Fonds+Zertifikate mit Trendfolge und and. Tradingstrategien

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Beitragvon Kato » 29.05.2010 01:39

Veritas ETF Dachfonds, Manager Markus Kaiser, WKN 556167,

gr. Kato
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Beitragvon schneller euro » 30.05.2010 11:38

Espa Alternative Emerging Markets (A0F594)
Trendfolger in EM´s, 2008 + 2009 mit positiver Jahres-Performance, Fondsmanager Bernhard Ruttensdorfer, Comdirect-Chart seit 11/05, AAB u.a. möglich

Artikel bei Das Investment
Zitat: "... „Wir beobachten die liquidesten Aktienindizes aus 21 Schwellenländern“, sagt Ruttenstorfer. Auf steigende oder fallende Kurse setze er, wenn es die nötigen Signale gibt. Die Positionen geht er am Terminmarkt ein – über Futures. Da er dafür nur minimale Beträge braucht, liegt das Fondsvermögen selbst im Geld- oder Anleihenmarkt. Hinzu kommt ein strikter Stopp-Kurs. Eine weitere Reißleine sichert zudem das gesamte Portfolio: „Wenn sich der Fondswert um mehr als 5 Prozent von seinem Allzeithoch entfernt, sichern wir das Portfolio ab“ ..."

Chartvergleich 3 Jahredes A0F594 mit in diesem Thread genannten Trendfolgern

Chartvergleich 4 Jahredes A0F594 nur mit den FONDS unter den Trendfolgern
-> sieht sehr gut aus, als einziger Fonds im 2.Halbjahr 2008 mit Gewinnen

Chartvergleich 4 Jahre des A0F594 mit anderen Emerging-Market-Fonds

Factsheetbei Espa (Daten nur für öst. Anleger)
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Beitragvon schneller euro » 22.03.2011 10:38

Pressemitteilung auf der C-Quadrat Website:"...
Das ARTS Handelssystem hatte in den dynamischen Mandaten (wie etwa C-QUADRAT ARTS Total Return Global AMI oder C-QUADRAT ARTS Total Return Dynamic) letzte Woche noch einen Aktienanteil von ca. 90% ...
das Fondsmanagement wird nicht ins Handelssystem eingreifen, sondern – wie in den knapp acht Jahren zuvor auch – diszipliniert den Vorgaben das Systems folgen....
Derzeit sind eine Vielzahl von Stopp-Loss-Orders vom System generiert worden und das Management ist damit beschäftigt, diese konzentriert und sorgfältig abzuarbeiten. An den beiden kommenden Handelstagen (Mittwoch, 16. & Donnerstag, 17.03.2011) wird das System zusätzlich die Aktienquote signifikant reduzieren...."

Bei Smart-Invest scheint man es anders zu handhaben und manuell in das Handelssystem einzugreifen. So würde ich jedenfalls die nachfolgende Meldung von der Smartinvest-Website interpretieren:
"...Reduktion Aktienexposure um 50% in allen Smartinvest-Fonds
15. März 2011
Aufgrund der außergewöhnlichen Entwicklungen in Japan mit der stetig wachsenden Gefahr einer Verstrahlung Nordjapans und evtl. Koreas und den damit verbundenen Risiken für die Weltwirtschaft haben wir heute in den Fonds
- smart-invest HELIOS AR
- smart-invest PROTEUS AR
- smart-invest LINDOS AR
- smart-invest Superfonds AR
den Anteil an Aktien-, Rohstoff- und Wandelanleihenfonds getreu unserer Leitlinie "Systematisch Risiken meiden und Chancen nutzen, genau in dieser Reihenfolge" jeweils systematisch halbiert. ..."

Und O.J.Eick vom 14.3.11 aus der Sicht eines Mathematikers und Fondsmanagers zu VK-Signalen bei den Multi-Invest-Fonds
"...Tatsächlich hat das heutige massive Eintages-Ereignis am japanischen Markt jedoch noch zu keinem Verkauf bzw. zu einer Absicherung des Marktes geführt. Extreme Eintages-Ereignisse müssen statistisch als sog. „Ausreisser“ gelten und dürfen in Wahrscheinlichkeitsrechnungen nur verringert einfliessen. Folglich hat die Systematik Stand heute für den japanischen Markt keine stabile Abwärtsbewegung erkannt, jedoch würde morgen (Dienstag) eine Bestätigung der heutigen Kursbewegung (also ein erneutes Minus) zu einer höheren Gewichtung des heutigen Tages führen und somit auch zu einem Verkauf bzw. zur Absicherung.
Diese Berücksichtigung eines möglichen verzerrenden Effektes durch Eintages-Ereignisse ist statistisch extrem wichtig, da diese oftmals politischer oder manipulativer Natur sind und eben am Folgetag auch oftmals ausgeglichen werden. Erst eine Bestätigung dieses einen Tages lässt diesen daher mathematisch verwertbar werden. ..."
-> gem. Website war der Multi-Invest OP (926200) am 18.3. zu über 99% in Aktienfonds engagiert. Der Japan-Anteil betrug über 11% und war vollständig abgesichert

...

Ergänzung 24.1.12 zur Thematik "manuelle Eingriffe in das Handelssystem" -> Kommentar msattler zum Advanemics im Thread ETF-Dachfonds

...

Chart 4 Jahreder hier im Thread genannten Fonds
-> auf Sicht von 4 Jahren liegt der ETF-Dachfonds noch(?) vorne, in den letzten Monaten hat der Argentum Perf. Nav. (A0MY0T -> T.I.-Thread) z.Z. am besten abgeschnitten

Und der Chart 4 Jahreder im Thread gen. Zertifikate, wobei das UBS Rada Europa TR (UB07CT -> T.I.-Thread) weiterhin ganz passabel abschneidet
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Beitragvon schneller euro » 31.03.2011 07:59

Ergänzung zur Meldung von der Smart-Invest vom 22.3. (s.o.) ein Bericht bei fondsprofessionell
Erläutert werden 3 unterschiedliche Crash-Szenarien und die darauf folgenden Reaktionen:
"...
1. Plötzlicher Aktienmarkt-Crash...Beispiel Oktober 1987. Es werden die Risikopositionen nicht verkauft, sondern gegebenenfalls durch Kaufoptionen ergänzt, um von der anschließenden Erholung zu profitieren. Nach extremen Kurseinbrüchen von mehr als 20 Prozent wurden die Verluste in der Vergangenheit kurzfristig wieder aufgeholt.

2. Unsystematische Ereignisse mit kurzfristigem Effekt, zum Beispiel der Terroranschlag vom 11. September 2001. Hier sind keine besonderen Änderungen in der Allokation vorgesehen, da die Auswirkungen an den Börsen mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nur kurzfristig sind. ...

