicker .. der eigendlich Bärisch ist was die Tech betrifft .. wobei das ja net reine techs...

hier der Comdeffektchart werauch noch lust hats zum bauen
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Beitragvon oegeat » 27.10.2005 13:28

nachtrag ein Bärischer keil ! der nach unten mit vielleicht nen Fehlausbruch nach oben aufgelöst wird .. wenn der grüne Kluster erreicht .. also beim überschreiten ist würde ich erts long gehen ..
ä long kaufen ist ja keine aktie oder .. lol
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Beitragvon BOERSEN-RAMBO » 04.11.2005 22:37

oegeat hat geschrieben:nachtrag ein Bärischer keil ! der nach unten mit vielleicht nen Fehlausbruch nach oben aufgelöst wird .. wenn der grüne Kluster erreicht .. also beim überschreiten ist würde ich erts long gehen ..
ä long kaufen ist ja keine aktie oder .. lol


Heute 31,35 Euronen...
Frage: ich raffs nicht, woraus ergibt sich dieser grüne Cluster: pi mal daumen, oder wo kommt der her?
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Fondsporträt: Der Achterbahn-Fonds

Beitragvon schneller euro » 02.12.2005 13:39

(DER FONDS)
"Nur wenige Fondsmanager haben das Auf und Ab der weltweiten Aktienbörsen in den vergangenen Jahren so intensiv miterlebt wie Volker Kuhnwaldt von Nordinvest. Der stellvertretende Geschäftsführer managt den Nordasia.com (WKN 979 217), einen auf asiatische Internetwerte spezialisierten Aktienfonds.
Beispiel gefällig? Kuhnwaldts Schützling verlor in der Zeit zwischen seiner Auflegung am 3. Januar 2000 und dem Tiefststand am 7. März 2003 über 88 Prozent seines Wertes. Anschließend legte er von diesem Tag bis heute eine 225-prozentige Wertentwicklung hin. Was bleibt, ist ein Minus von insgesamt 12,4 Prozent in den vergangenen fünf Jahren – ein Wert, der die Konkurrenz im Technologiesektor erblassen lässt.
Wer kennt schon die Aktien von Ctrip.com oder Cybird? Ersteres ist ein chinesisches Reisebüro, dessen Aktie im Nordasia.com enthalten ist. Die japanische Cybird entwickelt Lösungen für den mobilen Internetzugang und macht aktuell 2,2 Prozent des Fondsvermögens aus. Um die Investmententscheidungen im heimischen Hamburg zu fällen und trotzdem nicht dem Dauerjetlag ausgesetzt zu sein, nutzt Volker Kuhnwaldt die Analysen internationaler Brokerhäuser. Außerdem bezieht er Unterlagen von asiatischen auf Technologie spezialisierten Analysehäusern. Bei Kuhnwaldts Entscheidungen stehen die Produkte und die aktuelle Finanzlage der Unternehmen im Mittelpunkt. Er nennt die Kardinalsfragen: „Wie entwickelt die Firma das vorhandene Produkt weiter? Welche neuen Produkte wird sie zusätzlich bringen? Wie werden die Mitbewerber reagieren?“ Erst wenn die Antworten auf diese Fragen positiv sind, werde die Aktie interessant. Speziell das Marktumfeld ändert sich ständig, und „so darwinistisch wie dort geht es in keiner anderen Branche zu“, sagt Kuhnwaldt zu DER FONDS.com.
Trotzdem bevorzugt der Mann von Nordinvest eine ruhige Strategie. Er sieht sich als Investor, nicht als Spekulant. Derzeit steht der japanische Markt auf seiner Hitliste ganz oben. Der Grund: „Dort ist die technologische Infrastruktur am weitesten entwickelt, und die ist die Grundlage für das elektronische Massengeschäft.“ Außerdem bietet Japan mit rund 50 Titeln die größte Auswahl an börsennotierten Internetunternehmen an, so Kuhnwaldt. Für die zweitstärkste Position im Fonds, Korea, gelten die gleichen Argumente. Die Breitbandinfrastruktur ist dort sogar noch weiter entwickelt als in Japan. Breitbandkabel sind notwendig für datenintensive Dienste wie beispielsweise DSL, Rundfunk und Fernsehen.
Unter den Branchen sind der Internethandel und Internetzugang Kuhnwaldts Lieblinge. „Insbesondere in China und Indien steigen zunehmend Menschen von der unteren in die mittlere Schicht auf. Daraus erwarte ich positive Impulse für den Konsum“, erklärt er. Dass die sinkenden Zugangspreise für das Internet den Anbietern die Gewinne verderben, verneint er. Viele hätten längst die Kurve vom reinen Zugangsdienst zum Dienstleister gekriegt: „Die Zugangsentgelte bilden nicht mehr der Markt selbst sondern sind der Schlüssel dazu. Das Geld wird mit dem Geschäft dahinter verdient.“
Und das funktioniert bestens. Rund 85 Prozent der Unternehmen arbeiten inzwischen profitabel. Die großen Investitionen sind abgeschlossen und bezahlt. Durch die starken Einnahmen und die nunmehr geringen Kosten haben viele Unternehmen ihre Bilanzen gesäubert. Allerdings: Dem Markt wird noch immer Skepsis gegenüber seiner Qualität entgegengebracht, so Kuhnwaldt. Durch die Zurückhaltung der Anleger sei die Bewertung der Aktien entsprechend moderat. Einige weisen ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von unter 20 auf. Das sei historisch gesehen sehr gering. Allerdings war das Misstrauen gegenüber den Dotcom-Firmen schon weitaus größer. „Im Sommer 2002 wurde ich gefragt, ob ich glaube, dass der Online-Buchhändler Amazon pleite geht. Diese Frage hat sich heute wohl erledigt“, berichtet Kuhnwaldt.
Den Nordasia.com können Interessenten schon ab 50 Euro Einmalanlage kaufen. Sparpläne gibt es ab 50 Euro monatlich. Der Ausgabeaufschlag beträgt 5 Prozent, die Verwaltungsgebühr 1,2 Prozent jährlich.
INFO: Der 43-jährige Volker Kuhnwaldt managt neben dem Nordasia.com auch den Nordinternet (WKN 978 530) von Nordinvest. Beide Fonds betreut er seit ihrer Auflegung Anfang 2000 beziehungsweise Anfang 1998. Kuhnwaldt ging 1991 als Mitglied des Portfoliomanagements zu Nordinvest. Vorher war er Wertpapiertrainee bei der Vereinswestbank. Von 1983 bis 1989 studierte er in Hamburg Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Bankbetriebslehre."
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Beitragvon BOERSEN-RAMBO » 02.12.2005 14:22