3. Unsystematische Ereignisse mit potentiellem Langzeiteffekt: zum Beispiel Krieg in Saudi-Arabien, Nuklearkatastrophe in Ballungsraum: In diesem Falle ist eine angemessene Reduktion von Anlagerisiken vorgesehen, insbesondere bei steigenden Schwankungen an den Aktienmärkten.
Das Krisenszenario rund um den Atommeiler Fukushima ordnet das Fondsmanagement von smart-invest unter Punkt 3 ein. ...
Aus diesem Grund hatte das Fondsmanagement entschieden, dem Vorsichtsprinzip zu folgen und die Anteile an Risikopositionen unmittelbar nach dem Erdbeben zu reduzieren. Bemerkenswert ist, dass durch die volatile Börsenentwicklung seit dem Erdbeben in Japan das systematische Trendfolgesystem von smart-invest ohnehin eine deutliche Reduzierung ergeben hat. Somit hat sich die schnelle Entscheidung bestätigt. Im smart-invest Helios AR beträgt die Gewichtung im Aktiensegment aktuell rund 47 Prozent (24.3.11) ..."
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Beitragvon FinanzHai » 01.04.2011 14:41

Klingt recht logisch.
ABER: wer hätte den in den ersten Tagen+Wochen nach dem 11.Sept zu sagen gewagt, dass es sich NUR um ein Szenario 2) handelt?
Und angenommen die Lage an dem jap. Akw kommt doch noch unter Kontrolle, warum soll es dann Szenario 3) sein?
Wie gesagt, die Theorie von SAnd&schott lingt logisch und plausibel.
ABer in der Praxis :roll:
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Beitragvon schneller euro » 14.10.2011 13:19

Aus dem Beitrag vom 22.3.11:
Chart 2 Jahre
ergänzt um den von Telos mit AAA- gerateten europäischen Aktien-ETF-Dachfonds
Avana Indextrend Europa Dynamic (A0RHDB, seit 09/09)
Fondsmanager: Michael Vieker, Wolfgang Hößl und Christian Cramer.
Onvista-Snapshot
Fondsvolumen gem. Telos Ende August bei 1,45 Mio €
Bis zu 50% können in Short-Etf´s investiert werden

...

Wenn man den obigen Chart auf 3 Monateverkürzt, fällt auf, dass der DWS Multi Opp II (794814) als einziger seit dem Absturz Anfang August eine positive Tendenz aufweist
Factsheet DWS Multi Opp IIbei der DWS
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C-Quadrat iQ European Equity ETF (A1C3EJ)

Beitragvon schneller euro » 12.01.2012 10:08

institutional-money: "...Der von C-Quadrat initiierte C-Quadrat iQ European Equity ETF (ISIN: LU0531943461) hat im vergangenen Jahr eine Performance von 19,38 Prozent erzielt. Mit diesem Ergebnis war der Fonds laut Morningstar 2011 der beste Aktienfonds von 168 Produkten in der Kategorie „Aktien Euroland Standardwerte...hat der C-Quadrat iQ European Equity ETF im Jahr 2011 mehr als 35 Prozent besser abgeschnitten als der Euroland-Aktienindex EURO STOXX 50, der 16,70 Prozent an Wert verlor...Im Gegensatz zu EURO STOXX 50 und DAX hat der C-Quadrat iQ European ETF im Sommer 2011, als die Aktienmärkte einbrachen, nicht an Boden verloren, sondern aufgrund seines flexiblen Konzepts sogar zulegen können. So erzielte der Aktienfonds im zweiten Halbjahr 2011 eine Performance von 27,39 Prozent...C-Quadrat iQ European Equity ETF ist ein börsengehandelter Investmentfonds (Exchange Traded Fund), der die Wertentwicklung desC-Quadrat European Equity TR Index (Total Return Index) abbildet. Dieser Index setzt für Invesotren eine regelgebundene Long/Short/Cash-Strategie um und kann bei steigenden Aktienkursen einen Hebel von 1,5 bzw. 2 einsetzen. ... Grundlage dafür sind sieben von C-Quadrat auf Basis makroökonomischer, mikroökonomischer und fundamentaler Einflussvariablen eigens für diesen Index entwickelte Indikatoren. Im Gegensatz zu herkömmlichen Aktienfonds kann das innovative Fondsprodukt also bei fallenden Kursen vollständig in Cash oder Short gehen..."

Chart 1,5 Jahre aus dem Beitrag vom 22.3.11 ergänzt um den C-Quadrat IQ European Equity ETF (A1C3EJ, Auflage 08/10)
-> bemerkenswerte Entwicklung ab Juli 2011, wo man schon sehr frühzeitig short positioniert war. Man sollte aber auch beachten, dass der Fonds bis zu diesem Zeitpunkt ein Underperformer war.
Börsen Ffm/Stu möglich mit ca. 0,5% Spread

...

24.1.12: Chart 6 Monate
(neben dem C-Quadrat IQ European auch noch ergänzt um den neuen Ad-Vanemics (A1JD7T) und den DWS TRC Top Dividende (DWS08P) -> Details)
Zuletzt geändert von schneller euro am 02.05.2012 09:00, insgesamt 6-mal geändert.
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Re: C-Quadrat iQ European Equity ETF (A1C3EJ)

Beitragvon lloyd bankfein » 16.01.2012 08:19

schneller euro hat geschrieben:institutional-money: "...Der von C-Quadrat initiierte C-Quadrat iQ European Equity ETF (ISIN: LU0531943461) hat im vergangenen Jahr eine Performance von 19,38 Prozent erzielt. Mit diesem Ergebnis war der Fonds laut Morningstar 2011 der beste Aktienfonds von 168 Produkten in der Kategorie „Aktien Euroland Standardwerte...hat der C-Quadrat iQ European Equity ETF im Jahr 2011 mehr als 35 Prozent besser abgeschnitten als der Euroland-Aktienindex EURO STOXX 50, der 16,70 Prozent an Wert verlor...Im Gegensatz zu EURO STOXX 50 und DAX hat der C-Quadrat iQ European ETF im Sommer 2011, als die Aktienmärkte einbrachen, nicht an Boden verloren, sondern aufgrund seines flexiblen Konzepts sogar zulegen können. So erzielte der Aktienfonds im zweiten Halbjahr 2011 eine Performance von 27,39 Prozent...C-Quadrat iQ European Equity ETF ist ein börsengehandelter Investmentfonds (Exchange Traded Fund), der die Wertentwicklung desC-Quadrat European Equity TR Index (Total Return Index) abbildet. Dieser Index setzt für Invesotren eine regelgebundene Long/Short/Cash-Strategie um und kann bei steigenden Aktienkursen einen Hebel von 1,5 bzw. 2 einsetzen. ... Grundlage dafür sind sieben von C-Quadrat auf Basis makroökonomischer, mikroökonomischer und fundamentaler Einflussvariablen eigens für diesen Index entwickelte Indikatoren. Im Gegensatz zu herkömmlichen Aktienfonds kann das innovative Fondsprodukt also bei fallenden Kursen vollständig in Cash oder Short gehen..."

Chart 15 Monate aus dem Beitrag vom 22.3.11 ergänzt um den C-Quadrat IQ European Equity ETF (A1C3EJ, Auflage 08/10)
-> bemerkenswerte Entwicklung ab Juli 2011, wo man schon sehr frühzeitig short positioniert war. Man sollte aber auch beachten, dass der Fonds bis zu diesem Zeitpunkt ein Underperformer war.
Börsen Ffm/Stu möglich mit ca. 0,5% Spread


fondsxpress02_12 bestätigt dies : ....Der Fonds lief bis zum Sommer 2011 überhaupt nicht, so dass man sich sogar über den Fortbestand des Fonds Sorgen machen musste. Die letzten sechs Monate allerdings haben gezeigt, was wirklich in dem Modell steckt. Daher ist er inzwischen auch schon 35 Millionen Euro schwer......
Beim iQ European Equity ETF wird entweder eine Long-, Short- oder Cash-Strategie verfolgt. Zudem wird beim Prognostizieren von steigenden Aktienkursen ein Hebel von 1,5 oder zwei eingesetzt......
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Beitragvon schneller euro » 15.02.2012 10:25

Asset Allocation Ende Januar 2012 einiger im Thread genannter Fonds:

- Smartinvest Helios (576214): ca. 70% Aktienfonds (Schwerpunkte SC + EM), 20% HighYield+EM-Bonds-Funds

- Multi-Invest Global OP (A0LFB0): zu fast 100% in Aktienfonds investiert (Schwerpunkte Europa (incl. Türkei+Russland) sowie China, Indien, Korea)

- RAM Wachstum (988727): ca. 40/60% Aktien/Rentenfonds (bei Aktienfonds sind ETFs auf globale Infrastruktur und Konsum die größten Positionen)

- DB X-Trackers Portfolio Return (DBX0BT): ca. 55/45% Aktien-/Rentenfonds (Schwerpunkte Aktienfonds: Europa + China, Taiwan, Brasilien)

- ETF-Dachfonds (556167): ca. 40/50% Aktien-/Rentenfonds (Schwerpunkte der Aktienfonds: Nordamerika. Europa < 3%)

- Ad Vanemics (A1JD7U): ca. 47/39% Aktien-/Rentenfonds (Schwerpunkte der Aktienfonds: Nordamerika (fast 30%). Emerging Markets < 4%)


:arrow: die Multi-Invest-Fonds waren schon im Dezember zu fast 100% in Aktien(fonds) investiert. Bei den anderen wurde die Aktienquote sukzessive erhöht. Interessant ist sehr unterschiedliche regionale Gewichtung.
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Beitragvon schneller euro » 21.02.2012 18:14

Upd. der längerfristigen Charts aus dem Beitrag vom 22.3.11 (s.o.) :

Chart 4 Jahreder hier im Thread genannten Fonds
-> Neben dem Veritas ETF-Dachfonds (556167) gehören auch weiterhin
C-Quadrat/RAM, Arbor, DWS Multi Opp. II und der Argentum Perf. Nav. (A0MY0T -> T.I.-Thread) zu den interessantesten Produkten.
Aufgrund der frühzeitig wieder auf (fast) 100% hochgezogenen Investitionsquote hat auch der Multi Invest Global OP (A0LFB0) wieder Boden gut gemacht

Und der Chart 4 Jahreder im Thread genannten Zertifikate
-> hier liegen das UBS Rada (UB0C7S) und der ML Börsenindikator (ML0BDM) um Längen vor der Konkurrenz
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C-Quadrat iQ European Equity ETF (A1C3EJ)

Beitragvon schneller euro » 29.02.2012 09:32

Ergänzung zu den Beiträgen vom 12.1. und 16.1.12 (s.o.):
Im aktuellen Newsletter der Börse Frankfurt ist vermerkt: "...Gutes Interesse ...für den C-Quadrat IQ European Equity (WKN A1C3EJ) festgestellt. „Das sehen wir schon seit zwei Wochen.“ Der Aktienstrategie-ETF des österreichischen Asset Managers C-Quadrat war laut Analysehaus Morningstar 2011 in der Kategorie „Aktien Euroland Standardwerte“ mit einem Plus von 19,38 Prozent der beste von insgesamt 168 Produkten. Er bildet die Wertentwicklung des C-Quadrat European Equity Total Return-Index ab, der auf einer regelgebundenen Long/Short/Cash-Strategie und Hebeln basiert. Ziel des Index ist es, langfristig einen höheren Ertrag als der Euro Stoxx 50 zu generieren, bei vergleichbarem Risiko...."
Chartvergleichdes C-Quadrat mit dem Eurostoxx50 seit Auflage im Aug. 2010.
-> die (Out)Performance wurde fast ausschließlich in dem kurzen Zeitraum von Ende Sept. bis Anfang Dez. 2011 erzielt. Auf Sicht von 3 Monaten liegt der Fonds aktuell schon wieder ca. 5% hinter dem Index und scheint zuletzt short positioniert gewesen zu sein.
Scheint mir ein (zu) heißes Eisen zu sein. Die Strategie sollte sich erst noch mal längere Zeit bewähren.
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Beitragvon schneller euro » 26.03.2012 15:07

M.E.T. Fonds Privatmandat(A0RDGE, aufgelegt in 12/08, Ebase möglich)

onvista-snapshot

Factsheet bei hsbctrinkaus.lu

Anlageberater = MET-Finanz (Kulmbach)
Von deren Website:
„…Der MET Fonds-PrivatMandat ist der „Trendfolger“
...unter den Vermögensverwaltenden Fonds. Als Dachfonds konzipiert, nutzt er für Sie in Aufschwungphasen die sich bietenden Marktchancen an den weltweiten Aktienmärkten, um in Abwärtstrends auf „Nummer sicher“ zu gehen.
Das Handelssystem bedient sich emotionslos vorgegebener Algorithmen aus der Mathematik und der Charttechnik und handelt quantitativ und vollkommen prognosefrei. Das Fondsvermögen des MET Fonds-PrivatMandat wird aus Gründen größtmöglicher Diversifikation weltweit nach dem „Best-Select-Ansatz“ in Aktienfonds renommierter Fondsgesellschaften investiert. …
Simone Müller-Esche, Fondsmanagerin des MET Fonds – PrivatMandat …“

Bei „Kulmbach“ denkt man natürlich gleich an Bernd Förtsch. Auf der Seiten von M.E.T.-Finanz habe ich aber ad hoc keinen entsprechenden Vermerk gefunden.