30.Sept.05:
Der NORDINTERNET startete vollinvestiert in das neue Geschäftsjahr,
das allerdings vor allem in der ersten Hälfte des Berichtszeitraums
von extrem gegenläufigen Entwicklungen geprägt war.
Nachdem die Internet-Titel seit August in einen dynamischen
Aufwärtstrend eingetreten waren, änderte sich zum Jahreswechsel
das Bild. Angesichts weiter steigender Ölpreise, verhaltener
Konjunkturdaten sowie des begonnenen Zinserhöhungszyklus
der FED verschlechterte sich die Stimmung gegenüber Wachstumsund
Technologietiteln zusehends. Hinzu kam ein erstmalig
mit Enttäuschung aufgenommener Quartalsbericht von Ebay, der
das von sich verschlechternden Makro-Faktoren eingetrübte
Stimmungsumfeld zusätzlich verdüsterte. Daraufhin traten die
Internet-Aktien zunächst in einen Abwärtstrend ein. Im Gefolge
der Weltbörsen verbesserte sich dann allerdings das Umfeld für
Internet-Titel nachhaltig. Vor diesem Hintergrund kam es auch zu
einer erheblichen Branchen- und Titelrotation. Standen seit geraumer
Zeit vor allem E-commerce-Aktien – allen voran Ebay – im
Fokus der Anleger, hatte diese Titelgruppe zwischenzeitlich unter
kräftigem Abgabedruck zu leiden.
Wenngleich viele Internet-Unternehmen trotz recht positiver
Berichterstattung ebenfalls zeitweilig Kursabschläge hinnehmen
mussten, gab es auch gegenläufige Entwicklungen. Gefragt waren
dabei vor allem werbebasierte Unternehmen, Suchmaschinen
und Internet-Service-Anbieter. Dementsprechend wurden im
NORDINTERNET neben Software-Firmen insbesondere E-commerce-
Titel reduziert. Im Gegenzug erfolgten Zukäufe im Service-Sektor
sowie im Suchmaschinen-Bereich.
Zur Absicherung gegen Währungsrisiken wurden Devisentermingeschäfte
auf den US-Dollar abgeschlossen.
Mit dieser Anlagepolitik erzielte der NORDINTERNET im Berichtszeitraum
einen Kurszuwachs von 24,0 %.