Bericht bei Das Investmentzum MET Privatmandat

Chartvergleich 3 Jahremit anderen im Thread genannten Fonds, wobei der MET eher mittelmäßig abschneidet
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Beitragvon schneller euro » 07.04.2012 12:00

Warburg Trend Allocation Plus
- WKN 678038
- ausschüttend
- aufgelegt in 05/05
- Ebase möglich mit t+1, 13:00

Anlageziele und Strategie gem. Factsheet:
"...Durch eine trendbasierte, stufenweise Verschiebung der Investitionsschwerpunkte zwischen Aktien und Anleihen wird angestrebt, in der jeweils attraktiveren Anlageklasse investiert zu sein.
...
• WARBURG-TREND ALLOCATION PLUS-FONDS kann
indexorientiert in deutsche und europäische Aktien sowie Staatsanleihen
investieren und entsprechende Derivate einsetzen.
• Die Anlageschwerpunkte wechseln je nach ihrem Trendverlauf.
Sie können dabei gleich oder unterschiedlich gewichtet werden,
besonders aber auch über längere Zeiträume ausschließlich in
einer Anlageklasse liegen.
• Die Steuerung der Anlageschwerpunkte des Portfolios erfolgt
systematisch und trendfolgend auf Basis des neu konzipierten
G&W-ALLOCATION-Modells
unter Nutzung mittel- und langfristiger
Trends. ..."
Auskunft von G&W in 04/12 zu meiner Anfrage bezgl. der Änderungen:
"...Das für die Steuerung der Anlageschwerpunkte verwendete Allokationsmodell hat seit Auflage des Fonds keine Änderung erfahren. Das „neu“ bezieht sich auf die im Gegensatz zu unseren anderen Produkten hier erstmalig angewendete Steuerung des Dotierungsverhältnisses zwischen zwei Anlageklassen (und nicht Steuerung des Investitionsgrades innerhalb einer Anlageklasse) sowie die Tatsache, das mittel- und langfristige Marktbewegungen bei den Berechnungen im Vordergrund stehen ..."

Facts bei Warburg
-> Volumen in 02/12 knapp 8 Millionen Euro

onvista-snapshot

Porträt bei Das Investmentin 05/12

Porträt in "Der Fonds" 06/12 (wo der Warburg, genau wie bei Onvista, als Mischfonds klassifiziert wird). Zitat: "...ein universeller Heilsbringer für alle Anlageszenarien ist der Warburg Trend Allocation Plus angesichts seiner recht hohen Volatilität gewiss nicht. ... Gleichwohl hat ihr mittels Trendfolgemodell umgesetztes Konzept, sich entweder voll auf die Seite der Aktie oder der Rente zu schlagen und dabei mit einem Hebel von bis zu 1,75 zu arbeiten, seit der Auflage im Mai 2005 recht gut funktioniert ..."

Fondsberater sind Grohmann & Weinrauter, ebenso wie bei dem
Warburg Bund Trend Dynamic (A0HGET) -> Trendfolgesysteme Rentenmarkt
und dem
Warburg Daxtrend (976544) -> Protective-Put-Thread,
wobei der Warburg Trend Allocation Plus z.z. wesentlich interessanter erscheint als die beiden anderen Fonds

Chartvergleichseit Auflage des Warburg Trend Allocation Plus (A0RDGE)in 05/05 mit Eurostoxx50, Stoxx50 und Dax

Chartvergleich seit Auflage des Warburg Trend Allocation Plus (A0RDGE) in 05/05 mit diversen, im Thread erwähnten Fonds. Dabei bleibt der Warburg nur hinter den Fonds von Leo Willert und dem Multi-Opp II zurück. Allerdings kann man am Chart gut erkennen, dass der A0RDGE Mitte 2010 und vor allem auch Mitte 2008 noch am Tabellenende rangierte -> Chart 1,5 Jahre und Chart 3 Jahre
Die Vola ist deutlich größer als die der meisten Wettbewerber und das Anlageuniversum und die Details der Trend-Folge/-Allocation-Systeme auch sehr unterschiedlich.

Chartvergleich 4,5 Jahremit den, im hiesigen Thread mehrfach genannten UBS-Rada-Zertifikate UB0C7S(Dax) und UB0C7T(Eurostoxx)
-> der Fonds klar im Hintertreffen, was in erster Linie in der falschen Allokation ab Sommer 2008 begründet ist. Im 3,5-Jahreschart liegt der Warburg sogar knapp vor dem UB0C7S, allerdings mit deutlich höherer Vola

(Zwischen)Fazit:interessanter Fonds für die Watchlist. Insgesamt erscheinen aber unter Chance-/Risiko-Aspekten z.Z. die RAM/C-Quadrat-Fonds von Leo Willert, sowie im Zertifikatebereich das UBS-Rada, immer noch wesentlich chancenreicher (neben einigen anderen Kandidaten).
Zuletzt geändert von schneller euro am 06.06.2012 16:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon schneller euro » 23.05.2012 11:22

Ml-Börsenindikator weiterhin long, Ubs Rada seit Anfang der Woche neutral und desinvestiert. Ebenso der neulich hier genannte C-Quadrat-IQ.
Von Ad-Vanemics wurde am 21.5 mitgeteilt: "wir haben in der vergangenen Woche sämtliche Aktienpositionen im AD-VANEMICS ETF-DACHFONDS verkauft und in Renten ETFs und in den Geldmarkt investiert."
Multi-Invest OP war schon längere Zeit nur noch marginal investiert, seit ca. 1 Woche komplett abgesichert.
Smart-Invest Helios war zum 18.5. noch zu ca. 1/3 investiert (erstaunlicherweise mit Schwerpunkt auf Europa). Gerade (23.5., Mittags) kam die Nachricht: "...smart-invest Risikomanagement hat auf die Kursrückgänge der vergangenen Tage bereits reagiert und die Risikoquote im smart-invest HELIOS AR einschließlich einer kleinen heute verkauften Position auf 11,3% gesenkt. Sie setzt sich wie folgt zusammen: Schwellenländeranleihen: 4,1% Europäische Nebenwerte: 3,5% Immobilienaktien Europa: 3,7% ..."
Der Smart-Invest Superfonds war Ende April immer noch zu 100% in Aktienfonds.
Bei C-Quadrat/RAM scheint man zuletzt eher den Renten- als den Aktienfonds-Anteil reduziert zu haben. Größte Pos. im RAM Wachstum war Ende April der "GS Sterling Broad Fixed Income Plus Portfolio- IA".
Beim Veritas ETF-Dachfonds und anderen Misch-/Dachfonds hat man den jüngsten Kursabschwung fast voll mitgenommen und die Veritas-Fonds sehen auf Sicht der letzten Monate nicht gut aus.
Gute Ergebnisse im Vergleich zur Peergroup erzielten zuletzt die Eick-Fonds: erst monatelang an den Kursgewinnen partizipiert und dann sehr frühzeitig wieder die Aktienfonds-Quote reduziert.

Investitionsquote zum Vergleich: Beitrag vom 15.2.12 (s.o.)
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Beitragvon schneller euro » 05.06.2012 10:15

Sand&Schott hat im aktuellen Trimesterberichtdie Ergebnisse von Trendfolge-Strategien seit Beginn der Finanzkrise analysiert. U.a. wurde die Performance eines Portfolios aus smart-invest Helios AR, Veritas ETF-Dachfonds, C-Quadrat ARTS Best Momentum und Multi-Invest OP seit Anfang 2011, bzw. Mitte 2003 (ohne den Veritas) analysiert.
Dazu gibt es noch einen Chartvergleich seit 1961 zwischen dem Dax und einer einfach TF-Strategie auf den Index, basierend auf dem GD200. Zitat: "...Auch mit diesem relativ einfachen System konnte systematisch eine deutliche Outperformance erzielt werden. Dies gilt nicht in jedem Jahr. Wie schon betont, treten immer wieder Zeiträume auf, in denen plötzliche Trendwechsel zu Fehlsignalen für die Trendfolgesysteme führen. Aber in einem längerfristigen Zeitraum war der positive Unterschied bemerkenswert hoch. Selbst in einem langen Zeitraum von 1971 bis 1983, als der DAX auf der Stelle trat und über fast ein Jahrzehnt keinen Wertzuwachs verzeichnen konnte, hat ein Trendfolge-Ansatz wie mit der 200-Tage-Linie einen deutlichen Mehrwert erzielt..."
Das Fazit von Sand&Schott: "...gibt es nach unserer Analyse keine Anzeichen, dass sich die Kapitalmärkte grundsätzlich anders verhalten
als in den vergangenen Jahrzehnten. Es bilden sich auch weiterhin Trends in verschiedenen Segmenten, die mit einer entsprechenden Systematik und einem konsequenten Risikomanagement ausgenutzt werden können. ..."
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Beitragvon schneller euro » 19.06.2012 13:03

Roundtable-Gespräch bei Fondsprofessionell im Juni 2012 mit Leo Willert, O.J. Eick, Markus Kaiser von Veritas und Arne Sand von
Smart-Invest
Zitate:
"... Sand: Die Outperformance der Trendfolger entsteht im Wesentlichen durch die Verlustvermeidung...
Eick:"...Wer alle zwei Jahre seine Investmentstrategie umstellt, wird auch nach 20 Jahren nichts verdient haben, weil er immer wieder zyklisch aus dem einen Produkt aussteigt und in jenes wechselt, das die zurückliegenden zwei Jahre das beste war. Und dieses Produkt wird mit hoher Wahrscheinlichkeit in den nächsten zwei Jahren eben nicht das beste sein.
Damit wird auch klar, dass die Strategie, in Verlustphasen des Gesamtmarktes Verlust so weit wie möglich zu vermeiden, die beste ist, weil das Anleger von dieser falschen Strategie abhält...
fondsprof.: Gibt es Anzeichen dafür, dass Trendfolge heute schlechter funktioniert als früher?
Willert: Nein. Wir haben alle verfügbaren Daten seit den späten 60er Jahren durchgetestet. Trendfolger hätten in keinem Jahrzehnt eine höhere Outperformance erzielt als im Zeitraum 2000 bis 2010 ... Unser System funktionierte übrigens auch im Realbetrieb besser als im Backtest, wir mussten unsere Erwartungen in den letzten Jahren wiederholt nach oben korrigieren. Wir haben auch festgestellt, dass es immer schwierige Phasen gab. Zum Beispiel 1973/1974 oder 1994/1995...
Sand: ... Es gibt drei Möglichkeiten für die Zukunft:
Entweder die Börsen steigen stark, dann werden wir einen großen Teil davon mitnehmen.
Oder die Börsen fallen stark, dann werden wir einen großen Teil des Abwärtstrends mit hoher Wahrscheinlichkeit vermeiden.
Oder wir haben einen für uns schwierigen Seitwärtstrend, in dem wir wegen der Fehlsignale etwas mehr verlieren als der Markt.
Das Risiko für den Investor ist aber in jedem Fall überschaubar. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir in einem Seitwärtstrend die Hälfte unseres Vermögens auf der Strecke lassen, ist nahezu null. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Investor, der den DAX oder Emerging Markets kauft, zwischendurch einmal 40, 60 oder 70 Prozent seiner Assets verliert, ist hingegen sehr hoch...
Kaiser: ...Denken wir nur an Fukushima. Mit welchen Regeln bekommt man solche Ereignisse in den Griff? Innerhalb von zwei Wochen hatte sich der Markt wieder erholt. Das war für mich und für das Team der beste Test, wirklich diszipliniert Investmententscheidungen umzusetzen...Darum ist das Durchhalten der Investmentdisziplin auch für unsManager eine große Herausforderung. Wir werden ja jedes Mal sofort kritisch hinterfragt, wenn ein System in gewissen Phasen nicht funktioniert...
Wir haben nach der Entwicklung des letzten Jahres unsere ETF-Dachfonds sehr intensiv analysiert – was ist im August passiert? Und wir sind zu der Erkenntnis gekommen, dass wir bei einer Anpassung unsere Systeme viele Opportunitäten beschneiden würden. Genau deshalb halten wir an unserer Strategie fest. Wir verstehen uns aber nicht ausschließlich als Trendfolger. Wir haben auch eine Insurance-Komponente drin, die ausschließlich auf taktischer Basis funktioniert und höchstens 25 Prozent des Prozesses ausmacht. Diese greift primär in extremen Situationen, in denen sich abzeichnet, dass das Risiko kontinuierlich gestiegen ist und wohl irgendeine Anpassung bevorsteht...
Sand: Wir haben unser System im Nachgang von 2009 entrümpelt, und zwar wurde nicht etwas hinzugegeben, sondern etwas weggemacht. Wir hatten in einer Drawdown-Situation einen volatilitätsgewichteten Einstieg.
...stellte sich heraus, dass das in sehr volatilen Phasen wie 2009 dazu führt, dass wir vom ersten Anstieg, der ja sehr stark sein kann, relativ wenig mitnehmen. Wir haben das noch einmal gerechnet mit den Daten, die wir von 2008/2009 hatten, und haben dann beschlossen, diese Wiedereinstiegslogik herauszunehmen. Das wird dazu führen, dass wir in ähnlichen Situationen an Anstiegen deutlich schneller partizipieren. Das Risiko steigt damit nur geringfügig...
Willert: Wir haben wahrscheinlich alle dieselben Indikatoren. erkennen, dass Trendfolgehandelssysteme von großen Trends leben. Je länger man orientiert ist und je weiter die Stopps sind, desto aggressiver ist das System und desto mehr wird man ver dienen. Aber umso größer werden auch Volatilitäten und Drawdowns sein. Wir haben dieses Problem mithilfe einer
breiten Produktpalette gelöst...
fondsprof.: ... Frage, ob man als Trendfolger nicht andere Assetklassen dazunehmen sollte – Rohstoffe, Währungen, Alternative Investments etc. Sehen Sie da Potenziale?
Sand: Wir haben bewusst keine Alternatives in unseren Trendfolgefonds, weil wir fest gestellt haben, dass es sehr schwierig ist, bei diesen Fonds die Spreu vom Weizen zu trennen...
fondsprof.: Wie sieht denn die Kombination mehrerer Trendfolger hinsichtlich der Korrelationen aus?
Willert: Wir haben eine entsprechende Auswertung für die hier vertretenen Produkte auf Basis der Monatserträge seit Auflage gemacht, und die zeigt, dass die Korrelationen erstaunlich gering sind – sie bewegen sich zwischen 0,40 und 0,60. Da zu mischen ergibt durchaus Sinn...