Die Aktienpositionen im NORDINTERNET:
E-commerce: Amazon, C-Net Networks, Ebay, Expedia,
Interactive, Monster Worldwide, Overstock.com, WebMD, United
Online
Unternehmens-Software: Ariba, BEA Systems, Salesforce.com,
Tibco Software, Websense
Internet-Service: Digital Insight, Digital River, Digitas, Earthlink,
Valueclick, Verisign
Sicherheitssoftware: Check Point Software
Zugang, ISP, Portale: Google, Tomorrow Focus, Yahoo
Infrastruktur Software: Akamai Technologies, Checkfree,
Macromedia
Internet-Finanzdienstleistungen: E-Trade Group, Ameritrade
Holding
Internet-Werbung: Aquantive
Mobiles Internet: Infospace
Holdings: CMGI
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higher and higher !

Beitragvon BOERSEN-RAMBO » 02.12.2005 14:27

Zuletzt geändert von BOERSEN-RAMBO am 18.01.2006 15:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon BOERSEN-RAMBO » 18.01.2006 15:28

dpa-AFX) Die Aktienbörse in Tokio hat am Mittwoch einen ihrer schwärzesten Tage erlebt. Im Zuge des Skandals um die junge Internet-Firma Livedoor kam es nicht nur zu massiven Kursstürzen. Auch konnte das Computersystem der Börse den Ansturm der Aufträge der Investoren nicht mehr standhalten. :cry: Nach kurzer Zeit musste zum zweiten Mal in der 56-jährigen Geschichte der Börse der gesamte Handel abgebrochen werden. Analysten sprechen von einem Desaster und einer Schande für Japan. 'Ich bin sprachlos', sagte ein Experte. :oops:
In Marktkreisen wird derweil befürchtet, dass der 'Livedoor-Schock' die gesamte Internetbranche in Verruf bringen und sich ausländische Börseninvestoren wieder abwenden könnten.
-> Na, i glaub`s net !
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nordasia.com = Tip der Woche !

Beitragvon BOERSEN-RAMBO » 02.02.2006 09:58

Meinen auch diese Herrschaftern hier:

30.01.2006
nordasia.com Tip der Woche
FINANZEN Investmentfds&Zert.

Der nordasia.com-Fonds (ISIN DE0009792176/ WKN 979217) wird von den Experten von "FINANZEN Investmentfonds & Zertifikate" als "Tip der Woche" empfohlen.

Investoren, die das Produkt im Depot hätten, dürften in den vergangenen Tagen etwas unruhig geworden sein. Der Fonds habe in zwei Wochen zwischenzeitlich bis zu 20 Prozent an Wert abgegeben. Jedoch sehe Manager Volker Kuhnwaldt keinen Grund zur Besorgnis. "Nur die Panik der koreanischen und japanischen Anleger nach dem Livedoor-Skandal - die Aktie hatten wir übrigens gar nicht im Fonds - war dafür verantwortlich", sage Kuhnwaldt.

Hingegen sehe der Nord-Invest-Manager die Ampeln für Internet-Aktien weiter auf grün stehen: "85 bis 90 Prozent der Titel im Fonds sind profitabel und die Region hat immer noch Nachholbedarf gegenüber den USA", sage er. In vielen Ländern Asiens sei die Internetindustrie noch im Aufbau. Darüber hinaus stimme es Kuhnwaldt zuversichtlich, dass die Werte von den meisten Anlegern sehr sachlich und auch immer noch mit gehöriger Skepsis betrachtet würden.