Chartvergleich 5 Jahre:Helios, Veritas ETF-Dachfonds, C-Quadrat Arts TR Ami, RAM Dynamisch, Multiinvest OP, Multiinvest Global OP und zuletzt ergänzt um den MEAG-Eurokapital (975746)
Die gleichen Fonds im
Chartvergleich 2 Jahre
-> der RAM Dynamisch (988728) von Leo Willert mit den konstantesten Ergebnissen

...

Auswertung des Barclay Systematic Traders Index und andere Statistiken von Smart-Invest
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Beitragvon schneller euro » 18.01.2013 11:23

Chartvergleich 6 Jahre:Helios (576214), Veritas ETF-Dachfonds (556167), C-Quadrat Arts TR Ami (A0F5G9), RAM Dynamisch (988728), Multiinvest OP (926200 - nur entwickelte Märkte), Multiinvest Global OP (A0LFB0), MEAG-Eurokapital (975746)

Die gleichen Fonds im: Chartvergleich 3 Jahre

Chart 2 Jahreerweitert um den AD Vanemics S (A1JD7U)

-> weiterhin würde ich die RAM- (neuerdings umbenannt in DWS-Arts) Fonds von Leo Willert bevorzugen. Veritas und Ad-Vanemics haben zuletzt schwach abgeschnitten, während O.J. Eick mit seinen Multi-Invest doch ein gewisses Comeback gelungen ist

Onvist 4-Fonds-Vergleich mit RAM-Dyn., Multi-Global, Helios und Veritas-ETF-Dachfonds
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Beitragvon trutz » 18.01.2013 16:12

Veritas-Chef Markus Kaiser wirft hin

Kaiser war treibende Kraft, als Veritas im April 2007 den ersten ETF-Dachfonds (WKN: 556167) in Deutschland aufgelegt hat. Es folgten weitere, ähnliche Produkte – allesamt nach Trendfolgemodellen gemanagt. Die bekamen allerdings in den vergangenen Monaten große Probleme, als die Märkte richtungslos hin- und herschaukelten, hauptsächlich getrieben durch die Politik. Auf so etwas sind Trendfolgemodelle nicht ausgerichtet.

http://www.dasinvestment.com/investment ... wirft-hin/

Hier scheint das Betriebsklima nicht mehr zu stimmen, wenn jetzt auch Kaiser das Unternehmen verläßt. Im letzten Jahr haben sich in einem Nachbarthread bereits ehemalige Manager vorgestellt. http://www.trader-inside.de/viewtopic.php?t=4857.

Wird jetzt der Fonds gegen die Wand gefahren, wenn Kaiser das Unternehmen verlässt?
Ich werde mich wahrscheinlich von einer Restposition an diesem Fonds trennen, da Kaiser damals auch der Grund für ein Investment war. Ärgerlich ist, dass die Position abgeltungssteuerfrei ist. Wenn man langfristig auf einen Fondsmanager setzen will, sollte man wohl auf eine Fondsboutique setzen. :x
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Beitragvon k9 » 18.01.2013 17:52

trutz hat geschrieben:.....
ein Investment war. Ärgerlich ist, dass die Position abgeltungssteuerfrei ist. Wenn man langfristig auf einen Fondsmanager setzen will, sollte man wohl auf eine Fondsboutique setzen. :x


Ich bezweifle, dass das in allen Fällen eine Lösung ist. Du mußt damit
rechnen, dass einem (möglicherweise) hervorragendem Manager, nach
tollen Ergebnissen in einer großen KAG, auf sich alleingestellt oder in einem
kleinen Team, das zuarbeitende Research-Umfeld fehlt, das diese Ergebnisse
erst ermöglicht hat.

Muss nicht - kann aber.

Gruß k9
Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.
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Beitragvon schneller euro » 01.03.2013 09:46

Charts -> Beitrag vom 18.1.13
Weiterhin würde ich die RAM- (neuerdings umbenannt in DWS-Arts) Fonds von Leo Willert bevorzugen. Veritas und Ad-Vanemics haben zuletzt schwach abgeschnitten, während O.J. Eick mit seinen Multi-Invest doch ein gewisses Comeback gelungen ist. Im Regelfall haben diejenigen Produkte, welche auf langfristige Trends setzen, zuletzt besser abgeschnitten. So ist bei dem Multi-Invest OP (926200) von O.J. Eick die Asset Allocation seit vielen Monaten unverändert (ca. 70% Europa, 10% US, 10% abgesicherte Kanada-Position).
Der MEAG-Eurokapital (975746, Trendfolger Europa-Aktien, nicht zu verwechseln mit dem MEAG EuroERTRAG (978273) ist in den letzten Wochen deutlich eingebrochen.
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Upd. vom 18.1.13

Beitragvon schneller euro » 05.05.2015 11:03

Chartvergleich 8 Jahre: Helios (576214), Veritas ETF-Dachfonds (556167), C-Quadrat Arts TR Ami (A0F5G9), RAM Dynamisch (988728), Multiinvest OP (926200 - nur entwickelte Märkte), Multiinvest Global OP (A0LFB0), MEAG-Eurokapital (975746)

Die gleichen Fonds im: Chartvergleich 4 Jahre

Onvist 4-Fonds-Vergleich mit RAM-Dyn., Multi-Global, Helios und Veritas-ETF-Dachfonds

Jan. 2013: weiterhin würde ich die RAM- (neuerdings umbenannt in DWS-Arts) Fonds von Leo Willert bevorzugen. Veritas und Ad-Vanemics haben zuletzt schwach abgeschnitten, während O.J. Eick mit seinen Multi-Invest doch ein gewisses Comeback gelungen ist

Mai. 2015: unverändert ist der DWS Arts Conc. Dyn. (988728) klar der beste Fonds. Der Veritas ETF-Dachfonds (556167) hat zwar auf Sicht von 1 Jahr die etwas bessere Perf., allerdings auf Kosten einer ca. doppelt zu hohen Vola
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Re: Fonds+Zertifikate mit Trendfolge und and. Tradingstrateg

Beitragvon Quisi5 » 12.03.2016 21:47

Kürzlich wurde ich auf den Arabesque Systematic aufmerksam. Der Fonds fiel mir auf, weil er in 2015 und im Jan 2016 seine Benchmark, den MSCI World, geschlagen hat. Arabesque ist ein Handelssystem, das ursprünglich von Barclays entwickelt wurde. In einem Management Buy-Out hat das Senior Management das Handelssystem gekauft und vertreibt diesen Fonds und einen "Smart-Beta"-Fonds, Arabesque Prime genannt.
Von der Webseite abgeschrieben: Das Handelssystem wird mit einem Nachhaltigkeitsansatz kombiniert. Aus den ca. 77.000 weltweit notierten Aktien werden 1.000 Aktien nach Nachhaltigkeitskriterien ausgewählt, die nach verschiedenen Kriterien auf ca. 300 Titel verfeinert werden. Bis zu 100 Aktien werden in den Fonds gekauft, jede mit einer Gewichtung von max. 1%. Es werden keine Derivative eingesetzt. Das Risiko des Fonds wird über Liquiditätshaltung gesteuert. Alles weitere: http://www.arabesque.com.
Der Nachhaltigkeitsansatz sind mir egal. Ich stehe derartigen Ansätzen indifferent (=ignorant) gegenüber. Wichtig ist mir was rauskommt. Auf welche Art und Weise das Ergebnis erreicht wird, ist mir egal. Und das bisherige Ergebnis läßt mich den Fonds auf meine Watchlist setzen.
Den Fonds gibt es auch in einer EUR-Tranche (A1XCPQ = LU01023698746) und einer Kleinanleger-EUR-Tranche (WKN A12HQR = LU1164757400).
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Re: Fonds+Zertifikate mit Trendfolge und and. Tradingstrateg

Beitragvon Fondsfan » 14.03.2016 11:07

Die Tranche LU1164757400 gibt es bei Ebase.
Lt. Ebase ein ausschüttender Fonds, also keine besonderen steuerlichen Probleme.

Den Chart auf ein Jahr fand ich nicht so zwingend.
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Re: Fonds+Zertifikate mit Trendfolge und and. Tradingstrateg

Beitragvon MHeinzmann » 17.04.2016 08:34

Hallo,

Beitrag nach Thread Trendfolger verschoben.
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Upd. vom 5.5.15

Beitragvon schneller euro » 18.05.2016 11:44

Chartvergleich 10 Jahre Helios (576214), Veritas ETF-Dachfonds (556167), C-Quadrat Arts TR Ami (A0F5G9), RAM Dynamisch (988728), Multiinvest OP (926200 - nur entwickelte Märkte), Multiinvest Global OP (A0LFB0), MEAG-Eurokapital (975746, als einziger regional begrenzt)

Die gleichen Fonds im: Chartvergleich 7 Jahre

Chartvergleich 1 Jahr erweitert um den o. g. Arabesque Systematik (A12HQR, kein Dachfonds sondern Aktien, seit 01/15, Ebase möglich) und den STARS Flexibel (A1W0NA) von Markus Kaiser (seit 09/13)

Onvista 4-Fonds-Vergleich mit RAM-Dyn., Multi-Global, Helios und Veritas-ETF-Dachfonds

Jan. 2013: weiterhin würde ich die RAM- (neuerdings umbenannt in DWS-Arts) Fonds von Leo Willert bevorzugen. Veritas und Ad-Vanemics haben zuletzt schwach abgeschnitten, während O.J. Eick mit seinen Multi-Invest doch ein gewisses Comeback gelungen ist

Mai. 2015: unverändert ist der DWS Arts Conc. Dyn. (988728) klar der beste Fonds. Der Veritas ETF-Dachfonds (556167) hat zwar auf Sicht von 1 Jahr die etwas bessere Perf., allerdings auf Kosten einer ca. doppelt so hohen Vola
Zuletzt geändert von schneller euro am 11.08.2017 14:07, insgesamt 4-mal geändert.
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Logik statt Emotionen!