Mutige Anleger nutzen, so die Experten von "FINANZEN Investmentfonds & Zertifikate" den Kurssturz des nordasia.com-Fonds, einem Asien-Turbo für das Depot, zum Einstieg.
Fundamental stehe alles zum Besten. :!:

Jo mei, wer sogt`s denn !
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NORDASIA

Beitragvon BOERSEN-RAMBO » 28.04.2006 13:44

Eine ergreifende Bericht :cry: gerad gelesen bei fondsvermittlung24:

"nordasia.com (ISIN DE0009792176, WKN 979217)
Manchen treibt alleine der Begriff "nordasia.com" die Tränen in die Augen :cry: . Vermutlich nicht bei allen Anlegern sind es Freudentränen über die nahezu 180% Wertsteigerung zwischen 2002 und 2005. Die Aussicht auf hohe Wachstumsraten der Internettechnologie im asiatischen Raum brachte im Jahr 2000 großes Interesse an diesem Fonds mit sich. Der bald folgende Verlust von nahezu 90% des Anlegerkapitals war sinnbildlich für eines der größten Crashszenarien der letzten Jahrzehnte. :oops:
Das Gute - eigentlich waren alle positiven Prognosen richtig, sie waren ihrer Zeit nur ein paar Jahre voraus.

Der neuen Technologie Internet wurden sagenhafte Wachstumsraten vorhergesagt. Gerade den technikbegeisterten Asiaten wurde eine Innovationsführer Rolle zugetraut. Mit der steigenden Marktbedeutung sollten auch die Kurse der an diesem Technik-Boom teilnehmenden Unternehmen steigen. Trotzdem: Irgendwas ging schief. Zwischen 2000 und 2003 verloren die Anteile des nordasia.com Fonds nahezu 90% ihres Wertes.

Ein Segen für Anleger, die 2003 für rund 12 Euro einen Fondsanteil erwerben konnten hatte sich bis zum Herbst des Jahres 2005 der Anteilswert bereits verdreifacht. Wie aber sieht die Situation zu diesem Zeitpunkt aus?

Die boomende Wirtschaft Chinas lässt Rohstoffpreise steigen, der Bedarf an technologischem Transfer reißt den Nachbarstaat Japan aus der Lethargie. Indien, als eines der bevölkerungsreichsten Länder der Erde öffnet sich zaghaft der internationalen Wirtschaft - Internettechnologie ist wichtiger denn je, denn sie erlaubt den Aufbau einer unternehmensfreundlichen Infrastruktur ohne ein perfektes Straßen- oder Schienennetz, ohne Bürozentren und ohne kilometerlange Verkabelungen.

Mobilität ist wichtiger denn je, an jedem Punkt der Welt soll Erreichbarkeit möglich werden. Die Lösung liegt auch in der Internet Technologie und trotzdem scheint sich niemand mehr so recht an Internetfonds zu glauben. Warum eigentlich?
"


Warum eigentlich?
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Beitragvon Diogenes » 28.04.2006 16:31

Weil Internet immer mehr zu den Commodities gehört, die of the shelf verkauft werden. Neben WLAN will man doch auch Internet über TV-Kabel und Stromnetz schicken. Und es ist schon selten, dass man etwas von einem Boom bei Kabel- oder Steckdosenherstellern hört. :shock:

Die Dienste (Service Provider) kämpfen auch mehr mit Kostensenkung als mit Innovationen. Die Innovationen kommen von den Großen, die sich auf das Internet aufsetzen, wenn z.B. SAP Anwendungen "internetfähig" gemacht werden.

Ich habe auch schon an antizyklisches Investieren in dem Bereich gedacht, aber mir fehlt etwas der Glaube. Ich sehe einfach nicht das Neugeschäft (neue Produkte) auf Basis Internet, für das die Geiz ist geil-Gesellschaft etwas ausgeben will. Oder hat sonst noch einer eine :idea: :?:
Diogenes
 

Beitragvon alterhase » 28.04.2006 18:44

Triple Play 8) wird kommen:

entweder von den Festnetzgesellschaften, den Mobilfunkgesellschaften, den Kabelgesellschaften oder den Stromgesellschaften.