Beitragvon drhc » 03.08.2016 16:56

Ein Bericht von der ersten Frankf. Quant-Konferenz von Berenberg.
Zitate aus dem Artikel bei fundres. : "... Mathematikprofessor Dr. Stanislaus Maier-Paape von der RWTH: .... „Langfristige Long-only Trendfolge-Investitionen, die frei von Emotionen, auf regelbasierten und im Detail untersuchten Ansätzen fußen, bieten ein ausgezeichnetes Chance-Risiko Verhältnis", bekräftigt der Experte.... Fünf Oberstrategien mit je elf Unterstrategien haben der Wissenschaftler und sein Team untersucht: „Das Ergebnis hat uns selbst überrascht“, gesteht Maier-Paape. „Jede einzelne Strategie war erfolgreich – ohne Optimierungen von unserer Seite.“ Jede von Maier-Paape verwendete Strategie nutzt Indikatoren, um den Markt in drei Phasen zu teilen: bullish, bearish und neutral. Sobald die Kurse die Bullish-Phase erreichen, wird ein Kaufsignal erzeugt. Erreichen die Kurse dagegen die Bearish-Phase, führt das erzeugte Signal zum Auflösen der Long-Position. Die neutrale Phase dient dem „Aussitzen“ der Korrekturen eines Bullenmarktes. Maier-Paapes erste Oberstrategie nutzt Bollinger-Bänder. Berechnet werden Bollinger-Bänder mittels eines gleitenden Durchschnitts als Maß für die Mittellinie, um die der Kurs schwankt, also nach oben und unten abweicht. Trägt man die Standardabweichung für den entsprechenden gleitenden Durchschnitt nach oben und nach unten von dieser Mittellinie ab, entstehen Bollinger-Bänder. Liegt der Kurs über (unter) den Bollinger-Bändern, wird das als bullish (bearish) interpretiert. Die Bollinger-Bänder selbst dienen als neutrale Zone. Die zweite untersuchte Strategie – ein Moving-Average mit Envelope – funktioniert auf eine ähnliche Weise. Hier wird das Preisband, das Envelope, jedoch nicht durch die Standardabweichung bestimmt, sondern willkürlich gewählt. Ausreißer aus dem Band oder starke Bewegungen in eine Richtung liefern Hinweise auf Trends. Die dritte Strategie macht sich Crossing-Moving-Averages zu Nutze: Dabei schneiden sich langsamere und schnellere gleitende Durschnitte. Auf diese Weise werden Kauf- oder Verkaufssignale abgegeben. Ausbruchshandelssystem mit Donchian-Channel, so nennt sich die vierte Strategie. Ein Donchian-Channel wird durch die höchsten Hochs oder tiefsten Tiefs der letzten „n“ Tage bestimmt. Als letzte Strategie untersucht der Experte Trendindikatoren als Oszillatoren. „All diese Strategien haben wir in zwölf verschiedenen Märkten getestet. Jede einzelne Strategie war einer Buy & Hold Strategie deutlich überlegen“, fasst der Mathematiker zusammen. Sowohl was die Rendite als auch das Risiko angehe. Der einzige Haken der Strategien: „Es gibt natürlich Phasen in denen man nicht zu 100 Prozent investiert ist.“ Die Statistik zeige jedoch, dass Timing funktioniere und dass der langfristige Trendhandel über Märkte und Methoden stabil und profitabel sei. ... "
die Fortstz bei fundres. : "... langfristige Trendhandelsstrategie setzen wir mit dem iQ Global (ISIN: LU1327105620) um.“ Charakteristisch für den Fonds: „Es werden pro Teilmarkt nur drei Signale im Jahr abgeben.“ Dadurch erhalte man ein ruhiges Produkt. Weiterer Clou: „Der IQ Global ist ein gläserner Fonds. Jedes Signal wird veröffentlicht – und erklärt....
Den Kern der Strategie stellt der 200-Tage-Durchschnitt dar, der von dreiprozentigen Envelopes eingekesselt wird. Dieser Basisindikator generiert Ein- und Ausstiegssignale. Ein Crossing-Moving-Average soll als zweiter Indikator den vom ersten Indikator vorgegebenen Trend bestätigen. „Sind beide Indikatoren positiv investieren wir zu 200 Prozent Long. Die Grünphase. Dagegen reduzieren wir die Quote auf 50 Prozent, wenn nur der Basisindikator ein positives Signal abgibt. Unsere GFA-Börsenampel schaltet auf gelb. Sobald der erste Indikator nicht positiv ist gehen wir zu 100 Prozent flat. Die Ampel schaltet auf Rot. Mit dieser Strategie haben wir den DAX langfristig geschlagen und das bei reduziertem Risiko.“ Dabei sei das Ziel aber nicht, jede Korrektur zu vermeiden, sondern vor allem große Crashs. „Das ist uns bisher sehr gut gelungen.“....
Mit Fraktalen den Momentum-Effekt erklären
Ganz anderen Gesetzen folgt die Strategie von Dr. Wilhelm Berghorn. „Finanzzeitreihen haben Skalierungsgesetze. Die wiederum hängen mit dem Momentum-Effekt zusammen.“ Bekannt sind diese Skalierungsgesetze aus der fraktalen Theorie des Mathematikers Benoît Mandelbrot...."
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Re: Fonds+Zertifikate mit Trendfolge und and. Tradingstrateg

Beitragvon Fondsfan » 04.08.2016 12:58

Frage: werden diese Theorien irgendwo in Fonds umgesetzt,
die man auch als Privatperson kaufen kann, oder gibt es die
Umsetzung nur für INstitutionelle?
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Beitragvon schneller euro » 11.08.2017 13:59

Aktualisierte Charts -> s. o., Beitrag vom 18.5.2016

Ein Artikel bei fondsprof.:
Zitat: "...Etliche Produkte treten seit Jahren auf der Stelle oder liegen sogar im Minus. Ihre Zeit könnte aber wieder kommen...
Leo Willert... " wir wissen einfach aus zahllosen Backtests, die wir zum Teil bis ins Jahr 1900 zurück vorgenommen haben, dass man gerade beim Thema Trendfolge nicht umhinkommt, sich klar zu einem Zeitraum, auf den die Trendzyklen des eigenen Systems abzielen, zu bekennen und vor allem dabei zu bleiben."
Man müsse einfach akzeptieren, dass das eigene System in manchen Marktphasen funktioniere und in anderen eben nicht so gut laufe. Deshalb müsse man als Fondsmanager gute Nerven mitbringen, weiß Willert, um auch in schwierigen Phasen zum eigenen System zu stehen: "Auch wenn man Gegenwind von den Märkten bekommt und Kritik von außen laut wird, muss man in der Lage sein, die eigene Strategie ohne Wenn und Aber durchzuziehen." ..."

Papstfan hat geschrieben: aus 2013
Veritas-Chef Markus Kaiser wirft hin
Kaiser war treibende Kraft, als Veritas im April 2007 den ersten ETF-Dachfonds (WKN: 556167) in Deutschland aufgelegt hat. Es folgten weitere, ähnliche Produkte – allesamt nach Trendfolgemodellen gemanagt. Die bekamen allerdings in den vergangenen Monaten große Probleme, als die Märkte richtungslos hin- und herschaukelten, hauptsächlich getrieben durch die Politik. Auf so etwas sind Trendfolgemodelle nicht ausgerichtet.[/url]

schneller euro hat geschrieben: aus 2013:
Fondsxpress 37/13 zu den neuen ETF-Dachfonds von Markus Kaiser bei StarCapital:
"...
Stars Defensiv (ISIN: LU0944780906) legt maximal 50 Prozent in Aktien-ETFs an, beim Stars Offensiv (ISIN: LU0944781540) beträgt die
Aktienquote dagegen mindestens 50 Prozent. Beim Stars Flexibel (ISIN:
LU09944781201) kann Kaiser die Aktienquote zwischen null und 100
Prozent halten.
Bei der Entscheidung, welche Märkte aussichtsreich sind, orien-
tiert sich Trendfolger Kaiser nicht an langfristigen Prognosen oder
Bewertungen. Den Manager interessieren in erster Linie die aktuel-
len Entwicklungen. An diese passt er die Portfoliostruktur an...
Aktuell sieht er weiterhin positive Anzeichen für steigende Börsenkurse. Er hat daher die Aktienquote in der defensiven Variante auf 30, beim Star Flexibel auf 60 und beim Star Offensiv auf 80 Prozent festgelegt. Für das Segment Emerging Markets erkennt er zwar erste positive Signale. „Doch ist es noch zu früh, von einem Trend zu sprechen.“
Gegenüber Renteninvestments ist Kaiser dagegen weiterhin vorsichtig.
....Portfolios, die zwischen 20 und 40 ETFs umfassen...
jährliche Renditeziel der drei Fonds beziffert Kaiser zwischen vier bis sechs
Prozent..."


Chartvergleich 3 Jahre des STARS FLEXIBEL - A EUR DIS (A1W0NA, Auflage in 09/13) mit einigen prominenten Wettbewerbern aus der Gruppe der Aktienmarkt-Trendfolger. Über diesen Zeitraum schneidet der Fonds von Markus Kaiser sogar etwas besser als die von Leo Willert. Wobei der STARS Flexibel in punkto Vola am meisten dem DWS Concept Arts Dyn. (988728) ähnelt.

Facts bei kaiser-portfolio.de
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