Ich tippe auf Mobilfunk. Allerdings werden die sich einen gnadenlosen Preiskampf liefern und nur die Anbieter der Technologie für Triple Play und dazugehöriger Dienste werden profitieren. Nur welche sind das?
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Beitragvon schneller euro » 10.11.2006 15:35

Eine schon etwas ältere Meldung, die mir jetzt erst aufgefallen ist:

Luxemburg (fondsweb):

"Die Strategen der Hauck & Aufhäuser Investmentgesellschaft S.A. haben am 29.09.2006 ihren

DAC EUROPEAN GROWTH-FONDS B (ISIN LU0108118562)
Volumen (04.08.06): 2,73 Mio. EUR

und ihren

DAC INTERNET-FONDS B (ISIN LU0108118216)
Volumen (04.08.06): 2,81 Mio. EUR

liquidiert.

Als Anlageberater beider Fonds fungierte die GFBK Gesellschaft für Börsenkommunikation mbH, Kulmbach.

Wer seit Auflage der Fonds am 03.04.2000 dabei war, erlitt einen Verlust von -89,60% (DAC INTERNET-FONDS B) bzw. -93,00% (DAC EUROPEAN GROWTH-FONDS B)."


Fondsmanager des DAC Internet war ein gewisser Alfred Maydorn ...



PS: klare Nr.1 in der 1-J-Perf. laut Onvista ist z.z. der
CF Equities HAIG - Resources(921740). Als Fondsmanager wird "Team" angegeben, das Volumen soll 2 Mio. Euro betragen. Auf der Website von hua-invest.lu wird der Fonds aber nicht aufgelistet (andere CF-Fonds schon).
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Beitragvon oegeat » 10.11.2006 16:02

irgendwie ... eigenartig das es so rückschläge gab :shock:

es kam der ausbruch nach oben .. doch das schaut wie ein doppeltop

jetzt ist man wieder an einer kannte
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Beitragvon BOERSEN-RAMBO » 17.11.2006 13:50

schneller euro hat geschrieben:
"Die Strategen der Hauck & Aufhäuser Investmentgesellschaft S.A. haben am 29.09.2006 ihren

DAC INTERNET-FONDS B (ISIN LU0108118216)
Volumen (04.08.06): 2,81 Mio. EUR

liquidiert.

Als Anlageberater beider Fonds fungierte die GFBK Gesellschaft für Börsenkommunikation mbH, Kulmbach.

Wer seit Auflage der Fonds am 03.04.2000 dabei war, erlitt einen Verlust von -89,60% (DAC INTERNET-FONDS B) bzw. -93,00% (DAC EUROPEAN GROWTH-FONDS B)."


Fondsmanager des DAC Internet war ein gewisser Alfred Maydorn ...




au weia, jetzt fangen Sie schon wieder an zu liquidieren :shock:
und der maydorn, alfred - die gurus sind halt auch nicht mehr das was sie mal waren :cry:
aber eigentlich ist die story doch ein Kaufsignal für Web- und Technofonds !?





oegeat hat geschrieben:irgendwie ... eigenartig das es so rückschläge gab :shock:

es kam der ausbruch nach oben .. doch das schaut wie ein doppeltop

jetzt ist man wieder an einer kannte




was die rückschläge angeht: i`m also shocked ! :shock:

aber die kann te: heute 31,22€ - also drüber und Kaufsignal ?
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Web 2.0 forgot it !

Beitragvon BOERSEN-RAMBO » 02.01.2007 10:13

selbst einem ausgewiesen internet-fondsfan wie mir, wird bei dem unfug net so recht warm ums herz :


from boerse.ard:
"„Fünf Jahre nach dem Absturz der New Economy befindet sich die Internet-Branche wieder im Übernahmefieber. Google, Ebay & Co rüsten sich mit Mega-Deals für die Web-2.0-Ära. Doch Anleger sind skeptisch. Die Aktien der Internet-Giganten gaben teilweise kräftig nach. 2007 wird spannend.
Wiederholt sich die Geschichte? Fast möchte man meinen ja. Wie in den Hochzeiten der New Economy wurden in den letzten Monaten Hunderte von Millionen, ja gar Milliarden für defizitäre Internetfirmen gezahlt. Stolze 4,1 Milliarden Dollar legte Ebay für den Internet-Telefonie-Dienst Skype hin, im Oktober schluckte Google für 1,65 Milliarden Dollar die Videoplattform YouTube. Selbst die Kooperation bei der Werbevermarktung mit MySpace, die Robert Murdoch für 580 Millionen Dollar gekauft hatte, ließ sich Google 900 Millionen Dollar kosten. Nun buhlt die Branche um das Webnetzwerk Facebook. Yahoo soll eine Milliarde Dollar geboten haben., doch die Facebook-Macher winkten ab.

Jagd auf Web2.0-Startups
Die begehrten Firmen haben alle eines gemeinsam: Sie sind Pioniere des Web 2.0, der neuen Internet-Ära. Web-2.0-Unternehmen vermarkten kein Produkt, sondern stellen eine Plattform zur Verfügung, auf der die Nutzer selbst tätig werden können. Bei YouTube zum Beispiel tauschen die User ihre Videos aus, bei Flickr Fotos, bei Wikipedia ihr Wissen und bei Blogger.com ihre Meinungen. Mit ihren Plattformen wachsen sie zwar rasant und ziehen Millionen neuer User an, doch rentabel sind sie nicht. Selbst Marktführer MySpace macht angeblich noch einen Jahresverlust von 50 Millionen Dollar.

Experten sehen jedoch im so genannten Web 2.0 die Zukunft des Internets. Während "Web 1.0" Computer und Menschen miteinander vernetzen sollte, bietet Web 2.0 nun die Möglichkeit, sich in sozialen Netzwerken zu organisieren und zu inszenieren. Allein in Deutschland nutzen 12,4 Millionen bereits Anwendungen wie virtuelle Kontaktbörsen, Blogs und Communities, hat Booz Allen Hamilton in seiner Studie zum Web 2.0 herausgefunden. Das Massenphänomen Web 2.0 trage daher "zur Emanzipation der Kunden bei", meint Geschäftsführer Stefan Eikelmann.

Der Markt wird umgekrempelt
Die neue Ära des Mitmach-Internets stellt die traditionellen Internet-Dienste vor neue Herausforderungen. Eikelmann glaubt, dass Web 2.0 zu einer Umsatzverschiebung innerhalb eines wachsenden Internet-Marktes und teilweise auch zu einer "Kannibalisierung traditioneller Internet-Dienste" führen wird. Deshalb tun die Internet-Veteranen alles, um den Web-2.0-Zug nicht zu verpassen und um bei der Entwicklung vorne dabei zu sein. Denn "Web 2.0 wird sich auf die wenigen großen Internetunternehmen konzentrieren", ist Tim O'Reilly, Erfinder des Begriffs Web 2.0, sich sicher. Es geht um mehr Klicks, Aufmerksamkeit und Werbeeinnahmen.

Google, Yahoo, AOL, Ebay und Amazon suchen nach neuen Einnahmequellen und Erfolgsrezepten. Das Wachstum bei Ebay, Amazon und Yahoo hat sich spürbar verlangsamt.

Aktien von Yahoo, Ebay und Amazon auf der Verliererspur
Das lässt sich auch am Aktienkurs ablesen: 2006 schnitten die meisten Internet-Giganten negativ ab. Amazon büßte rund 28 Prozent, Ebay 35 Prozent und Yahoo gar 38 Prozent seines Werts ein.

Lediglich Google konnte dem schwachen Trend trotzen und setzte seinen atemberaubenden Höhenflug fort. Allerdings fiel das Plus mit zehn Prozent relativ bescheiden aus – im Vergleich zu den Vorjahren. Mit dem kurzen Sprung über die Marke von 500 Dollar scheint vorerst der Zenit überschritten worden zu sein. Seit dem Börsengang hat sich der Google-Kurs mehr als vervierfacht.

Google-Aktie kaum zu stoppen
In den letzten Quartalen hat Google immer wieder die Analystenprognosen übertroffen. In den ersten drei Quartalen 2006 verdiente der Such-Gigant bereits mehr als zwei Milliarden Dollar. 2003 hatte der Gewinn lediglich bei 100 Millionen Dollar gelegen. Über 100 Milliarden Dollar ist der Konzern nun bereits wert.

Von solchen Marktkapitalisierungen können die deutschen Internet-Firmen nur träumen. Deutschlands zweitgrößter Anbieter United Internet bringt es gerade einmal auf einen Börsenwert von rund drei Milliarden Euro.

Deutsche Internet-Aktien heiß begehrt
Doch anders als bei den US-Internetgiganten wie Yahoo, Ebay und Amazon sind die deutschen Internet-Aktien gut gelaufen. United Internet schaffte 2006 ein Kursplus von 50 Prozent. Der Portalbetreiber Onvista konnte seinen Kurs auf 16 Euro verdoppeln. Deutsche Internet-Aktien gelten immer noch als relativ günstig. Hinzu kommt, dass der Online-Werbeboom die Gewinne explodieren lässt. Selbst der Bundesverband Digitale Wirtschaft ist von der rasanten Entwicklung überrascht worden.

Allerdings: Längst nicht alle börsennotierten deutschen Internet-Firmen sind rentabel. Das einstige ostdeutsche Vorzeigeunternehmen Intershop zum Beispiel hat in den ersten neun Monaten seine Verluste ausgeweitet und wird auch 2006 keine schwarzen Zahlen schreiben. „


web 2.0, mit dem blödsinn sollen sich milliarden verdienen lassen ?????
1,65 Milliarden Dollar für die Videoplattform YouTube: wie soll die marie jemals wieder reinkommen ? der eine dreht ein video über hasso, den haushund und der nächste zahlt 5 dollar um sich den schrott, anzusehen ?
und des machen ein paar millionen kunden ? und dann noch bei x verschiedenen youtubes ?
na, i glaub`s net ! :roll:



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Beitragvon oegeat » 02.01.2007 12:07

du denkst zu kompliziert ! derjenige der es rauf stellt bezahlt was - derzeit ists ein gratisserver also das hosten kostet nix - doch wenn die leute was bezahlen müßen und das nur nen bruchteil vom üblichen werden sie es machen und damit kommt geld rein - zu dem kann man es mit werbung zuplastern was auch noch nicht der fall ist ... aber kommen kann
Alles wird besser man muss nur warten können !

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Beitragvon schneller euro » 27.04.2009 07:45

Aktueller FTD-Artikel zu Technologie- und Internetfonds.

FTD-Ranking sortiert nach Morningstar-Rating

Chart 9 Jahre: DWS Internet-Aktien, Nordinternet, Nordasia

Nordinternet seit Auflage 01/98
(Performance bis März 2000 = fast 2000(!) %)

-> siehe auch T.I.-Thread Technology-Fonds
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Beitragvon BOERSEN-RAMBO » 27.04.2009 13:50

schneller euro hat geschrieben:Nordinternet seit Auflage 01/98
(Performance bis März 2000 = fast 2000(!) %)



Man beachte die lehrbuchmäßige Kopf-Schulter-Formation !
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Beitragvon Fondsfan » 28.04.2009 21:36

Lehrbuch hin oder her - ich würde in die Branche
keinen Euro investieren, weil da generell die
Konkurrenz sehr stark zu sein scheint.
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Beitragvon BOERSEN-RAMBO » 04.05.2009 15:05

NORDINTERNET + NORDASIA
VOLA + PERFORMANCE Nordasia zuletzt GERINGER ????
waas will uns das sagen ??
( GD100+GD200 von NORDASIA )
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Beitragvon BOERSEN-RAMBO » 16.07.2010 11:35

Nordinternet seit Anfang infos chart
Okt. 98 war ich eingestiegen
Klassischer Doppelboden 2002 / 2008 !
Und Gott fragte die Steine : "Wollt Ihr PANZERGRENADIERE werden ?"
Aber die Steine antworteten : "Nein Herr, wir sind nicht hart genug !"
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Beitragvon lloyd bankfein » 12.06.2011 15:54

Volker Kuhnwaldt, langjähriger Manager des nordasia.com,ist jetzt Mitgesellschafter der Hamburger Vermögen und managt den neuen Fonds
Absolut Asia
Wkn HAFX3W
Auflage 20.06.11
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